Frage von keinePrinzessin, 230

Wo liegt die Grenze einer Oma?

Hallo,
Ich bin Mama von zwei Söhnen lebe mit dem Vater meines zweiten Sohnes und seiner Tochter in einer Beziehung. Mein großer Sohn ist fünf und macht mir große sorgen.
Von dem Kindesvater habe ich mich getrennt da war ich im 4 Monat. Er hat aber seit der Geburt regelmäßig Kontakt zu seinem Vater.
Als mein Sohn ein Jahr alt war musste ich wieder arbeiten gehen da ich zu der Zeit noch Alleinerziehend war. Allerdings arbeite ich in 12 Stunden Schichten. Deshalb hat sich meine Mutter viel um den kleinen gekümmert, ihn aus der Kita geholt oder ihn gar nicht erst in die Kita geschafft.
Das Verhältnis zwischen meinem Sohn und meiner Mutter ist mehr wie eine Mutter Kind Bindung.
Meine Mutter sieht ihn wie ihren Sohn möchte das er Mama zu ihr sagt. Arbeitet ständig gegen mich und nicht mit mir.
Wir hatten einen garten im Nachbargrundstück meiner Mutter und sie war ständig da auch wenn ich sie gebeten hab mich mehr Mama sein zu lassen. Als mein kleiner Sohn geboren wurde wollte sie mir einreden das ich meinen großen benachteilen würde und hat ihn noch mehr mit liebe zugeschüttet.
Vor einem Jahr ist es zum entültigem Bruch zwischen meiner M. und mir gekommen weil ich versucht habe mit ihr zu reden Und sie es nicht verstanden
Allerdings habe ich ihr ihren Enkel nie weg genommen einmal die Woche durfte sie ihn bei uns holen.
Manchmal durfte er auch bei Ihnen übernachten.
Er lehnt mittlerweile meinen Partner fast komplett ab ignoriert ihn obwohl er ihn eigentlich immer als Papa gesehen hat.
Ich weiß dass mein Kind seine Oma liebt er liebt sie wie eine Mama. Aber wo ist die Grenze zwischen Oma und Enkelkind?
ich glaube das meine Mutter von dem kleinen die Liebe zieht die sie für sich braucht.
Kapselt ihn von der Umwelt ab damit sie ihn für sich allein hat.
Versucht sich mit Geschenken und kleinen Gesten immer über uns zu stellen.
Egal was wir tuen meine Mutter setzt noch eins drauf. Seitdem ich weiß dass sie auch vor dem kleinen komplett gegen uns spielt ist auch die Kommunikation bezüglich des kleinen sehr eingeschränkt da ich aber weiß wie sehr der kleine seine Oma liebt besucht er sie  trotzdem noch einmal die Woche.
seit etwa einem Jahr hat mein Sohn wie eine Art Ticks zuckt mit den Schultern ist nervös und uns gegenüber sehr bösartig auch waren wir schon bei einem Psychologen die uns allerdings nicht wirklich weiterhelfen konnten bis jetzt. ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll ich sehe das es den kleinen nicht gut geht er leidet unter der Situation aber ich glaube meine Mutter überschreitet eine unsichtbare Grenze.
Soll ich ihn nicht mehr zu seiner Oma lassen? Was macht das aber mit ihm?

Antwort
von brinah85, 44

Deine Geschichte spricht mir aus der Seele, da ich als Kind genau das gleiche erleben musste. Ich persönlich kann dir nur raten den Kontakt zu ihr abzubrechen, außer sie ist irgendwann einsichtig und ändert sich komplett. Alles andere ist leider pures Gift für dein Kind und für die Beziehung zwischen dir und deinem Kind. Ich kann es dir nur ans Herz legen, denn ich selbst war (seitdem ich ein paar Monate alt war) das Opfer der liebesbedürfnisse und Gefühle meiner oma. spreche da aus Erfahrung... Das schlimmste war, dass sie damit durch kam, da sie den ganzen Tag mit mir alleine und unbeobachtet war. Ihre Gefühle waren viel zu stark, sie hat mich täglich ein paar Stunden betreut und mich verhätschelt und vertätschelt und mich für Ihre Zwecke mißbraucht und mich komplett von sich abhängig gemacht. Das allerschlimmste: sie war eifersüchtig auf meine Mutter und hätte mich am liebsten für sich allein beansprucht, da sie neben meinem Vater nur Söhne hatte, aber immer ein mädchen wollte... Sie hat meine Mutter von Beginn an bei mir schlecht gemacht, ständig hinter ihrem Rücken gehetzt und mich somit komplett manipuliert, das ich ihr leider bis ins erwachsen alter geglaubt habe. Dies ist gefährlich ohne ende : denn Kinder sind bei permanenter hetzerei leicht zu manipulieren. Sie hat auch nie auf meine Eltern gehört und hat hinter ihrem Rücken nur gemacht was sie wollte. Meine Eltern haben davon nichts mitbekommen, da sie wegen unserem Haus viel arbeiten mussten und meine Oma fast täglich mit mir allein war und so leider leichtes Spiel an mir hatte. Dies ging viele Jahre so, bis ich irgendwann nachmittags allein zuhause sein konnte und trotzdem hat sie da noch alles versucht, wie zb. mich mit "liebe" und "Geschenken" überhäuft und weiter meine Mutter bei mir mies gemacht. :(( Das traurige Resultat : sie hat mir und meiner Mutter unverzeiliches Unrecht angetan. Mich dazu gebracht, meine Mutter zu hassen und niemals eine Nähe und Bindung bzw liebe zu ihr aufzubauen und für sie zu empfinden. Oft mache ich mir Vorwürfe, aber im tiefen inneren weiß ich das ich dafür nichts konnte. Diese böse Frau war das Monster der Familie und da ich heute selbst zwei Kinder habe, weiß ich besonders, was sie uns damit angetan hat. Sie hat mir meine Mutter genommen, mich geleert sie zu hassen und abzulehnen und meiner Mutter hat sie mich (ihre einzige Tochter) weggenommen,nur um ihre eigenen Wünsche u Bedürfnisse mit eigener Gewalt zu befriedigen. Sie hat uns damit die schönsten Jahre unseres Lebens genommen. Meine Mutter hat unendlich gelitten und wusste lange Zeit nicht, warum ich so zu ihr war. Das habe ich früher nie begreifen können. Es hat uns beide seelisch zu Grunde gerichtet. Ich leide noch heute im Alter von 31 Jahren darunter, habe selbst zwei Mädels und bin in therapeutischer Behandlung, da ich verschiedene Formen von angststörungen habe. Dazu kommt noch eine Depression. Ich bin oft so traurig darüber und meine Mutter tut mir mehr als leid. Die verlorene Zeit kann uns niemand mehr wieder geben. Und heute wünschte ich, das ich meiner oma nie begegnet wäre. Erst als Erwachsene, als ich selbst Mutter wurde und kurze Zeit später meine Oma starb, began ich durch therapeutische Hilfe erst zu meiner Mutter zu finden. Es hat sich angeführt, als hätte ich meine eigene Geburt zum ersten Mal mit ihr erlebt. Ich habe von da an meine Mutter tief in mein Herz geschlossen, für immer. Dies ist nun erst 3 Jahre her und noch jetzt fühle ich, das ich sie (wenn wir uns sehen) jedes mal noch ein Stückchen mehr liebe. Sie selbst ist unendlich dankbar darum und hat mich ohne mir einen Vorwurf zu machen oder Fragen zu stellen ihre bedingungslose liebe erwidert. Und ich betone es nochmal : auch wenn nun unser Verhältnis stimmt, ich sie von ganzem Herzen liebe und es uns nun besser geht, hat sie uns die besten Jahre zwischen Mutter und Kind geraubt. Je mehr ich meine Mutter ins Herz geschlossen habe, umso mehr bekomme ich noch heute totalen Hass auf meine bereits verstorbene Oma. Zu groß ist das Unrecht was sie uns damit angetan hat. Mit 6 Jahren war ich so zerstört, das auch ich zu einer Kinder psychologin musste und das über ein Jahr lang! Und selbst heute noch leide ich teilweise stark darunter. Bin einmal in der Woche in der Therapie und nehme Tabletten gegen Angst und Depressionen. Ich bin nun auf einem guten Weg. Bitte nehme dir das zu Herzen und versuche so etwas deinem Kind nicht anzutun. Wenn Sie sich nicht komplett euch gegenüber ändert oder du noch ein komisches Gefühl hast, breche lieber den Kontakt zu ihr ab. Du siehst an meinem Fall, was das anrichten kann. Es hat seinen Tribut gefordert. Leider!!! :( sowas wünsche ich keinem Kind und vor allem keiner Mutter dieser Welt. Sowas darf sie euch nicht antun, da dies eure Mutter-Kind Beziehung und eurer Psyche zerstört, falls ihr Verhalten sich nicht ändern wird und sie es nicht einsehen will. Dann muss man den Kontakt abbrechen, um sich selbst zu schützen, um nicht an sowas zu zerbrechen. Eine Oma ist etwas tolles, doch ein Kind braucht Mutter und Vater, die ihm Sicherheit, liebe, Erziehung und ein gutes zuhause geben. Diese Sicherheit habe ich leider nie erfahren. Meine eigenen Kinder sind nun 7 und 4 Jahre alt und ich gebe Ihnen das, was mir selbst fehlte. Sorry, das es so lang wurde, doch ich musste dir unbedingt sagen, was das anrichten kann, da ich genau dies Jahre lang erleben musste und es leider erst an die Oberfläche kam, als ich immer Verhaltensauffälliger wurde und mich vor Angst nur noch versteckt habe! :( Ich wünsche dir und deinem Kind von Herzen alles gute! Pass gut auf euch auf und schützt euch vor Menschen, die euch so Schaden können. Lg Sabrina

Kommentar von keinePrinzessin ,

Hallo Sabrina, oh je deine Geschichte ist sehr schlimm sie bringt mich sogar zum weinen und ich danke dir dafür das du sie mir erzählst. Das schlimme ist das meine Mutter dreimal versucht hat sich das Leben zu nehmen und jedesmal dafür gesorgt hat das ich diejenige bin die sie findet das erste mal war ich 6 Jahre alt. Ich habe Angst das sie es wieder versucht wenn ich ihr den kleinen ganz weg nehme ich will nicht für ihren Tod verantwortlich sein. Auch wenn ich weis das ich es nicht bin aber ich will auch nicht das es meinem Kind noch schlechter geht.
Danke für dein vertrauen und deine Offenheit.

Kommentar von brinah85 ,

Aber gern doch, Ich habe es gerne erzählt. Ich finde es immer heftig wenn ich von solchen Vorfällen höre, da ich selber sowas erlebt habe und einfach davor waren will, was passieren kann. Ich finde es immer so schrecklich. Ihr solltet euch auf jeden Fall von ihr schützen, wenn ihr Verhalten sich nicht ändert. Versuche mit ihr zu reden und erkläre ihr, was sie mit ihrem Verhalten anrichten kann. Das mit dem Selbstmordversuch ist wirklich heftig. Ich kann verstehen, dass du da in der Zwickmühle bist. Ich finde aber das sie sich Hilfe suchen sollte. Wer schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat, braucht definitiv Hilfe. Ich würde einfach versuchen ihr das nahe zu legen. Lg

Antwort
von Dichterseele, 81

Du musst Klartext mit Deiner Mutter reden:

Es ist schön, wenn Kinder eine Oma haben, die sie ein bisschen verwöhnt und im Notfall für sie da ist. Dafür sollten Eltern dankbar sein.

Nur Oma ist Oma und Mama ist Mama - das muss klar unterschieden werden! Auch geht es nicht an, wenn Oma die Eltern mit Geschenken zu übertrumpfen sucht und die Kinder gegen die Eltern aufhetzt. Die Eltern haben das Erziehungsrecht und Großeltern dürfen sich da nicht dazwischen drängen. Das Verhalten Deiner Mutter ist übergriffig!

Wenn mit ihr nicht zu reden ist, dann geh zu einer Familienberatung oder zum Jugendamt und bitte darum, dass ein Außenstehender mal Tacheles mit ihr redet.

Antwort
von Rosalielife, 39

Du warst auf deine Mutter angewiesen und sie hat für deinen Sohn viel getan, Grund zur Dankbarkeit.

Du hast durch dieses Gefühl auch heute noch die Kraft, das Kind dahin gehen zu lassen, obwohl du deutlich erkennst, dass die Oma längst ihre Grenzen überschritten hat und keinen guten Einfluss ausübt.

Du siehst, dein Kind hat sich verändert und weiß nicht mehr, wo es hingehört. Er hat schon Tics entwickelt, er zeigt Verhaltensauffälligkeiten, er kommt mit diesem Spannungsfeld nicht mehr klar.

Es wäre besser, in Absprache mit einem Kinderpychologen, diese Treffen zu streichen. Das Kind muss sich eurer Familie und speziell dir als Mutter zugehörig fühlen. Eine Oma ist eine nahe Verwandte, die für die Kinder wichtig ist und liebenswert, alles, was drüber hinausgeht , ist zuviel. Schon allein, dass sie wollte, dass dein Kind zu ihr Mama sagt, war ein Anzeichen ihrer Selbstüberschätzung und dem eigenen ruf nach mehr Liebe.

Sie darf ihre Bedürfnisse nicht auf dem Rücken eines Kindes ausleben , das verunsichert und hin- und hergerissen wird , das unglücklich ist und nicht mehr seine Wurzeln kennt. Sie muss sich Menschen suchen, von denen sie Liebe bekommt- du gehörst auch dazu!- und dann ihren Platz ausfüllen. Sucht sie jedoch einen Partner, ist das niemals ein Enkelkind und dieses niemals ein Besitz.

Schreibe deiner Mutter einen ehrlichen Brief. Bedanke dich für die Arbeit mit deinem Kind und mache deutlich, dass jetzt deine Familie für das Kind relevant und ausschlaggebend wichtig ist. Sag ihr höflich und klar, dass das Kind nicht mehr kommt, weil es den dauernden Konflikten nicht gewachsen ist und du ihm den Stress zwischen euch beiden nicht mehr aussetzen willst und kannst.

ob das eine Dauervereinbarung bleibt, kann niemand wissen.

Dein Kind braucht Seelenruhe, du selbst, dein Partner und das Geschwisterkind.

deine Mutter braucht einen Schuss vor den Bug, um aufzuwachen und ihre Fehler zu erkennen.

Kommentar von keinePrinzessin ,

Es tut gut solche Worte zu lesen Sie verbannen den Gedanken das ich völlig überreagier wenn ich sage ich möcht das mein Kind weis wo sein zu Hause ist.
Leider dauern die freien Termine bei den Ärzten immer sehr lange wir stehen schon einige zeit auf der Warteliste.
Danke für deine Worte sie geben mir mut und Kraft weiter in diese Richtung zu gehen.
Lg

Antwort
von kiniro, 33

Ich denke, deine Frage sollte vielmehr lauten "wo ist meine Grenze?".
Denn, wo die Grenze der Oma ist, kann nur sie selbst beantworten.

Für mich ist es nicht verwunderlich, dass die Oma und dein Kind eine derart enge Beziehung haben.
Immerhin ist sie in seinem jungen Leben die Hauptbezugsperson.

Kinder müssen auch nicht "ständig" gewisse Personen sympathisch finden. Sie können auch ihre Meinung diesbezüglich ändern.

Was für mich allerdings nicht geht, dass die Oma von ihrem Enkel verlangt "Mama" zu ihr zu sagen.
Den Zahn würde ich ihr ziehen: "Ich weiß, dass du dich die meiste Zeit um ihn kümmerst, trotzdem bist du die Oma".

Ich konnte jetzt nicht heraus lesen, ob du immer noch Schichten fährst bzw. einen Job hast, der dir kaum Zeit für die Kinder lässt.

Ich denke, dein Sohn braucht mehr Mama und klare Verhältnisse, die ihn nicht in Loyalitätskonflikte stürzen.
Außerdem hilft ein Psychologe nicht viel, wenn nur nach dem Kind geschaut wird, das ja meistens ein Symptomträger für die ganze Familie ist.

Antwort
von wurstbemmchen, 88

Wie wäre es mit einem Brief, wenn du mit ihr nicht reden kannst? Vllt kommt das eher bei ihr an. Sollte natürlich ohne Vorwürfe und sorgfältig formuliert sein.
Solange ihr euer Verhältnis nicht geklärt habt, würde ich ihn auch nicht allein zur Oma lassen. Sie macht sonst das Verhältnis zwischen euch kaputt, wie du selber schon gemerkt hast. Gerade in dem Alter ist er leicht beeinflussbar,was dauerhafte Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Antwort
von Giwalato, 57

Hallo Prinzessin,

erstmal möchte ich Dir sagen, das Du stolz auf Dich sein kannst.

Du hast nach der Geburt Deines ersten Sohnes noch voll gearbeitet, er hat Kontakt zu seinem leiblichen Vater, obwohl ihr kein Paar mehr seid und Du hast für eine liebevolle Betreuung für die Zeit gesorgt, in der Du Dich nicht selbst um Deinen Sohn kümmern konntest. Du liebst Deinen Sohn sehr.

Deshalb hast Du auch registriert, das Deine Mutter, indem sie ihren ersten Enkel zu vereinnahmen sucht, ganz deutlich eine Grenze überschritten hat und sich massiv übergriffig verhält. 

Nachdem Du Dich seit der Geburt Deines zweiten Kindes weniger arbeiten mußt, hast Du mehr Zeit, dich selbst um deine beiden Kinder kümmerst, was Du auch sehr gerne und mit großem Engagement tust.

Ich würde mit Deinem älteren Sohn so bald wie möglich einen Kinderpsychiater/-Psychologen aufsuchen. Die sind für die Behandlung von Kindern spezialisiert. Dein Kind befindet sich in einem massiven Loyalitätskonflikr, den Deine Mutter heraufbeschworen hat. 

Mit dem Arzt würde ich abklären, ob es unter den derzeitigen Umständen wirklich gut für den Jungen ist, wenn er weiterhin Kontakt zu Deiner Mutter hat, wenn diese ständig Anstrengungen unternimmt, ihn Dir und den anderen Mitgliedern Deiner Familie zu entfremden.

Deine Mutter hat in der Vergangenheit viel für Euch getan. Das gibt ihr aber nicht das Recht, ihren Enkel als eigenen Sohn zu betrachten. Für ihn bleibt sie die Oma. 

Wenn Sie das nicht lernt zu akzeptieren, darfst Du das Wohl Deines Sohnes mit gutem Gewissen über die Befindlichkeiten Deiner Mutter stellen. Diese Frau ist noch nicht zu alt, um ein eigenes Leben führen zu können.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute. Ihr könnt das zusammen schaffen!

Alles Liebe,

Giwalato 

Kommentar von keinePrinzessin ,

Hallo giwaldo,
Vielen Dank für deine Worte.
Wir warten leider schon sehr lange auf einen Termin in einem Zentrum die sich auf Kinder spezialisieren. Ja ich bin meiner Mutter auch dankbar dafür das sie mich damals unterstützt hat. Nur lässt ihr verhalten davon auszugehen das sie das nicht für mich tat.
Einen Mann hat sie nur ist er nur noch ein nerviges Anhängsel der sie daran hintert nur für ihren Enkel zu leben.
Sie hat sich damals als ich 17 war für diesen Mann entschieden und damit gegen mich und jetzt hab ich das Gefühl das sie sich "ihr Kind" zurück holen will nur vergisst sie dabei das es ihr Enkel ist.
Auf jeden Fall danke ich dir für deine Worte sie geben mir Mut das das was ich tue der richtige Weg sein kann
Lg

Antwort
von Kasumix, 38

Ich würde ihm nicht die Oma wegnehmen.

Klar, du konntest nicht anderes damals... Aber so eine Bildung entsteht nun einmal, wenn man als kleiner Mensch mit so einer Bezugspersonen aufwächst... Und wenn deine Mutter ihn so lieb gewonnen hat und ihn als eigenen Sohn ansieht... Dann ist es eben auch schwer für sie...

Reiss da nicht noch mehr auf. 

Der Rest gibt sich mit dem Alter... Um so mehr ihr da gegen arbeitet, um so härter für den kleinen.

Lasst ihn Mama sagen bei wem er will und macht daraus keinen Machtkampf!

Antwort
von scharrvogel, 33

die grenze einer oma ist dort, wo sie zwingt das kind solle mama zu ihr sagen. das wäre für mich die grenze gewesen und ich hätte geschaut ganz zügig weg zu kommen aus omas dunstkreis: andere stadt, neue arbeit, neuer anfang.

generell kannst du nichts machen. du nennst nichts, was nicht völlig normal wäre außer das sie ein wenig die grenzen überschreitet. oma ist nun mal die großMUTTER oder omama. das sie ihn gegen euch ausspielt kann vielleicht auch nur in deiner perspektive so sein? ansonsten ist das kind alt genug zu unterscheiden: das sind unsere regeln und omas regeln gelten nur bei ihr.

ich vermute weitergehend, dass oma auf die barrikaden geht, wenn du den umgang unterbindest. sie hat ein recht darauf, wenn es eine bindung zum kind gibt, aber nur wenn es dem kindeswohl dient. sprich sie könnte den umgang auch einklagen.

geh in eine familienberatungsstelle oder in die familiengerichtshilfe des jugendamtes und sprich dort mit jemanden. beschreibe deine situation und bitte dabei  um vermittlung zwischen dir umd oma. im hintergrund könntest du dafür sorgen, dass die erzieher der kita dir vielleicht helfen zu beschreiben wie der kleine sich in den letzten jahren und monaten entwickelt hat, ob etwas auffälliges passiert ist, seit oma involviert ist etc. wenn es nicht besser wird, musst du für dich entscheiden, ob du mit deiner mutter einen privatkrieg führst, unter dem das kind bereits jetzt schon leidet, da er es euch beiden nicht recht machen kann.

zu oma soll er mama sagen, zu einem unbeteiligten dritten soll er einen vater sehen, der nie seiner war, ist oder sein wird. das kind hat dich als mutter, oma als oma und deinen lg als kumpel. mehr wird diese person nie sein. hol den vater des kindes ins boot. wo ist der eigentlich? es wird zeit, dass kind seinen vater kennenlernt und die andere seite seiner familie kennenlernt. so kann er auch aus omas dunstkreis raus.

Kommentar von keinePrinzessin ,

Hallo, also der Vater von dem kleinen ist da er ist auch alle 14 Tage übers we dort er sagt zu seinem Vater vati und zu meinem lg Papa weil er das gern so wollte er hat es von seiner Stiefschwester so gehört und wollte das auch gern.

Kommentar von scharrvogel ,

ich weiß ist die typische ausrede. kinder sagen sowas von sich aus nicht. dein job ist, dies zu korrigieren und nicht weiter zu manipulieren und zu belügen. das kind deines lg ist kein geschwister, sondern mitbewohner und sagt zu ihrem vater korrekt vater und zu dir vorname xy. selbiges sagt dein kind zu deinem derzeitigen lg: vorname xy.

von selbst nennen kinder andere fremde zugezogene menschen niemals papa oder mama, es sei denn sie werden dazu ermuntert und aufgefordert, wie in deinem beispiel.

Antwort
von Goodnight, 29

Auf jeden Fall würde ich da eine Oma Pause einlegen und dann keine Besuche mehr alleine bei der Oma erlauben.

Wenn die Oma nicht aufhört musst du den Kontakt abbrechen, es geht nicht, dass man ein Kind zum Seil eines Seilzugspiels macht. Die Oma gefährdet das Kindeswohl, das kann man einfach nicht zulassen.

Antwort
von Menuett, 31

Geh mit dem Kind zu einem Kinder- und Jugendneurologen und Psychiater.

Eine Psychologin wird da nicht weiterhelfen können.

Suche Dir beim Kindergschutzbund, AWO, Caritas o.ä. eine Erziehungsberatung. Das Jugendamt wird Dich auch gerne beraten.

Antwort
von JillTuck2010, 77

Soweit ich weiß, haben auch Großeltern ein Umgangsrecht und da deine Geschichte im Zweifelsfall schwer zu beweisen sein wird, wirst du den Kontakt wohl nicht langfristig unterbinden können.

Ganz ehrlich, ich würde ihn seine Großmutter nach wie vor einmal in der Woche sehen lassen, aber dann bei euch zu Hause, unter euren Bedingungen und auch nur, wenn mindestens einer von euch dabei ist.

Kommentar von Korinna ,

Hi, das wollte ich dir auch schreiben. Der Kleine soll nicht leiden, aber deine Mutter besser nicht mit ihm allein lassen. Da eine Aussprache mit ihr nichts bringt, den Kleinen mit ihr nicht allein lassen. Sie kann euch ja besuchen oder jemand ist dabei, wenn dein Sohn die Oma besucht. LG Korinna

Kommentar von scharrvogel ,

auch das ist rechtlich nicht durchsetzbar. oma hat umgangsrecht und wo sie dies ausführt ist ihre sache. im schlimmsten fall setzt sie es gerichtlich durch und in einem umfang, der mutti nicht passt.

Antwort
von stlil, 86

Das ist eine schwierige Situation.. Mich würde interessieren wie dein Verhältnis zu deiner Mutter ist.. Und das Beste ist wie immer reden reden reden

Kommentar von stlil ,

Aber ohne Vorwürfe. Das entfernt euch nur noch mehr. Keine Vorwürfe, zeige Verständnis, ich denke sie ist einsam und hat auch leichte Depressionen

Kommentar von keinePrinzessin ,

Ich würde gern mit ihr reden immerhin ist es ja auch meine Mutter aber die Situation zwischen uns war schon immer etwas außergewöhnlich.
Es ist so als möchte sie bei dem kleine das wieder gut machen was sie bei mir falsch gemacht hat.
Das geht aber nicht.
Alles was ich sage sieht sie als Angriff an ihre Person.
Selbst wenn ich sage das ich mit ihr zusammen etwas tun möchte das es dem kleine gut geht blockt sie völlig ab.
Im Moment reden wir überhaupt nicht sie holt den kleine einmal die Woche aus der Kita und übergibt ihn abends wortlos an mich zurück.

Kommentar von stlil ,

Oh 🙈ja ich verstehe. Du solltest sie wirklich mal zum Essen in einem Restaurant ausführen dort ist es schwieriger.. Sie muss reden.. Und dann ohne Vorwürfe offen sprechen, sage ihr was dich belastet und das du sie auch liebst. Ich denke das würde sehr helfen

Antwort
von elisabetha0000, 36

Die Grenze ist dort, wo du sie setzt! Wo keine Grenze ist, wird sie überschritten!

Wenn du es nicht schaffst, nimm therapeutische Hilfe an! So kann es nicht weitergehen!

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