aaaallssoooo:

ehe du dich ans schrauben machst erst einmal den motor warm fahren (nicht am stand warm laufen lassen!) so etwa 5 km sollten reichen.

das motorrad sicher auf ebenem grund auf den hauptstsänder stellen. wenn du ein geeignetes gefäß zum auffangen des altöls gefunden und untergestellt hast (gibt eigene behälter dafür, etwa bei lo*is) erst den einfüllschraubverschluss öffnen (jenes teil, an dem sich der ölmessstab zur ölkontrolle befindet). dann mit einem gut passenden schlüssel die ablassschraube öffnen und langsam ausdrehen. achtung! das auslaufende öl kann sehr heiß sein (entsprechende schutzhandschuhe tragen) und in starkem strahl fließen (daher langsam aufdrehen). aufpassen, dass dir nicht die schraube ins alte öl fällt! jetzt das alte öl komplett ausrinnen lassen (dauert bei der ybr nicht so lange, ist ja nur 1 l). wenn kein öl mehr tropft den ölfilter mit einem geigneten filterschlüssel lockern, von hand abschrauben und über dem auffangbehälter ausrinnen lassen.

jedenfalls eine neue dichtscheibe für die ölablassschraube verwenden (die kostet nur ein paar cent)! das gewinde säubern und dann die schraube von hand eindrehen. hier ist generell darauf zu achten dass die schraube richtig im gewinde sitzt. es kann sonst sein, dass die stahlschraube im weichen alu des motorblocks ein neues gewinde schneidet was nicht sehr gut wäre. wenn die schraube handfest sitzt mit einem drehmomentschlüssel anziehen (20 Nm). dann das neue öl einfüllen (1 l). einfüllstutzen schließen, motor starten und kurz durchlaufen lassen. motor abstellen. kontrollieren ob die ablassschraube dicht hält und ob der ölstand passt.

fertig.

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>> Habe heute ein Motorrad besichtigt ... Es ist nur leider etwas dreckig ...

mal als tipp vorne weg: ein motorrad muss bei der besichtigung sauber(!) sein. ausreden wie : "ich hatte noch keine zeit es zu putzen" zählen nicht. nur zu gerne werden unter dem schmutz kleine mängel versteckt (kratzer, dellen, haarrisse, ... auch wenn das bike noch nicht alt ist kann es schon (mehrmals) gelegen sein.

aber nun zum eigentlichen thema: reinigung mit einem gartenschlauch stellt eigentlich kein problem dar, sofern man nicht spezielle düsen verwendet, die einen sehr scharfen gebündelten strahl erzeugen (mit entsprechendem druck). aber auch wenn der wasserdruck hier nicht sehr hoch ist würde ich bei darauf achten empfindliche teile nicht übermäßig zu besprühen (armaturen, elektronik, sicherungen, lager). keinesfalls einen hochdruckreiniger nehmen (hier sind auch 30 cm abstand bei radlagerdichtungen, elektronikkästen usw. eindeutig zu viel). auch wenn es vielleicht ein paar mal ohne probleme geht, einmal ist es dann einmal zu viel. aber gartenschlauch ist eigentlich kein problem.

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um diese frage richtig beanbtworten zukönnen müsste man wissen, um welches bike es sich genau handelt.

generell kann man sagen, dass die steuer nach dem hubraum berechnet wird (hier details: http://de-cillia.net/bikersplace/bikerinfos/steuer) und bei allen versicherern gleich ist (geht ja an den staat). bei 500 ccm liegt die steuer im jahr bei etwa 130 euro. dazu kommt die haftpflichtversicherung (große unterschiede, je nach versicherer) und eventuell noch eine teil- oder vollkasko.

leider kann ich deinem profil nicht entnehmen, woher du kommst. bei uns in wien hat sich als günstigster versicherer für motorräder meiner erfahrung nach wohl der VVD gezeigt (abschluss über 2-radbörse). das ist jetzt keine werbung, sondern meine langjährige erfahrung. egal wo ich mein bikes gekauft habe, versichern habe ich sie immer dort lassen. gerade erst meine 125er (versicherungskosten im jahr rund 150 euro: steuer, haftpflicht und teilkasko ohne selbstbehalt!)

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tja! ich hab mir die diskussion und die meinungen hier einmal durchgelesen. nun muss ich auch meinen senf dazugeben:

ich selbst habe vor etwa zwei jahren mit dem motorradfahren aufgehört (aus gesundheitlichen gründen, die nichts mit dem bike zu tun hatten/haben). bis dahin habe ich etwa 650.000 (!) km mit dem motorrad zurückgelegt. dabei hatte ich, vor etwa fünf jahren, meinen einzigen unfall (ein dosentreiber hat mich bei 70 km/h abgeschossen). mir ist nichts passiert, das bike (honda afrikatwin) war mehr oder weniger schrott. ich habe mich gleich auf eine bmw geschwungen, kein gedanke ans aufhören.

ich bin das ganze jahr gefahren. sommer, winter, regen, sonne, schnee, hagel, nasse fahrbahn, schneefahrbahn, glatteis, ... dazu noch der starke wind den wir in wien und umgebung haben.

sieben freunde/bekannte, die durch autounfälle ums leben kamen habe ich in dieser zeit beerdigt. mein schwiegersohn hatte allein in den letzten drei jahren vier selbstverschuldete unfälle mit dem auto.

was ich damit sagen will:

klar, motorradfahren ist potentiell gefährlicher als autofahren. aber es ist nicht automatisch so, dass jeder motorradfahrer verunfallt und stirbt, und jeder autofahrer unfallfrei durchs leben kommt.

da gehört sehr viel mehr dazu! ich verstehe deine sorgen und ängste. aber das sind, objektiv betrachtet deine sorgen und ängste. das hat mit deinem sohn eigentlich nichts zu tun.

ich habe mittlerweile schon eine 3 jahre alte enkeltochter. da bekomme ich schon ein komisches gefühl im bauch, wenn sie vollen karacho die zugangsrampe zum haus hinunterläuft. da sehe ich sie vor meinem geistigen auge stürzen, sich die knie, den kopf, die lippen oder sonst was aufschlagen, sehe, wie sie ins geländer stürzt und sich die zähne ausschlägt uswusf.

trotzdem lasse ich sie laufen und behalte meine sorgen für mich. meiner erfahrung nach passiert dann deutlich weniger. am ehesten passiert etwas, wenn dauernd einer hinter einem steht, der sagt man solle aufpassen.

das ist, wie mit dem vollen kaffeehäferl: je mehr man sich darauf konzentriert dass man ja nichts verschüttet, desto sicherer kannst du sein, dass du etwas verschütten wirst.

was glaubst du, wie es dir geht, wenn du es schaffst ihn dazu zu überreden doch lieber ein auto zu kaufen und er damit einen unfall (ev. mit tödlichen folgen?) hat?? würde es dir dann besser gehen, als wenn er mit dem bike verunglückt wäre?

man neigt als groß-/elternteil dazu, immer das schlimmste anzunehemen und zu erwarten. und meist passiert dann eh nichts. überleg einmal ehrlich, was du in seinem alter alles aufgeführt hast (ehrlich!). wenn ich da so zurückdenke:

wir sind mit alten waffenrädern hohe rutschbahnen hinunter gefahren, haben uns in einkaufswagen steile wege hinuntergelassen, mit rollschuhen die steilsten treppen befahren (avor- und rückwärts), sind überall hinaufgeklettert, haben im wald versucht von einem baum auf den nächsten zu springen (in gut 8 m höhe), und ... und ... und. natürlich alles ohne jegliche schutzkleidung.

war das weniger gefährlich, nur weil es die eltern nicht gewusst haben? ich glaube, du verstehst was ich meine.

teile ihm deine sorgen und bedenken mit (einmal! nicht ständig). dann lass ihn sein leben leben. wie schon andere gesagt haben: wenn du es ihm jetzt verbietest, macht er es, wenn er volljährig ist (alleine schon, um dir zu zeigen, dass er es kann).

wie verantwortlich er damit dann umgeht (egal übrigens ob mit einem auto oder bike), hängt viel von d(ein)er erziehung ab. daran lässt sich jetzt sowieso nichts mehr ändern. vertrau ihm, trau ihm etwas zu und unterstütze ihn (auch wenn es dir den magen zusammenkrampft).

es ist vergleichbar mit dem gefühl, dass ich hatte, als meine enkelin alleine auf das hohe klettergerüst gestiegen ist. mir war das nicht so recht (sie ist doch noch so klein, wenn sie da runterfällt, kann sie nicht noch ein paar jahre warten, ...). sie hat sich bis ganz nach oben gekämpft. ich hatte einen stein im bauch, einen kloß im hals und habe ihr trotzdem dazu gratuliert, habe geklatscht und sie gelobt.

man muss die kinder manchmal einfach etwas tun lassen, auch wenn es gegen den eigenen willen ist. bist du nicht auch einmal mit dem railticket durch europa gezogen? nur einen rucksack mit ein paar sachen und auf ins ungewisse? sicher, dass es das große abenteuer deines lebens wird? und hast du dich dabei nicht unverwundbar gefühlt?

frag mal, wie es deinen eltern dabei gegangen ist!

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da ich jahr(zehnt)elang auch im winter mit dem motorrad unterwegs war hier meine erfahrungen:

  1. spülmittel, spray, spucke, ... bringen nichts. es ist eher so, dass ein mit spülmittel eingelassenes visier unschöne reflexionen macht wenn licht von scheinwerfern, laternen, ... dadurch gebrochen wird. gegen das beschlagen bringt es so gut wie nichts. außerdem greifen sprays manche visiere an.

  2. atemabweiser helfen nur bedingt. zwar wird verhindert, dass die atemluft direkt auf das visier geblasen wird. das beschlägt mit der zeit aber trotzdem, weil sich ganz einfach der innenraum erwärmt und am visier, als kälteste stelle, die atemluft kondensiert.

  3. lässt man beim fahren das visier ein kleines stück offen wird das visier auf der innenseite noch kälter. bei jedem kleinen ampelstopp beschlägt es dann sofort.

  4. ist man brillenträger, bringt der atemabweiser eher nachteile, da die atemluft direkt auf die brille geleitet wird und diese beschlägt.

das einzige was wirklich etwas gebracht hat (auch bei -25°) war eine korrekt angebrachte antibeschlagfolie (hieß glaube ich city fog). damit blieb das sichtfeld beschlagsfrei.

da ich, wie gesagt, brillenträger bin, hatte ich jetzt zwar ein beschlagsfreies visier, aber immer noch das problem mit der brille. zwar gibt es auch hier diverse mittelchen, aber die helfen alle nicht lange.

mein "trick": den helm schon in der wohnung aufsetzen und das visier schließen. dadurch gibt es keine temperaturunterschiede zwischen brille und innenraum, somit auch kein beschlagen.

auch an der kreuzung das visiser geschlossen lassen. die brille beschlägt erst, wenn sie kalt geworden ist. das gilt es zu verhindern.

um es mit hademar zu sagen: probier es einfach einmal aus!

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kann mich primusvonquack nur teilweise anschließen. die beschriebene funktion (verhinden der beschlagung des visiers) ist richtig. dass es nicht funktioniert nicht.

wird derabweiser richtig montiert kann er sehrwohl das beschlagen verhindern oder zumindst deutlich reduzieren (kommt auch auf den helm an). ich kann ihn für winterfahrer durchaus empfehlen. allerdings mit einer einschränkung:

nicht für brillenträger!

denn der warme luftstrom der ausatemluft wird genau auf die brille gelenkt. so beschlägt zwar nicht das visier, dafür aber die brille. der negative effekt ist der selbe: keine sicht!

meiner erfahrung nach (und ich bin jahrelang auch im winter bei bis zu -25° c mit dem motorrad gefahren) ist es besser, das gesicht zu schützen (maske, mundtuch, ...) und dafür das visier einen kleinen spalt geöffnet zu halten. das verhindert ein beschlagen des visiers. allerdings nur solange man fährt!

für stadtfahrer, die alle paar meter an der ampel halten müssen, ist diese methode nicht zu empfehlen!

hier hilft aber folgendes: an die visierinnenseite eine antifog-folie kleben. ich hatte damit sehr gute erfolge. als brillenträger habe ich noch folgenden trick angewendet, auf den ich durch selbstversuche gekommen bin:

den helm schon in der wohnung aufsetzen und schließen. dadurch wird verhindert, das die brillengläser kalt werden. somit gibt es keinen großen temperaturunterschied zum helminneren und ergo kein beschlagen der brille.

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liegt der reifen im wasserbad so ist er ohne belastung. kann durchaus sein, dass da kein luftaustritt zu sehen ist. ich bin fast sicher, dass es sich um einen defekt im ventil handelt. daher ist der tipp mit dem wechseln des ventileinsatzes (oder gleich des ganzen ventils) sicher kein schlechter.

was ich nicht ganz verstehe ist jetzt sogar schlauch drin. das heißt, du hast eigentlich schlauchlose reifen, die luft verloren haben. das geht nur, wenn der mantel ein kleines loch hat oder das ventil defekt ist.

beides sollte eigentlich mit einem schlauch behoben sein (da keine luft an den mantel gelangt und das ventil des schlauches zur anwendung kommt). wenn jetzt immer noch luft austritt hast du entweder extremes pech (einen defekten schlauch oder ein defektes ventil erwischt) oder jemand lässt dir luft ab. andere erklärungen habe ich nicht.

ach ja, das mit dem helium würde ich auch vergessen. kostet nur, bringt nix!

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wie man den hals einer flasche sauber abtrennt weiß ich nicht. aber den boden heraus bekommt man indem man einen großen nagel (100er oder so), mit der spitze nach unten stark kreisen lässt.

hab das selbst schon gemacht. war nach etwa drei minuten erledigt.

ein bekannter von mir schaffte es auch einmal, indem er die flasche komplett angefüllt hat (so, dass sogar ein kleiner gupf drüberstand). flache am hals gehalten und mit der flachen hand fest von oben draufgeschlagen. durch den druck wurde der boden abgesprengt. hab ich selbst aber noch nicht probiert. weiß auch nicht, ob das bei jeder flasche geht (colaflaschen sind ja eher dicker).

einfach einmal probieren.

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Steht mir demnächst auch bevor. Habe geplant es wie folgt zu machen: aushängen - oben und unten je zwei 80x4 mm Schrauben rein - mit diesen auf 2 Böcken ablegen (so kann alles gestrichen werden ohne dass die Tür irgendwo aufliegt!) - alle Beschläge abmontieren - anschleifen - grundieren - anschleifen - 1. Deckanstrich - anschleifen (sehr fein, mind. 120er Papier) - 2. Deckanstrich.

Streichen werde ich mit einem speziellen Acryllack, der nach dem trocknen eine sehr harte und schlagfeste Schicht bildet. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass nach jedem Schleifvorgang die Tür komplett gesäubert (staubfrei) werden muss und auch trocken sein soll (falls du mit einem feuchten Tuch den Staub entfernst).

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Schließe mich Mafdet an: Ich habe ca. 670.000 Motorradkilometer in meiner "Bikerkarriere" abgespult, ehe ich vor wenigen Wochen das Motorradfahren aufgegeben habe.

Ich persönlich (und auch meine Gattin) haben das ganze Jahr über eine Sturmhaube unter dem Helm getragen. Das rührte zum Teil noch aus Zeiten her, als das Innenfutter des Helmes nicht so einfach herausgenommen und gereinigt werden konnte. Aber auch heutzutage ist es allemal leichter eine Sturmhaube schnell einmal durchzuwaschen (man kann sie am Ende einer langen Tour auch schnell mit unter die Dusche nehmen) als das Innenfutter des Helmes zu reinigen. Am nächsten Morgen ist die Sturmhaube trocken.

Eine "Helminnenreinigung" bedeutet deutlich mehr Aufwand (auch wenn sich das Futter herausnehmen lässt). Die Trocknung dauert Tage (das ganze ist also nicht schnell mal zwischendurch zu machen). Abgesehen davon möchte ich nicht die Rückstände der diversen Helmreiniger stundenlang auf meiner Haut haben.

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