"Glückskinder" von Sabine Groth fand ich teilweise hilfreich. Aber ich muss sagen, dass mir alle Bücher bestenfalls zum Teil sinnvoll erschienen. Hauptsache, man macht kein Hundetraining à la "Jedes Kind kann schlafen lernen".

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Alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Manche Fortschritte sind messbar (z.B. das Kind kann laufen, das Kind beginnt zu sprechen,...) andere nicht oder nur mit psychologischen Beobachtungen (z.B. das Kind hat gelernt, die eigene Wut von der eigenen Traurigkeit zu unterscheiden, das Kind kann Emotionen bei anderen erkennen, ...)

Insofern ist es unsinnig, zu behaupten, ein Kind sei generell weiter entwickelt als ein anderes, da man in diesem frühen Alter ganz viele Fortschritte gar nicht messen kann.

Es ist auch nicht unbedingt ein Zeichen von besonders großer Intelligenz, wenn ein Kind früh spricht. Es gibt Spätsprecher, die hochintelligent sind, und Frühsprecher, die eher durchschnittlich begabt sind.

Wenn ein Kind motorisch und /oder kognitiv besonders früh entwickelt ist, kann es passieren, dass seine Umwelt es behandelt, als sei es schon älter. Weil es schon so vieles kann. Emotional sind diese Kinder aber nicht notwendigerweise weiter entwickelt, als es ihrem Alter entspricht. Das heißt, man hat z.B. ein zweijähriges Kind, das sprachlich oder motorisch schon so weit ist wie ein durchschnittliches zweieinhalbjähriges. Emotional ist es aber ein ganz normales zweijähriges Kind. Diese Kinder werden von ihrer Umwelt oft überfordert, weil sie nach aussen hin schon "reifer" wirken. Den selben Effekt gibt es auch bei Kindern, die von fähigen Fachmann als hochbegabt eingestuft wurden. Auch da fordert das Umfeld oft mehr im emotionalen Bereich (z.B. Vernunft), als das Kind besitzt.

Abgesehen davon ist mir kein Grund bekannt, warum Kinder, deren messbare Entwicklung weit fortgeschritten ist, es später schwerer haben sollten.

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Das kommt sehr auf das Bindegewebe, das Gewicht usw an. Bei manchen Frauen kann man schon wenige Wochen nach der Geburt gar nicht glauben, dass da ein Baby drin gewesen sein soll, bei anderen bildet sich der Bauch trotz Sport und unabhängig vom Gewicht nie wieder ganz zurück. Eine Freundin von mir hat das leider ziemlich extrem, die sieht jetzt für immer aus als wäre sie schwanger. Der Arzt meint, das gibt es eben manchmal. Pech gehabt.

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Für mich hat es sich absolut gelohnt, eine Beleghebamme zu haben.

Die erste Geburt war der reinste Horror und sehr kompliziert. Hätte ich keine Beleghebamme dabei gehabt, wäre in letzter Sekunde noch ein Notkaiserschnitt gemacht worden, da es mir und dem Baby immer schlechter ging (hatte eine Gestose). Da gleichzeitig noch 2 andere Geburten liefen, hätte die Diensthabende Hebamme immer hin und her gehen müssen und die natürliche Geburt wäre ganz am Ende (als schon fast alles vorbei war) zu gefährlich geworden. Nur weil meine Hebamme die ganze Zeit dabei war, ist mir das erspart geblieben. Und wer will schon einen Kaiserschnitt, wenn schon fast alles vorbei ist? ;-)

Nach dieser Horrorgeburt (nicht nur wegen des Fast-Kaiserschnitts, sondern wegen diverser anderer Dinge) war für mich absolut klar, dass ich mein zweites Kind auch nur mit dieser Frau zusammen bekommen würde. Wäre sie nicht verfügbar gewesen, hätte ich einen Kaiserschnitt machen lassen, denke ich.

Nur weil sie meine Geschichte genau kannte und wusste, was bei der ersten Geburt passiert ist, hatte ich den Mut, das noch einmal durchzustehen.

Ich kann es nur empfehlen, auch ohne Komplikationen. So teuer ist es ja nicht, und dafür hast Du dann jemanden dabei, die Dich kennt und weiß, was Du möchtest und die auf Dich eingehen kann, weil sie Dich kennt. Das ist mir ganz wichtig gewesen.

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Mein Kreislauf ist ständig fast kollabiert, da hatte ich nicht so wahnsinnig viele Alternativen zum Liegen... Das Ganze ist auch so anstrengend gewesen, dass ich mir keine andere Position hätte vorstellen können. Aber das empfinden Frauen unterschiedlich und jede Frau darf heute glücklicherweise tun, was sie will...

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Kiniro hat recht, alles andere ist Unsinn. Wenn Du es noch genauer wissen willst, such Dir eine Trageberatung in Deiner Nähe. Die werden Dir genau das selbe sagen. ;-)

Aufrechtes Tragen ist das beste, aber nur, wenn das Kind in der sog. Anhock-Spreiz-Stellung getragen wird. D.h. die Beinchen angewinkelt und angelockt und ziemlich weit ausseinandergespreizt. Etwa so, wie ein Baby die Beine anzieht, wenn man es hochhebt.

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Die von Cybex sind gut getestet und nicht so teuer. Einen gebrauchten würde ich nur kaufen, wenn ich dem Verkäufer vertraue, denn ein Unfall kann die Stabilität eines Sitzes beeinträchtigen, ohne dass man das von aussen erkennen kann.

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In meiner ersten Schwangerschaft wollte ich unbedingt darauf verzichten, Nasenspray zu benutzen, obwohl ich stark erkältet war. Das Ergebnis: Nebenhöhlen- Kieferhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung und 2 Wochen Antibiotikum.

In meiner zweiten Schwangerschaft habe ich dann auch eine schwere Erkältung bekommen. Habe im Krankenhaus angerufen und folgende Auskunft bekommen: Das völlige Verbot von Nasenspray in der Schwangerschaft ist übertrieben. Man sollte ein niedrig dosiertes wählen (für Kinder) und es nicht zu oft und nur wenige Tage lang nehmen. Dann hat das keinen Einfluss auf die Versorgung des Babys.

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