Kaffeejoghurt
Es kommt natürlich sehr darauf an, wie die Freundschaft qualitativ so ist. Ein "random user" mit dem ich ein paar Male schrieb? Sollte man vielleicht nicht "Freund" nennen. Wenn man allerdings jemanden kennt, mit dem man seit Jahren schreibt, mit dem man viel geredet hat, dem man vertrauen kann, ja, dann ist das ein Freund und dann wäre es ein Verlust, wenn er weg wäre.
Ich habe diesbezüglich gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Ich have Online-Freunde, mit denen kann ich echt gut reden und es wäre schade, wenn diese Freundschaft zu Ende gehen würde. Ich habe mich aber auch schon in Leuten getäuscht und mich dann danach geärgert, dass ich ihnen Informationen über mich gegeben habe. Oder so mancher verschwand einfach und ich hab gesehen, wie austauschbar ich für denjenigen war.
Somit, es gibt echte Online-Freunde, bei denen es sehr schade wäre, wenn der Kontakt abbrechen würde. Es gibt aber auch Betrüger und man soll nicht zu naiv sein.
Hauptsache klein und schwarz, das wäre perfekt. Ich brauche keine riesengroße Protzkarrre.
Österreich, weil ich Österreicherin bin. :D
Fast in jeder Online-Diskussion, also täglich, 365.
Entweder Wehr- oder Zivildienst für beide Geschlechter Pflicht, oder für beide freiwillig.
Alles andere ist Unsinn.
Schizophrenie hat meines Wissens eine genetische Komponente, ich würde mich jetzt aber nicht sehr auf einer Psychose als Ursache für ihre Ängste und ihr Verhalten versteifen, das kann eine andere Ursache auch haben.
Das könnte auch auf ein Trauma zurückzuführen sein. Vielleicht eine posttraumatische Belastungsstörung, oder "einfach" ein Trauma (ohne, die vollen Diagnosekriterien der Störung zu erfüllen).
Dieser "Verfolgungswahn" kann ein Ausdruck von Vertrauensverlust sein (verursacht durch Trauma, Trauma verursacht Vertrauensverlust) und die Angst, in die Hölle zu kommen, kann ein Ausdruck davon sein, dass sie übermäßig (auch unterbewusst) Ausschau nach allem möglichen Schlechten hält, was passieren kann, sie sich Worst-Case-Szenarios vorstellt, denkt "mich wird es eh schlecht treffen" und sich nicht sicher fühlt - was wiederum Ausdruck von Vertrauensverlust, Trauma und Hypervigilanz (durch Trauma) sein kann.
Zu Gott zu beten kann daher rühren, dass sie keinen anderen mehr hat (in ihrem Empfinden), an dem sie sich halten kann, der sie beschützt, der sie auffängt. Gott ist oft die letzte Instanz, wenn man das Gefühl hat, über seine Sorgen nicht mit seinem Umfeld reden zu können und das Gefühl hat, fallen gelassen zu werden. Das ist oft bei Traumata der Fall, einerseits durch Vertrauensverlust, andererseits dadurch, dass sich Menschen oft entfremdet von ihrem Umfeld fühlen.
Sie einfach zu fragen "hey, ist etwas passiert" solltet ihr tun, aber ihr solltet nicht einfach glauben, dass nichts passiert ist, nur, weil sie vielleicht "nein" sagt. Traumatisierte Kinder können und wollen oft nicht über das Trauma reden oder erinnern sich selbst nicht daran aufgrund von dissoziativer Amnesie, es ist ihnen also nicht bewusst. Ein "nein" eures Kindes heißt also nicht, dass nichts passiert ist.
Es kann natürlich in die Richtung Schizophrenie gehen, muss aber nicht. Dass der Opa das hatte und die Tochter sich jetzt so verhält kann auch einfach Zufall sein, keinen Zusammenhang haben und bei eurer Tochter eine ganz andere Ursache haben.
Ich hatte als Kind, genau in diesem Alter, auch eine "Angstphase", die ich heutzutage als mehr als nur eine Angstphase bezeichnen würde (eher verdrängtes Trauma). Nach ca. zwei Jahren ging sie vorbei und ich hatte auch nie wieder eine vergleichbare Angstphase.
Es kann bei eurer Tochter also sein, dass das vergeht und nie wieder kommt.
Ich würde ihr keine Medikamente geben, sondern rein psychotherapeutisch oder mit einem Psychologen dagegen vorgehen. Später können immer noch Medikamente gegeben werden, sollte sich das im Erwachsenenalter festigen oder schlimmer werden, aber ihr als Kind, mitten in der Entwicklung, würde das meines Erachtens zu sehr schaden und ihr wisst ja nicht einmal (und auch ein Psychiater kann das nicht wissen), was die eigentliche Ursache ist und ob sich das nach ein paar wenigen Jahren legt. Hier sollte man nicht umsonst Schaden anrichten und der Schaden, der durch solche Medikamente angerichtet werden kann, ist sehr groß.
Einen Gedanken zum Abschluss:
Mein Uropa hatte Zöliakie und ich fing vor ein paar Jahren an, Blähungen zu bekommen, wenn ich Gluten aß. Natürlich war da der Gedanke da "es ist in der Verwandtschaft, es hat eine genetische Komponente und ich habe Symptome, das ist es wahrscheinlich", aber schlussendlich war es das nicht. Es war nur eine vorübergehende Unverträglichkeit, ausgelöst durch was auch immer, aber keine Zöliakie und inzwischen wieder weg.
Genauso wenig muss es bei eurer Tochter Schizophrenie sein, auch wenn es im Moment vielleicht so irgendwie aussieht und der Opa das hatte.
Für mich lässt sich schwer beurteilen, ob das durch die AfD geschehen wird/würde, aber, dass grundsätzlich Deutschland wieder echt faschistisch werden kann, bin ich schon der Meinung.
Die ersten sehen viel besser aus!
Ich kenne die genauen Hintergründe nicht, aber wenn damit halt wirklich ein verpflichtendes soziales Jahr gemeint ist und das kein Scherz ist, dann bin ich da definitiv dagegen.
Es ergibt keinen Sinn, Rentner dazu zu verpflichten, da sie A) (fast) ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben und B) es für die Zukunft auch keinen positiven Effekt hat, da die Leute ja schon aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind und sie keine sozialen Kompetenzen für das Berufsleben mehr entwickeln müssen, da dieses schon hinter ihnen liegt.
Erstens würde ich das als eine Erniedrigung sehen, da Rentner das volle Recht haben, ihre Rentnerzeit zu genießen und zweitens, wie gesagt, als sinnbefreit.
Bei jungen Leuten würde mir die Diskussion einleuchten, in Zusammenhang mit dem Grundwehr- und Zivildienst.
Bei Rentnern ergäbe das hingegen echt keinen Sinn.
Auch Leute Mitte 20 lassen sich noch beeinflussen und Ältere. Das Alter ist gar nicht so ein großes Kriterium. Ob sich jemand von TikTok beeinflussen lässt oder nicht hängt hauptsächlich von der Lebenserfahrung, vom eigenständigen Denken und davon ab, ob jemand Informationen, die er sieht oder gesagt bekommt, hinterfragt.
Natürlich kann man sagen, dass die Lebenserfahrung bei älteren Personen tendenziell größer ist, aber das ist erstens nicht zwangsläufig der Fall, da manche Menschen in jungen Jahren schon so viel durchgemacht haben, wie ältere ihr ganzes Leben lang nicht und zweitens, wie gesagt, ist das nicht der einzige Faktor.
Meine Meinung dazu
Sie ist da vermutlich in guter Gesellschaft und Teil der überwiegenden Mehrheit.
Ich selbst bin nicht auf TikTok, aber von dem, was ich von anderen und YouTubern so mitbekomme, lässt sich da wohl der Großteil (meist negativ) beeinflussen und die, die sich wirklich nicht/kaum beeinflussen lassen sind eine Minderheit.
Zu glauben, dass sich Menschen ab einem gewissen Alter nicht mehr beeinflussen lassen ist ein Wunschgedanke.
Ganz Social Media, egal welche Plattform du dir ansiehst, ist voller Menschen, die sich (meist negativ oder in irgendeine bestimmte Richtung) beeinflussen lassen.
Hinzu kommt, dass auch Menschen außerhalb von Social Media sich beeinflussen/manipulieren/indoktrinieren lassen. Da gibt es keine Altersgrenze, TikTok ist nicht das einzige Problem.
Du musst nur daran denken, wie die Leute in Nazi-Deutschland sich als Erwachsene ohne Social Media und ohne Internet haben beeinflussen lassen.
Ich war noch nie wirklich besoffen, da ich Alkohol und saufen nicht mag.
Viele unterschätzen Mobbing, sind sich zu bequem, einzugreifen oder schieben die Schuld auf das Opfer (oder alles davon).
Unterschätzung
Viele denken, der Betroffene würde "halt einfach nur nicht beliebt sein" und meinen, "wenn er ein bisschen gesprächiger und offener wird, dann klappt das schon". Sie realisieren nicht, dass Mobbing geplant ist, nichts mit der Offenheit des Betroffenen zu tun hat und nicht "einfach nur unbeliebt sein" bedeutet.
Viele meinen auch, dass sich der Betroffene halt einfach nur einmal wehren müsste, dann wäre das Mobbing vorbei und übersehen dabei komplett, dass "etwas zurück sagen" die Mobber meist überhaupt nicht interessiert und körperliche Gewalt einfach keine gute Lösung ist.
Viele denken auch, der Betroffene würde etwas falsch machen oder hätte keine Sozialkompetenz und meinen, das Mobbing sei halt irgendwie eine "natürliche" Reaktion darauf, eine "zufällige" und übersehen, wie gesagt, dass Mobbing meist keine "natürliche Dynamik" ist, sondern gezielte Hetze.
Lehrer bekommen oft auch nicht allzu viel mit und lassen sich unter Umständen von den Mobbern oder/und deren Eltern Blödsinn erzählen, weshalb sie ein völlig falsches Bild von der Situation haben.
Bequemlichkeit
Für die Eltern ist es natürlich lästig, wenn sie in die Schule kommen, zu Lehrern gehen und das Problem ansprechen müssen. Wenn dann auch noch nicht gleich etwas bewirkt werden kann, was oft der Fall ist, haben Eltern oft einfach nach einer gewissen Zeit keinen Bock mehr.
Einige fühlen sich auch nicht zuständig und gehen nach dem Motto "setz dich durch, regelt das unter euch, das ist dein Bier, nicht meines" und bei Elternpaaren, die eine noch traditionelle Rollenteilung haben ist es manchmal/oft so, dass sich der Vater einfach nicht zuständig fühlt, weil das (Schule, Erziehung) "ja die Mutter macht".
Lehrer haben oft auch keinen Bock, einzugreifen, weil das für sie nur lästige Mehrarbeit ist und sie sich oft nur für das Lehren, die Stundenvorbereitung und das Korrigieren zuständig fühlen, aber nicht für die sozialen Beziehungen/Probleme und die Klassengemeinschaft.
Victim-Blaming
Wer denkt, das Opfer sei selbst schuld, der greift nicht ein, da er nicht weiß, wieso er dem Opfer helfen sollte (wenn es ja selbst schuld ist). Es gibt Lehrer, die meinen, das Opfer würde "sich selbst ausschließen" oder sich anderweitig blöd benehmen und wäre somit an der Situation vollständig und alleine selber schuld, was dann dazu führen kann, dass der Lehrer das Opfer tadelt (dafür, dass es gemobbt wird, da der Lehrer das Gemobbt-Werden des Opfers als Fehlverhalten des Opfers sieht), anstatt ihm zu helfen.
Egal, was der auslösende Grund ist / die auslösenden Gründe sind, er ist / sie sind niemals gerechtfertigt und die Erwachsenen, die da nicht handeln, handeln vernachlässigend und kommen ihrer Verantwortung nicht nach.
Er hat mich erschüttert.
Allerdings, extrem schockiert war ich nicht.
An sehr vielen Schulen in Österreich gibt es Mobbing und an keiner oder fast keiner wird irgendetwas dagegen unternommen. Lehrer schauen weg, oder, noch schlimmer, geben den Opfern die Schuld.
Somit dachte ich mir, es ist nur eine Frage der Zeit, bis Amokläufe auch in Österreich passieren.
Allerdings war Mobbing nach dem aktuellen Wissensstand vermutlich nicht der Auslöser für diesen Amoklauf.
Er hat die 6. Klasse (in Deutschland: 10. Klasse) dreimal gemacht und dann die Schule verlassen - vermutlich zwangsweise, denn, wenn ich korrekt informiert bin, darf man eine Klasse nur zweimal wiederholen und wenn man auch beim dritten Anlauf nicht aufsteigen kann, fliegt man von der Schule.
Er war vorher an einer anderen Schule, besuchte das Gymnasium dann also wohl nur ab der 5. Klasse (in Deutschland: 9. Klasse). Somit war er zwei Jahre in derselben Klasse und bei den zwei Wiederholungsjahren jeweils in einer anderen.
Mobbing erscheint mir da nicht ganz schlüssig, denn, wenn er ab der 5. Klasse gemobbt wurde, wären das theoretisch "nur" zwei Jahre gewesen. Ja, auch zwei Jahre Mobbing sind zu viel. Ich denke aber nicht, dass jemand wegen zwei Jahren einen Amoklauf vollzieht.
Natürlich ist es theoretisch möglich, dass sich das Mobbing auf alle vier Jahre zog, die er in dieser Schule verbrachte. Es ist nicht unüblich, dass von alten Klassen aus die neue Klasse gegen einen vormals betroffenen aufgehetzt wird. Ich würde allerdings sagen, es ist nicht die wahrscheinlichste Version.
Es geschahen ja zwei Klassenwechsel in dieser Zeitspanne, durch das Wiederholen und es gibt auch laut den öffentlichen Informationen über den jetzigen Ermittlungsstand keine verlässlichen Hinweise auf Mobbing.
Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er kein Motiv genannt hat. Er hat seiner Mutter aber auch ein Abschiedsvideo geschickt, dort habe er vom Nicht-Bestehen der 6. Klasse gesprochen, weshalb das als Rachegrund diskutiert wird.
Er habe die Schule dafür verantwortlich gemacht, wurde gesagt.
Ich finde das auch schlüssig, denn ein Schuljahr endgültig nicht zu bestehen kann schon als eine große Erniedrigung empfunden werden. Alleine einmal sitzen zu bleiben, kann als sehr erniedrigend empfunden werden. Wie muss es sich anfühlen, endgültig versagt zu haben und die Schule verlassen zu müssen?
Wenn dann auch noch die unfaire Benotung eines/mehrerer Lehrer/s eine Rolle spielte, ist es sehr gut nachvollziehbar, dass dann Hass entsteht.
Vielleicht entstand auch ein Ohnmachtsgefühl und das Versagen war vermutlich auch nicht gut mit seiner Identität vereinbar.
Jedenfalls, er machte dann eine kaufmännische Ausbildung, die er auch abschloss, verlor aber dann seinen Arbeitsplatz. Er schrieb Bewerbungen, wurde aber nirgends genommen.
Durch das Scheitern in der Schule damals wurde ihm die Matura (in Deutschland: das Abitur) verwehrt. Die Tatsache, dass er jetzt auch noch arbeitslos war, hat vermutlich das seine dazu beigetragen, dass alter Hass wieder hochkam.
Vielleicht dachte er sich, dass mit Matura alles besser gelaufen wäre und er jetzt nicht arbeits- und perspektivenlos dagesessen wäre - und sah die Schuld bei der Schule.
Diese Informationen habe ich aus Interviews mit Reportern und anderen Personen vor Ort, die ich im Fernsehen und auf YouTube gesehen habe. Persönlich kannte ich sowohl ihn als auch die Schule nicht.
Was ich noch ergänzen will:
Auch wenn diesem Amoklauf wahrscheinlich kein Mobbing zugrunde lag, ist das kein Grund, Mobbing weiter zu bagatellisieren und zu glauben, man selbst (falls man sich an Mobbing beteiligt) oder Schulen könnte/n weiter machen wie bisher.
Mobbing ist ein sehr großes Problem und hat schon zu Amokläufen geführt. Abgesehen davon geschehen immer wieder Suizide aufgrund von Mobbing und alleine das sollte Grund genug sein, jetzt endlich zu handeln (Schulen, Politik) oder/und sein eigenes Handeln zu hinterfragen (Mobber, Zuschauer).
Es kann nicht sein, dass erst ein Blutbad angerichtet werden muss, bis endlich einmal etwas passiert - und oft passiert auch nicht einmal dann etwas.
Was ist mit den ganzen Suiziden? Das sind auch Kinder, die viel zu früh aus dem Leben scheiden, weil Schulen nichts tun! Was ist mit all den Depressiven und Traumatisierten? Mit den Leuten, denen aufgrund von Mobbing die Schullaufbahn versaut wurde? Die deren Leistungen abstürzten?
Was ist mit denen?
Keiner schaut hin, keinen interessiert es.
Tatsache ist, ein Schüler alleine (meistens wird die Verantwortung auf das Opfer abgeladen), kann dieses Problem nicht lösen.
Die Gesellschaft ist gefragt, vor allem die involvierten Institutionen.
Meine Antwort wurde mit dem Kenntnisstand vom 13.06.2025 verfasst. Somit sei dir bewusst, dass sich, vor allem bezüglich der Motivlage, noch Informationen ändern können (oder wenn du sie später liest: sie sich schon geändert haben).
Ich kann nicht nur Texte generieren, ich kann auch darüber nachdenken, was ich generiere.
Überhaupt nicht. Du siehst sehr weiblich aus!
Habe nie darüber nachgedacht. Ich zerbreche mir den Kopf über andere Dinge.
Ja, habe ich vor.
Ca. 6 Millionen
Finde es absolut unverschämt.
Natürlich teilt man in einer Beziehung intime Details, man vertraut sich ja sehr.
Aber diese später herumzuerzählen...
Das geht gar nicht.
Die gehen ja keinen etwas an.