Natürlich musst du es zurückzahlen. Wie du selbst schreibst hast du den Fehler bemerkt und weißt nun, dass du dich unrechtmäßig bereichert hast.

Damit kannst du dich nicht mehr auf Vertrauen berufen.

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Also eine (unbezahlte) berufliche Weiterbildung sorgt nicht für eine Verschiebung des Bemessungszeitraumes. Das ist quasi Privatvergnügen.

Es gibt nur sehr wenige Gründe um den Bemessungszeitraum zu verschieben und die sind im Gesetz abschließend aufgezählt:

Wenn man

  1. im Zeitraum nach § 4 Absatz 1 Satz 1 Elterngeld für ein älteres Kind bezogen hat
  2. während der Schutzfristen nach § 3 des Mutterschutzgesetzes nicht beschäftigt werden durfte oder Mutterschaftsgeld nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch oder nach dem Zweiten Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte bezogen hat,
  3. eine Krankheit hatte, die maßgeblich durch eine Schwangerschaft bedingt war, oder
  4. Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz in der bis zum 31. Mai 2011 geltenden Fassung oder nach dem Vierten Abschnitt des Soldatengesetzes oder Zivildienst nach dem Zivildienstgesetz geleistet hat

Weitere Gründe gibt es nicht und es gibt auch kein Ermessen. Der Gesetzgeber ist hier sehr explizit vorgegangen.

Beraten lassen kannst du dich bei der zuständigen Elterngeldstelle. Die findet du unter:

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/Familie-regional/Elterngeld/elterngeld.html

wenn du unten deine Postleitzahl eingibst.

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Eventuell kannst du dir vom Finanzamt eine Bescheinigung geben lassen die ausweist, dass du bereits seit dem 01.12. die neue Steuerklasse hattest.

Das sollte die falsche Lohnabrechnung überstimmen.

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Jeder Elternteil steht für sich.

Das Einkommen des einen Elternteils wird nicht auf das Elterngeld des anderen Elternteils angerechnet.

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Also, theoretisch zählen wieder die letzten 12 Monate vor Beginn der neuen Mutterschutzfrist. 

Jetzt guckt die Elterngeldstelle, in welchen Monaten du von diesen 12 Monaten noch Elterngeld für ihr anderes/erstes Kind bekommen hast. 

ABER diese Regelung gilt nur für die ersten 14 Monate. Wenn du länger als 14 Monate Elterngeld bekommen hast, zählen trotzdem nur die ersten 14.

Diese Monate werden nun sozusagen gelöscht und durch Monate ersetzt, in denen du vor Geburt des ersten Kindes noch "normal" gearbeitet hast (und die bei dessen Elterngeld damals berücksichtigt wurden). 

Monate nur mit Elternzeit ohne Elterngeld (oder Elterngeld ab dem 15. Monat) gelten als "arbeitslos" und verringern das Elterngeld. 

Je schneller das zweite Kind kommt, umso mehr Monate kann man auf diese Weise durch alte Lohnabrechnungen ersetzen und umso höher wird das Elterngeld für das zweite Kind. 

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Das lässt sich so pauschal nicht sagen.

Das hängt davon ab, wann das neue Kind geboren wird und vor allem, wie lange du Elterngeld für dein erstes Kind bekommen hast.

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Es ist leider tatsächlich so, dass du mit einem Aufenthaltstitel nach § 18 Abs. 3 AufenthG als Saisonbeschäftigter keinen Anspruch auf Elterngeld oder Kindergeld hast.

Das geht erst, wenn du oder deine Freundin einen anderen Aufenthaltstitel bekommen. Vorher leider nicht.

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Das Elterngeld wird mit deinem Hartz-IV-Anspruch verrechnet, du bekommst dann vom Jobcenter weniger.

Wenn es eine Nachzahlung ist, dann wird die sehr wahrscheinlich erst mal von der Elterngeldstelle zurückgehalten. Dann wird mit dem Jobcenter geklärt, wie das Geld aufgeteilt wird, also wie viel du bekommen kannst und wie viel direkt an das Jobcenter gezahlt werden muss.

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Der Anspruch auf Geschwisterbonus besteht solange, wie das andere/ältere Kind die Voraussetzungen erfüllt, egal ob man Basiselterngeld oder Elterngeld Plus nimmt.

Das muss man nicht extra beantragen. Im Elterngeldantrag muss man sowieso die Geschwister mit eintragen, der Rest passiert dann automatisch.

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Wie schon erwähnt wurde kommt es drauf an, unter welchen Namen im Steuerbescheid die Einkünfte auftauchen. Stehen sie (auch) unter den Namen der Frau, dann MUSS sie sie sogar beim Elterngeld angeben.

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Falls du auch Elterngeld haben willst, musst du einen eigenen Antrag ausfüllen.

Aber Elterngeld steht dir nur zu, wenn du weniger als 30h pro Woche arbeitest und dein Kind betreust. Arbeitest du mehr als 30h pro Woche hast du keinen Anspruch auf Elterngeld.

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Du hast dich in deinem ersten Elternzeitantrag für 24 Monate festgelegt.

Du hast deinem Arbeitgeber also gesagt, dass du in den nächsten 24 Monaten nur 12 Monate Elternzeit nutzen willst.

Wenn du jetzt innerhalb dieser 24 Monate nochmal Elternzeit haben willst, brauchst du dafür die Erlaubnis deines Arbeitgebers.

Ein Recht darauf hast du nicht, das hast du erst wieder, wenn die 24 Monate um sind.

Wenn dein Arbeitgeber also die Elternzeit nach dem Urlaub ablehnen will, kann er das tun.

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Solange der Beginn der neuen Elternzeit mindestens 2 Jahre nach dem Beginn deiner ersten Elternzeit liegt, kann der Arbeitgeber das nicht verwehren (7 Wochen Frist einhalten natürlich).

Denn du hast dich mit deinem ersten Elternzeitantrag für 24 Monate festgelegt, du hast deinem Arbeitgeber also quasi damals gesagt, dass du in den nächsten 24 Monaten nur 3 Monate Elternzeit willst. Änderungen in diesen 24 Monaten gehen nur mit Zustimmung des Arbeitgebers.

Erst nach diesen 24 Monaten hast du wieder ein Recht auf neue Elternzeit, die der Arbeitgeber nicht ablehnen darf.

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Wie schon gesagt wurde, wird es wohl ungefähr das gleiche sein wie vorher ABER ganz wichtig ist, lass dir das noch laufende Elterngeld für dein älteres Kind ab dem Tag der Geburt des neuen Kindes komplett auszahlen (Antrag rückwirkend von EG Plus auf Basis EG ändern).

Wenn du das nicht machst, dann wird das Elterngeld von deinem alten Kind mit dem Elterngeld von dem neuen Kind verrechnet und du bekommst deutlich weniger.

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Nicht unbedingt.

Die Elterngeldstellen sind angehalten, eine potentielle Nachzahlung zurückzuhalten, bis das Jobcenter sein OK gegeben hat.

Es kann also sein, dass ihr zwar einen Bescheid bekommt, da dann aber drin steht, dass die Nachzahlung nicht ausgezahlt wird, bis die Sache mit dem JC abgerechnet wurde.

Danach bekommt ihr irgendwann einen zweiten Bescheid in dem dann steht, welcher Teil der Nachzahlung ans JC gezahlt werden muss und welcher Teil davon an euch geht.

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Es darf ab dem 15. Monat keine Lücke bestehen, das heißt du musst spätestens im 15. Monat mit dem Elterngeld beginnen und dann die Monate am Stück nehmen, ohne Unterbrechung. 14. und 15. Monat wäre also möglich.

Bedenke aber, dass du ab dem 15. Lebensmonat nur noch Elterngeld Plus nehmen kannst, also monatlich nur noch die Hälfte deines "regulären" Elterngeld bekommen wirst.

Das reguläre Elterngeld (65% vom Lohn) gibt es nur in den Monaten 1 bis 14.

Härtefall-Ausnahmen von dieser Regelung sieht das Gesetz nicht vor.

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Wenn du selbstständig bist, dann musst du ihn beilegen, weil sich daraus das Elterngeld errechnet.

Wenn nicht wird er nur genutzt um zu prüfen, ob ihr die Einkommensgrenze von 500.000 EUR/Jahr überschreitet. Dann ist er aber optional und muss nicht sofort abgegeben werden.

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Was soll ich beim Antrag auf Elterngeld am besten ankreuzen?

Guten Tag, 

meine Frau ist in Elternzeit und und beantragt für die ersten 12 Lebensmonate Basiselterngeld. Ich möchte Lebensmonat 13 und 14 in Elternzeit gehen und hier auch Elterngeld beantragen. Momentan befinde ich mich noch in einem befristeten Arbeitsvertrag und möchte nicht dass mein AG jetzt schon erfährt dass ich in knapp einem Jahr in Elternzeit gehen möchte. Jetzt habe ich auf dem EG Antrag von Rheinland-Pfalz unter Punkt 5 die Möglichkeit anzugeben: "Ich beantrage Elterngeld "oder " Ich melde meinen Anspruch an (Zeitraum kann in einer Tabelle eingetragen werden) die Antragstellung erfolgt aber später." Oder " ich nehme voraussichtlich kein Elterngeld in Anspruch" 

Was soll ich nun idealerweise ankreuzen? 1. Möchte ich nicht ankreuzen weil ich befürchte dass dann die Behörde sich eventuell bei meinem AG meldet ( Gehaltsnachweis...). Ich denke 2. Wäre richtig, also dass ich schon ElternGeld anmelde aber noch nicht beantrage. Hier habe ich aber auch Angst dass mein AG wind davon bekommt. Außerdem steht darunter "Bitte Antrag rechtzeitig stellen" was ist rechtzeitig? Die Elternzeit melde ich ja erst 7 Wochen vor Beginn an und vorher soll mein AG lieber nichts davon wissen. Außerdem frage ich mich wie flexibel ich die Bezugsmonate noch ändern kann falls dich bis dahin noch etwas ändert? 

3. Wäre auch eine Möglichkeit, aber kann ich dann einfach so doch plötzlich Elterngeld beantragen? 

Zusammengefasst: 

- Was sollte ich unter Punkt 5 ankreuzen. 

- ist der Bezugszeitraum unter Punkt 6 dann verbindlich? 

- wenn ich den Antrag noch nicht stelle sondern nur anmelde, wann muss ich ihn dann spätestens melden wenn ich das Elterngeld während meiner ElternZeit bekommen möchte? 

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Trage einfach noch nichts ein, das macht absolut nichts. Die Angaben zum möglichen Antrag des Vaters sind im Antrag der Mutter nicht ausschlaggebend.

Du musst letztlich deinen Antrag auf Elterngeld erst stellen, wenn es auch wirklich soweit ist. Idealerweise in den sieben Wochen vor Antritt der Elternzeit, ab der du auch die Elternzeit beim Arbeitgeber anmelden musst.

Wann du den letztendlich stellst liegt auch an der Bearbeitungszeit deiner Elterngeldstelle. Aber ein Jahr vorher muss tatsächlich nicht sein.

Der Bezugszeitraum ist nicht verbindlich, der lässt sich für die Zukunft noch ändern. Nur Monate, die schon ausgezahlt wurden, kann man nicht mehr ohne Probleme rückwirkend ändern.

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Dein Urlaubsanspruch kann während einer Elternzeit nicht verfallen.

Du kannst den angesparten Urlaub nach Ende deiner Elternzeit (egal ob 1, 2 oder 3 Jahre EZ) noch nehmen und sogar noch im Jahr nach dem Ende deiner Elternzeit (§ 17 Abs. 2 BEEG).

Auszahlen muss er den Urlaub nur, wenn dein Arbeitsverhältnis vor dem Ende der Elternzeit endet (§ 17 Abs. 3 BEEG).

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