Kann ich das Physikstudium schaffen?

Hallo,
ich hätte mal ein paar Fragen zum Physikstudium :)
Also.. die Sache ist die: Ich interessiere mich wirklich sehr für Physik und ich würde es auch gerne studieren. Ich hab zwar noch ein paar Jahre für diese Entscheidung, da ich grad in die 10. gekommen bin aber ich will es so früh wie möhlich wissen ob es sich für mich lohnen würde..
Ich bin nicht gerade sehr gut in Physik, sondern eher durchschnittlich (3er Schnitt). In Mathe bin ich ca. auch eine 3. Außerdem geh ich auf ein Gymnasium, falls diese Information wichtig ist. Da ich gerne in Zukunft mit Astrophysik und Astronomie arbeiten möchte, hab ich mich schon seit ein paar Jahren informiert und hab gelesen, dass ich dazu erstmal einen Physik Bachelor machen muss und ich mich dann spezialisieren kann. An sich hätte ich kein Problem damit, weil ich Physik an sich auch spannend finde. Ich mach mir nur Sorgen, weil ich keine sehr gute bzw. gute Schülerin in diesem Fach bin.

Meine Frage: Würdet ihr mir es empfehlen. Es besteht ja auch leider eine hohe Abbrecherquote..
Ich würde wirklich ALLES machen/versuchen, damit ich später Astronomin/Astrophysikerin werde..
Ich müsste nur den Bachelor schaffen. Der Master in Astronomie/Astrophysik ist glaube ich für mich schon viel leichter, da ich mich auch jetzt schon recht gut/sehr gut auskenne.

Meine größte Schwäche sind meine Leichtsinnsfehler und zum Teil auch die Anwendung. Mit der Theorie und dem Verständnis habe ich absolut keine Probleme..
Kann man daran arbeiten und wenn ja, wie?
Und was sind die wichtigsten mathematischen Gebiete im Physikstudium?

Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann
Danke im Voraus :)

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Wenn du dich viel mit diesem Thema beschäftigst und auch ordentlich übst, ist das gar kein Thema. Das Physikstudium hat nicht so eine hohe Abbrecherquote weil es so schwer ist, die meisten finden es nur langweiliger als erwartet  (ich nicht) und können es sich doch nicht für die Zukunft vorstellen. Grundkenntnisse reichen in der Mathematik und Physik vollkommen aus, außerdem wird alles wiederholt (in ungefähr 2 Wochen hat man alles was man in der Schule gelernt hat abgearbeitet, klingt sehr schnell, ist aber wirklich nicht so schwer, da man sich nur mit diesen Themen beschäftigt). Mach dir keine Gedanken, aber noch eine Info zum Schluss: Nachdem du dich spezialisiert hast musst du noch sehr oft befristete Arbeitsverträge an vielen verschiedenen Unis etc. abarbeiten, einen festen Platz zu finden schafft man erst viele Jahre nach dem Abschluss. Das liegt einfach daran, dass man dann etwas abliefern muss um einen festen Arbeitsplatz zu finden, das zwingt einen effektiver zu arbeiten. Man sollte sich vor einer Masterarbeit in der Astronomie auch viel mit Dingen wie Parallaxerechnungen etc. beschäftigen, das sind Dinge die man in diesem Themenbereich sehr oft benötigt. In Mathe ist es einerseits viel Geometrie, aber man sollte sich auch mit den einfachen Bereichen der Relativitätstheorie beschäftigen. Das klingt sehr viel und schwer, glaub mir, das ist es nicht, solange man genügend Interesse hat. An Freizeit mangelt es in den ersten Semestern teils, ab dem 3. wird aber alles weniger und einfacher.

Liebe Grüße, Nils.

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Man braucht gar keinen Schnitt, wegen Mangel an Studenten gibt es keinen NC. Außerdem kann man Astrophysik nicht einfach studieren, man muss erst einmal Physik studieren, schreibt dann eine spezialisierte Masterarbeit.

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Da ich vielleicht ein wenig spät antworte, ist diese Antwort eher für Leute, die die selbe Frage haben, als für dich liebe Ina. Ich versuche es so einfach zu erklären wie es geht: Die Masse eines Körpers ist überall gleich. (Diese kann man nicht mit einer Waage feststellen!). Das Gewicht allerdings nicht. Legen wir ein Goldstück einmal in Stuttgart auf die Waage, fahren dann nach Bayern, legen es wieder auf die Waage, so werden wir feststellen, dass das Gewicht unterschiedlich ausfällt. Das liegt einfach an der Stärke der Gravitation. Das Gewicht, auch Gewichtskraft genannt, stellt man fest, indem man die Masse mit dem Ortsfaktor malnimmt. Der Ortsfaktor gibt einfach nur an, wie stark die Gravitation an einem bestimmten Ort ist. Hierfür gilt: G = m · g "G" ist die Gewichtskraft in Newton [ N ] "m" ist die Masse des Körpers in Kilogramm [ kg ] "g" ist die Erdbeschleunigung in Meter pro Sekunde-Quadrat [ m/s2 ](Bzw. der Ortsfaktor, das ist ein und dasselbe) Ich hoffe diese Antwort hat jemandem weitergeholfen. Liebe Grüße, Nils

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