Frage von victoria1608, 170

Wieso tragen einige muslimische Frauen ein Kopftuch?

Hey:) ich wollte mal wissen warum viele muslimische Frauen ein Kopftuch tragen.. also auch Kinder beispielsweise in meiner Klasse das Kopftuch muss ja im sportunterricht abgenommen werden.. und das Gesicht sieht man doch trotzdem von den Frauen!! Das soll auf keinen Fall falsch aufgenommen werden jeder soll machen was er für richtig hält!! Was steckt also dahinter?? Falls ein paar Muslime unter euch dabei sind wäre super wenn ihr antworten würdet!!;)

Antwort
von uyduran, 47

Hallo!

Die meisten Muslimas tragen das Kopftuch, weil sie glauben, dass es im Islam verpflichtend sei. Auch spielt sozialer Druck eine Rolle, da es häufig die Erwartungshaltung von Eltern und Bekanntenkreis ist, dass sich ein muslimisches Mädchen ab der Pubertät zu verschleiern hat. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es keine bedingungslose Kopftuchpflicht im Islam gibt:

Im gesamten Mittelmeerraum und natürlich auch in den Wüstengegenden,
bedeckten in damaligen Zeiten Männer wie Frauen ihren Kopf, um sich vor
Sonne und Staub zu schützen. Das galt für Christen, Juden und Muslime
aus einem ganz profanen Grund, dem Klima. In der islamischen Kultur
wurde das Kopftuch dann zu einem sozialen Statussymbol, das zwischen
"freien" und "unfreien" Frauen unterscheiden sollte. Frauen von höherem
gesellschaftlichen Stand verschleierten sich, Dienerinnen und Sklavinnen
war es bei Strafe verboten, sich zu verschleiern (Das von allen
Rechtsschulen anerkannte Werk "El-Mebsut" besagt, dass der Weggefährte
des Propheten und zweiter Khalif Omar ibn al Khattap eine Sklavin
schlug, weil sie ihre Haare bedeckte). Es hatte also rein gar nichts mit
der Religion zu tun, denn die Dienerinnen und Sklavinnen, denen es
verboten war, ein Kopftuch zu tragen, waren ja ebenso Muslime. Erst
später, lange nach dem Tod des Propheten, missbrauchten dann ultrakonservative Prediger diese ursprünglich soziale Regelung zu einem
religiösen Gebot. Sie behaupteten, muslimische Frauen seien dazu
verpflichtet, Kopftücher zu tragen und begründeten es damit, dass die
Haare ein Reizobjekt darstellen würden, das die Männer provozieren
würde.

Das Kopftuch (und erst recht andere Verschleierungsformen,
wie der Tschador, der Niqab oder die Burqa) sind also eindeutig keine
religiöse Pflicht, sondern wurden erst später (von Männern, wohlbemerkt)
als solche bezeichnet. Selbstverständlich können sich Muslimas
verschleiern, wenn sie meinen, dass sie damit dem Gebot, in der
Öffentlichkeit nicht zu aufreizend zu erscheinen, näher kommen. Nur ist
es eben keine Pflicht. Ich persönlich halte nicht viel von derartigen
Verschleierungen, da sie den Islam in meinen Augen falsch darstellen. Im
Koran gibt es keine Stelle, in der ein Kopftuch vorgeschrieben wird.
Außerdem missfällt mir die Moral, die hinter diesen Verschleierungen
steckt: Männer werden als rein triebgesteuerte Wesen gesehen, die gar
nicht anders können, als Frauen mit offenen Haaren sexuell zu
belästigen. Und Frauen werden einerseits sehr auf ihre Sexualität
reduziert, zum anderen sind sie es auch noch, die für das Fehlverhalten
der Männer büßen müssen, indem sie das Handicap auf sich nehmen, täglich
mit irgendeiner Verschleierung herumlaufen zu müssen. Ein solches
Menschenbild entspricht schlichtweg nicht der Realität.

LG

Antwort
von AaronMose3, 89

Im Islam ist es eine "Normalität" das man sich als Frau verschleiert um die "sexuellen Reize" zu bedecken.


Mit diesem Kopftuch, gibt auch andere Arten wie die Burka, senden Muslime ganz klar das Signal das sie nicht "so leicht zu haben sind". Besonders in Arabischen Ländern wird eine Frau mit Kopftuch eher in Ruhe gelassen, während das bei Frauen ohne nicht so ist.

(Es ist ein Erkennungszeichen ihrer Religion)

Außerdem gibt es noch die religiösen Gründe. Im Koran werden die Rollen von Mann und Frau strikt getrennt. Deshalb soll sich die Frau Verschleiern.

Dann gibt es noch die Medien, die meinen das es eine ganz klare Unterdrückung der Frau im Islam gibt,  die Frau weniger Wert ist, sie sich gegen über anderen Männern nicht "offen zeigen darf" falls sie selbst einen hat, sie sich damit von der deutschen Gesellschaft abgrenzen wollen ect.pp.

Im Endeffekt hat jede Muslima aber ihren eigenen Grund ein Kopftuch zu tragen. Deshalb ist es eher eine Individuelle Sache.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Stimmt, lieber AaronMose3, doch soll es bitte nicht so klingen, als seien es NUR DIE MEDIEN, die meinen, dass es eine ganz klare Unterdrückung der Frau gibt im Islam:

Diese Unterdrückung ist empirisch belegt!

Bitte, lies' doch bspw. die Werke von Ayaan Hirsi Ali (bspw. "Ich klage an"), die dies ganz klar mit Zahlen untermauert....

Kommentar von AaronMose3 ,

Ich habe das aus Toleranz gegenüber liberalen Muslimen geschrieben, die wirklich andere Gründe dafür haben mögen.

Diese Unterdrückung ist empirisch belegt!

Das ist mir klar.

Antwort
von josef050153, 41

Das kann verschieden Gründe haben

  1. Ihnen ist zu kalt.
  2. Ihre Haare sind hässlich.
  3. Ihr Mann bzw. Vater wünscht es so.
  4. Sie tun das aus Tradition.

Im Koran ist eine Kopftuch für die Frau nicht vorgeschrieben, deshalb tragen viele auch keines.

Antwort
von KillerSteveHD, 73

Im Koran gibt es nur drei Textstellen, die heute für ein Kopftuchgebot
der muslimischen Frau herangezogen werden. Eigentlich geht es hier
jedoch gar nicht in erster Linie um Kleidungsvorschriften, sondern eher
um den allgemeinen Umgang zwischen Mann und Frau. Die Verse richten sich
also nicht nur an Frauen, sondern auch und vor allem an Männer.

In Vers 33,53 heißt es, die muslimischen Männer sollten zu den Frauen
des Propheten Muhammad nur getrennt durch einen Vorhang (arabisch:
hidschab) sprechen. Damals verstand man darunter eine Art Trennwand;
heute ist der Hidschab ein Tuch, das mindestens den Kopf, aber auch alle
sonstigen Körperteile der Frau bedeckt. Nach Vers 33,59 sollen Muslimas
„etwas von ihrem Überwurf über sich herabziehen“, wenn sie auf die
Straße gehen, um nicht belästigt zu werden. Wie dieser „Überwurf“
auszusehen hat, wird nicht näher beschrieben. Die Verse 24,30-31
besagen, dass sowohl Frauen als auch Männer ihre Blicke senken und die
Frauen zudem „ihren Schleier über den Kleiderausschnitt schlagen und
ihren Schmuck nicht offenlegen“ sollen; die „Blöße“ der Frau darf nach
dem Vers 31 nur im engsten Familienkreis, Männern ohne sexuelle Begierde
und Kindern gezeigt werden.

Aus dem Koran lässt sich also nicht unmittelbar ableiten, wie die
korrekte Kleidung einer muslimischen Frau auszusehen hat. Eindeutig ist
nur, dass sie ihre „Blöße“ verdecken soll. Bis heute diskutieren
Islamgelehrte darüber, was darunter zu verstehen ist. Sehr liberale
Gelehrte betrachten allein Oberkörper und Beine als zu bedecken. Die
meisten empfinden die Haare der Frau als besonders reizvoll und
plädieren für ein Kopftuch. Strengere Gelehrte fordern auch eine
Bedeckung des Gesichts und der Hände.

In den einzelnen islamischen Ländern haben sich sehr unterschiedliche
Moden islamischer Kleidung entwickelt. Dies liegt zum einen an den
historischen Rechtsschulen und modernen islamischen Ideen, die sich mit
ihren unterschiedlichen Auffassungen in den einzelnen Regionen
durchgesetzt haben, zum anderen beeinflussen lokale Traditionen,
Geschlechterrollen, Klimabedingungen, staatliche Gesetze und so weiter
die Kleidung von Frauen wie Männern. In der Türkei tragen einige der
sunnitischen Muslimas geblümte und bunte unter dem Kinn
zusammengebundene Tücher; alevitische Frauen hingegen zeigen ihre Haare
offen. In Saudi-Arabien verhüllen sich die Frauen in dunkle lange
Gewänder (arabisch: abaya). In Afghanistan und Pakistan ist die Burka
bekannt, ein zusammenhängender Überwurf mit einem Gitternetz vor dem
Gesicht, das vom Kopf bis zu den Füßen reicht. Oft passen sich die
Frauen bei einer Reise der Mode im Ausland an; so zeigen sich Frauen,
die beispielsweise in ihrer Heimat Jemen oder Ägypten auch ihr Gesicht
mit einem schwarzen Schleier (arabisch: niqab) verhüllen, in Deutschland
„freizügiger“. Umgekehrt müssen Frauen, die in Deutschland kein
Kopftuch tragen, ein solches bei einem Besuch im Iran akzeptieren.

Frauen geben ganz unterschiedliche Gründe an, warum sie ein Kopftuch
immer, gelegentlich oder nie tragen. Manche sagen, das Kopftuch sei klar
im Koran vorgeschrieben; wenn sie sich nicht daran hielten, begingen
sie eine Sünde und kämen nicht in das Paradies. Andere setzen ein
Kopftuch nur in der Moschee und beim Gebet auf, um sich so besser auf
Gott konzentrieren zu können. Wieder andere wollen in einer strengen
islamischen Gesellschaft nicht negativ auffallen und ihre Familien
enttäuschen oder sogar gegen Gesetze verstoßen und tragen es allein
deshalb. In Deutschland finden Frauen mit Kopftuch nur schwer eine
Arbeitsstelle, so dass manche es ablegen, obwohl sie es gern tragen
würden. Für junge Muslimas kann das Kopftuch auch vor allem ein
Modeaccessoire oder ein Zeichen ihrer Identität als selbstbewusste
muslimische Frau sein, die sich von „den Deutschen“ abgrenzt.

Eine sehr wichtige Motivation für viele Frauen, ein Kopftuch zu tragen,
ist neben der Religion der Schutz vor Männern. Ohne Verschleierung
fühlten die Frauen sich „nackt“ auf der Straße, mit Verschleierung
hingegen selbstbewusster und emanzipierter. Andere betrachten das
Kopftuch jedoch gerade als Gegenteil von Gleichberechtigung und als
Mittel der Unterdrückung.

Mädchen und Frauen anhand des Kopftuchs und der Mode, es zu tragen, in
„gläubig“ und „nicht gläubig“ oder „streng“ und „liberal“ einzuteilen,
ist nicht nur anmaßend, sondern auch häufig falsch. In Deutschland
beispielsweise trägt nur etwa ein Viertel der muslimischen Frauen ein
Kopftuch, weit mehr bezeichnen sich jedoch als gläubig. Zwar ist das
Kopftuch mehr als nur ein Stück Stoff – die heftigen Diskussionen über
kopftuchtragende Lehrerinnen in Deutschland haben dies gezeigt –,
letztendlich sagt es jedoch wenig darüber aus, wie religiös eine Frau
fühlt und lebt.

http://www.wasglaubstdudenn.de/spuren/143260/warum-tragen-manche-muslimische-fra...

Kommentar von KillerSteveHD ,

Googeln hilft.

Kommentar von victoria1608 ,

klar aber ich wollte mal ein paar Meinungen von muslimischen Frauen hören die selbst ein Kopftuch tragen!!;)

Kommentar von KillerSteveHD ,

Aso, OK

Antwort
von JensSocialHelp, 81

Das ist einfach eine eine Muslimische Regel die Sie einhalten müsse wen du mehr wissen willst kannst du bei Wikipedia nachschauen 😊 

Kommentar von aliumei13 ,

ich als muslima finde deine Antwort sehr vernünftig viele sollten dir ein Beispiel nehmen

Kommentar von JensSocialHelp ,

Danke sehr;) 

Kommentar von SchakKlusoh ,

Stimmt aber so nicht. Es gibt Moslems, die es so und andere, die es anders auslegen. Der Koran ist absolut nicht eindeutig.

Antwort
von Kars036, 39

Im Islam sollen Frauen sowohl auch die Männer ihre Reize bedecken dazu gehören halt dann auch die Haare.

Kommentar von 3plus2 ,

habe die Perücke meiner Schwersten mit ins Bett genommen kein Reiz gemerkt.

Kommentar von Kars036 ,

Wtf ?

Antwort
von MaGo19, 70

Ich glaube, da sie ihre Haare nicht zeigen dürfen.

Antwort
von Susii01, 48

Weil es aus religiöser sicht eine ernste pflicht einer jeden frau ist sich zu verschleiern. Man kann übrigens auch mit kopftuch sport machen, siehe diverse Olympia Sportlerinnen.

Kommentar von uyduran ,

Irrtum, es ist keine bedingungslose religiöse Pflicht im Islam.

Kommentar von Susii01 ,

es gehört nicht zu den Grundpfeilern ded islam aber ist wie gesagt, pflicht.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

...für die, die sich gerne UNTERWERFEN, ja!... (es soll aber auch selbständig denkende Muslimas geben:)

Kommentar von 3plus2 ,

aber wenige

Kommentar von Susii01 ,

du meinst muslimas denen wichtiger ist was due Gesellschaft von ihnen denkt als das was gott denkt?

Kommentar von uyduran ,

es gehört nicht zu den Grundpfeilern ded islam aber ist wie gesagt, pflicht.

Wie kommst du auf diese Behauptung? Du bist uns da einen Beweis schuldig.

Antwort
von SchakKlusoh, 59

Im Islam gibt es keine einheitliche Auslegung. Es gibt (wie bei Christen) eine Menge Sekten. Zum Beispiel Sunniten, Schiiten usw. Auch die zerfallen wieder in verschiedene Richtungen. Diese haben jeweils eigene Ansichten, was der Koran meint. Im Koran steht nämlich nicht einfach Tu dies, oder Tu das.

Die 114 Suren des Koran sind ein Sammelsurium der Widersprüche,  Unklarheiten, Rätsel. Sie wirken wie ein seltsames Puzzle, aus dem jeder alles herauslesen kann, Rohmaterial, das sich jeder zurechtdeuten kann.

Dazu kommt noch, daß etliche Wörter im Koran nicht mehr übersetzbar sind. Das heißt, da steht ein Wort und man muß raten, was es heissen könnte.

In Sure 24 heißt es etwa: "Die Frauen sollen ihre Chumur über ihre Taschen schlagen." Obwohl niemand weiß, was Chumur heißt, dient der Vers als Grundlage fürs Kopftuchgebot. Wenn man das Wort aus dem Aramäischen ableitet, könnte es "Gürtel" heissen.

Das Kopftuch wird heute wohl eher als Zeichen der Abgrenzung benutzt. Moslems wollen damit ausdrücken, daß sie nicht "westlich" sind. Sie wollen dadurch ihren Zusammenhalt stärken.

Kommentar von Checkit03 ,

Ich habe so viele Kommentare gelesen,jedoch solch ein Kommentar,das nur aus Lügen besteht,habe ich noch nie gesehen.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Sprachgelehrte, lieber Checkit03, belegen sehr wohl, was SchackKlusoh sagt!

- Bitte um Ablegen der Scheuklappen: Nur ein "diskutierbarer" Islam kann den Menschen wirklich helfen! - Alles andere unterdrückt und geißelt sie...

Kommentar von Checkit03 ,

Ich bin jeder Zeit zur Diskussion offen.

Kommentar von oli66 ,

Stimme Checkit03 zu

Kommentar von SplitterFX ,

Nur weil du pseudowissenschaftlichen Stuss von dir gibst, heißt es nicht das überhaupt davon war ist,
Fakt ist, das die Bekleidung der Frau im Quran und der Sunnah

Kommentar von SchakKlusoh ,

Den ersten Satz interpretiere ich als: "Mir gefällt nicht, was Du schreibst, kann es aber nicht widerlegen." Wenn es Stuss wäre, könntest Du es widerlegen.

Der Zweite Satz ist unvollständig. Ich werde also keine Stellung dazu nehmen.

Antwort
von aliumei13, 49

Ich, als Muslima trage mein Kopftuch für Allah, weil es im Koran steht und weil ich meine Religion liebe.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Dann solltest Du aber wissen, daß ein Kopftuchgebot eben nicht im Koran steht.

Kommentar von furkansel ,

Doch. Das geht nebenbei auch aus Hadisen hervor.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Die Hadithen wurden lange (mindestens 130 Jahre) nach dem Tode von Mohammed zusammengetragen. Es sind Sammlungen von Erzählungen und Lebensweisheiten, Sinnsprüchen, Bauernregeln, Hörensagen ... bis hin zu komplettem Unsinn.

Alleine die sechs kanonischen Sammlungen, "al-Kutub al-Sitta", in die nur vermeintlich glaubwürdige Berichte einflossen, enthalten 24 000 Hadithe - wenn Mohammed diese von sich gegeben haben sollte, müßte er sein leben lang Tag und Nacht vor sich hin geredet haben. Zu allem und jeden soll der Prophet sich geäußert haben. Da ist den "Bezeugern" wohl die Phantasie durchgegangen.

Der erste aller Autoren , Ibn Ishak, hatte allerdings einen denkbar schlechten Ruf. Zeitgenossen bezeichnen ihn in überlieferten Dokumenten rundweg als "Lügner".

Erst der dritte Kalif Uthman (um 650) legte fest, was heute im Koran und in den Hadithen steht. Das ist ungefähr gleich zu dem Neuen Testament der Bibel. Auch dieses wurde erst Jahrhunderte nach dem Tod des Religionsgründers festgelegt.

Kommentar von furkansel ,

Bezieht sich dein Name auf inspector cluseau?

Kommentar von PlueschTiger ,

Seltsam nur das es eigentlich eine Jüdischen und Christlichen Traditionen ist. Vor allem die Jüdische, mit der Komplett bedeckung.

In der heutigen Debatte entsteht sehr leicht der Eindruck, der Islam habe das Kopftuch erfunden: Das ist falsch. In seinem Buch THE JEWISH WOMAN IN RABBINIC LITERATURE - A PSYCHO-SOCIAL PERSPECTIVE (Hoboken, N.J., Ktav Publishing House, 1986, S. 239) schreibt der Rabbiner Dr. Menachem M.Brayer (Professor für biblische Literatur an der Yeshiva University), dass es bei jüdischen Frauen Sitte war, den Kopf zu bedecken, wenn sie das Haus verliessen, ja manchmal sogar das ganze Gesicht, wobei nur ein Auge frei blieb. Im gleichen Werk findet sich auf den Seiten 316/317 der Hinweis, dass das rabbinische Gesetz das Aussprechen von Segenswünschen und Gebeten in Gegenwart von verheirateten Frauen mit entblößtem Haupt verboten sei, da das unbedeckte weibliche Haar als Nacktheitbetrachtet wird. Während einer bestimmten Periode in der jüdischen Geschichte galt ein unbedecktes weibliches Haupt als Anschlag auf die Moral und wurde mit einer Geldbuße belegt. Der Schleier beziehungsweise das Kopftuch wurde nicht immer als Zeichen von Züchtigkeit gewertet. Manchmal war der Schleier ein Symbol der Auszeichnung, der Würde und Überlegenheit von Frauen der gehobenen Schicht. In der älteren jüdischen Gesellschaft war es zum Beispiel Prostituierten nicht erlaubt, ihr Haar zu bedecken.

Quelle: Islam.de/ FAQ/

IX. Fragen zur Religionsausübung, 2. Das Kopftuch - eine islamische Erfindung?

Kommentar von marylinjackson ,

Die Bedeutung der Kopfbedeckung bei den Musliminnen unterscheidet sich wesentlich von anderen Kopfbedeckungen,  so der Federschmuck der Indianer, der Sturzhelm, der Sonnenhut....

Wenn Frauen früher "unter die Haube" kamen,  waren sie sichtbar für alle verheiratet. Jungfrauen durften ihr offenes Haar zeigen. 

Es ist ein Zeichen in dem Sinne, besser als andere muslimische Frauen, also ohne Kopftuch, zu sein

Kommentar von PlueschTiger ,

Seltsamerweise ist sie mit der Bedeutung und Begründung der Jüdischen sehr ähnlich. Daher stellt sich mir nun die Frage, ob Juden die Muslime Kopiert haben und ob die Kopftuch Regel überhaupt eine göttliche Regel ist. Genauso gut kann sie von einen derjenigen, die den Koran später zusammengestellt haben eingefügt worden sein.

Es ist ein Zeichen in dem Sinne, besser als andere muslimische Frauen, also ohne Kopftuch, zu sein

Ich zweifle das diese Sicht mit den Regeln des Koran vereinbar ist.

Kommentar von aliumei13 ,

was ist eigentlich euer Problem kann nicht jeder Leben wie er will?

Kommentar von PlueschTiger ,

Ja, so lange er sich an Regeln halten tut und andere nicht damit belästigt.

Das sind die Regeln in Deutschland. Laut Muslimischen Gelehrten, geht jeder Muslim, mit dem Land in dem er oder sie lebt ein Vertrag ein an den diese sich halten müssen. das heißt sie müssen sich bis zu einem Gewissen grad der Kultur anpassen, das heißt aber nicht das sie ihre Religion verleugnen oder aufgeben sollen. Selbiges verlangen Muslime auch von anderen in der Türkei oder sonst wo.

Das Problem, was einige haben, ist das gerade Muslima, das Kopftuch in Deutschland und Europa durchsetzen wollen, obwohl es in Öffentlichen Gebäuden, selbst in einigen Muslimischen Ländern verboten ist, da es ein Wiederspruch zur Trennung von Staat und Religion wäre.

Antwort
von Fabian222, 38

Die woertliche Bedeutung von Hijab ist zu verschleiern, zu bedecken oder abzuschirmen. 

Die Mehrheit der muslimischen Frauen tragen Hijab, um Gott zu gehorchen und um als ehrbare Frauen erkannt zu werden.

Die Frauen betrachten das Hijab nicht als Zeichen der Unterdrueckung.  Frauen, die Hijab tragen, beschreiben oft, dass sie sich befreit fuehlen von der Modekultur der Gesellschaft.  

Das Hijab befreit die Frauen davon, als Sexualobjekte der Begierde betrachtet zu werden oder davon nach ihrem Aussehen oder ihrer Koerperform eher beurteilt zu werden als nach ihrem Geist oder Verstand. 

Das Hijab kann ein Symbol der Froemmigkeit sein, und es kann ein Zeichen grosser innerer Staerke und Kraft sein.  Eine Frau, die Hijab traegt, wird zu einem sehr sichtbaren Zeichen des Islam.  

Kommentar von uyduran ,

Das Wort "hijab" ist heutzutage die arabische Standardbezeichnung für den Kopfschleier, zu Zeiten der Verkündung des Koran war dies allerdings noch nicht der Fall. Es heißt seiner Grundbedeutung nach "Absperrung" oder "Verhüllung vor jemandes Blicken" und von daher dann auch "Vorhang" oder "Schleier".

Das Wort "hijab" kommt noch in anderen Stellen im Koran vor, jedoch nicht im Sinne des Kopftuchs:

7:46: "Und zwischen ihnen beiden befindet sich eine Scheidewand"

17:45: "Und wenn du den Koran vorträgst, machen wir zwischen dir und denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand".

41:5: "(…) und zwischen uns und dir befindet sich eine Scheidewand"

42:51: "(…) oder hinter einem Vorhang, oder indem er einen Boten sendet"

Wenn Sure 33:53 z.B. sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijab hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch, das die Frau auf dem Kopf trägt. Im Übrigen sind mit den Vorschriften zum "hijab" in dieser Sure speziell die Frauen des Propheten und die Besucher von dessen Haus angesprochen.




Kommentar von ArbeitsFreude ,

Merkst Du was, liebe Victoria?:

Dass es auch SexualSUBJEKTE geben KÖNNTE, also Frauen, die selbst und frei über ihre Sexualität bestimmen,

das kommt unseren konservativ-muslimischen Mitbürgern nicht in den Sinn....

Kommentar von SchakKlusoh ,

Du bist offensichtlich nie von Dubai nach Paris geflogen.

Kurz vor dem Anflug auf Charles-de-Gaulle stürmen die verschleierten Damen die Toiletten und kommen in Dior oder Chanel wieder heraus.

Religion funktioniert nur, wenn man Scheuklappen trägt. Nur Mut, man stirbt nicht, wenn man sie ablegt.

Antwort
von Helipa, 1

Weil sie noch nicht bemerkt bzw. kapiert haben dass wir im 21 Jahrhundert leben

Antwort
von 3plus2, 21

Gott / Allah hat die Menschen schön und gesund geschaffen, der Islam versteckt und verstümmelt diese. Burka / Bescheidung

Antwort
von muhamedba, 29

Meine Schwester hat mit 17 Ihr Abi gehabt. So gesehen hätte Sie in der 10-ten Klasse erst Ihr Kopftuch anziehen sollen aber Sie trägt keins. Sie wird auch in Deutschland keins anziehen, weil Sie Angst hat. Nach dem Studium wird Sie aber (wohl) Deutschland verlassen. Ich kann es auf der einen Seiten nicht verstehen aber auf der anderen schon. Sie hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft abgelehnt, mit 16 (glaube es war 16) obwohl Sie hier geboren ist.

Ansonsten kenne ich auch einige Türken bzw. Türkinnen, die vor ein paar Jahren in die Türkei gegangen sind und jetzt dort leben.

Es ist eigentlich sehr traurig, weil das oft sehr gebildete Menschen sind aber gerade die Frauen wollten nicht hier bleiben, weil Sie ihr Kopftuch ausziehen müssen. Arbeit bekommen die mit so einem Abschluß weltweit aber ich könnte das z.B. nicht.

Es gab auch auf Youtube eine Polin, die Muslima geworden ist. Sie hatte erklärt, wie es dazu gekommen ist, wie Sie arabisch gelernt hat, ab wann Sie angefangen hat Kopftuch zu tragen, was man im Islamstudium lernt, usw. usf. Hat alles raus genommen, weil es wohl zu viel war (Beleidigungen und Drohungen).

Antwort
von Checkit03, 30

Hallo liebe Victoria,

im Islam ist die Frau sehr wetvoll gesehen.Allah hat alle Frauen sehr schön geschöpft.Und damit die Frauen geschützt bleiben,sollen sie sich verschleiern.

Sie sollen von Männern nicht als Sexualobjekte gesehen werden,sondern als Mensch wahrgenommen werden.

Die Muslimas,die ihre Reize bedecken,schützen sich vor den Blicken der Männer,schützen sich davor ein Objekt der Fantasien der Männer zu sein und fühlen sich frei.

Sie öffnen ihre Schönheiten nur für einen Mann-ihrem Ehemann und nicht jedem Mann,der auf der Straße läuft.Aber zu Hause,vor ihrem Ehemann dürfen sie natürlich so rumlaufen,wie sie wollen,egal ob mit Hot pens oder Mini Rock

Dadurch das sich die Frau bedeckt,

fühlt sich wertvoll.Wie z.B ein Diamant,man präsentiert es ja auch nicht jedem der auf der Straße läuft.

ihr Ehemann fühlt sich wertvoll,da sie ihre Schönheiten nur ihm zeigt und sonst keinem anderen und außerdem wird sie dadurch sehr wertvoll in seinen Augen.

für die Gesellschaft ist es sehr gut,da dadurch verhindert wird,dass sich z.B. verheiratete Männer/Väter in eine andere Frau verlieben und fremd gehen.

Man kann sagen,dass das, das  gleiche Prinzip ist,wie bei den Nonnen.Sie verschleiern sich,um nur Jesus zu gehören und die Muslimas verschleiern sich,damit sie nur ihrem Ehemann gehören.

Kommentar von Checkit03 ,

Ich hoffe,ich könnte dir behilflich sein.

Kommentar von uyduran ,

Sorry Checkit03, aber dein Text macht mich sehr ärgerlich, weil er aus plumper rhetorischer Schönmalerei besteht. Die von dir genannten Aspekte reden die längst überholte Verschleierungstheorie und das damit verbundene kulturelle patriarchalische Gerüst schön.

"im Islam ist die Frau sehr wetvoll gesehen.Allah hat alle Frauen sehr schön geschöpft.Und damit die Frauen geschützt bleiben,sollen sie sich verschleiern."


Vor was soll sich eine Frau genau schützen? Und inwiefern bietet eine Verschleierung Schutz?

"Sie sollen von Männern nicht als Sexualobjekte gesehen werden,sondern als Mensch wahrgenommen werden."

Also erstens ist es eine ziemlich stumpfe Unterstellung, dass alle unverschleierten Frauen automatisch von Männern als Sexualobjekte angesehen werden. Zweitens liegt die Verantwortung hier einzig und allein bei den Männern, denen es nicht gelingt, eine Frau ohne Verschleierung als Mensch anzusehen. Das ist doch lächerlich, dass Frauen für das Fehlverhalten der Männer büßen müssen! Wieso muss die Frau an dieser Stelle das Handicap auf sich nehmen, in einer Verschleierung herumlaufen zu müssen?! Es ist doch der Mann, der sich hier falsch verhält. Also ist es auch der Mann, der bezüglich seines Sozial- und Sexualverhaltens an sich arbeiten muss. Und nicht die Frau, die das natürlichste und normalste der Welt, nämlich ihre Haare, verstecken muss.

"Die Muslimas,die ihre Reize bedecken,schützen sich vor den Blicken der Männer,schützen sich davor ein Objekt der Fantasien der Männer zu sein und fühlen sich frei."

Wieder der gleiche falsche Denkansatz. Du tust so, als sei es das unveränderbare und gottgegebene Schicksal des Mannes, Frauen mit offenen Haaren als Sexobjekte zu betrachten und sich versaute Phantasien auszumalen. Das ist falsch. Ein Mann kann sich sehr wohl beherrschen, wenn er will. Vor allem ist der Zusammenhang mit dem Kopfhaar der Frau völlig absurd. Wer beim Anblick von Kopfhaaren sexuelle Phantasien entwickelt, der sollte dringend zum Arzt gehen. Das ist dann aber in keinster Weise ein Grund, allen Frauen vorzuschreiben, sie müssten ihre Haare unter einem Tuch verstecken. Deiner Argumentation zufolge müsste man in den USA eine Pflicht für kugelsichere Westen einführen (statt, was viel logischer wäre, den Besitz von Schusswaffen zu verbieten). Und dann noch zu behaupten, dies wäre eine Form der Freiheit der Frau, stimmt erst recht nicht. Freiheit bedeutet Selbstbestimmung. Wenn ein Mann sich die Haare stylen darf wie er möchte und eine Frau gezwungen ist, sich zu verschleiern, dann hat das mit Freiheit wenig zu tun. Denn in diesem Fall ist die Freiheit der Frau (aufgrund des Fehlverhaltens einiger Männer) eingeschränkt. Das ist nicht Freiheit, das ist Ungerechtigkeit und Diskriminierung.

"Sie öffnen ihre Schönheiten nur für einen Mann-ihrem Ehemann und nicht jedem Mann,der auf der Straße läuft."


Wieso sollte das einzig und allein für die Frauen gelten? Demzufolge müssten sich auch alle Männer verschleiern, um ihre Schönheit nur ihren Ehefrauen zu zeigen.





Kommentar von uyduran ,

"Dadurch das sich die Frau bedeckt, fühlt sich wertvoll."

Das behauptest du als Mann. Woher willst du wissen, wie sich eine verschleierte Frau fühlt? Es hat nichts mit besonderer Wertschätzung zu tun, wenn man aufgrund des Fehlverhaltens anderer in seiner Freiheit beschnitten wird. Wieso sollte sich ein Mensch wertvoll fühlen, wenn er täglich einen Teil seiner natürlichen Selbst verstecken muss?

"für die Gesellschaft ist es sehr gut,da dadurch verhindert wird,dass sich z.B. verheiratete Männer/Väter in eine andere Frau verlieben und fremd gehen."

Das ist eine falsche Behauptung. Nenne mir eine Studie, die belegt, dass das Verschleiern der Haare der Frau dazu führt, dass weniger fremd gegangen wird. Nenne mir eine Studie, die belegt, dass das Verschleiern der Haare der Frau dazu führt, dass es weniger sexuelle Übergriffe an Frauen gibt. Wenn es so wäre, dann müsste es in Europa massenhafte Vergewaltigungsorgien geben, während in Pakistan oder Saudi-Arabien Frauen frei von Belästigungen sind. Es ist aber genau umgekehrt der Fall, dass eher in letztgenannten Staaten Frauen häufiger Belästigungen erfahren und einen weitaus niedrigeren sozialen Status und weitaus weniger Freiheit haben.

"Man kann sagen,dass das, das gleiche Prinzip ist,wie bei den Nonnen.Sie verschleiern sich,um nur Jesus zu gehören und die Muslimas verschleiern sich,damit sie nur ihrem Ehemann gehören."


Naja. Nonnen arbeiten im Kloster und die Verschleierung ist ihre Berufsbekleidung. Das ist schon ein himmelweiter Unterschied zu der universellen Verschleierungspflicht, die für alle Frauen der Welt gelten soll, von der du sprichst.


Kommentar von Checkit03 ,

Wie kommst du bitte darauf,dass ich ein Mann bin.

Ich bin selbst eine Frau und ich verschleiere mich.Jedoch war ich nicht mein ganzes Leben verschleiert.Früher habe ich kein Kopftuch getragen und habe mich enger und freizügiger gekleidet.Die Blicke der Männer haben mich einfach nur so gestört. Glaub mir,diese Blicke zu dulden war echt nichts angenehmes.Und dann wenn noch einer hinter mir her gepfiffen hat,einfach nur widerlich.Jetzt verschleire ich mich draußen und kein Mann guckt mich mehr an.Der Unterschied ist echt so groß.Und ich kann nur sagen,ich fühle mich einfach nur so schön frei elhamdulillah.

Kommentar von Checkit03 ,

Du versteckst auch täglich ein Teil deiner natürlichen Selbst,fühlst du dich also deswegen wertlos und unterdrückt ?

Kommentar von Checkit03 ,

Man braucht dafür keine Studie,man kann  sich das auch so denken.

Kannst du mir bitte eine Studie für deien Behauptung nennen ?

Kommentar von Checkit03 ,

Dir ist auch bestimmt klar,dass Männer immer an das eine denken.

Wenn eine geschminkte,parfumierte Frau mit Ausschnitt,Minirock und High-heels dir entgegenkommt,würdest du nicht so bloß gucken,ohne sexuelle Gedanken zu bekommen.

Jedoch wenn dir eine verschleierte Frau entgegenkommt,dann kommst du ganz bestimmt nicht auf sexuelle Gedanken.

Kommentar von Checkit03 ,

Wenn Frauen Kopftuch tragen,heißt es nicht,dass sie für die Fehltaten der Männer büßen.

Ich meine,du läufst auch verschleiert rum.Wenn du raus gehst,ziehst du dich an und das heißt nicht,dass du deinen Körper verschleirts,da du für etwas büßt.

Kommentar von Checkit03 ,

Frauen müssen nicht ihr ganzes Leben so sein.Nur wenn sie irgendwann mal rausgehen.Wenn sie zu Hause sind,also die Mehrheit ihres Lebens,laufen sie unverschleiert rum.

Frauen denken ganz bestimmt nicht so pervers über Männer,wie Männer über Frauen.

Kommentar von uyduran ,

"Man braucht dafür keine Studie,man kann  sich das auch so denken. Kannst du mir bitte eine Studie für deien Behauptung nennen?"

Eben nicht. Eine verschleierte Frau, die den Blick senkt gibt ein weitaus schwächeres und unterwürfigeres Bild ab. Erst recht, wenn sie Niqab oder Burqa trägt und somit körperlich noch stärker beeinträchtigt ist. Solche Frauen sind für Vergewaltiger doch weitaus leichtere Opfer als eine selbstbewusste kecke Frau mit offenem Haar, die sich wehrt oder laut um Hilfe schreit. Außerdem sind Studien zum Beweis immer wichtig, denn alles andere sind ja nur Gedankenspiele. Bitte: http://www.spiegel.de/politik/ausland/studie-in-aegypten-leben-frauen-am-schlech...

"Dir ist auch bestimmt klar,dass Männer immer an das eine denken."

Trotzdem kann sich ein Mann beherrschen, wenn er es will und er dementsprechend erzogen wurde. Deswegen sind Kopftuch & co ja gerade das falsche Signal, weil man damit suggeriert, dass die Frau schuldig und das Verhalten des Mannes unveränderbar sei. Der Fokus muss aber eindeutig auf dem Verhalten des Mannes liegen!!!!

"Wenn eine geschminkte,parfumierte Frau mit Ausschnitt,Minirock und High-heels dir entgegenkommt,würdest du nicht so bloß gucken,ohne sexuelle Gedanken zu bekommen."

Du tust ja gerade so, als würde es nur diese beiden Extreme geben, verschleiert oder anzüglich. Man kann auch einfach ganz normal gekleidet herumlaufen, mit Pferdeschwanz und dezenter oder gar keiner Schminke. Dafür muss man kein Kopftuch tragen oder in irgendwelchen Gewändern herumlaufen, die einen im Alltag behindern.

Wenn Frauen Kopftuch tragen,heißt es nicht,dass sie für die Fehltaten der Männer büßen. Ich meine,du läufst auch verschleiert rum.Wenn du raus gehst,ziehst du dich an und das heißt nicht,dass du deinen Körper verschleirts,da du für etwas büßt.

Selbstverständlich büßen sie für das Fehlverhalten des Mannes. Das ist doch der einzige Grund, wieso das Kopftuch abseits der Wüstenregionen (also abseits klimatischer Gründe) getragen wird. Normalerweise würde doch keine Frau auf die Idee kommen, sich täglich ein Tuch um den Kopf zu binden. Das wird doch nur wegen den Männern getan. Der Vergleich mit der Körperbekleidung hinkt von vorne bis hinten, weil die Körperbekleidung im Gegensatz zum Kopftuch Sinn macht (man friert nicht) und außerdem von beiden Geschlechtern getragen wird. Die Körperbekleidung hat also auch unabhängig von sozialen Faktoren ihre Zweckhaftigkeit und ist nicht ungerecht, da sie sich nicht nur auf ein Geschlecht beschränkt.


Kommentar von Checkit03 ,

Denkst du wirklich,dass eine verschleierte Frau,den Blick gesenkt bleibt und nicht um Hilfe ruft,wenn sie von jemandem vergwaltigt werden sollte?

Kein Mann würde auf den Gedanken kommen eine verschleierte Frau zu vergwaltigen.Ihre Verschleierung "bremst" ihn davor auf sexuelle Gedanken zu kommen.

Kommentar von Checkit03 ,

Auch wenn sich eine Frau dezenter bekleidet ist sie immernoch attraktiver,als wenn sie ganz verschleiert wäre.

Warum soll die Verschleierung jemanden im Alltag behindern ?

Wenn jemand auf die Idee kommt sich die Brüste zu bedecken,kann sie genauso auch auf die Idee kommen auch ihre Haare zu bedecken.

Stimmt,wir haben 4 Jahreszeiten Winter und frieren alle 4 Jahreszeiten durch.Das hat nic

Kommentar von Checkit03 ,

Die Regel,dass sich die Menchen bekleiden,hat ganz bestimmt nicht damit zu tun,weil sie ohne Bekleidung frieren würden.Ich meine,du hast sicherlich gemerkt,dass die Menschen auch bei 40 grad sich etwas anziehen und nicht nackt rumlaufen.

Kommentar von Checkit03 ,

Du versuchst Männer und Frauen gleich zu stellen.Das geht nicht und wird auch nie gehen,da sie 2 unterschiedlich sind und auch immer unterschiedlich bleiben werden,egal was man versucht.

Wenn sie gleich wären,dann würde man die einen nicht  Frauen nennen und die anderen Männer.

Kommentar von Gambler2000 ,
Frauen denken ganz bestimmt nicht so pervers über Männer,wie Männer über Frauen.

Wieder eine Unterstellung.

LG.

Kommentar von Checkit03 ,

Das ist nun mal so.

Deswegen sind es immer Frauen,die von Männern vergwaltigt werden und nicht Männer,die von Frauen vergwaltigt werden

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Wie, lieber Checkit, kann man eine "Verpackung" als Mensch wertschätzen? - Eine Fraum mit Kopftuch noch - ok - hat meine Mama früher auch getragen - Aber noch eingepackter???

Und Ja: Liebe Victoria: Die Frauen sind im Islam SEHR wertvoll - so wie Diamanten - jaja:

Aber merkst Du was, liebe Victoria: Diamanten sind SACHEN - vollkommen tot, unbelebt, reiner Schmuck für ihren BESITZER - und natürlich will kein Diamantebesitzer den seinigen jedem herzeigen - am Ende wird er ja noch geklaut!!

Willst Du ein Diamant sein für einen muslimischen Mann?

Stellst Du Dir das schön vor? - Dass er gut auf Dich aufpasst ist jedenfalls sicher!:) -

Oder möchtest Du lieber Nonne sein für einen muslimischen Jesus? (Da finde ich  Checkits Vergleich wirklich sehr gut gelungen - ganz ohne Ironie!)

Ansonsten lege ich Dir allerwärmstens uydurans Kommentar an's herz!

Kommentar von Checkit03 ,

Deiner Behauptung nach sind ja dann alle Menschen nicht wert zu schätzen,ich meine alle Menschen sind ja "verpackt" auch du.

Also ich  habe noch nie einen Menschen gesehen,der nackt auf der Straße gelaufen ist.

Zum Glück denkt mein Ehemann nicht so wie du das tust.Ich bin einfach nur so glücklich meinen Ehemann geheiratet zu haben.Er versucht alles,damit ich glücklich werde.Ich liebe ihn unbeschreiblich viel.♡

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Zum Verpackungsgrad, liebe Checkit03:

Ich selber zeige von mir so viel, wie ich ästhetisch vertreten kann, deshalb laufe ich nicht nackt:) - doch Menschen - egal ob Männer oder Frauen - die sich ohne Not hinter Textilbergen verstecken, und sich absichtlich hässlich machen (bspw. indem Sie keine Haare zeigen, was v.a. bei Frauen meist ein ästhetisches Plus ist) bereiten mir starkes Unbehagen.

Ansonsten:

herzlichen Glückwunsch, liebe Checkit03 zu Deinem Ehemann - Dem kann (und will) ich nichts entgegensetzen,
(außer vielleicht der Anmerkung, dass es Hinweise darauf gibt, dass eben doch viele Muslimas (v.a. in muslimischen Ländern - aber auch in Europa) nicht ganz so glücklich dran sind wie Du...)

Kommentar von Checkit03 ,

Ich bin auch mal so rungelaufen und ich habe mich ganz bestimmt nicht wohl fühlen können.

Textilberg ? Im Winter zieht sich jeder dick an und im Sommer ziehe ich nur ein langes,dünnes, weites Kleid an und drunter nichts außer das übliche.

Ich habe extra einen religiösen Muslim geheiratet,weil ich weiss,dass ein religiöser Muslim alles tut,um seiner Frau ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Wenn aber eine Frau kommt und einen nicht sehr religiösen Muslim kennenlernt,der sich wie ein Pascha fühlt und sich alles erlaubt,dann sollte sie sich auch vorstellen können,wie er sich später nach der Ehe verhalten wird.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Obwohl die Worte so zuckersüß und liebevoll klingen (fast hätte ich selbst einen Schleier angelegt), enthalten sie eine Menge Menschenverachtung.

Frauen müssen wie eine bedrohte Tierart im Zoo gehalten werden. Sie sind nur frei, wenn sie sich verstecken. Sie sind schwach und wehrlos. Sie sind geborene Opfer und nur Objekte.

Männer sind dumme, triebgesteuerte Tiere, die Frauen verachten. Sie haben sich nicht unter Kontrolle und wollen Frauen wie Dinge besitzen.

Kommentar von Checkit03 ,

Du fühlst dich auch ganz bestimmt wohler mit Klamotten,als wenn du nackt herumlaufen würdest.Ich fühle mich ebenso frei mit meiner Verschleierung.

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