Seehausen hat Recht, die Frage kann man nicht einfach beantworten. Für einen Verkauf einer Immobilie reicht meist ein einfacher Plan mit Raummaßen und Anordnung der Fenster und Türen, für eine Sanierung muss richtig ausführlich geackert werden: genaue Untersuchung, checken von Verformungen, oft partielle Öffnung zur Überprüfung der Bausubstanz.

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Als Architekt muss man in allererster Linie Einfühlungsvermögen und Phantasie haben. Vor allem im Wohnungsbau, sonst entspricht das Haus nicht dem Charakter und den Wünschen des Bauherrn. Die schlechtesten Planer, die ich kenne, sind die, die machen, was der Bauherr am Anfang will. Damit Du mich nicht falsch verstehst: es geht nicht darum, gegen die Ideen des Bauherrn zu arbeiten, sondern mit ihm zusammen auf die eigentlichen Bedürfnisse hinter seinen Ideen zu kommen. So wird manchmal aus dem geforderten Partyraum ein großzügiger Wohnbereich, was durchaus billiger und vor allem dem Zweck angepasster sein kann. Man muss also richtig an den Bauherren ackern, mit ihnen Tagesabläufe, Hobbies, Blickbeziehungen erarbeiten. Das ist wichtiger wie Mathe, denn Bauen bzw. vor allem Bauen ist eine soziale Tätigkeit!

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Hi, bin ein wenig irritiert: wo kann ich den Lageplan aufmachen, der angefügt sein soll? Die Ausrichtung ist ja extrem wichtig bei einem Haus, gerade wenn man ein Ahnung von guter Architektur hat und das Optimum aus einem komplizierten Grundstück rausholen will. Finde 531 qm zwar nicht üppig, musste aber auch schon ein Drittel so große Grundstücke beplanen, der Trick liegt einfach im Kontrast von Nähe und Enge (Eingang, Garage) zu Weite (Blick, Platz, meinetwegen Pool). Da spielt natürlich der Bebauungsplan eine Rolle, doch sollte der nie die erste Geige spielen. Die spielt der Geschmack und das Lichtbedürfnis des Eigentümers, einen B-Plan muss man zur Not halt ändern (dauert 2-3 Monate, wenn es komplizierte Sachen sind) oder eine Ausnahme erwirken. Jetzt helft mir aber erst, wo kann ich die Datei anklicken?

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Ich habe nach meinem Architekturstudium neben dem Job eine Schule in Fachzeichnen betreut (Sonderfachschule für Bau, Baden-Württemberg). Da war ein Ing. als Mindestvoraussetzung nötig. Die Lehrerlaubnis erhielt ich nach einer Visitation, da saß einer einen Vormittag lang mit im Unterricht und bewertete es dann (er macht das gleiche in der Berufsschule und meinte, dass er nach einem Jahr nicht so viel vermittelt hat, wie ich nach 20 Schulstunden; war aber kein Kompliment, sondern ein Hinweis, dass ich zu viel verlange, Dreitafelproj. in drei Tagen á 9 Std. abhandle, dann gleich in die Bauzeichnerei, das sei ihm zu schnell). Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Lehrtätigkeit in einem sehr artverwandten Bereich möglich ist, aber nur nach Visitation, wahrscheinlich auch zusätzlichen Pädagogik-Kursen, auch wegen dem Umgang mit Konfliktsituationen bzw. Lernstörungen o.ä.

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Gibt meines Wissens keine Vorgaben, letztlich muss der Statiker ausrechnen, wie sehr sich die Vibrationen auf das Gebäude auswirken. Brandschutz nicht nötig bei Gebäuden mit nur einem Brandabschnitt. Habe derzeit einen Wohnhausanbau mit Aufzug für den behinderten Sohn, da habe ich 11,er Kalksand verbaut, und die Verankerungen über Halfenschienen in der Stb-Außenwand, allerdings nur Beton auf 1,5 m Breite. Hinweis: Überfahrt nicht so groß nötig, wenn Hydraulikaufzug.

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Cygnicon muss auch recht gut sein - habe selbst noch nicht mit gearbeitet, aber ein Zeichner von mir arbeitet damit und ist zufrieden - und bei dem Leistungsumfang ist es echt günstig... Aber für einen guten Plan braucht es mehr als nur ein Zeichenprg. Zimmerausrichtung, Statik, Raumeindruck etc. Der Unterschied zwischen Bauherren-Zeichnungen und Bauplänen ist manchmal gravierend...

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