Beschleunigung der Vaterschaftsanerkennung nach Behördenanfechtung?

Guten Tag!

Mein Partner (Gebürtig aus der Elfenbeinküste) und ich (Deutsche Staatsangehörigkeit) haben zur Zeit folgendes Problem: wir sind seit inzwischen fast 2,5 Jahren ein Paar und vor einem halben Jahr wurden wir mit dem größten Glück gesegnet: unserem Kind.

Als wir nach der Geburt aber die Vaterschaft anerkennen lassen wollten, sagte man uns, dass sie dazu verpflichtet seien, die Vaterschaft auszusetzen und auf die Antwort der Ausländerbehörde zu warten. (Da mein Partner Ausländer mit Duldung ist)

Hinzu kommt, dass wir aufgrund seiner Situation auch noch nicht zusammenziehen konnten, da er in seiner zugewiesenen WG bleiben muss, bis die Vaterschaft anerkannt und die Frage des Sorgerechts geregelt ist.

Die derzeitige Situation belastet uns jedoch sehr, da er mich und unser Kind durch seine Arbeit und seinen Wohnort (200 km entfernt) nicht sehr oft sehen kann. Von den Behörden haben wir nun seit einigen Monaten nichts mehr gehört.

Nun zur Frage: gibt es die Möglichkeit das ganze Verfahren auf irgendeine Art und Weise zu beschleunigen? Er ist ja schließlich der leibliche Vater und ich war auch während der Schwangerschaft häufiger mit ihm bei der Ausländerbehörde. Sie haben seit längerem meine Daten als seine Lebensgefährtin, daher wundere ich mich, dass es nun doch so lange dauert. Wir möchten gerne endlich als richtige Familie leben und die Zeit mit unserem Kind genießen.

Ich bedanke mich für eure Antworten oder eigenen Erfahrungsberichte. :)

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Das hat mit der Regelung des 1597a BGB zu tun. Ihr könnt euch den Verdacht der sog. Missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennung entziehen wenn ihr den zweifelsfreien Nachweis der Vaterschaft durch einen Test erbringt. Die Behörde darf euch dazu nicht zwingen, aber ihr beschleunigt so dass Verfahren.

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Er muss dich bis zum Ende der Kündigungsfrist beschäftigen. Macht er das nicht obwohl du deine Arbeitskraft anbietest muss er sich bezahlen auch wenn du nicht gearbeitet hast.

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So ein Trollbeitrag. So etwas kann definitiv nicht in der Geburtsurkunde stehen, da bei einer Geburt einem Fahrzeug nicht die Fahrzeugmarke der Geburtsort ist, sondern die geografische Lage wo sich das Fahrzeug bei der Geburt befand. Es ist also absoluter Blödsinn. Scanner doch die Urkunde ein und schwarze alles außer dem Geburtsort wenn das stimmt ist das kein Problem.

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Was hat das Zahlen von Steuern mit aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen zu tun. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

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Traurig was man hier von jemandem im höheren Dienst lesen muss. Es sollte ihnen schon klar sein, das ein vertragliches Beschäftigungsverhältnis nicht das gleiche ist wie ein Dienst und Treueverhältnis im Beamtendienst. Schauen sie sich einfach Mal die Laufbahnverordnung des entsprechenden Bundeslandes an. Die Aussage mit der A13 ist richtig. Weiterhin entspricht die E15 nicht der A14.

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Da du erbberechtigt bist, da dein Vater verstorben ist und weitere Personen ebenfalls erbberechtigt sind, muss für die Kontoauflösung und die Nachlassregelung ein Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht beantragt werden. Dafür werden diverse Urkunden benötigt. Die Schwester hat damit ein berechtigtes und rechtliches Interesse an deiner Geburtsurkunde. Sie hätte sich für diese Sache also auch eine neue Urkunde vom Standesamt holen können.

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Um vernünftig zu Antworten wäre es wichtig zu wissen, aus welchem Staat sie geflüchtet sind. Sollte es Syrien sein ist es sehr wohl möglich über das Zentralregister in Damaskus die Unterlagen zu beschaffen. Dies dauert zwischen 4 und 6 Wochen. Der Pass, der noch wichtiger ist, könnte jedoch problematischer werden.

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Glückwunsch zu der biologischen Meisterleistung. Die Vollmacht zur Akteneinsicht kann formlos erteilt werden von den verfahrensbeteiligten Personen, wobei ich das StaAmt HH nicht verstehe, da diese die Akte auch ohne Vollmacht von der Ausländerbehörde im Rahmen der Amtshilfe anfordern können, wenn diese für die Beurkundung relevant ist.

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Geh zum Geburtsstandesamt deiner Kindes und lass dir dort eine Ausstellen. Kostet ja nach Bundesland zw. 10-20 €

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Warum lässt du dich nicht einfach von den Fachleuten beim Standesamt beraten? Dass wäre einfacher und sicherer, als wenn du hier falsche oder fehlerhafte und unvollständige Antworten von Pseudofachleuten bekommen würdest. Selbst ich könnte dir mit diesen Angaben keine eindeutige und vollständige Antwort geben, da die Unterlagen eingesehen werden müssen um zu prüfen, ob die Ausreichen oder nicht. Jeder Standesbeamte kann im Rahmen der freien Beweiswürdigung entscheiden ob die vorgelegten Dokumente so ausreichend sind, oder ob mehr benötigt wird. Weiterhin riecht dass ein wenig nach "Scheinehe", um ihm ein dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Bei mir hättest du es schwer.

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Ich würde erst mal zum Standesamt gehen und mein Geburtenregister einsehen. In Deutschland ist immer die Frau die Mutter, die dass Kind zur Welt bringt. Daher würde im Geburtenbuch eine Adoption vermerkt sein, wenn es nicht deine leibliche Mutter wäre. Gleichzeitig wär für diesen Fall auch der Name der leiblichen Mutter ersichtlich.

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Ohhhhh, mal wieder so ein böser Mann der nicht einfach nur zahlt und gut ist es. Da will der sich doch tatsächlich um sein Kind kümmern und an dessen Leben teil haben.

Werde erwachsen und sieh ein, dass zu einem Kind 2 gehören und dass auch Väter Rechte haben.

 Zahlt du doch mal unterhalt und lass den Nachwuchs beim Vater, dann weißt du wie es vielen Männern geht.

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Uni! Aha. Warst du nicht der, der im Ausland Jura studiert hat?

1. Eine Vaterschaftsanerkennung kann jederzeit freiwillig erfolgen.
2. Eine Aberkennung gibt es nicht. Es ist lediglich möglich innerhalb der gesetzlichen fristen die Vaterschaft gerichtlich anzufechten.

3. ohne rechtliche Vaterschaft gibt es auch keine Unterhaltsverpflichtung. Moralische Verpflichtungen lassen wir mal außen vor.

4. Gibt die Mutter an den Vater nicht zu kennen und bezieht auch keinen Unterhaltsvorschuß oder Sozialleistungen interessiert dass keinen, ob der Vater als rechtlicher Vater in die Geburtsurkunde kommt. Lediglich dass Kind bekommt rechtliche Nachteile , wenn der Vater z.B. verstirbt, weil es nicht erbberechtigt ist.

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1. Auf Geburtsurkunden wird nicht "Vater unbekannt" eingetragen. Der teil für den Vater bleibt einfach leer.

2. Für die Ehe reicht eine Geburtsurkunde nicht aus. Dafür wird eine Abschrift aus dem Geburtenregister benötigt. Hier warten oft auf die Kinder unangenehme Überraschungen.

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Das ist völlig richtig. Du übersiehst dass du nicht nach geleisteten Stunden bezahlt wirst sondern Gehalt bekommst. Hier wird anteilig von der snzahl der tage des monats bezahlt. Der April hat 30 Tage. Vertragsbeginn wsr der 03.04. Ergo bekommst du 28/30 des vereibarten Gehaltes. Im Februsr bekommst du ja auch da gleiche geld wie im Januar obwohl dieser nur 28 Tage hat. Wärst du nach Stunden bezahlt hättest du im April natürlich mehr bekommen würdest aber im Februar dagegen weniger bekommen. Es hst also alles vor und Nachteile.

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