Pinky am 11.06.2007 um 10:39 Uhr
Habe ein paar Alben von meiner Oma geschenkt bekommen - wo kann ich überprüfen wie viel ich dafür bekommen könnte?

Eine ähnliche Frage gab es hier schon mal:
http://www.gutefrage.net/frage/wo-kann-man-eine-groessere-menge-briefmarken-nach...
Frag hier im Forum nach. Da bekommst du sicher eine Antwort:

guck doch mal im vereinsregister ob ihr ein philatelistenverein habt, die helfen bestimmt gerne

Im Fachgeschäft gibt es dazu den Michels Katalog, der die Richtwerte der Marken zeigt.

Es gibt einen Katalog, den "Michel" da stehen die Werte in etwa drin. Ansonsten: "weiss ja pueppi alles"!
Alleine auf den Händler würde ich nicht vertrauen, mich hat mal ein Händler schwer reingelegt. War aus seiner Sicht vielleicht nur "Gewinnmaximierung", aus meiner Sicht eher Betrug.
ein Katalog nutzt aber nur etwas wenn man einigermaßen Ahnung von der Materie besitzt. Es ist bis auf wenige Ausnahmen eigentlich unmöglich auf dem Markt auch nur annähernd einen Katalogpreis zu erzielen (Im Schnitt max. 30-40%, je nach Erhaltungsgrad, Stempel, usw). Wenn man ganze Alben verkauft bekommt man noch wesentlich weniger wie beim Einzelmarkenverkauf möglich wäre. Natürlich bleibt man dann aber meist auf den uninteressanteren Marken sitzen.
Katinka T. am 11. Juni 2007 11:36 ist doch nur ein name...
Es ist für dich wahrscheinlich unmöglich auch nur Anähernd den möglichen Verkaufserlös selbst zu bestimmen. Es sei den es sind recht neue, eindeutigbestimmbare Marken. Abe selbst dann nützen dir vergleichbare Preise nicht viel, wenn man nicht weiß auf was man alles achten muß. Als schnelle Überschlagung kannst du ja bei ebay nachschauen. Dort sind sehr viele Angebote mit Fotos und Beschreibung. Für einen genaueren Wert, würde ich auf eine Briefmarkenbörse gehen. Dort gibt es meist Bundesprüfer die für eine grobe Schätzung einzelne Marken oder auch ganze Alben mal kostenlos überfliegen. Wenn man die Alben richtig schätzen läßt kostet es je nach Wert schon eine Kleinigkeit. Der Wert einer Sammlung ergibt sich aber nicht aus dem theoretish erzielbaren Wert, sondern nur aus dem Preis, den jemand bereit ist dafür zu zahlen und den man auch findet. Dieser Preis kann locker nur ein Bruchteil des eigentlichen Wertes, bei seltenen Kostbarkeiten aber auch einiges darüber liegen

Wenn im "Michel" steht, diese oder jene Marke ist etwa 200,- EUR Wert, bedeutet das noch lange nicht, das du diesen Preis beim Verkauf auch erlangst. Es braucht immer einen, der den verlangten Preis bezahlt, das entspricht dann auch dem Wert.
Der tatsächliche Wert kommt somit erst mit dem Verkauf zustande. Biete sie, u. U. mit Mindestgebot, im Internet an, dann siehst du, was geboten wird. Serien sind im Ganzen meist wertvoller, also nicht zerstückeln...
Übrigens die "blaue Mauritius" ist auch nur soviel Wert, weil mal soviel für sie bezahlt wurde...