Hallo Fap87,

zu deiner Frage kann ich dir einige grundsätzliche Informationen zum Freistellungsauftrag mit an die Hand geben.

Mit dem Freistellungsauftrag gibst du Finanzunternehmen die Anweisung anfallende Zinsen aus Kapitalerträgen automatisch vom Steuerabzug freizustellen. Ohne einen erteilten Freistellungsauftrag oder bei Überschreiten des erteilten Betrages sind Kreditinstitute verpflichtet die sogenannte Abgeltungssteuer (auch Kapitalertragssteuer genannt) direkt an das Finanzamt abführen.

Du kannst in deinem Fall bei beiden Banken einen Freistellungsauftragstellen. Im Jahr stehen dir insgesamt 801,00 EUR als Alleinstehender/1.602,00EUR als Verheirateter zur Verfügung um positive Erträge bei deinen Kreditinstituten und Versicherungen freizustellen. Die Institute melden dann, dass du bereits den Betrag XY deines Sparerpauschbetrages verbraucht hast.

Die Berechnung bei dir erfolgt dann wie folgt:

Erträge: 3.300 EUR; Von der Kapitalertragssteuer befreite Erträge: 801 EUR; Kapitalertragssteuersatz: 25; Solidaritätszuschlag: 5,5 (berechnet sich von der Kapitalertragssteuer

3.300 - 801 = 2.499 (zu versteuernder Ertrag)

2.499 x 25 Prozent = 624,75 (Kapitalertragssteuer)

624,75 x 5,5 Prozent = 34,36 (Solidaritätszuschlag)

Alte Steuerlast - Neue Steuerlast = Rückzahlungsbetrag

(825 + 72,6) - (624,75 + 34,36) = 238,49 EUR

Du stellst mit dem Freistellungsauftrag nicht die Steuer direkt frei, sondern die Zinsen auf die du Steuern zahlen musst, daher erhältst du auch keine Rückerstattung in Höhe von 801 EUR.

Viele Grüße,

Christina vom Allianz Hilft Team

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Hallo Annaca0510,

eine Lebensversicherung wird häufig als Sicherheit bei der Bank hinterlegt um einen Kredit abzusichern, wie in deinem Fall. Um diese Sicherheit an die Bank vertraglich zu vereinbaren, regelt man dies erfahrungsgemäß über eine Abtretung des Vertrages. Das bedeutet, dass du als Versicherungsnehmer deine Rechte und Forderungen an der Versicherung für eine gewisse Zeit an einen Kreditgeber – wie eine Bank – abgeben und auf die Versicherungsleistungen verzichten. Die Versicherungsleistung kann vollständig oder auch nur teilweise an die Bank abgetreten werden. Die Rechte und Ansprüche an die Versicherung gehen somit an den Kreditgeber über.

Eine Abtretung kann durch eine Anzeige beim Versicherungsunternehmen freigegeben werden. Deine Bank muss diese Freigabe unterzeichnen. Danach kannst du wieder im vollen Umfang über deine Versicherung verfügen.

Für die Freigabe gehst du am besten direkt auf deine Bank zu. Dein Ansprechpartner kann direkt prüfen ob die Sicherheit der Lebensversicherung noch benötigt wird oder nicht und die entsprechenden Formulare einreichen.

Ich hoffe diese Information hilft Dir weiter

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team.

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Hallo Nummervier444,

Du hast eine Versicherung nach dem Alterseinkünftegesetz mit staatlicher Förderung abgeschlossen. In diesen Vertrag fließen neben deinen eigenen Beiträgen staatlich Zulagen. Möglicherweise hast du zusätzliche Steuerermäßigungen erhalten.

Da deine Versicherung bei Kündigung nicht mehr für die Altersvorsorge eingesetzt wird, handelt es sich um eine schädlich Verwendung. Deshalb müssen Versicherungsunternehmen die Kündigung bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) melden. Da die in deinem Vertrag gutgeschriebenen Zulagen und die eventuell gewährten Steuervorteile von der Kündigungsleistung einbehalten und an die ZfA zurück zu zahlen sind. Die Rückzahlung übernimmt erfahrungsgemäß deine Versicherung, Sie zieht diesen Betrag direkt von der Kündigung- Leistung ab und zahlt dir den restlichen Betrag aus.

Du bekommst eine Bescheinigung, aus der genau hervorgeht wie sich deine Leistung zusammen setzt und welcher Betrag aufgrund von Steuerermäßigungen zurückgefordert wird.

Fazit: Ja, du musst die Steuervorteile wieder zurück zahlen, aber erfahrungsgemäß musst du dich nicht selbst um die Überweisung kümmern.

Viele Grüße,

Christina vom Allianz Hilft Team.

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Hallo Flow3889,

das ist eine wirklich knifflige Frage, denn die Antwort ist von vielen Kriterien abhängig.

Es gibt vom Bundesministerium für Finanzen eine Broschüre mit relativ guten Erklärungen, diese findest du hier: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2017-08-24-Besteuerung_von_Alterseinkuenften.pdf?__blob=publicationFile&v=15

Gemäß der Durchführungsverordnung, die im Einkommenssteuerrecht festgelegt wurde, wird der zu versteuernde Ertragsanteil auf Basis der Dauer der Rentenzahlung (Bezugszeit der Rente) festgelegt. Demnach erhöht sich der Ertragsanteil, je länger die Berufsunfähigkeitsrente bezogen wird. Bei einer Bezugsdauer von drei Jahren liegt der zu versteuernde Ertragsanteil bei zwei Prozent, wird die Rente zehn Jahre bezogen, müssen bereits zwölf Prozent versteuert werden.

Ich hoffe diese Informationen helfen Dir weiter.

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team

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Hallo NamNam1938,

das mit der Berechnung der Rentenhöhe ist etwas kompliziert, weil Sie sehr individuell Berechnet wird.  Grundlage für die Rentenhöhe ist die Summe der Beiträge die du bis zum Rentenbezug zahlen wirst.

Es gibt eine Formel für die Berechnung der Altersrente:

monatliche Rentenhöhe = Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor

Was sind Entgeltpunkte?

Diese Punkte errechnen sich grundsätzlich aus dem versichertem Arbeitsentgelt (dein Verdienst). Bei der Rentenberechnung wird dieses Entgelt Jahr für Jahr zu dem jeweiligen Durchschnittsentgelt aller Arbeitnehmer ins Verhältnis gesetzt. Dieser Wert wird als Entgeltpunktwert des entsprechenden Jahres bezeichnet. Damit ergibt sich genau ein Entgeltpunkt, wenn dein Jahresverdienst dem Durchschnitt entspricht. Liegt dein Verdienst über dem Durchschnitt, dann erhältst du einen höheren Entgeltpunktwert. Wenn dein Verdienst also das 1,5 fache des Durchschnitts beträgt, dann bekommst du 1,5 Entgeltpunkte.

Was ist der Zugangsfaktor?

Mit diesem Faktor werden Zu- und Abschläge bei der Formel berücksichtigt. Wenn weder Zu- noch Abschläge zu berücksichtigen sind, dann beträgt der Faktor 1.

Abschläge fallen z.B. an, weil du die Rente vorzeitig in Anspruch nimmst. Einen Zuschlag kannst du bekommen, wenn du länger arbeitest, als die Regelaltersrente es vorsieht. Derzeit liegt diese Grenze bei 67 Jahren.

Was ist der aktuelle Rentenwert?

Der Rentenwert drückt den Betrag aus, der der monatlichen Rente für einen Punkt Entgeltpunkt entspricht. Dieser Wert wird regelmäßig angepasst.  Der aktuelle Rentenwert beträgt 31,03 EUR.

Was ist der Rentenartfaktor?

Da die gesetzliche Rentenversicherung nicht nur Altersrente, sondern auch Ewerbsminderungsrente, Witwenrente oder auch Waisenrente zahlt, gibt es für jede Rente einen bestimmten Faktor. Bei der Altersrente beträgt der immer 1.

Du siehst, es ist etwas kompliziert.  Du bekommst allerdings auch unter bestimmten Voraussetzungen eine Berechnung von der deutschen Rentenversicherung. den sogenannten Rentenversicherungsverlauf.

Den ersten Versicherungsverlauf erhält man zusammen mit der Renteninformation, wenn man mindestens 27 Jahre alt ist und 5 Jahre lang Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung gezahlt hat. Sobald man 43 Jahre alt ist, bekommt man von der Deutschen Rentenversicherung im Rahmen des sogenannten Kontenklärungsverfahrens einen aktuellen Versicherungsverlauf und einen Fragebogen zur Kontenklärung zugeschickt. Ab 55 erhält man dann alle drei Jahre mit der Rentenauskunft einen Versicherungsverlauf. Man kann sich auch jederzeit einen aktuellen Versicherungsverlauf von der Rentenversicherung schicken lassen.

Ich hoffe diese Information hilft dir weiter.

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team.

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Hallo ostfriesenbla,

wenn es sich um deinen ersten Job handelt, dann ist es gut möglich, dass du noch keine Sozialversicherungsnummer hast.

Diese Nummer findest du auf deinem Sozialversicherungsausweis, dieser wird einmalig bei Start ins Berufsleben automatisch von der Rentenversicherung per Post versendet. In diesem Schreiben sind der Name, das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer vermerkt.

Geht der Ausweis verloren oder wird unbrauchbar, kann er bei der Krankenkasse oder dem jeweiligen Rentenversicherungsträger  angefordert werden.

Unter deinen Sozialversicherungsnummer werden alle Daten gespeichert, die für die spätere Rente wichtig sind, festgehalten. Dazu gehören Ausbildungs-, Berufs- und Kindererziehungszeiten, aber auch Zeiten, in denen du einen Angehörigen pflegst. Daher wird diese Nummer auch umgangssprachlich häufig als Rentenversicherungsnummer bezeichnet.

Ich hoffe diese Information hilft dir weiter.

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team.

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Hallo Misan1,

dein erster Arbeitgeber kann dich auch vorerst ohne Sozialversicherungsnummer anmelden. Deine Krankenkasse meldet dann automatisch an die deutsche Rentenversicherung, dass du eine Beschäftigung aufgenommen hast. Die deutsche Rentenversicherung schickt dir dann den Sozialversicherungsausweis per Post zu. Das kann bis zu 6 Wochen dauern. Du kannst die Nummer dann nachreichen, sobald du den Sozialversicherungsausweis mit der Post bekommen hast.

Auf dem Sozialversicherungsausweis sind der Name, das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer vermerkt. Alle Angaben sollten genau überprüft werden. So können die Beiträge für die spätere Rente von Anfang an richtig verbucht werden. Außerdem dient das Dokument als Nachweis dafür, dass ein Arbeitnehmer legal beschäftigt ist. Darum sollte der Ausweis sorgfältig aufbewahrt werden.

Ich hoffe das hilft Dir weiter

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team.

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Hallo ovomaltine30,

am schnellsten bekommt die Nummer über deine Krankenkasse. An deiner Versichertenkarte kannst du sehen, wo du versichert bist. Über das Internet findest du die Rufnummer und kannst dich so dort melden.  

Da es sich um deinen ersten Job handelt, kann dein Arbeitgeber dich auch vorläufig ohne Sozialversicherungsnummer anmelden. Du erhältst dann automatisch einen sogenannten Sozialversicherungsausweis von der deutschen Rentenversicherung per Post zugesendet. Auf diesem Ausweis steht sind Name, Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer vermerkt. Geht dir dieser Ausweis verloren oder wird unbrauchbar, kann er bei der Krankenkasse oder dem jeweiligen Rentenversicherungsträger angefordert werden.

Ich hoffe diese Information hilft dir weiter.

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team

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Hallo mrymen,

bei solchen Versicherungen ist oft ein zusätzlicher Baustein inbegriffen. Dieser heißt "Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit".

In den meisten Fällen bedeutet dies, das die Versicherung dich von der Beitragspflicht aller Bausteine der Versicherung befreit, du also keine Beiträge mehr zahlen musst. Obwohl die nichts mehr einzahlst, kommt am Ende die vereinbarte Leistung zur Auszahlung. Vereinfacht erklärt: Die Versicherung übernimmt für die Zeit der Berufsunfähigkeit die Beitragszahlung für dich.

Ob das in deinem Fall genauso ist, müsste man nochmal in den Bedingungen nachlesen. Du kannst auch bei deiner Versicherung anrufen bzw. schreiben und dich so erkundigen. Erfahrungsgemäß kann man dir sofort weiterhelfen.

Viele Grüße

Christina vom Allianz hilft Team.

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Hallo mulano,

nein, man lebt dadurch nicht gefährlicher. Bei einer Lebensversicherung unterscheiden Versicherungen zwischen dem Versicherungsnehmer, der versicherten Person und dem Bezugsberechtigten.

Der Versicherungsnehmer ist der Inhaber eines Vertrages. Der Versicherungsnehmer kann bei der Versicherung Informationen zur Versicherung einholen, die Versicherung kündigen oder beitragsfrei stellen.

Das Risiko einer Versicherung wird auf die versicherte Person abgeschlossen. Im Todesfall der versicherten Person kommt die Versicherung zur Auszahlung.

Wer bekommt die Leistung im Ablebensfall? - Die Bezugsberechtigten. Der Versicherungsnehmer kann entscheiden wer das Geld im Todesfall der versicherten Person erhalten soll. Der Bezugsberechtigte hat dann im Leistungsfall Anspruch auf die Versicherungsleistung.

Du schreibst, dass es sein könnte, dass die begünstigte Person absichtlich den Tod der versicherten Person herbei führt um an die Leistung zu kommen. Wenn rauskommen sollte, dass es sich beim Tod um eine vorsätzliche oder widerrechtliche Handlung der Begünstigen Person handelt, so gilt diese automatisch als nicht begünstigt. Das ist im Gesetz so geregelt. Die Leistung erhält dann der, der ohne Einsetzung des Täters begünstigt wäre. Ich weiß, dass ist etwas kompliziert. Aber im Prinzip heißt es, dass man nicht an das Geld kommt, wenn man die Person absichtlich getötet hat. 

In den meisten Fällen schließt man eine solche Absicherung auch nicht ohne Grund ab. Eine hohe Todesfallabsicherung macht Sinn, wenn die Hinterbliebenen nach dem Ableben finanzielle Unterstützung brauchen. Sie sicher also deinem Partner, die Kinder oder auch einen Geschäftspartner ab. Auch die Bank kann einfordern, dass Du z.B. einen Immobiliendarlehen mit einem solchen Vertrag absichern musst.  Das bedeutet die meisten Menschen leben damit nicht im Luxus, sondern können ein Darlehen absichern oder sorgen für eine finanzielle Entlastung.

Ich bin daher der Meinung, dass man dadurch nicht gefährlicher lebt. In den allermeisten Fällen haben die Menschen, die man dadurch absichert kein Interesse an dem Tod. 

Ich hoffe das hilft Dir weiter.

Viele Grüße

Christina vom Allianz hilft Team.

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Hallo Isabella1995M,

nein, die beiden Nummern sind nicht identisch. Auch wenn es schon einige Antworten gibt, habe ich noch ein paar zusätzliche Informationen über die Steuernummer und die Steueridentifikationsnummer für dich:

Die Steuernummer wird von deinem Finanzamt vergeben. Unter dieser Nummer wirst du bei deinem Finanzamt geführt. Diese ist bei deinem Einkommensteuerbescheid aufgeführt. Durch den Wechsel des Finanzamtes z.B. wegen einem Umzug kann sich die Steuernummer ändern.

Die Steueridentifikationsnummer (IDNR) findest du ebenfalls auf deinem Einkommensteuerbescheid, aber auch auf dem Mitteilungsschreiben des Bundeszentralamt für Steuern oder der Lohnsteuerbescheinigung deines Arbeitgebers.

Wenn dir deine Steueridentifikationsnummer (IDNR) nicht mehr vorliegt, kannst du diese beim Bundeszentralsamt für Steuern neu beantragen. Das Finanzamt kann dir deine Steuernummer nennen. Aus Datenschutzgründen kann dir IDNR beim Finanzamt aber nicht erfragt werden.

Die Steueridentifikationsnummer (IDNR) ist eine elfstellige Nummer, die ein Leben lang gültig bleibt und sich auch bei Umzug oder Heirat nicht ändert. Sie wird von den Finanzbehörden bis zu 20 Jahren über den Tod hinaus gespeichert. Die IDNR wurde vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) im Laufe des Jahres 2008 versendet und soll zu einer Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens führen. Die Steueridentifikationsnummer wird die Steuernummer bei der Einkommensteuer ersetzen.

Viele Grüße

Christina vom Allianz hilft Team

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Hallo Perfekto,

auch wenn es schon einige Antworten gibt, habe ich noch ein paar zusätzliche Informationen über die Steuernummer und die Steueridentifikationsnummer für dich:

Die Steuernummer wird von deinem Finanzamt vergeben. Unter dieser Nummer wirst du bei deinem Finanzamt geführt. Diese ist bei deinem Einkommensteuerbescheid aufgeführt. Durch den Wechsel des Finanzamtes z.B. wegen einem Umzug kann sich die Steuernummer ändern.

Die Steueridentifikationsnummer (IDNR) findest du ebenfalls auf deinem Einkommensteuerbescheid, aber auch auf dem Mitteilungsschreiben des Bundeszentralamt für Steuern oder der Lohnsteuerbescheinigung deines Arbeitgebers.

Wenn dir deine Steueridentifikationsnummer (IDNR) nicht mehr vorliegt, kannst du diese beim Bundeszentralsamt für Steuern neu beantragen. Das Finanzamt kann dir deine Steuernummer nennen. Aus Datenschutzgründen kann dir IDNR beim Finanzamt aber nicht erfragt werden.

Die Steueridentifikationsnummer (IDNR) ist eine elfstellige Nummer, die ein Leben lang gültig bleibt und sich auch bei Umzug oder Heirat nicht ändert. Sie wird von den Finanzbehörden bis zu 20 Jahren über den Tod hinaus gespeichert. Die IDNR wurde vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) im Laufe des Jahres 2008 versendet und soll zu einer Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens führen. Die Steueridentifikationsnummer wird die Steuernummer bei der Einkommensteuer ersetzen.

Viele Grüße

Christina vom Allianz Hilft Team

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Hallo CidHighwind,

die Steuernummer wird von deinem Finanzamt vergeben. Unter dieser Nummer wirst du bei deinem Finanzamt geführt. Diese ist bei deinem Einkommensteuerbescheid aufgeführt. Durch den Wechsel des Finanzamtes z.B. wegen einem Umzug kann sich die Steuernummer ändern.

Wenn du noch nie eine Einkommensteuererklärung gemacht hast, dann hast du diese Nummer auch noch nicht. Mit dem Bescheid deiner ersten Einkommensteuererklärung erhältst du dann auch die Steuernummer.

Viele Grüße

Christina vom Allianz hilft Team.

 

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