Wie kann ich meinen Eltern sagen, dass es mir in letzter Zeit nicht so gut geht?

Hallo, ich habe seit längerem psychische Probleme und ich halte es einfach nicht mehr aus. Ich höre Stimmen, habe Halluzinationen, bin dauerhaft deprimiert und habe des öfteren Panikattacken.

Ich bin vor einiger Zeit ausgezogen und seit dem geht es mir noch schlechter. Ich habe nicht vor da wieder einzuziehen, aber es wäre mir ganz lieb, wenn ich öfter vorbei kommen könnte, weil es mir in Gesellschaft deutlich besser geht.

Aber wer hätte es gedacht, es gibt ein Problem an der Sache, sonst wäre ich jetzt nicht hier. Meine Eltern sind zwar beide Ärzte, aber sie glauben nicht an psychische Erkrankungen. Sie glauben, dass es genügen würde, wenn man den Betroffenen deutlich machen würde, dass man sich nicht so reinsteigern muss und das Leben nunmal nicht einfach ist. Damit könnten sie vielleicht bei einigen wenigen Recht haben, aber noch längst nicht bei allen. Wenn ich meinen Eltern davon erzähle, werden sie mir Vorwürfe machen und mir die Schuld an meiner eigenen Situation geben, das möchte ich vermeiden.

Wie kann ich meinen Eltern das verständlich beibringen, ohne dass sie mir das Leben zur Hölle machen?

Ich bin Männlich und 18 Jahre alt.

Danke im voraus.

Medizin, Gesundheit, Therapie, Familie, Angst, Einsamkeit, Eltern, Psychologie, Arzt, Depression, Deprimiert, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychiatrie, Sohn, THERAPEUT, Verständnis, Halluzinationen
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Ich habe angefangen Stimmen zuhören, kann das von der Isolation kommen?

Hallo

Es geht mir seit längerer Zeit ziemlich schlecht und es wird immer schlimmer...

Anfangs habe ich mir immer gedacht, dass das wieder wird und jeder mal miserable Zeiten im Leben hat und das ich einfach nur warten muss.

Es ist so... Ich bin seit längerer Zeit tief traurig und ich möchte soweit wie möglich weg von meinen Mitmenschen. Ich fühle mich, als würde ich jeden in meiner Umgebung einfach nur schrecklich nerven. Ich habe das Gefühl, als würden mir alle was böses wollen oder alle würden hinter meinem Rücken schlecht über mich reden und nur mit mir befreundet sein, um sich best möglich später wenn ich weg bin über mich lustig zu machen... Das ist sogar soweit gegangen, dass ich spontan von zuhause ausgezogen bin, weil ich niemanden belasten möchte.

Ich bin nun also seit einiger Zeit komplett alleine, wenn ich Gesellschaft habe, fühle ich mich unwohl, aber wenn ich wieder alleine bin, fühle ich mich allein gelassen.

Ich habe mehr oder weniger bewusst angefangen mich zu isolieren, ich sehe nur Leute wenn ich gezwungenermaßen nach draußen muss (Einkaufen, Uni,...).

Nun... Meine Idee, einfach zu warten, wird wohl nicht funktionieren.. Ich habe angefangen Stimmen zu hören und manchmal sehe ich Leute im Blickwinkel, welche erst bei genauerem hinsehen verschwinden. Das ist nur so, wenn ich alleine bin. Das mit dem Stimmen hören hat recht langsam angefangen. Es wurde einfach je nach dem wie ich mich fühle immer öfter.

Wenn die Halluzinationen verschwinden, wenn ich Menschen um mich herum habe, kann es sein, dass es bei regelmäßiger Gesellschaft wieder ganz verschwindet?

Ich glaube, ich brauche Hilfe... Wo geht man bei psychischen Problemen hin? Zum Hausarzt oder direkt zum Psychologen?

Danke im voraus.

Ich bin übrigens Männlich und 18 Jahre alt.

Medizin, Gesundheit, Therapie, Freundschaft, Angst, Stimmen, traurig, Einsamkeit, Trauer, Psychologie, Arzt, Bewusstsein, depressiv, Einbildung, Gesundheit und Medizin, Isolation, Liebe und Beziehung, Psychiatrie, Psychologe, Soziales, THERAPEUT, Halluzinationen
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Warum haben die das für mich getan?

Hallo,

Es ging mir heute wiedermal nicht besonders gut und ich wollte alleine sein um nachzudenken ohne gestört zu werden. Ich bin also zu einem abgelegenen Wanderweg gefahren wo ich erst wenige Male jemanden begegnet bin. Mit der Zeit wurden meine Gedankengänge aber nur noch schlimmer und mir ist klar geworden, wie egal ich meinen Mitmenschen bin. Weil ich kurz davor war zu heulen bin ich vom Weg runter so nen kleinen Abhang runter gegangen (bzw. gefallen). Daneben sind die schienen von nem Zug der immer Holz ins Sägewerk bringt oder so, ich habe zwar darüber nachgedacht, aber ich hätte mich wohl eher nicht getraut mich vor den Zug zulegen.

Ich saß da also und ungefähr nach einer Stunde kam ein Pärchen vorbei, beide ungefähr Mitte 30, sind zu mir runter gekommen und haben mich gefragt, ob alles okay sei. Als ich mit ja antworten wollte, war plötzlich das Fass voll und ich habe peinlicher Weise angefangen zu heulen... Daraufhin haben sie mich gebeten mit ihnen mitzukommen, weil sie sich Sorgen machen würden. Auf dem gesamten Rückweg haben sie sich mit mir unterhalten, haben mir zu gehört und mich versucht aufzumuntern. Das ganze war mir zwar unfassbar peinlich, aber irgendwo war ich auch dankbar dafür, dass sie mich aus dieser Situation rausgeholt haben. Bei meinem Auto angekommen hat der Mann mir seine Nummer gegeben und mich gebeten anzurufen wenn ich zuhause bin, damit sie wissen, dass es mir gut geht.

Ich war gerührt, dass sie sich tatsächlich Sorgen um mich gemacht haben. Es war mir peinlich aber ich bin irgendwie auch dankbar dafür.

Warum haben sie das getan? Ich habe die Leute noch nie vorher gesehen, trotzdem waren sie nett zu mir und wollten mir helfen, warum?

Bin übrigens Männlich und 18 Jahre alt.

Freundschaft, Freundlichkeit, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, nettigkeit, Selbstmord, selbstmordgedanken, Soziales, Suizid, Verständnis, Absicht
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Was tun bei starken Selbstmordgedanken?

Es ist mir sehr unangenehm, das hier zu schreiben, aber ich weiß nicht was ich tun soll...

Mein geistiger Zustand hat sich extremst verschlechtert. Ich schaffe es kaum noch mich zu irgendwas auf zu raffen und habe ein sehr hohes Bedürfnis nach Schlaf bekommen, einfach weil ich so wenig wie möglich in meinem Leben verbringen will und mich alles sofort Müde macht.

Das war eigentlich so ziemlich normal, nur vorgestern wurde es extrem schlimm. Bitte bitte erklärt mich nicht für verrückt oder ähnliches, aber ich glaube, ich habe angefangen Stimmen zu hören. Zum Beispiel als meine Mutter um 13 Uhr versucht hat mich aus dem Bett zu schmeißen und sie mit mir geredet hat, tauchte plötzlich mitten im Satz "Selbstmord" auf. Ich bat sie zu wiederholen was sie gesagt hat, sie hat irgendwas anderes gesagt was sich nicht ansatzweise so anhört. Das ist mir in den letzten Tagen öfter passiert, z.B. wenn ich an einer Gruppe Leute vorbei gegangen bin und kurz das Gespräch gehört habe aufeinmal "bring dich um". Das haben sie aber definitiv nicht gesagt, so viele Leute können mich gar nicht bitten mich umzubringen.

Das macht mich echt fertig wenn ich ehrlich sein soll.

Ich kann leider mit niemandem darüber reden, keiner weiß davon. Meine Eltern und Freunde fragen mich zwar immer öfter ob es mir gut ginge, aber ich sage ihnen immer dass alles okay sei, weil ich nicht als Psycho abgestempelt werden will. Meine Eltern halten sowas für Anstellerei und ich geb echt mein bestes mich nicht anzustellen.

Reden fällt weg.

Hat jemand eine Idee? Oder Erfahrungen damit gemacht?

Bin übrigens männlich und 18 Jahre alt.

Medizin, Gesundheit, Mobbing, Freundschaft, Angst, Psychologie, Depression, Einbildung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychologe, Ritzen, Selbstmord, selbstmordgedanken, stimmen hören, Suizid, SvV, Halluzinationen
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Was kann ich dagegen tun? Was könnte das sein?

Hallo

Ich (Männlich, 18) wurde einige Jahre ziemlich heftig gemobbt, weil ich neu hier war, die Sprache nicht konnte und ich Asiate bin. Mir wurden Seiten lange Briefe geschrieben, warum ich mir das Leben nehmen sollte, Selbstmord Methoden genaustens beschrieben und und und....

Das ganze ist nun schon ein Jahr her, ich bin mittlerweile fertig mit Schule, habe mein Abitur und bin gerade mit meinem Studium angefangen. Alles gut.

Trotzdem leide ich immer noch sehr unter den vergangenen Sachen..

Ich isoliere mich, weil ich sehr schüchtern geworden bin. Ich bin sehr vergesslich geworden, ich kann nicht mehr schlafen wegen Alpträumen, ich empfinde Gefühle nur noch gedämpft und habe kaum noch Selbstbewusstsein, wovon ich stattdessen mehr als genug habe sind Selbstmordgedanken.

Kleiner weiß davon. Es fällt mir schwer über meine Gefühle und so weiter reden, da ich doch selbst nicht einmal weiß was ich eigentlich fühle.. Vom Mobbing wusste auch kaum jemand, nur die Leute die dabei waren, weil ich mich sehr dafür geschämt habe und irgendwann auch geglaubt habe, ich hätte es verdient...

Das darf so nicht weitergehen, ich muss meine Leben auf die Reihe bekommen!

Wie kann ich das schaffen? :(

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