Frage von mit1002, 59

Wie wurden Hexen im Mittelalter getesten, ob sie Hexen waren?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Aleqasina, 27

Die eigentliche Zeit der Hexenverfolgung begann erst mit dem Ende des Mittelalters, also in der frühe Neuzeit.

Bei einigen Tests wurde davon Ausgegangen, das Hexen kein reales "Gewicht" hätten. Man hat sie z. B. gefesselt in einen Teich gelegt. Trieben sie oben, z. B. wenn sie viel Luft in den Kleidern hatten, galten sie als Hexe und wurden verbrannt. Gingen sie unter, waren sie keine Hexen und man war sie trotzdem los, wenn man sie nicht schnell genug rettete.

Es gab auch manipulierbare Waagen.

Aber das Hauptmittel der Überführung war Folter. Entweder bekannten sie vor Schmerzen, dass sie Hexen seien, dann waren sie überführt. Hielten sie den Schmerz aus, dann waren sie überführt, weil nur der Teufel sie schmerzunempfindlich gemacht hatte.

Tolle Logik, oder?



Antwort
von Peterwefer, 17

Oft wurde das gar nicht getestet. Wer in den Verdacht stand, wurde gefoltert, bis er / sie gestand, eine Hexe zu sein. Und dann konnte man ihn / sie in aller Seelenruhe und Sorglosigkeit verbrennen. Eine junge Frau wurde als Hexe verbrannt, weil sie im Kloster gelebt und schwanger geworden war. In Wahrheit war sie von einem Mönch vergewaltigt worden. Und eben dieser Mönch hat nachher als ihr Hauptankläger für ihre Verbrennung gesorgt. Übrigens wirden die meisten Hexen nicht im Mittelalter, sondern in der Renaissance verbrannt.

Antwort
von Andrastor, 16

Hauptsächlich Folter und die Androhung selbiger. Dann gab es noch einen "lustigen" Test bei dem die vermeidliche Hexe mit gefesselten Händen in einen Teich, Fluss oder den Burggraben geworfen wurde.

Tauchte sie auf war sie eine Hexe und wurde verbrannt. Ertrank sie, war sie unschuldig.

Antwort
von Screrex, 24

Ihnen wurden Steine an die Beine gebunden und dann wurden sie in einen Fluss geworfen, wenn sie da herauskamen was zu 100% nicht passierte dann waren sie Hexen, wenn sie ertrinken waren es keine.

Kommentar von Peterwefer ,

Ich weiß nicht, wie weit das verbreitet war.

Antwort
von longhairs, 16

Die Hexen wurden ins Wasser/See getan, so dass sie keine Luft bekamen. Für so paar Stunden. Wenn man die rausholte und die Person lebte noch dann war es ne Hexe hahaha bloß überlebte das glaube ich keiner. Also mir wurde es mal so erzählt daher weiß ich nicht ob es stimmt

Antwort
von Scoutisaspyable, 16

1) Auf einen Stuhl gebunden und unter Wasser getaucht und wenn sie überlebt haben, waren sie Hexen.

2)Ein Leberfleck auf dem Rücken wurde angepiekt und wenn der nicht blutete, war sie eine Hexe.

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