17jähriger Sohn und minderjährige Kumpel konsumieren Cannabis bei volljährigem "Freund" - was tun?

Unser Sohn, heute 17, hatte vor Jahren schon mal Cannabis konsumiert. Dann stellte er den Konsum auf unseren massiven Druck hin ein - dachten wir. Man denkt immer, es erwischt nur die anderen Kids und nicht die eigenen, weit gefehlt. Ich fand jetzt durch einen Zufall bei ihm im Zimmer Gras. Hätte ich mal vorher nachgeschaut. Mit Pausen raucht er das Zeug seit 3 Jahren. Er hat vor etwa 4 Monaten wieder angefangen, exzessiv. Das erfuhren wir alles in den letzten Tagen. Nun haben wir also erfahren, dass er bei einem 19-jährigen in der Wohnung in der Nachbarschaft ständig kifft, und zwar täglich, ich habe mich noch gewundert, warum er nach der Schule immer gleich da hin wollte. Mit ihm waren da zig minderjährige und volljährige Kiffer Dauer-Gäste und kifften sich die Rübe weg. Dummerweise hatten wir diesen 19-jährigen sogar noch letztes Jahr bei uns aufgenommen, als er völlig mittel- und obdachlos auf der Straße stand, ihn eingekleidet, ihm ne Wohnung - die jetzige Kifferbude - versorgt und Möbel und bei der Jobsuche geholfen und das Jugendamt informiert, damit es ihm unter die Arme greift. Dieser "Kumpel" borgte sich bei unserem Sohn Geld und hat da immer noch Schulden, das dieser von uns zuvor erschwindelt hat - sich selbst versorgte unser Sohn ja auch mittels Schwindel mit Cannabis. Es ist zum aus der Haut fahren. Ich erkenne unser Kind nicht mehr wieder. Er ist auch völlig moralisch resistent, das Lügen ist für ihn legitim. Er fuhr bekifft Moped, auch das ist ihm egal. Er hat keinerlei Gefühlsregung, dass es falsch war. Er sagt zwar, er will nun wirklich aufhören, doch 3 Jahre kann man kaum mit 3 Tagen Abstinenz wegen Geldmangel und Unter-Beobachtung-stehen ausgleichen. Wir versuchen nun, unseren Sohn wieder auf die "richtige Spur" zu bringen, er hat sich in den letzten Monaten massiv verändert, ist aggressiv wenn ihm was nicht passt, bösartig, sehr faul und desinteressiert an allem, im Gymnasium leistungsmäßig abgerutscht. Der Kumpel und dessen volljährige Drogen-Freunde leben von Hartz4, haben früher hauptschulmäßig wenig drauf gehabt, unser Kind mitten drin bezeichnet die als BRO und beste Freunde. NICHTS gegen Hauptschule, aber die sind echt extrem faul und hartzen nur rum. Ein anderer minderjähriger ehemaliger Freund unseres Sohnes ist dort auch involviert, der beklaute seine ganze Familie und Kumpels und Mitarbeiter seines Vaters und flog jetzt daheim raus, es ist ein Elend. Was kann man tun, außer den Umgang zu verbieten? Ich habe keine Lust, einem Drogensüchtigen beim freiwilligen Absturz zuzusehen, belogen zu werden, da geht die Familie dran kaputt - er hat noch 2 Brüder.. Das haben wir unserem Sohn auch erklärt, und wenn er weiter kifft, fliegt er raus, so sehr wir ihn auch lieben, das ist für alle die Hölle. Es ist anzunehmen, dass da auch noch anderen Drogen im Spiel waren. Dieser 19-jährige kann nicht schlafen, hat 15kg abgenommen, unser Sohn hat auch sehr Gewicht verloren. Es ist zum Verzweifeln.

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Vielleicht sollte man sich mal ein wenig über Cannabis informieren bevor man das Lebens des eigenen Sohnes vorläufig zerstören möchte und sich selbst verrückt macht. Etwas mehr Toleranz und Offenheit würde der ganzen Familie gut tun. 

Was ist denn das Problem daran, dass er kifft? Würden Sie auch solche Maßnahmen ergreifen wenn er regelmäßig Alkohol trinken würde (was er vielleicht sowieso schon macht)?

Nur so zur Info: Alkohol ist WESENTLICH gefährlicher und schädlicher als Cannabis!

Das einzige Problem was ich hier sehe ist dass er scheinbar bekifft Moped gefahren ist, aber ich denke darüber wird man mit ihm reden können.

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Ich kann nachvollziehen, dass die Menschen die bestehende Regierung (rot-grün) abgewählt haben. Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass nach dieser Wahl heute keine einzige wirklich linke Partei in den Landtag einzieht. Gerade diese Wahl heute verdeutlicht den Rechtsruck, den wir in vielen Staaten der Welt momentan ertragen müssen. Ich kann nicht verstehen, warum die CDU mit "Veränderung" geworben hat, warum CDU-Wähler denken es würde sich nun etwas ändern usw. Letztendlich wird es derselbe Dreck wie überall in Deutschland wenn die CDU regiert. Nämlich ewiger Gleichstand, wenn nicht sogar Rückschritt, bloß keine Veränderung - Konservatismus eben. Dass die FDP so viele Stimmen bekommen hat überrascht mich einerseits sehr, wenn man allerdings im Hinterkopf behält was die Kernthemen der Wahl waren - Bildung, Infrastruktur, innere Sicherheit - hat sich die FDP insbesondere das Thema Bildung zunutze gemacht und mit den ganzen Modernisierungsideen (die zumindest auf den Wahlplakaten standen) bestimmt auch junge Wähler überzeugen können.

Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass ich denke dass die Wahl deutlich anders ausgegangen wäre, wenn man in NRW ab 16 wählen dürfte. Auch denke ich dass viele Menschen sich erst sehr kurzfristig entschlossen haben wen sie wählen, was ich auch mehrmals heute gelesen habe und selbst so erlebt hab.

Dass die AfD in manchen Wahlkreisen über 12% erreicht hat, und die NPD in einem Wahlkreis glaube ich sogar 6%, ist sehr erschreckend und ändert sich hoffentlich zur nächsten Wahl hin, falls man diese noch erleben darf.

Sehr sehr schade um die Linkspartei, auch wenn ich diese auch absolut nicht bedingungslos unterstütze, aber wenigstens eine ernstzunehmende linke Partei hätte drin sein MÜSSEN! 

Jetzt hat NRW einen neoliberalistischen einheitlich rechten Landtag, bei dem sicher viele Abgeordnete dieselbe Meinung in vielen Themen vertreten, durch den NRW immer weiter zurück Richtung Mittelalter rückt, abbaut, und endgültig zugrunde geht.

Wollen mich Menschen, die nicht in NRW wohnen, aufnehmen? Wär nice.

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Schreibe das @namedesaccounts, warte dann kurz bevor du irgendwas klickst. Dann müsste so ein kleines feld über deinem geschriebenen auftauchen, da müsstest du rechts ein X finden. Da klickst du drauf, danach kannst du es als normalen kommentar absenden.

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Radikalismus im Allgemeinen beschreibt eine Methodik, mit der der Status Quo (also die bestehende gegenwärtige Politik) geändert werden soll. Das Wort leitet sich von "radix" (zumindest glaube ich, dass das so hieß ^^) ab, und bedeutet so viel wie dass man ein Problem "an der Wurzel anpacken" soll. Demnach beschreibt der Radikalismus im politischen Kontext eine Vorgehensweise, die vorsieht, nicht bloß Symptome und Folgen eines Problems zu bekämpfen, sondern das Problem an sich.

Die Linkspartei beispielsweise hat zumindest theoretisch ein Problem mit dem Kapitalismus. Anstatt den Kapitalismus selbst zu bekämpfen, etwa durch eine Revolution (die meist von Sozialist*innen und Kommunist*innen angestrebt wird, z.B. von der DKP oder MLPD, welche aber eventuell auch zur Abschaffung der Demokratie führen könnte), bekämpfen sie die Symptome des Kaptalismus. Es wird z.B. versucht mit der Folge des Kapitalismus (immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich) umzugehen, diesen Zustand zu akzeptieren und "das Beste draus zu machen", indem man umverteilt. Das selbe lässt sich auf andere Folgen des Kapitalismus projizieren. Demzufolge ist die Linkspartei eine eindeutig verfassungskonforme, demokratische Partei. Letztendlich kann das einen Staat auf kurze Zeit sozialer wirken lassen, im Grunde bleiben die Grundprobleme des Kapitalismus aber immer bestehen.

Der Linksradikalismus sieht also meiner Meinung nach in erster Linie vor, den Kapitalismus gänzlich abzuschaffen. Da unser Staat, und übrigens auch so gut wie alle Staaten dieser Welt, den Kapitalismus aber bis zum Tod verteidigen werden, wird linke Politik immer kriminalisiert und somit diffamiert und kleingehalten werden. Auch wird versucht den eher positiv konnotierten Begriff "Radikalismus" mit dem, durch unseriöse Menschen erfundenen und negativ konnotierten, Begriff "Extremismus" gleichzustellen. Dabei besteht zwischen den Wörtern ein Unterschied.

Die konservativen Kräfte dieser Erde haben Angst vor Veränderungen, und anstatt zu reflektieren und sich die eigenen Fehler einzugestehen, besteht man darauf so weiter zu machen wie bisher. Langfristig werden dadurch viele Existenzen zugrunde gehen und Menschen sterben. Solang die Menschen, die Macht haben, aber von den Problemen des Kapitalismus - etwa Armut - nicht betroffen sind, solang wird sich nichts ändern. Selbst wenn diese Menschen am Ende die einzigen Menschen der Erde sind, denen es noch gut geht. Der Mensch ist leider in den meisten Fällen ein Egoist.

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Beim Antifa e.V. bringt es jedenfalls viele Vorteile, das ist doch was zählt. Es werden Reisebusse zur Verfügung gestellt, es gibt im Bus Freibier und kostenlose Verpflegung, für Unterkunft in 5-Sterne-Hotels wird gesorgt, und all das bekommen wir dafür dass wir was gutes tun und gegen Nazis auf die Straßen gehen. Der Staat bezahlt uns, verwöhnt uns, und wir machen was gutes. Zusätzlich gibt es in ausgewählten Unternehmen Rabatte für uns. Was für 1 schönes Life. Danke Antifa e.V.!

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Kann man schlecht so pauschal beantworten.

Der eine Stoff geht mehr ins Psychedelische, der andere eher weniger ... usw.

Ich empfehle dir Tripberichte zu besagten Drogen durchzulesen - z.B. auf land-der-traeume.de

Oder der Youtuber OPEN MIND macht auch gute Infovideos zu verschiedenen Drogen.

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Eltern vom Vegetarismus überzeugen?

Hallo, ich bin 15 Jahre alt und momentan bin ich Pesco-Vegetarier, das heißt, dass ich Vegetarier bin, aber auch noch Fisch esse. Mehr akzeptieren meine Eltern glaube ich nicht. Ich konnte sie gerade so dazu überreden, mich Pescetarier werden zu lassen, weil ich das Fleisch irgendwann einfach nicht mehr gegessen hab. Ich verzichte aus ethischen Gründen und würde mich wirklich gern pflanzlich, ganz ohne tierische Produkte, also vegan ernähren. Das hört sich jetzt vielleicht extrem an, aber ich hab mich sehr viel informiert, auch darüber, was die sagen, die gegen Veganismus sind. Ich bin selbst zu dem Schluss gekommen, dass man auch ohne tierisches gesund leben kann, ohne Mängel. Und vielleicht sogar gesünder. Ich habe aber Angst, mit meinen Eltern darüber zu reden, weil ich weiss, dass sie es ablehnen werden. Außerdem würde ich es bevorzugen, wenn ich meine Eltern auch irgendwie überzeugen könnte, weil ich mich schon jetzt, obwohl ich nur Pescetarier bin, vor allem von meinem Vater provoziert fühle. Er übertreibt immer, er sagt er könnte nicht ohne Fleisch leben, er WILL nicht drauf verzichten, er sagt nicht 'es schmeckt gut' sondern übertreibt auch da, obwohl er es schon tausend mal gegessen hat, er nimmt fast gar keine Rücksicht und versucht nichtmal mich zu verstehen, weil er es ja nicht will. Vielleicht übertreibe ja auch nur ich und nehme es falsch wahr, aber irgendwie verletzen mich solche Situationen. Ich finde es wirklich nicht schlimm, wenn jemand Fleisch isst und kein Vegetarier oder sonst was ist und ich will auch keinen dazu drängen oder sonst was. Aber wenn ich sagen würde, dass ich mich vegan oder wenigstens vegetarisch ernähren möchte, würde wieder ein nutzloser Streit anfangen und ich wär Schuld. Meine Eltern reagieren sowieso schon sensibel auf das Thema Ernährung wegen einer früheren Essstörung.. Ich kann einfach nicht mit ihnen darüber reden, sie, vor allem mein Vater, sind so überzeugt vom Fleisch und wollen es nicht einmal versuchen, sich nicht informieren, mir nicht zuhören. Obwohl sie angeblich offen für alles sind. Habt ihr Tipps? Oder Erfahrung? Wie geht ihr damit um oder wie habt ihr sie davon überzeugt? Tut mir Leid für den langen Text, Danke, dass ihr ihn euch durchgelesen habt! Vielen Dank im Voraus für eure Antworten :))

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Sag ihnen ganz klar und deutlich, dass es dein Körper ist, dein Leben ist und es insofern auch deine Entscheidung ist. Und dass sie davon ja in keinster Weise beeinflusst werden. 

Eventuell kannst du ihnen ja auch noch zeigen wieviele vegane Produkte es gibt, und wieviel von dem was auch sie essen, vegan ist. Es muss ja nicht extra überall draufstehen.

Wenn das alles nichts bringt, würde ich einfach tun als würde ich keinen Fisch mehr mögen bzw vertragen. Die Umstellung auf vegan kommt dann spätestens wenn du ausziehst.

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