Nein, und jeder, der etwas anderes sagt, liegt falsch. Du fragst, woher ich das weiß? Nun, ganz einfach: Man kann nicht die Nichtexistenz eines Seins beweisen, das nicht existiert. Wenn ein Sein existiert, kann ich es aber auch nicht unbedingt beweisen. Wenn ich die Existenz aber beweisen kann, dann ist das zugleich die Widerlegung derer, die die Nichtexistenz dieses  Seins behaupten. Ein Beispiel wäre hierfür die Erde. Ich kann beweisen, dass die Erde existiert, weil ich darauf lebe und sie jeden Tag sehe und ohne sie könnte ich das hier nicht schreiben. Ich denke, da kann mir keiner widersprechen. Aber wenn ich einen fernen Planeten beweisen will, von dem die Existenz nicht belegt ist, kann ich entweder durchs Fernrohr schauen, dann sehe ich ihn und kann beweisen, dass er existiert, oder, wenn der Planet zu weit weg ist, um ihn mit dem Fernglas zu erfassen, kann ich ihn nicht beweisen. Allerdings ist das dann auch lang kein Beweis für dessen Nichtexistenz, nur weil er zu weit Weg ist, um ihn zu sehen. Aber vielleicht kann ich ja doch den Mond des Planeten sehen, aber nicht den Planeten. Dann kann ich beweisen, dass der Planet existieren muss, weil es sonst den Mond des Planeten nicht geben könnte. So sehe ich auch die Welt, aber nicht Gott, kann aber trotzdem Gott nicht sehen. Diese Notwendigkeit, bzw. Kausalkette wird jedoch von vielen Atheisten nicht akzeptiert. Woher soll dann das Universum kommen? Wenn ein Raum eine Ecke hat, es hell ist und die Lampe um die Ecke steht, kann ich ja auch nicht sagen, dass es keine Lampe gibt.

So hier muss ich allerdings, um rational zu denken auch die Probleme bringen:

1) Man kann nicht von der physischen auf die metaphysische Ebene greifen (die es nach dem Atheisten gar nicht gibt)

2) Die Prämisse, Gott sei dieses Licht, lässt sich nicht beweisen

Wenn ich allerdings die Prämisse akzeptiere und man nicht zwischen Physik und Metaphysik unterscheiden würde, wäre der Gottesbeweis gültig es könnte keinen Einwand geben.

Aber manche, besser gesagt viele Atheisten schließen leider daraus, dass Gott nicht beweisbar ist, dass daraus ein Beweis für die Nichtexistenz resultiert, was aber auch nicht richtig ist. Denn das Beispiel mit dem Planeten hat ja auch gezeigt, dass, nur weil ich den Planeten nicht sehen kann, das keineswegs heißt, dass dieser Planet nicht existiert.

Mit dieser Logik gäbe es allerdings nur das dem Menschen bekannte. Ich werde entweder irgendwann mit einem besseren Fernrohr beweisen können, dass der Planet existiert, aber nie das ganze Universum sehen können und sagen können, dass der Planet nicht existiert. Den Überblick über alle Seinsvollkommenheiten hat der Mensch eben nicht und somit ist auch nicht alles in den Verstand des Menschen hereinzubekommen.

Jetzt hat es nach langer Zeit das Christentum endlich geschafft, rational zu sein, aber der junge Atheismus wird noch seine Zeit brauchen. Der steckt gerade noch in seinen "Kreuzzügen". Schade, sonst könnte man ja auch mal auf interreligiöser Perspektive anständig diskutieren.

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Wie sieht es mit Video Pad aus?

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Bei der richtigen Form der Askese funktioniert alles, da braucht du nicht einmal Wasser und Brot.

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Also ich würde, wenn ich du wäre folgendes machen: Jura studieren (kein gutes Ergebnis, hauptsache einen Abschluss), mit einem Studium allgemein kann man später einiges anfangen. Meine Tante hat ihren Job bekommen, nur weil sie ein Jurastudium vorgelegt hat.

Du könntest einen anspruchslosen Job haben, z.B. McDonnald´s, und dann halt den Rest des Tages schon mal die Sachen lernen, die du bei der Polizei brauchst, trainieren und den Rest der Zeit zocken.

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So was geht ned. Sie wird warsch in ein paar wochen von ihm ablassen, da er merkt, dass er zu alt ist.

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