Nein. Der versicherte Betrag fällt nicht in die Erbmasse.

Wird bei einer Lebensversicherung ein anderer als der VN begünstigt, wird der Vertrag wie ein Vertrag zugunsten Dritter behandelt. Die juristische Sekunde vor dem Erbfall verhindert den Zufluss zur Erbmasse. So die Rspr. seit einer RG (Reichtsgericht) Entscheidung aus 1931 bis heute.


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Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Fahrerflucht liegt bei dem Sachverhalt nicht vor.

Stellen Sie Ihre Ansprüche schriftlich per Einwurfeinschreiben. Machen Sie fotos vom Schaden. Lassen Sie einen Kostenvoranschlag machen.

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Ja. Es ist rechtens. Jede Vertragspartei kann zum Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen §11 VVG.

Was können Sie tun: Beauftragen Sie einen freien Vermittler Ihnen den best möglichen Versicherungsschutz zu den best möglichen Konditionen am Markt zu besorgen. Dieser wird Ihnen auch nach Vertragsabschluss mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Es ist richtig, dass die ARAG nicht explizit nach Vorschäden fragt.

Bedenken Sie aber bitte, dass Sie nach §19 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) Umstände,von denen Sie annehmen können, dass die für den Versicherer erheblich sind, , anzugeben haben.

Verstoßen Sie dagegen, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten.


Wenn Sie sich bei der ARAG mit Hilfe eines Fachmannes versichern, ist das eine gute Entscheidung.


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Das könnte sein. Es kommt darauf an, welche Vereinbarungen getroffen wurden. Wenn die sog. Imunklausel eingeschlossen ist, können auch Folgen eines Mückenstichs, die zu einer bleibenden Behinderung führen, abgesichert sein.

Sie sollten sich durch einen ausgewiesenen Fachmann beraten lassen.

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Indirekte Unfallbeteiligung?

Hallo miteinander,

ich war heute in einen Unfall verwickelt, zumindest indirekt. Ich kam von einer Seitenstraße zu einer T-Kreuzung, wollte links abbiegen und hatte eine grüne Ampel. Von links kamen mehrere Autos an die Kreuzung angefahren. Ich bemerkte, dass zwei Autos geradeaus weiter fuhren, obwohl sie eigentlich rot haben müssten, ging voll in die Eisen und kam noch vor der Kreuzung zum stehen (kein Schaden).

Das vordere Auto der beiden bremste und das hintere Auto fuhr auf, nur Blechschäden ohne Personenschaden. Meine Beobachtungen dabei waren, dass die Autos, die von rechts gefahren kamen (Spur geradeaus), an ihrer Ampel noch standen und die drei Autos hinter den beiden Unfall beteiligten Autos nur langsam und mit mehr Abstand an den Unfallort fuhren (als wäre die Ampel eben erst umgesprungen). Ich bin somit der Meinung, dass ich grün hatte und die beiden anderen Autos aus Versehen die Rechtsabbiegerampel mit der Ampel für geradeaus verwechselten.

Wir sind dann alle zur Seite gefahren, haben Daten ausgetauscht und die Polizei gerufen. Wie gesagt, bin ich mir 100%ig sicher, dass ich nicht schuld bin und grün hatte, trotzdem natürlich indirekt an dem Unfall beteiligt war. Die beiden anderen schoben übrigens natürlich mir die komplette Schuld zu. Ich wurde total ignoriert und auch ziemlich dumm angemacht... Die Polizisten sagten, dass hier zwei Aussagen gegen meine stehen (obwohl meine Aussage glaubhafter wohl war) und sie deswegen eine Anzeige wegen des Überfahren einer roten Ampel aufnehmen müssen (240€ Bußgeld, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot).

Die beiden anderen behaupten natürlich, dass sie grün hatten. Die hintere Fahrerin hielt aber keinen Sicherheitsabstand ein und war wohl auch etwas abgelenkt durch ihr kleines Kind (sagte sie selbst).

Jetzt meine Frage: Dass ich von der Polizei irgendwann höre, ist mir klar. Dass ich dann dagegen angehen kann juristisch ist mir auch klar, obwohl ich inzwischen gewillt bin, es einfach zu bezahlen und dann meine Ruhe zu haben. Vor allem da ich nicht unbedingt auf mein Auto angewiesen bin. Aber wie mache ich das mit der Versicherung? Muss ich da was melden? Und wenn ich die Strafe von der Polizei einfach akzeptiere, wird das dann als Schuldeingeständnis von der Versicherung verstanden?

Was sagt ihr? War mein erster Unfall...

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Es ist gut, dass Sie die Polizeit gerufen haben. Dann dürfte sich der Unfallzeitpunkt rekonstruieren lassen.

Zuerst sollten Sie unter Anfertigung eines miniziösen Sachverhalts Ihre Kfz-Haftoflichtversicherung unterrichten. Diese Unterrichtung ist PFLICHT.
Teilen Sie bitte dem Versicherer auch mit, dass Sie einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wegen des drohenden Ermittlungsverfahrens nehmen werden.

Das Anwaltsmandat ist sofort zu erteilen.
Ihr Fachanwalt wird mit Sicherheit das Ampelprokotokoll einsehen. Daraus lässt sich meist ersehen, wie die Ampelschaltung im Zeitpunkt des Vorfalls war.


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Nach den GDV-Musterbedingungen für die Unfallversicherung ist die versicherte Person auch dann versichert, wenn sie ihren Wohnsitz im Ausland hat.  Daher besteht bedingungsgemäßer  Versicherungsschutz auch bei einem Skiunfall in der Schweiz.

Bei einem Umzug in die Schweiz während der Vertragslaufzeit gilt eine Übergangszeit.

Daher empfehle ich, den Auslandsaufent dem Versicherer mitzuteilen und von einem deutschen Konto, z.B. eine Direktbank, abbuchen zu lassen.

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In Ihrem Fall uneingeschränkt mit  JA zu beantworten.

Die GAP-Deckung ist eine Erweiterung der Fahrzeug-Kaskoversicherung, die im Totalschadenfall nicht nur den Wiederbeschafffungswert des Fahrzeugs, sondern auch einen höheren Auflösungswert aus dem Leasing- oder Kreditvertrag abdeckt.

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So wie Sie das geschildert haben, handelt es sich um einen sog. Wirtschaftweg. Dieser wird von landwirtschaftlichen Fahrzeugen zur Felderbewirtschaftung genutzt . Andere Verkehrsteilnehmer dürfen ihn ebenfalls  nutzen, aber auf eigene Gefahr.

Daher würde eine Klage gegen die Gemeinde keine Aussicht auf Erfolg bieten.

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Ihre Tante sollte sich an den Vermieter des Parkplatzes wenden. Dieser hat dafür  zu sorgen, dass sie den Platz unbehelligt nutzen kann §§535ff BGB. Wenn er nicht sicher stellen kann, dass abgestellte Fahrzeuge beschädigt werden,  verletzt er den Vertrag und haftet auch für Schäden durch Dritte, §536a BGB

Ihre Tante muss den Vermieter von den Beschädigungen unterrichtet haben und ihn aufgefordert haben, die Störung des Gebrauchs der Mietsache abzustellen und die Schäden zu ersetzen.

Natürlich bestehen daneben Ansprüche aus §§823ff BGB. Aber bei diesen ist Ihre Tante beweispflichtig im Gegensatz zu den vertraglichen Ansprüchen. Dort hat sie nur die Schäden dazulegen.

Der Vermieter seinerseits kann notfalls den Eltern der Kinder die Mietverträge kündigen. Die Beschädigung von fremden Eigentum ist ein Kündigungsgrund.

Für diejenigen, die vieles besser wissen wollen, verweise ich auf die Kommentierung im BGB Kommentar Palandt, 14.Auflage 2015 zu §§535 - 543 einschl BGB

Wegen der Ausführungen zu §§823 ff und den Ausschluß der Verantwortlichkeit von Minderjährigen sein der guten Ordnung halber auch auf § 829 BGB verwiesen. Die Ersatzpflicht aus Billigkeitgründen wird gerne verschwiegen



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Um welche Einstufung geht es Ihnen?

Um den Schwerbehindertengrad oder und fie Einstufung nach einer Gliedertaxe einer privaten Unfallversicherung? Wenn Letzteres der Fall ist, müsste ich schon wissen, wie die Gliedertaxr Ihres Vertrags aussieht und welche Bedingungen und Klauseln dem Vertrag zugrunde liegen.

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Am besten Sie erkundigen sich hier: http://www.krankenkassen-center.ch/schweizer-krankenversicherung-fuer-auslaendische-arbeitnehmende.html  und ergänzend noch "http://www.krankenkassen-center.ch/grenzgaengerversicherung.html"

In der GKV kann er bleiben, möglicherweise muss er aber 300 Franken an die Schweizer Grundversicherung zahlen.

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