Der zweite Teil ist eindeutig "Blume", aber insgesamt musste ich es nachschlagen. Das einzige Wort, das ich da finde, bezeichnet eine Blume die keine Früchte trägt, und kann anscheinend als Symbol für etwas, was zwar schön aussieht, aber inhaltslos ist, benutzt werden.
Gelesen wird das ganze als "adabana", und kann wohl auch mit Kanji als 徒花 geschrieben werden.

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Kann gut sein, gibt ja vieles. Aber ehrlich gesagt finde ich das dann genau so unsympathisch wie Männer, die "auf Lesben stehen". Beides reduziert die Identität dieser Menschen auf ein Fetischobjekt für jemand anderes.

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"zurzeit soll man ja ganz einfach sein Geschlecht wechseln können (amtlich)"
Wenn du mit "ganz einfach" mehrere Jahre Therapie, ein Gerichtsverfahren+Kosten beim Amtsgericht und zwei Gutachten von unabhängigen Gutachtern meinst...

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Zuerst einmal gibt es eine gewisse Umverteilung des Körperfetts, also nimmt das auch am Po eher zu. Generelle Gewichtszunahme ist auch recht normal, ich hab in den drei Jahren auf Hormonen auch zugenommen. Da ich vorher eher untergewichtig war, bin ich damit aber auch ganz glücklich. Falls es dir zu extrem wird, rate ich dir, mal mit deinem Arzt drüber zu reden.

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Es gibt Transfrauen, Transmänner, und nichtbinäre Transpersonen. Die haben alle unterschiedliche Geschlechter. Und genau so wie Leute, die nicht trans sind, können Transmenschen auch heterosexuell, homosexuell, bisexuell etc sein. Du scheinst ein falsches Verständnis davon zu haben, was transsexuell bedeutet.

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Andere ohne deren Erlaubnis zu outen, finde ich nie in Ordnung. Das ist deren Entscheidung, und wenn sie's selbst noch nicht sagen wollen, gibt es meist einen guten Grund. Mann weiß nie, was für ein Umfeld die Person hat, was deren Situation ist, wie die Familie drauf ist etc. Schlimmstenfalls kann man jemandem damit echt viel kaputt machen. Und natürlich der Vertrauensbruch, wenn man das jemandem anvertraut hat. Da sind auch Promis keine Ausnahme.

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Wenn die Quote gesetzlich vorgegeben ist, wird es wohl auch um das gesetzliche Geschlecht der Person gehen. Um das zu ändern, benötigt es in Deutschland ein Gerichtsverfahren und Bestätigung von zwei unabhängigen Gutachtern, also viel Glück dabei.

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Stimmt

Sich nicht zu Transmenschen hingezogen zu fühlen ist nicht unbedingt transphob oder schlimm, aber es ist auch keine sexuelle Orientierung. Blondinen nicht attraktiv zu finden ist ja auch keine.

Abgesehen von den Ursprüngen dieser Super-Straight-Sache (die eindeutig transphob sind) ist der Begriff an sich schon ein Problem. "Super-Straight" deutet an, dass diese Menschen irgendwie "mehr hetero" sind als Leute, die auch auf Transmenschen stehen. Und das wiederum deutet eben an, dass Transmenschen nicht wirklich ihr gefühltes Geschlecht haben. Das kann man denken, tun wohl auch viele, aber dass das dann nicht transphob sein soll, ist lächerlich.

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Abgesehen davon, dass die Wortwahl und Formulierung ziemlich furchtbar ist, ist die Bedeutung auch albern. Grob übersetzt bedeutet es so etwas wie:
"Du bist tot
Und, du bist doch sicherlich nicht am Leben
Und, ich mag das sehr.
Wer dies liest, erscheint dumm."

Also ich fühl mich auf jeden Fall dümmer, nachdem ich das gelesen habe. Wenn man da auf Japanisch antwortet, würde es der Absender wahrscheinlich sowieso nicht verstehen.

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Ich versteh nicht ganz was das eine mit dem anderen zu tun hat. Man muss doch nicht selbst trans sein um Transfrauen attraktiv zu finden?
So oder so, wenn du als Mann auf Transfrauen, aber nicht Männer stehst, dann bist du heterosexuell. Eine Frau, die auf Transfrauen steht, aber nicht auf Männer, ist lesbisch. Wenn du zusätzlich noch auf Männer stehst logischerweise in beiden Fällen bi oder pan.

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Es scheint wohl inzwischen einige Vereine zu geben, die das ganz offiziell akzeptieren. Ich denke, es besteht immer die Chance, dass das geht - aber realistisch habe ich auch die Befürchtung, dass viele Menschen sich da immer noch ziemlich beschissen verhalten, auf gut Deutsch. Wenn es einen bestimmten Verein gibt, der dich interessiert, könntest du ja mal anfragen ob das bei denen generell geht. Dann vielleicht mal sehen, ob du dich wohl fühlst und die Mitspieler korrekt sind, oder eben nicht. Die Gefahr ist bei so was leider immer, dass man doch unangenehme Situationen erlebt. Es gibt auch viele Transmenschen, für die sich das Risiko einfach nicht lohnt, und die es deshalb ganz lassen. Leider ist das auch in Deutschland immer noch traurige Realität, aber manchmal kann man doch positiv davon überrascht werden, wie akzeptierend Leute sind.

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Bei mir war es so, das ich bereits wegen einer anderen Sache in Therapie war, und es dann da thematisiert habe. Nach einer Weile bin ich dann zu einer Therapeutin gewechselt, die sich damit auskennt. Wahrscheinlich würde man in deiner Situation direkt nach so jemandem suchen. Theoretisch kann dir auch der Hausarzt eine Überweisung schreiben, und vielleicht kennt der sogar jemanden, aber wahrscheinlich musst du da selbst fündig werden. Möglicherweise gibt es da online auch Informationen, wo es Therapeuten gibt, die sich damit auskennen und empfohlen werden.

Wie du ja schon gesagt hast, braucht man für die Hormone die Bestätigung eines Therapeuten, danach kannst du dann zu einem Endokrinologen (wovon es in DE leider viel zu wenige und deshalb oft lange Wartezeiten gibt). Zur Sicherheit werden dann ein paar Tests, z.B. Chromosomenanalyse und eine Untersuchung beim Gynäkologen/Urologen gemacht, bevor die Behandlung anfängt.

Mit Operationen, falls gewollt, geht das ähnlich, man holt sich die Bestätigung, dass das angebracht ist, und sucht sich dann einen Chirurgen.

Die Namens- und Personenstandsänderung ist übrigens ganz separat: Dazu stellt man beim Amtsgericht einen Antrag, muss sich da vorstellen und dann zwei Gutachten machen lassen (ein ziemlicher Aufwand, der leider immer noch nicht vereinfacht wurde). Danach wird alles gerichtlich geändert und man kann sich die neue Geburtsurkunde und dann den Perso besorgen.

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Anscheinen kann die Personenstands- und Vornamensänderung auch bei Minderjährigen passieren. Dafür muss man (zumindest zur Zeit noch) einen Antrag beim Amtsgericht stellen, aber bei Minderjährigen müssen dann die Erziehungsberechtigten ihre Zustimmung geben. Also darf sich das Kind wohl theoretisch den Namen selbst aussuchen, aber zumindest müssen die Eltern damit einverstanden sein, im Prinzip heißt das dann wohl, es müssen da alle mit zufrieden sein, nicht nur das Kind. Aber natürlich können die Eltern das dem Kind überlassen und dann einfach bestätigen. Wenn sie das nicht tun, muss man leider warten, bis man volljährig ist.

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Es bringt wahrscheinlich nichts, wenn das Ziel ist, "weiblicher" auszusehen. Bei der Hormontherapie für Transfrauen wird das Östrogen etwa auf den Wert erhöht, der eben bei Frauen normal ist. Solange eine Cisfrau nicht aus irgendeinem Grund einen zu niedrigen Östrogenwert hat, bringt es nichts positives, den künstlich zu erhöhen. (Es gibt aber eben durchaus auch Cisfrauen, die zu wenig Östrogen produzieren, da ergibt das dann Sinn)

Es kann eher negative Folgen haben. Übermengen an Östrogen hindern die tatsächliche Wirkung des Hormons und können Gesundheitsprobleme verursachen. Deshalb wird auch bei Transfrauen darauf geachtet, dass man nicht zu viel verabreicht.

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Wie die meisten anderen schon gesagt haben, einfach hetero. Wenn du als Junge nur auf Mädchen stehst, egal auf was für Mädchen, bist du heterosexuell. Ich selbst bin lesbisch, da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob eine Frau trans ist oder nicht. Deswegen bin ich nicht weniger lesbisch.

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Ja

Aus zwei Gründen: Zur Sicherheit und zur persönlichen Entwicklung.

Jugendliche werden immer sexuellen Kontakt haben, und fehlende Aufklärung führt da nur zu ungewollten Schwangerschaften und ungesundem Verhalten. Staaten in den USA, die in der Schule beibringen, so etwas wie Safer Sex gibt es nicht und man muss einfach immer abstinent bleiben, haben viel höhere Raten von Schwangerschaften bei Jugendlichen. Zur Sicherheit muss deshalb Kindern erklärt werden, wie Schwangerschaften entstehen, und was für Risiken Sex mit sich bringen kann. Und letzteres macht es wichtig, auch über Homosexualität zu reden: Dabei besteht immer noch die Gefahr der Übertragung von Sexualkrankheiten! Wenn man als Kind nur weiß "Ach, so kann man ja eh keine Kinder kriegen", dann kann das zu leichtfertigem Umgang mit Verhütung führen.

Das andere sind die persönliche Entwicklung und Akzeptanz. Das ist generell schon wichtig, die Pubertät ist eine schwierige Phase, und die Kinder müssen vermittelt bekommen, dass sie vollkommen normal sind und sich nicht für ihre Körper und Gefühle schämen müssen. Außerdem ist es wichtig, in dem gleichen Rahmen auch andere zu verstehen, damit man sich gegenseitig mit Respekt behandeln kann. Die Anzahl von männlichen Jugendlichen und auch erwachsenen Männern (und manchmal auch Frauen), die anscheinend keine Ahnung haben, wie weibliche Körper eigentlich funktionieren, ist erschreckend. Das gilt noch einmal doppelt für "abweichende" Gruppen wie Homosexuelle und Transmenschen. Kinder, die in diese Gruppen gehören, fehlt es ohne Bildung in der Richtung an Rückhalt, sie können sich ihre eigenen Gefühle vielleicht nicht erklären, denken, sie wären irgendwie "falsch" oder "pervers". Und für andere ist es genauso - viele Menschen haben irgendwelche Probleme mit diesen Gruppen, haben aber kaum Verständnis, was das eigentlich ist. Man muss sich bloß mal irgendwelche Frage zum Thema trans* auf dieser Seite durchlesen, um zu sehen, wie viele Leute komplett unvollständige oder falsche Ideen dazu herumposaunen und denken, sie hätten das alles geklärt.

Ich war vor ca. 10 Jahren auf der weiterführenden Schule - damals hatten wir noch kaum etwas zu diesem Thema in Sexualkunde gelernt, und wenn man da den durchschnittlichen Schüler nach Homosexualität gefragt hat, hat man als Antwort "Ihhh, eklig" bekommen. Das finde ich ehrlich gesagt deprimierend.

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Was meinst mit Männersport? In der Schule, im Verein, in der Bundesliga, bei den Olympischen Spielen? Meistens ist die Antwort "möglicherweise, unter gewissen Bedingungen".

Schulen und Vereine werden es wohl individuell entscheiden, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Beim Berliner Fußball-Verband zum Beispiel dürfen Menschen, die gerade noch in der Angleichungsphase stecken oder divers sind, sich aussuchen, bei welcher Mannschaft sie mitspielen wollen.

Bei den Olympischen Spielen sind seit einiger Zeit auch Transmenschen erlaubt, Transfrauen unter strikten Bedingungen, Transmänner sogar ohne irgendwelche besonderen Voraussetzungen. Bei den letzten Spielen in 2016 haben aber keine Transpersonen teilgenommen.

Einzelfälle können eben so oder so gehen, in den USA hat vor ein paar Jahren ein junger Transmann die Frauenliga seines Bundesstaates im Wrestling aufgeräumt - weil es ihm verboten wurde, mit den Männern teilzunehmen, was er eigentlich wollte.

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