Ist das nach einer Lumbalpunktion normal?

Hallo. Am Mittwoch wurde bei mir eine Lumbalpunktion durchgeführt. Die war sehr schlimm für mich. Er hat innerlich total rumgestochert, weil er kein Nervenwasser fand. Er sagte mehrmach, dass alles sehr verknöchert sein. Erst schoss es ins linke Bein, dann ins rechte... Irgendwann fand er eine Stelle, wo das Liquor rausfloss. Das Ganze dauerte gefühlt ewig und ich hatte starke Schmerzen dabei. Ich habe mich jetzt etwas belesen und bin auch der Meinung, dass er die Punktion zu weit oben gemacht hat. Seit der Punktion hab ich starke Schmerzen an der Einstichstelle, sehr dolle Kopfschmerzen und fühl mich allgemein absolut nicht gut. Mein ganzer Körper fühlt sich unwohl an, ich fühl mich fiebrig, kaltschweißig etc.. ich kann mich nicht vorbeugen, weil es so wehtut und es zieht in die Beine.. ich hab eigentlich 'nur' einen Bandscheibenvorfall LW4/5 und hatte deshalb vor drei Wochen eine PRT. Weil ich seitdem sehr starke Schmerzen und eine Beinschwäche rechts habe, wurde die LP durchgeführt. Ich wurde am Dienstag von meiner Orthopädin in das Elbeklinikum in Stade eingewiesen, weil sie sich nicht mehr zu helfen wusste. Alle ambulanten Maßnahmen um das in den Griff zu bekommen waren erfolglos. Leider wurde dort dann nur ein MRT und die LP gemacht und ich wurde unbehandelt am Donnerstag dann heim geschickt. Obwohl es mir schlechter ging als zum Zeitpunkt der Aufnahme dort. Es ist einfach alles noch viel schlimmer als vorher. Ich hätte mir den Wisch vorher echt durchlesen sollen. Aber mir ging es so schlecht. Ich hätte denen alles unterschrieben. Ich hab irgendwie die Befürchtung, dass der Arzt etwas falsch gemacht hat. Oder ist das normal so?

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Das muss nichts heißen. Ich würde aber zu Sicherheit in die Notaufnahme gehen, je nachdem warum die Punktion gemacht wurde. Spätestens aber morgen zum Arzt.

Alles Gute!

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Gegen Krampfanfälle werden Benzodiazepine wie Lorazepam oder Midazolam gegeben. MCP ist für Epileptiker nicht gut geeignet und kann immer wieder zu Anfällen führen. Bist du Epileptiker?

Insofern ist es wichtig, mit deinem Arzt eine andere Lösung gegen Übelkeit zu finden.

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Die Myokarditis ist extrem selten. Das ist Panikmache, von einer Erkältung direkt sowas zu bekommen. Man merkt dass schon selbst, wenn man nicht mehr kann und dann hört man eben auf. So ist die Gefahr gleich null.

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Ein Schwächeanfall ist ein kurzer Anfall von Schwäche :-) Stimmt aber so. Du zitterst, stolperst, taumelst, dir wird schwindelig, schwarz vor Augen, schlecht, hörst vielleicht alles dumpf und bist einfach total benommen, als wärst du besoffen...

Wichtig ist die Unterscheidung zur Synkope, denn da kommt es zu einer kurzen Bewusstlosigkeit, hier nicht.

Dieser Anfall geht schnell wieder weg und hat in der Regel einfache Ursachen wie Unterzuckerung oder Hungern (z.B. Magersucht). Er kann auch durch chronische Erkrankungen wie Diabetes entstehen.

In der Regel harmlos, sollte er in eine Bewusstlosikeit übergehen den Notruf wählen, auch wenn der Patient kurz nach dem Anruf wieder aufwacht ist das keine Schande.

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Sorry, aber das ist schlimm und macht auf jeden Fall einen Arztbesuch erforderlich. Selbst wenn die Blutung gestoppt ist, können Infektionen oder "Verwachsungen" entstehen- was unter Umständen deine Beweglichkeit einschränkt und andere OPs nötig macht.

Also, Augen zu und durch...

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Ne, die Hämophilie hast du direkt und nur als Junge, da es um ein verändertes X- Chromosom geht. Gibt deiner Mutter dir ihr defektes X-Chromosom und dein Vater gibt dir sein gesundes Y-Chromosom, wirst du als Junge erkranken, als Frau aber nicht, da du noch ein gesundes X-Chromosom vom Vater bekommst. Das ist jetzt nur sehr oberflächlich erklärt.

Also: Die bekannten beiden Hämophilie-Typen A und B betreffen nur Männer und wenn man betroffen ist, so bricht die Erkrankung schon im Mutterleib aus (wobei das da nicht zu merken ist)

Es gibt noch Varianten, wo auch Frauen erkranken, aber das ist seehr selten.

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Also entweder handelt es sich bei den Bauchschmerzen um einen leichten Lebensmittelintox, oder aber du hast dich überanstrengt.

Wenn du leicht krank bist und dann weiter anstrengende Arbeit/Training machst, bleibst du erstens länger krank, kannst du zweitens heftiger krank werden und kannst drittens die zugegebenermaßen sehr seltene Komplikation Myokarditis/ Herzmuskelentzündung riskieren.

Also, auch bei einer normalen bis starken Erkältung alls langsamer angehen lassen. (Bei einfachem Schnupfen trifft das nicht zu)

Wie alt bist du? Bei dem Wetter und den anstrengenden Tätigkeiten möchte ich eine kardiologische Ursache vor allem wenn du älter bist nicht ausschließen.

Ich empfehle dir dringend doch zum Arzt zu gehen.

PS: Ich bin medizinisch bewandert und kein Laie. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Ferndiagnose, sondern um einen Rat.

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Mit der Symptomatik hat sie auf der Arbeit aus Rücksicht auf die Patienten und die Mitarbeiter wie dir nichts zu suchen. Ich würde sie mal drauf ansprechen- wobei man gerade fettige Sachen wie CW nicht essen kann, wenn du an einer solchen Krankheit leidest...

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Das ist keine Sepsis, keine Sorge. Hättest du eine, wärst du schon lange freiwillig beim Arzt. Einfach eine entzündete Wunde, die sich quasi selber reinigt. Wobei ein Arztbesuch nicht schlecht wäre, damit es so bleibt.

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Das hab ich fast genauso gemacht.

Ich hab beim ASB meiner Stadt mit 16 im Ehrenamt angefangen. Sanitätsdienst(SAN-A, SAN-B), Praktika auf KTW und RTW, dann Bewerbung bei den Maltesern als NotSan. Mein Abi war nicht das beste (3.2), aber die Personaler waren begeistert von meinem ehrenamtlichen Engagement. Ich wusste davon natürlich auch schon, wie man gut auftritt. Ich bin direkt angenommen worden- und momentan wieder zurück beim ASB (wegen der Bekannten), aber diesmal im Hauptamt. Hätte der ASB die Ausbildung angeboten, wäre ich auch da geblieben, aber ich musste den "Umweg" über die Malteser machen. Natürlich waren die auch ganz nett :-)

Also: Es reicht irgendwas Rd-technisches gemacht zu haben, dann hast du den Platz bei den Hilfsorganisationen eigentlich schon sicher. Bei den Feuerwehren ist das schwieriger, weil die auch auf Spotlichkeit achten.

Viel Glück!

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Ab zum Kinder- oder Hausarzt.

Natürlich nimmst du deine Eltern mit. Die müssen doch wissen, was du hast. Im Übrigen wird der Arzt auch mit deinen Eltern reden, dazu ist er verpflichtet.

Und normalerweise wird dann ein Allergietest und ggf ein Lungenfunktionstest gemacht. Du bekommst höchstwahrscheinlich ein Notfallspray mit Salbutamol

All dies kann der Hausarzt machen, nur in besonderen Fällen überweist er dich an einen Facharzt.

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Befund der Echokardiographie/Herzultraschall?

Hast du Ödeme/Flüssigkeitseinlagerungen an den Beinen?

Die Symptome sprechen durchaus für eine Herzinsuffizienz. Aber diese ist normalerweise gut zu diagnostizieren. Hattest du irgendwann Grippe oder schwere Erkältungen, wonach diese Symptome aufgetreten sind?

Unter Umständen wäre auch eine Kardiomyopathie/degenerative Prozesse am Myokard/Herzmuskel möglich. Aber auch dies ist normalerweise zu erkennen.

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Kann durchaus aufgrund von Kreislaufdysregulation durch Flüssigkeitsverlust (Erbrechen) kommen. Falls du dich noch sehr schwach fühlst, ruf den Ärztlichen Bereitsschaftsdienst unter 116 117. Sonst kannst du morgen mal zum Hausarzt gehen. Bei häufigem Erbrechen sind Tabletten mit Dimenhydrinat oder Diphenhydramin empfehlenswet, z.B. Vomex A.

Trink und ess viel... Gute Besserung!

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