Bezug zur Realität und zu Geld verloren?

Ich bin 18 und habe früher immer mit 400€ im Monat gelebt und war dennoch glücklich.
Dann kam ich auf die Idee mich aus Neugierde mit sogenannten Sugardaddys zu treffen und habe dann sofort den Bezug zur Realität verloren. Beispielsweise habe ich für ein Treffen mit Quatschen ohne Sex 2000€ bekommen und wurde mit Geschenken überhäuft ohne dafür etwas tun zu müssen. Die Männer waren alle nett und hübsch, respektvoll. Die haben mir aber auch ständig eingeredet, dass 2000€ nicht viel Geld seien und mit Geld nur so um sich geschmissen.
Ich hatte ab da einen ganz neuen Bezug zu Geld. Während mein Vater z.B 200€ als immer noch viel Geld ansah, war dies für mich nichts mehr. Ich habe allein über Paypal ohne etwas dafür zu tun Geldbeträge über 1000€ erhalten.
Und dann hab ich mir jeden Tag Essen bestellt und einen Lebensstil geführt wie es nicht mal Leute aus der Mittelschicht führen.

Nun habe ich gemerkt, dass sich das Ganze aber extrem negativ auf mein Leben auswirkt. Ich bin arroganter geworden, weiß vieles nichts zu schätzen, kann nicht verstehen welchen Wert mein Vater Geld beimisst, bin bequemer geworden (musste ja nicht mehr kochen, ständig Taxi fahren etc.)

Wie komme ich da wieder raus? Ich hab deshalb sogar das Gymnasium geschmissen (war eine Einser-Schülerin)

Ich treffe mich übrigens in mehr mit diesen Männern, aber bin jetzt extrem unzufrieden und fühle nich ohne Geld minderwertig. Und ich bin sehr träge aber auch anspruchsvoll geworden.

Freundschaft, Liebe und Beziehung, Mann und Frau
3 Antworten
Den ganzen Tag nur schlafen?

Ich war auf dem Gymnasium in der Oberstufe und habe die Schule abgebrochen aufgrund von Mobbing und weil ich einfach keine Lust mehr hatte. Jetzt verbringe ich seit 1 Monat jeden Tag nur im Bett und schlafe bis zu 15h am Tag. Ich bin auch seit 1 Monat nicht mehr rausgegangen und esse meist nur alle 2 Tage was. Habe deswegen auch Kreislaufprobleme. Mein Vater möchte, dass ich eine Maßnahme vom Arbeitsamt mache, aber das ist der letzte Müll, außerdem habe ich einen 1,3 Realschulabschluss und werde dann ganz bestimmt nicht mit Leuten etwas machen die keinen Abschluss haben, warum sollte ich mich nach unten orientieren, da kann ich gleich gar nichts machen. Mein Vater möchte wie gesagt dass ich ausziehe (wohne seitdem ich 12 bin nicht mehr bei meinen Eltern, bin vorübergehend bei ihm weil meine Jugendhilfe beendet wurde) aber ich habe absolut keine Lust drauf allein zu leben, weil mir nur 400€ im Monat zustehen (auch wenn ich zur Schule gehe) und eine scheiß Wohnung in einem Ghetto. Bevor ich so lebe, bleibe ich lieber im Bett. Außerdem hab ich auch 1000€ Schulden, kann ich eh nicht bezahlen. Freunde und Hobbys habe ich auch keine. Berufliche Ziele auch nicht. Mein Leben gefiel mir vorher nicht und ich kann es jetzt auch nicht leiden. Nur weil ich 18 bin muss ich sämtlichen Papierkram ausfüllen usw. davon hab ich keine Ahnung und will mich damit auch nicht befassen.

Was soll ich jetzt machen? Kann ich mein Leben einfach verschlafen?

Leben, Schule, schlafen
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