Enorme Mängel festgestellt in der Werkstatt, Rücktritt von Vertrag möglich?

Guten Morgen zusammen... Vorweg ein paar Daten und Fakten... Ich habe einen Raten-Kaufvertrag unterschrieben für einen Astra des Baujahres 99... Der Vorbesitzer erläuterte mir das dem Auto bis auf neue Bremsscheiben nichts fehle... Äusserlich machte dies auch den Anschein... Aufgrund der Bremsscheiben ging er um 100 € runter mit dem Preis, so das wir bei 3 Raten sind (Gesamtpreis 650€)

Ich übernahm das Fahrzeug und fuhr damit (gott sei dank über Landstraße) 90 km zu meinem Wohnort, dort ließ ich meine Werkstatt einmal drüberschaun...

Auf den 50 Metern vom Parkplatz zur Werkstatthalle sind beidseitig die Bremsschläuche geplatzt... (vielleicht schon auf der 90km fahrt), die Bremsleitungen sind komplett am Rosten... die Tankleitung hat rostige Stellen, im Endtopf ist ein Finger großes Loch...

Der Werkstatt-Meister hat sich gewundert wie das Auto SO noch TÜV bekommen hat bis 2017....

Jetzt ist folgende Frage... die erste Rate habe ich (wie es im Vertrag stand) bar übergeben und erhielt den Schlüssel und Papiere zum ummelden, nach dem ummelden soll der Fahrzeugschein wieder zum Vorbesitzer zurück, der mir dann mit der letzten Rate den Schein wieder übergibt... steht soweit alles im Vertrag drin.

Ebenso folgender Satz...

Sie kauften, wie besichtigt, div. Mängel, unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung

Was ich besichtigt hatte war "oben rum" habe mich nicht drunter gelegt und auf das Wort meines Chef´s (dem Vorbesitzer) vertraut... Wie erwähnt, seine Aussage war : "Dem Auto fehlt nichts, musst nur neue Bremsbeläge aufziehen lassen"

Ist das nun schon arglistige Täuschung ? Oder gar vorsatz zur Körperverletzung ??? Weil was wenn der Schlauch auf der Bundesstraße geplatz wäre ?

Um zur Frage zu kommen... ist eine Rückerstattung der ersten Rate noch möglich und somit dem Rücktritt aus dem KV ? Was passiert mit der Schrottkarre, sprich wie kommt sie wieder die 90km zurück ? Hoffe stark auf Kosten des Vorbesitzers

Bitte um zügige Antwort :)

Danke sehr

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Hallo Christianffm79,

der Verkäufer hat sich von jeglicher Garantie und Gewährleistung verabschiedet, was Du und der Verkäufer mündlich ausgemacht haben kannst du nur mit mindestens einen Zeugen beweisen, weil im Text Mängel nicht ausgeschlossen werden, und der Text hätte dich misstrauisch machen müssen.

Der Verkäufer darf dir auch ein Auto zum ausschlachten verkaufen, was er mit den Vertragstext beweist, ich gehe auch davon aus das der Verkäufer das Auto auch nicht wieder haben will. 

Und wenn du die erste Rate in bar bezahlt hast ohne Quittung und ohne Zeugen dann kann der Verkäufer diese bezahlte Rate nochmals verlangen.

""Sie kauften, wie besichtigt, div. Mängel, unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung""

L. G. Aral59

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Mein Tipp:

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/08_melde_und_beitragsverfahren/node.html

L. G. Aral59

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Ich gehe von einen Defekt auf der Platine durch (Wiederstand oder Prozessor aus.

Das solltest du genauer prüfen oder prüfen lassen.

Peppi 85 hat recht dass, OBD den Fehler nicht anzeigen wird, weil das keine vom Verbrennungsmotorsystem gelieferten Daten sind.

L. G. Aral59  

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Mein Tipp:

http://www.bussgeldkatalog.de/hauptuntersuchung/

L. G. Aral59

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Die Sache mit der Werkstatt geht dich nichts an wenn die Versicherungsleitung an den Gläubiger (Werkstatt) gezahlt wird, hier bist du gefragt, weil es dein Auto ist und dem du das Auto überlassen hast einfach mit seiner Handlung dich mit Schwierigkeiten konfrontiert.

Setz dich mit deinem Leiher deines Autos auseinander und leih im besser dein Auto nicht mehr.

Wie heißt es: Eine Frau und ein Auto leiht man nicht her.

L. G. Aral59

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Wenn das Auto dein Eigentum ist, dann hat die Werkstatt nichts an deinem Eigentum gegen deinem Willen zu montieren, ändern oder entfernen, das darf nur mit Einverständnis vom Eigentümer getätigt werden.

Wenn eine Werkstatt so was an meinem Auto machen würde dann, würde ich eine nicht behutsame Rüge abgeben, und das wäre meine Werkstatt gewesen.

L. G. Aral59  

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Mein Tipp:

http://store.hp.com/GermanyStore/Merch/List.aspx?sel=PRN&ctrl=f

L. G. Aral59

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Hallo Angebotneu,

schon in der Fahrschule wird über den Zustand (Reifenluftdruck zuhoch oder zu niedrig, beschädigte Seitenwand, defekte Ventile und und und) der Reifen unterrichtet, ich kann dir sagen das Reifen eine Profiltiefe von mindestens 0,7 mm laut Gesetz haben mussssss.

Es wird vom Reifenhandel und Testberichten der Autozeitungen eine Profiltiefe von mindestens 1,5 mm geraten sich neu Sommerreifen anzuschaffen und Winterreifen wenn die Profiltiefe ab 4,0 mm abwärts aufweist.

Übrigens ein gebraucht gekauftes Auto muss bei den betrieben / instannierten Reifen mindestens 0,4 mm aufweisen, sonst ist der Verkäufer zu einer Nachbessrung der Ware verpflichtet.

L. G. Aral59

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Wenn dein Vater der Halter ist, dann muss dein Vater den Leihwagen bei der Versicherung in Anspruch nehmen und so kommst du zu den für die Werkstattzeit nötigen Leihwagen.

Dein Vater hat Anspruch für die Zeit, bis das Auto wieder da ist. L. G. Aral59

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