Ich denke, es kommt auf die entsprechenden Gepflogenheiten im Ausland an.

In den USA wäre es nach meiner Kenntnis unüblich, sich so zu bewerben.

Was hält Euch davon ab, zwei separate Bewerbungen zu verschicken?

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Darf Jobcenter die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts um 700€ erniedrigen?

Hallo Leute,

ich kam heute heim und musste feststellen das meine Familie anstatt die normalerweise 1500€ Lebensunterhalt nur noch 800€ zu Verfügung erhält. Das Problem ist, dass laut Ihnen die Miete von uns selbst gezahlt werden muss was um die 750€ ist. Das bedeutet das wir für den Monat nur noch 50€ zu Verfügung haben.

Allerdings habe ich vor kurzem neben Gymnasiale Berufsschule noch einen Aushilfejob angenommen, mit dem Ziel für mein Führerscheinprüfung zu sparen und auch meine Familie etwas zu unterstützen. Leider erhalte ich für die Arbeit nur Mindestlohn was ungefähr um die 390€ ist, da ich nicht besonders flexibel mit Aushilfejob und Schule bin.

Habe ich meine Familie nun in diese Krise gebracht?

Ich verstehe nicht ganz, warum ich überhaupt weiter arbeiten sollte, wenn uns dann nur Geld abgezogen wird und wir noch schlechter ausgestattet sind als vorher. Um ehrlich zu sein Blicke ich da auch nicht mehr durch: Ist es also eigentlich besser gar nicht erst mit der Arbeit anzufangen? Schließlich haben wir nun weniger zu Verfügung und ich stresse mich neben der Schule noch mit der Arbeit.

Ebenfalls habe ich versucht mit Jobcenter zu sprechen, sie sagten mir per Telefon das wir anscheinend in ein sehr teure Wohnung leben. (Wir sind zu 5 und haben 2 Schlafzimmer, 1 Bad und eine Küche die mit dem Wohnzimmer verbunden ist)

Ich muss dazu sagen das wir ebenfalls umziehen wollten, doch dies hatte Jobcenter damals abgelehnt, da die Umzugskosten zu hoch sind…

Ich bin wirklich ratlos und habe Angst davor meine Eltern die Nachricht zu beichten.

Vielleicht wisst ihr wie ich handeln könnte… Irgendjemand an den ich mich wenden kann, der sich mit so etwas auskennt…

Ich möchte meine Aushilfejob wirklich ungern aufgeben, da ich die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern sehr genieße. Aber wenn die Situation so schlimm aussieht, glaube ich das ich keine andere Wahl habe

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Dem Anschein nach zieht das Jobcenter zu viel ALG 2 ab.

Bei dem Schreiben steht das sie sich nicht sicher sind, ob wie hoch das Gehalt meiner Mutter und mir ist.

Vermutlich handelt es sich um eine vorläufige Berechnung zur Vermeidung einer Überzahlung.

Gegen den Aufrechnungsbescheid wäre ggf. Widerspruch einzulegen.

Du solltest die Angelegenheit einer Arbeitslosenberatungsstelle vor Ort vorlegen.

Etwaigenfalls einem Fachanwalt für Sozialrecht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Beratungshilfe

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Ich verstehe nicht, was Du wissen willst.

Bis voraussichtlich zum Jahresende müssen die Jobcenter auch zu teure Mieten erstatten. Der aktuellen Koalition sei Dank.

Wie es im nächsten Jahr aussieht, weiß jetzt noch keiner genau.

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Einen Ferienjob kannst Du nur ausüben, wenn Du noch Schüler bist.

Vielleicht solltest Du mit dem Jobcenter vorher Deinen diesbezüglichen Status papierschriftlich klären.

Ob der ALG 2 - Zuverdienstfreibetrag für Ferienjobs dauerhaft auf 2.400 € p.a. angehoben wurde, weiß ich auswendig nicht. Ist aber nicht auszuschließen.

Bis Pandemiebeginn lag er in der Tat bei 1.200 € p.a..

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Du solltest für Unkundige dabeischreiben, was "16i-Förderung" bedeutet.

Nach meiner Einschätzung sind die Fördergelder nicht pfändbar.

wenn sie die derzeitige bzw zukünftige Pfändungsfreigrenze überschreitet?

In dem Fall muß man sich, wie bei jedem grundsätzlich vor Pfändung geschütztem Einkommen, den individuellen Pfändungsfreibetrag auf dem P-Konto erhöhen lassen.

Diesbezüglich nach P-Konto-Bescheinigung googeln und/oder an das zustöndige Vollstreckungsgericht wenden.

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Sofern diese 350 € als Aufwandsentschädigung gezahlt werden, bleiben Dir immerhin 250 € davon.

Ich hab gehört dass extrem viel davon wegkommt.

Man darf nicht immer alles glauben, was man "hört". "exterm viel" weggenommen wird einem von regulären Erwerbserinkommen.

Eine Aufwandsentschädigung ist steuer- und sozialrechtlich anders zu werten als Erwerbseinkommen. Deshalb ist der Freibetrag hier höher.

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Anstatt vorgeblicher Tricks, wie man andere ausnutzt, lernen, Selbstdisziplin zu üben.

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Eine Aufstockung ist immer weniger als Hartz IV. Deshalb heißt die Aufstockung ja so.

Konkret funktioniert es so, daß der anrechenbare Teil des Einkommens der Verlobten von Eurem ALG 2 abgezogen wird.

Was Euch jedoch bleibt, ist der Freibetrag von in der Regel bis zu 300 €

Unter'm Strich solltet Ihr also, wenn die Verlobte arbeitet, bis zu 1.650 € mtl. zur Verfügung haben.

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Ein gelber Brief ist nichts als ein Behördeneinschreiben. Zumindest nennt man es umgangssprachlich so. Kein Grund, deswegen sauer zu sein :)

Falls der Ex keine falschen Angaben zu seinem Einkommen gemacht hat, passiert nichts. Andernfalls würde er sich dafür verantworten müssen und es kämen ggf. Nachforderungen auf ihn zu.

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Ich weiß nicht, wer oder was Viactiv ist. Deine Mutter hätte vom Jobcenter benachrichtigt werden müssen, wenn die Leistungen eingestellt wurden. Zumal sie dann über den Arbeitgeber versichert gewesen wäre.

Wenn die Mutter ihren Job nicht mehr hat, hätte sie erneut Leistungen beantragen müssen/können.

Wie alt bist Du?

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Eine Antragsbearbeitung dauert grundsätzlich 4 - 6 Wochen ab dem Zeitpunkt, ab welchem dem Jobcenter alle erforderlichen Unterlagen vorliegen, und Mietrückstände werden ggf. in Form von Darlehen beglichen.

Meine Wohnung liegt zudem über der Miethöchstgrenze, die das JC zahlen würde.

Wenn Du damit die Wohnung des Mieters meinst, wäre das zumindest vorläufig nicht unbedingt ein Problem.

Die Geschichte muß nicht stimmen, kann aber stimmen.

Du kannst ja mal beim Jobcenter anrufen und fragen, ob Herr/Frau xy einen Antrag gestellt hat.

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Wenn Du jetzt erst die Unterlagen beim Arbeitsamt abgegeben hast, kannst Du m.M.n. frühestens Ende Juli mit dem Arbeitslosengeld 1 rechnen, sofern Du keine Sperrzeit bekommst.

Eine Sperrzeit wird wegen ungerechtfertigter Eigenkündigungen verhängt, nicht wegen Umzügen :)

Das Arbeitslosengeld 1 dürfte sich auf ca. 60 % des letzten Nettoverdienstes belaufen.

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Wird diese Sunme dann auf den Hartz 4-Bezug meiner Eltern in der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Unter "Hartz4" - Bedingungen müssen Kinder nicht für ihre Eltern aufkommen = normalerweise Nein.

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