Erklaerung zur anomalie des wassers?

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3 Antworten

Wasser hat eine besondere Eigenschaft, die es von fast allen anderen Flüssigkeiten unterscheidet. Es hat bei 4 °C sein kleinstes Volumen und damit seine größte Dichte. Dieses nicht normale thermische Verhalten von Wasser wird in der Physik als Anomalie des Wassers bezeichnet.

Bei Temperaturen über 4 °C verhält sich Wasser wie andere Flüssigkeiten. Bei Erhöhung der Temperatur dehnt es sich aus, bei Verringerung der Temperatur wird sein Volumen kleiner. Kühlt sich Wasser unter 4 °C ab, so wird sein Volumen bis 0 °C wiederum größer. Gefriert dann das Wasser, so dehnt es sich weiter aus. Während Wasser von 0 °C eine Dichte von 1g/ cm3

hat, beträgt die Dichte von Eis bei 0 °C 0,92g/cm3

Deshalb schwimmt Eis auf Wasser. Das Verhältnis der Dichten von Eis und Wasser ist auch der Grund dafür, dass sich bei einem Eisberg etwa 9/10 unter Wasser und nur etwa 1/10 über Wasser befinden. MfG, Sparcy.

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Kommentar von compi14
28.03.2012, 18:25

Super Antwort Sparcy !

Aber das hätte LORENX mit Wiki oder Google selbst schaffen müssen !!

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Die Regel, dass die Körper sich mit steigender Temperatur ausdehnen und mit sinkender wieder zusammenziehen, hat eine wichtige Ausnahme: Kühlen wir H²O von 20°C ab, so verhält es sich bis 4°C genau nach dieser Regel. Von 4°C abwärts aber dehnt es sich wieder aus und hat bei 0°C das gleiche Volumen wie vorher bei 8°C. Die Flüssigkeit Wasser hat also bei +4°C ihre größte Dichte. Gefriert H²O von 0°C durch weiteren Wärmeentzug zu Eis von 0°C, so beobachten wir eine weitere Ausnahme: Eis von 0°C ist größer als die gleiche Wassermasse von 0°C. Das spezifische Gewicht von 0°-Eis ist also geringer als das von 0°-Wasser.

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