Findet ihr auch das Star Wars eine Tragödie in Wahreit ist?

3 Antworten

Ja, es ist tatsächlich eine Tragödie. George Lucas bezeichnet die Prequels als "Tragedy of Anakin Skywalker".

Ein Sklavenjunge aus Tatooine, der jung seine Mutter verlässt und hofft, als Jedi die Galaxis zu einem besseren Ort werden zu lassen. Dieser Junge muss in seiner Zeit als Jedi-Padawan und auch als Ritter mit viel Misstrauen seitens des Hohen Rats der Jedi kämpfen.

Seine Mutter stirbt und er schwört, es nie wieder so weit kommen zu lassen, dass einer seiner wichtigsten Menschen im Leben stirbt. So ist er überanhänglich und beschütztend gegenüber Padmé und will nicht, dass ihr das selbe Schicksal wie seine Mutter erteilt.

Aber das Schicksal von Padmé ist bereits besiegelt. Sie wird zwangsweise bei ihrer Geburt sterben, so wie in seiner Vision. Um das aber zu verhindern, lässt er sich von Palpatine auf die dunkle Seite verführen, da Palpatine ihm verspricht, dass die dunkle Seite der einzige Weg sei, um Padmé zu retten.

Also wendet er sich gegen den Jedi-Orden, gegen die Republik, gegen seinen Meister und seine Freunde und wird zu Darth Vader, um Padmé zu retten.

Am Ende verliert er auch Padmé. Er ist diesen ganzen Weg nur gegangen, um etwas zu verhindern, was sowieso passiert wäre. Und bei diesem Weg hat er die gesamte Galaxis ins Unheil gestürzt und ist als Darth Vader in seiner Rüstung, die wie ein Gefängnis ist, für immer an Palpatine gebunden.

Also das ist schon wirklich eine tragische Geschichte, wenn du mich fragst.

Die Originale Trilogie hingegen ist dann die Geschichte der Zusammenführung von Vater und Sohn, wobei es dort auch tragische Elemente gibt, wie z.B. dass Vader, der alle Hoffnung aufgegeben hat, erfährt, dass er einen Sohn hat, also noch Familie.

Als er seinem Sohn die Hand reicht und mit ihm herrschen will, wählt dieser lieber den Selbstmord und lässt sich runterfallen. Er hat den Selbstmord (der ja nicht eintrat) seinem eigenen Vater vorgezogen. Das ist wirklich hart.

Der Rest ist dann eine Kömodie (nicht im Sinne von komisch, sondern dass es gut endet, also das Gegenteil einer Tragödie). Luke versucht, seinen Vater zu bekehren, da er noch das Gute in ihm sieht, und es gelingt ihm auch. Vader wird wieder zu Anakin, bringt die Macht ins Gleichgewicht und stirbt friedlich im Beisein seines Sohnes.

Das alles wird durch die Sequels zwar wieder durcheinandergewirbelt, aber durch den endgültigen Tod des Imperators und den Sieg über die Sith kann man wohl sagen, dass Star Wars insgesamt eine Komödie ist, oder eben einfach ein Märchen. Ein Märchen mit vielen tragischen Elementen.

LG

Kann man nicht vergleichen...

In unserer Welt- Ja das wäre sicher eine Tragödie haha:)

Dort- Nein Star Wars ist eine SciFi & Fantasy Unterhaltung und ja dort ist auch ,,Kriegsgebiet" und Krieg ist immer eine ,,Tragödie". Außerdem glaube ich sind ziemlich viele Star Wars Charaktere glücklich und ja meine Meinung dazu:)

Für mich ist das nur reine Unterhaltung. Ein buntes ausgeschmücktes Fantasie Märchen. Nicht mehr und nicht weniger.

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