Natürlich klingt der Gedanke nach so einer perfekten Welt zunächst sehr verlockend. Aber dennoch denke ich, dass sie alles andere als erstrebenswert ist. (Ich beziehe mich jetzt allerdings allein auf eine Welt wie in der Beschreibung von Dir, da ich das Buch nicht kenne)

Ales Erstes: Warum streben wir überhaupt zunächst nach einer perfekten Welt? Die Antwort wäre wahrscheinlich Glück. Denn gibt es ein höheres Gut als Glück und Freude, das der Mensch erlangen kann? Alles, wonach der Mensch strebt, läuft letztendlich auf das Gleiche hinaus: Glück, Zufriedenheit.

Aber in so einer perfekten Welt wäre Glück gar nicht möglich.

Gäbe es keine Trauer, keine Wut, keine Angst, dann kann man auch kein Glück und keine Freude empfinden. Denn durch die negativen Gefühle wird ein Kontrast zu den positiven erzeugt, wodurch wir diese erst (bewusst) wahrnehmen können. Fällt dieser aus, hätten wir ein gleichgültiges Gefühl, da es einfach keine Höhen und Tiefen gibt, welches dieses Gefühl fühlbar macht.

Dann ist da noch die Sache mit dem Fortschritt.

Wie kann sich der Mensch weiterentwickeln, wenn die Welt bereits "perfekt" ist? Gerade die Probleme und Misstände geben überhaupt den Anreiz, Neues entwickeln und entdecken zu wollen. Fällt dieser weg, würde der Mensch auf seinem jetzigen Punkt größtenteils aufhören, sich (geistig) weiterzuentwickeln, da schlichtweg der Anreiz und Grund dazu fehlt.

Eine perfekte Welt, so wie Du sie beschreibst, schließt auch jedweilige Arten von Fehlern aus. Alle Menschen würden sich vertragen, es gäbe keine Krisen, überhaupt keine Probleme. Und damit auch keine Fehler, denn aus diesen resultieren diese Probleme.

Aber damit wäre die Welt auch ein Stück unmenschlicher. Denn wenn Fehler ausgeschlossen sind, dann ist ein Aspekt ausgeschlossen, der den Menschen erst menschlich macht. Was wäre das für ein Mensch, der perfekt handelt, keine Fehler macht, keine negativen Eigenschaften hat, die Probleme bereiten könnten? Wäre das überhaupt noch ein Mensch, und unterscheidet ihn grob gesehen überhaupt noch etwas von einer Maschine, die jemand auf "glücklich" programmiert hat?

Aus diesen Gründen würde ich trotz der Misstände in dieser Welt paradoxerweise nicht auf diese verzichten wollen. Denn gerade diese sind es, die die Welt auf der anderen Seite wieder menschlich und lebenswert machen können.

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Eine Idee, wie Du Ohrstöpsel basteln könntest, habe ich leider nicht...aber vielleicht kannst Du die Geräuschkulisse ja mit Tönen, die Du magst und die beruhigend auf Dich wirken, zu denen Du einschlafen könntest, (evtl. über Kopfhörer?) übertönen...

Oder - ich weiß, wahrscheinlich klingt das jetzt ein wenig komisch, weil Du ja gerade wegen dem Sturm nicht schlafen kannst, aber vielleicht klappt das ja wirklich - vielleicht kannst Du ja dem Sturm bewusst zuhören und Dich somit entspannen. Verstehst Du, was ich meine? Dich einfach hinlegen und dem Regen bewusst zuhören, anstatt die Geräusche ausblenden zu wollen, weil Du Dir sagst, es stört Dich. Also sozusagen das Ganze aus einer anderen Sicht betrachten und in diesem Fall das Gegenteilige von dem tun, was Du wahrscheinlich getan hast....das mache ich manchmal, und einige Geräusche, die mich gestört haben, taten dies nun nicht mehr. Im Gegenteil :-)

Viel Glück und guten Schlaf...

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Ist das bei anderen auch so, oder nur bei der Freundin?

Evtl. ist Dein Kater eifersüchtig, dass Du Deine Zeit mit ihr verbringst und nicht mit ihm. Oder Dein Kater mag sie einfach nicht, das gibt es auch.

Schließlich betrachtet Dein Kater Dein zu Hause als sein Revier an - er allein entscheidet, wer hinein darf und wer nicht. ;-)

Vielleicht kannst Du versuchen, Deine Freundin und Deinen Kater näher zusammenzubringen, Bezug und Vertrauen aufzubauen. Lass sie den Kater mal füttern, mit ihm spielen,... - so assoziert Dein Kater "Freundin=positiv".

Allerdings sagst Du ja auch, dass Deine Freundin sehr panisch reagiert - vielleicht trennst Du sie dann lieber, wenn es wirklich extrem ist, dann ist es für den Kater und die Freundin besser, sich nicht in die Quere zu kommen.

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Ich weiß nicht, ob das das ist, was du meinst, aber als ich deine Frage gelesen habe, ist mir spontan der Oettinger-Song eingefallen...^^

http://www.youtube.com/watch?v=RE1OncR-6Qs
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Ja...was wäre, wenn es nichts gäbe?

Schwierig zu beantworten...unser Gehirn sagt uns, dass es gar kein Nichts geben kann.

Wie eine andere Antwort hier besagt, ist immer noch sehr viel da, wenn wir uns das Nichts vorstellen, etwa die Stille - und Stille ist ja auch etwas, oder?

 

Oder ein andere Beispiel...die Farbe des Nichts. Wir können uns nichts vorstellen, was keine Farbe hat. Selbst Durchsichtig muss eine Farbe haben, da das hinter dem durchsichtigen Objekt irgendetwas sein muss, das Farbe besitzt und dem Durchsichtigen davor Farbe verleiht (z.B. einen Eimer mit Wasser, das Wasser ist an sich durchsichtig, nimmt aber die Farbe des Eimers an, wenn es sich darin befindet)...und selbst wenn das Nichts durchsichtig ist und dahinter auch nichts ist, das ihm Farbe verleiht - logisch, da hinter dem Nichts nichts sein kann, da es ja sonst kein Nichts ist - wäre dennoch etwas vorhanden: die Durchsichtigkeit.

 

Als ich gerade angesprochen habe, dass hinter dem Nichts nichts dahinter sein kann, ist mir noch etwas eingefallen...welche Form hat denn das Nichts? Logischerweise kann es gar keine Form haben, weil es sonst ja wieder etwas ist...es darf nichts dahinter, nichts davor sein, keine Gestalt besitzen (also keinen Raum haben)...aber was ist es dann? Ja, dann ist es nichts...aber dennoch bleibt die Frage: Wie sieht es aus? Wir können uns nichts vorstellen, was keinen Raum hat...wir können uns alles mögliche wegdenken, nur Raum, Zeit und uns selbst, das können wir uns nicht wegdenken. Da fällt mir gerade auch eine Frage wieder ein, wo das in einer Antwort sehr gut erklärt wurde...

http://www.gutefrage.net/frage/was-hindert-uns-daran-unendlichkeit-zu-begreifen

Vielleicht kannst du da ja auch etwas rumlesen, die Unendlichkeit und das Nichts sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe, aber dennoch vergleichbar.

 

Als Fazit kann man wohl eindeutig sagen, dass deine Frage von Menschen einfach nicht beantwortet werden kann...egal, wie sehr man auch grübelt, man kommt an diesen ,,ichkannnichtmehrweiterdenken,weilesübermeineoderbessergesagtüberdievorstellungskraftvonallenmenschengeht-punkt´´, wie du ihn in deiner Frage beschrieben hast. Das menschliche Gehirn ist einfach nicht dafür ausgelegt.

 

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Diese Frage hab ich mir auch mal gestellt... :-)

 

Ich glaube es liegt daran, dass die Natur es so vorprogrammiert hat, dass wir es gar nicht verstehen müssen. Wozu denn auch sollten wir wissen bzw. nützt es uns, wenn wir es verstehen sollten? Es ging ja nur ums Überleben, die Fähigkeit, so etwas wie die Unendlichkeit zu begreifen, war (und ist vielleicht auch) einfach nicht nützlich. Also haben wir sie auch nicht bekommen.

 

Und wir haben auch bisher keine wirkliche Erfahrungen damit gemacht...es widerspricht einfach allem, was wir kennen. Auch deshalb können wir es uns nicht vorstellen und es nicht mit unserem Gehirn vereinbaren. Alles, was du kennst, ist endlich. Selbst, wenn du in die Weite schaust und sie unendlich erscheint, weißt du, dass sie endlich ist bzw. ein Ende hat, weil du theoretisch wieder an dem Punkt ankommen wirst, an dem du gerade deinen Blick in die Ferne schickst...

 

Das erinnert mich aber gerade an ein Beispiel, das ich mal irgendwo aufgeschnappt habe. Ich weiß nicht, ob es realistisch ist, aber es ist zur Verdeutlichung wohl ganz gut...

 

Stelle dir eine Kugel vor. Etwa die Erdkugel. Ihre Oberfläche ist unendlich, weil sie immer weitergeht, aber gleichzeitig auch endlich, weil...weil eine Kugel nunmal endlich ist (ich weiß, tolles Argument ;-) )

 

Der Mensch ist neugierig und strebt danach, vieles zu verstehen. Aber das wird er glaube ich nicht schaffen - diese Fähigkeit ist ihm einfach nicht gegeben.

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Fortsetzung...

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Und noch etwas: Wir können ja im Gegensatz zu Tieren bewusst handeln und denken. Tiere wissen wahrscheinlich nicht, dass bewusstes Denken und Handeln existiert, da sie es nicht kennen und allein von ihrem Instinkt zu ihrem Handeln verleitet werden.

Was ist, wenn es noch eine "höhere Stufe" als dieses bewusste Handeln und Denken gibt, welche von höheren Wesen praktiziert wird, von welcher wir auch nichts wissen?

Ich grübel jetzt schon eine Weile darüber und finde eigentlich keine Argumente, die dagegen sprechen...

Wisst ihr vielleicht eine Antwort darauf?

Liebe Grüße

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Das, was du dort beschreibst, sind "Extremfälle". Die wenigsten 12-Jährige sind so. Da sie aber besonders auffallen, erscheint es so, als seien die meisten 12-Jährigen Raucher, Alkoholiker usw.

Das kann ich aber nicht bestätigen - ich nehme an, dass ich mit 13 Jahren noch meine Senf hinzugeben kann.

Ich kenne unzählige Leute in meinem Alter, die noch nie einen Freund hatten, noch nie geraucht haben, noch keinen einzigen Schluck Alkohol getrunken haben.

Und kenne bisher nur eine einzige Person in meinem Alter, die geraucht hat, welche ich aber aus irgendeinem Grund nach dem Schulwechsel nie wieder getroffen habe.

Du fragst, warum 12-Jährige Mädchen keine 12-Jährigen Mädchen mehr sein können. Aber woher nimmst du dir die Sicherheit, alles verallgemeinern zu können?

Schon, in dem Alter spielen viele nicht mehr mit Puppen, wie es früher vielleicht mal gewesen ist. Aber Raucher, Alkoholiker und Co. sind wirklich die wenigsten, die meisten sind eher geschockt, wenn sie diese "Extremfälle" sehen.

Und glaub mir: Die meisten sind noch "echte" Kinder, treffen sich sozusagen zum Spielen, so wie es in der Grundschule gewesen ist - es wird nur nicht richtig zugegeben bzw. man sieht es nicht so stark wie bei jüngeren Kindern.

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Absolut rein gar nichts.

Das Christentum ist eine Religion - der Weihnachtsmann eine Erfindung, um ordentliche Kohle in die Kasse zu kriegen.

Solange es Geld zu holen gibt, wird der dämlichste Unsinn erfunden und mit vertrauten Dingen verbunden, damit möglichst viele darauf reagieren und zahlen - in diesem Fall Weihnachten.

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