Frage von kirschblueten,

wie wichtig ist religion für kinder?

Ich selbst bin sehr gläubig erzogen worden, mit den Jahren hat es bei mir persönlich immer mehr abgenommen.
Nun hatte ich wieder die leidige Diskussion mit meinem Vater. Er ist der Meinung ich müsste meinem Sohn unseren Glauben näher bringen, auch stört es ihn das ich nicht jeden Sonntag in der Kirche sitze.
Ist religiöse Erziehung ein wichtiger Teil oder sollte ich meinem Kind die Möglichkeit geben, völlig Vorurteilsfrei an diese Dinge heranzugehen, wenn er es später selbst möchte

Antwort von IceCreamMan1996,
61 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich finde und denke, dass sich Kinder da keine Gedanken drüber machen sollten, das kommt mit steigender Reife/Alter. Ich finde auch, dass Kinder noch keine eigene Meinung haben (Leichtgläubig) und so werden sie zu einem Glauben gedrängt den sie vielleicht nicht wirklich wollen. Ich denke man sollte Kinder konfessionslos aufziehen, sie sollten sich dann entscheiden, welchem Glauben sie angehören, wenn sie in der Lage sind, rational zu denken und eigene Entscheidungen treffen können. Ich wurde zwar mit lockerem Glauben aufgezogen, habe mich aber für den Atheismus (Kein Glauben) entschieden, da ich im Leben immer gemerkt habe, dass es besser ist nur an das zu glauben, was man sieht, allerdings mache ich mir auch eigene Bilder, von Geburt, Tod und was davor bzw danach passiert ist/passieren wird.

Kommentar von r34ll,

vollkommen recht, wenn man kinder schon im jungen alter mit religion konfrontiert kann man das auch mit einer gehirnwäsche vergleichen

Kommentar von lennard98,

Vollkommen richtig! Ich bin 14 Jahre und wurde ohne Religion aufgezogen. Ich bin nicht getauft, meine Eltern wollen mir dies offen lassen.

Kommentar von MeineFrage1993,

Ja ist bei mir genauso :D wurde auch nicht getauft und werde es wohl auch bleiben lassen^^

Kommentar von HektorPedo,

Ich wurde auch nicht als Kind getauft, sondern entschied mich als junger Erwachsener dafür.

Kommentar von Fantho,

dass es besser ist nur an das zu glauben, was man sieht

Luft, Gedanken, Verstand etc. alles, was Du nicht sehen kannst - und trotzdem exisiteren sie. Wie naiv, diese Sichtweise..

MfG Fantho

Kommentar von HvonB,

Naja, dass Luft, Gedanken und Verstand existieren, ist wissenschaftlich erwiesen... Genau so "naiv", diese Sichtweise...

Kommentar von ragglan,

@HvonB seit wann ist die existenz von gedanken und dem anderen, bewiesen? und ist das schaffen von wissen ein endlicher prozess? ja, vielleicht aber das ende ist für uns menschen bestimmt noch nicht abzusehen ... was da noch alles an wissen geschaffen werden könnte ...

Kommentar von Fantho,

Nein, ich beziehe mich auf Deine Aussage 'alles was ich sehe, daran glaube ich'

Ich nehme es sehr genau, was Leute schreiben.

MfG Fantho

Kommentar von freezyderfrosch,

Luft, Gedanken, Verstand etc. alles, was Du nicht sehen kannst - und trotzdem exisiteren sie. Wie naiv, diese Sichtweise..>

Tja da kann man aber merken dass es existiert, wenn ich an Gott glaube und Gottesliebe spüre, bilde ich mir diese Liebe nur als eine Art Placebo-Effekt ein.

Kommentar von Gegengift,

Entweder man vermittelt religiöse Inhalte immer bzw. immer wenn es Thema ist oder gar nicht.

Damit zu warten "bis das Kind rational denken kann" ist Unsinn. Das wäre so wie wenn man ein Kind erst beginnt zu erziehen wenn es 15 ist ..

Ein Gläubiger soll doch nicht warten bis sein Kind erwachsen ist, um das weiterzugeben, was essenzieller Bestandteil seines Lebens ist. Wenn Eltern sich so verhalten würden, gäbe es keine Erziehung mehr, bestenfalls Erziehung von der Stange aus m Ratgeber.

"Ich fang mit der Erziehung an wenn das Kind 18 ist - da kann ich sicher gehen, dass es schon rational denken kann ..."

Wodurch kommt so eine Unlogik? Letztendlich steht hinter so einer Auffassung eine gewisse Toleranz aber tendenziell doch vor allem eine Ablehnung gegenüber Religion und Glaube. Man kann sich nicht so wirklich vorstellen, dass diese Dinge sinnvoller Bestandteil eines Lebens sein können. Logisch im Sinne von Pädagogik kann so eine Einstellung aber nicht sein. Man sollte sein Kind doch nach den eigenen Überzeugungen erziehen und nicht so wie es politisch am korrektesten ist und gesellschaftlich und zeitgeistlich am ehesten der Norm entspricht.

.

Das impliziert jetzt, dass die Leute die keinen Glauben haben trotzdem dem Kind diese Möglichkeit "offen lassen sollen". Ist doch Blödsinn. Wenn ich etwas ablehne dann schließe ich das doch erst mal aus der Erziehung aus.

Das rührt wiederum daher, dass viele Erwachsene noch durch ihre Eltern religiös geprägt sind, obwohl sie selber gar keine Draht zur Religion haben. Warum steht man nicht zu den eigenen Werten?

So und die Leute die glauben, sollen wiederum ihre Überzeugung gar nicht weitergeben oder erst später. Der gleiche Unsinn. Weil man selbst nicht glaubt sollen andere Eltern auch vom Glauben Abstand nehmen bei der Erziehung? Nein.

Solche Aussagen stammen meist von Menschen die noch irgendwie religiös geprägt sind z.B. durchs Elternhaus aber selbst keinerlei echten lebendigen Draht zum Glauben haben und das ganze eigentlich auch ablehnen, weil sie denken, dass der Glaube prinzipiell kritisch zu sehen ist und im Widerspruch zur Vernunft steht..

Man sollte in der Erziehung das vermitteln was einem am Herzen liegt. Ob das Glaube oder Nicht-Glaube ist, sollte gar nicht zur Debatte stehen.

Kommentar von IceCreamMan1996,

Mein liebes Gegengift (sag ich mal so :b) ich meine damit, dass er sein Kind, egal ob gläubig oder nicht einfach ohne Religion erziehen soll, einfach ganz ohne Glaube oder Ähnlichem, der Erziehende wird ja merken, ob sein Kind einen eigenen Glauben bildet oder nicht, so soll er dann eben auch die Erziehung abstimmen, einfach altersgerecht erst ohne Glauebn und anschliessend auch altersgerecht eben mit Glauben oder weiterhin ohne erziehen. So sehe ich das, du hast das wohl falsch verstanden ;)

Kommentar von Gegengift,

Nö nö ich hab das schon richtig verstanden. Was du schreibst lehne ich aus oben genannten Gründen ab.

Das ist auch überhaupt kein Problem. Ich schreibe das hier so ausführlich auch weil so viele deine Ansicht teilen - mein Beitrag richtet sich also mindestens genauso an all diejenigen die deine Meinung unterstützen du musst dich also auch so wie so keineswegs angegriffen fühlen ;)

Kommentar von michma,

so ausführlich er auch ist, so ist er doch nur S/W ...

Kommentar von IceCreamMan1996,

Also erstmal: @Fantho: Dieses '' Was ich sehe glaube ich'' habe ich so gemeint: Alles was ich glaube sollte nachweislich vorhanden sein, ob sichtbar oder nicht ist an dieser Stelle jedoch egal. Gott gibt es nicht, zumindest ist seine Existenz nicht wissenschaftlich nachweisbar, heisst dass ich nicht daran glaube.

Jetzt @all: Ich wurde zwar getauft, hatte auch meine Konfirmation ich fühle mich jedoch nicht mit dieser Religion verbunden. Ich kann mich keinem Glauben unterordnen, der für alle gleich ist obwohl wir Menschen so unterschiedlich ist. Glaube ist zu verallgemeinernd als dass ich mich mit ihm verbunden fühlen kann, er ist nicht speziell für jeden einzelnen, und ich behalte mir vor an nichts zu glauben, mir aber jedoch eigene Ansichten über Leben und Tod zu haben.

Und da mich manche (Nicht ihr, andere, aus GF) wirklich gefragt haben ob ich wirklich erst 15 bin, ja ich bin erst 15. Also keine Fagen ;D

Kommentar von Maximilian1974,

Zur Diskussion über wahrnehmen=\ existieren Alles was wir nicht wahrnehmen können, können wir nicht beurteilen. D.h. wir wissen nicht, ob z.B.: eine Vierdimensionale Fliege existiert oder nicht. Nur weil wir es nicht wissen und nachweisen können, kann sie durchaus existieren. Das bedeutet jedoch auch: Was nicht mit uns interagiert, spielt auch keine Rolle in unserem Leben, da wir - in diesem Beispiel - diese vierdimensionale Fliege wohl nie erleben werden. Die Frage ist also: Interagiert Gott mit uns, oder nicht? Ich für meinen Teil schließe ihn nicht aus, doch bin ich aus rationaler Überzeugung ( Wahrscheinlichkeiten in Betracht gezogen ) Atheist. Den Glauben lasse ich hier außen vor, da dieser stark von zwischenmenschlichen Faktoren, wie Vertauen, abhängt und daher sehr subjektiv geprägt ist und somit keine absoluten Schlüsse zulässt. Dies ist meine noch relativ offene Meinung zum Thema "Gott - ja oder nein", doch reizt es mich diesen Gedanken mal in einer wissenschaftlichen Arbeit festzuhalten. Meine Eltern sind beide aus der Kirche ausgetreten, jedoch habe ich die gesamte Schulzeit lang den Evangelisch Unterricht besucht.

Kommentar von Gegengift,

Was nicht mit uns interagiert, spielt auch keine Rolle in unserem Leben

Emotionen, spirituelle Erfahrungen, Psyche, Geist, Gedanken, Herzensbildung, innere Werte, Charakter - spielt alles keine Rolle?

Kommentar von michma,

oh doch die leber-herz-nieren werte sind für einige schon wichtig :D

die aussage war:

Was nicht mit uns interagiert

alles von dir aufgezählte interagiert in gewisser weise, wobei sich dein gottesbegriff oder was auch immer für religiöses empfinden auch auf deine psyche und nicht unwesendlich "interagierende projektion" zurück führen lässt.

die magier sprechen da von "egregor" :D

dieser ist aber wiederrum nur für jene relevant und real, die sich daran binden oder damit verbinden oder diesen durch projektion erschaffen

Antwort von ToniQuiet,
28 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

Wusstest du das es Selbsthilfegruppen für Menschen gibt die religiös erzogen worden und wahre Phobien vor der Hölle haben? Wusstest du wie viel Religion bei einer unschuldigen Kinderseele kaputt machen kann?

Ich sage nicht das es automatisch so schlimm kommen kann. Aber es ist möglich. Und ein zwanghaftes in-die-Kirche gehen bringt die Kirche nicht näher, sondern bringt einfach nur bei das zu glauben was dort am Altar erzählt wird. Ein Kind glaubt es wenn man ihm die Geschichten aus der Bibel erzählt. Von Himmel bis Hölle - bedingungslos. Es wird ihm also praktisch beigebracht dies als einzige Wahrheit zu betrachten und das finde ich persönlich nicht richtig. Es gibt immer mehrere Ansichtsweisen von unterschiedlichen Personen. Jeder sollte entscheiden was er glaubt.

Eine strenge christliche Erziehung würde ich nicht raten. Erzieh dein Kind offen - auch wenn es sich einmal dafür entscheidet Atheist zu werden oder gläubiger Christ. Vollkommen egal. Aber es zwanghaft in eine Richtung zwingen (auch wöchentlicher Kirchengang ist in dieser Hinsicht Zwingen) ist nichts was zu einem gesunden Verstand beiträgt.

Mach das was du für richtig hältst - es ist dein Kind und nicht das deines Vaters. Und du allein hast zu entscheiden was für es richtig ist.

LG Toni

Kommentar von Gegengift,

Weißt du was ein naturwissenschaftliches Weltbild bei Kindern kaputt machen kann?

Weißt du wie schlimm es ist, wenn Kinder nach rationalen Werten erzogen werden statt nach inneren Werten?

Weißt du was in einer Kinderseele kaputt geht, wenn die Kinder nur lernen, dass ihre Intelligenz über ihren Wert als Mensch in der Gesellschaft entscheidet. Was muss da kaputt gehen, wenn sie solch faschistoiden Werte eingebläut bekommen.

In einer Gesellschaft mit naturwissenschaftlich geprägtem Weltbild zählt die Rationalität und das Gehirn - sprich die Intelligenz. Alles andere woraus der Mensch noch besteht wird bestenfalls zweitrangig gewertet. Diese Gesellschaft legt keinen besonderen Wert auf Herzensbildung und hat ein flaches Bild vom Menschen und wird auch seinem Wesen nicht gerecht.


Der Blick abseits von Zeitgeist und unabhängig von der gesellschaftlichen Prägung eröffnet doch ein anderes Bild als das, welches innerhalb dieser Gesellschaft geformt wird. Was ich schreib ist nur als Gegenstück zu deinem Beitrag zu sehen. Ich sehe es nämlich nicht so dramatisch - es sehe tatsächlich keine Kinderseelenverstümmlung oder Ähnliches - weder in dem einen Weltbild noch in dem anderen. Wir müssen alle mit der Zeit in der wir leben zu rande kommen und keine war jemals annähernd perfekt oder "richtig".

Kommentar von michma,

Weißt du was ein naturwissenschaftliches Weltbild bei Kindern kaputt machen kann? ... Weißt du wie schlimm es ist, wenn Kinder nach rationalen Werten erzogen werden statt nach inneren Werten?

beides schließt sich in keiner weise aus, aber das scheint für euch S/W missionare unverständlich zu sein ...

Diese Gesellschaft legt keinen besonderen Wert auf Herzensbildung und hat ein flaches Bild vom Menschen und wird auch seinem Wesen nicht gerecht.

albernes bild und wieder nur polarisierend.

die einheit bekommts de dann doch nicht so hin trotz "techniken" - oder?

Kommentar von Gegengift,

Euch!? :O

Da liegst du ganz verkehrt. Ich gehöre keiner Religion an und glaube nicht an einen theistischen Gott. Naturwissenschaft und naturwissenschaftlicher Werte finde ich gleichberechtigt wichtig wie andere Werte. Wenn jedoch zeitgeistlich bedingt nur noch einseitig ein rationales Weltbild vermittelt wird, dann sträube ich mich dagegen.

Trete mal den direkten Vergleich an in dem du die Gewohnheit heraus rechnest. Stell dir unsere Gesellschaft ungewohnt vor und vergleiche sie mit anderen Weltbildern. Dann wird einem schnell klar, dass die heutige Gesellschaft genauso ihre Illusionen züchtet wie eh und je.

Ich bin für Ausgewogenheit. Und genau davon sehe ich hier nichts.

Kommentar von michma,

ja und nein - ich halte die lösung von bisherigen glaubendogmen für absolut nötig um überhaupt erst wieder zu einer neutralen religiösität zu gelangen

neutral meint hier vor allem "ursprünglich" und rein - ohne doktrinen - ein freier zugang, den es aus eigener erfahrung gibt ;)

Kommentar von Gegengift,

ich halte die lösung von bisherigen glaubendogmen für absolut nötig um überhaupt erst wieder zu einer neutralen religiösität zu gelangen

Nun das ist genau der Punkt. Viele haben die Dogmen der Gesellschaft aber längst überwunden und gehen mit Spiritualität und Glaube völlig ohne Belast um und das manchmal sogar wenn sie selbst auch eine negative Vorbelastung hatten. Leider sind diejenigen, die (noch) unter den Auswirkungen der Dogmen und religiösen Traditionen stehen äußerst aggressiv gegenüber jenen, die die Gesellschaft eher in das glatte Gegenteil der religiösen Dogmen versinken sehen.

Ein Gegenschlag der die Gesellschaft nicht wieder zur Mitte führt, sonder extrem in die andere Richtung ausschlagt. Da sehe ich das Problem drin.

Kommentar von michma,

interessante darlegung - werde ich mal etwas setzen lassen und betrachten

thänx :D

Kommentar von ToniQuiet,

Bezieh dich mit deinen Kommentaren bitte nicht nur auf einen Abschnitt meiner Antwort und lass bitte nicht den andere - größeren - Teil außer Achtung.

"Ich sage nicht das es automatisch so schlimm kommen kann. Aber es ist möglich. Und ein zwanghaftes in-die-Kirche gehen bringt die Kirche nicht näher, sondern bringt einfach nur bei das zu glauben was dort am Altar erzählt wird. Ein Kind glaubt es wenn man ihm die Geschichten aus der Bibel erzählt. Von Himmel bis Hölle - bedingungslos. Es wird ihm also praktisch beigebracht dies als einzige Wahrheit zu betrachten und das finde ich persönlich nicht richtig. Es gibt immer mehrere Ansichtsweisen von unterschiedlichen Personen. Jeder sollte entscheiden was er glaubt.

Eine strenge christliche Erziehung würde ich nicht raten. Erzieh dein Kind offen - auch wenn es sich einmal dafür entscheidet Atheist zu werden oder gläubiger Christ. Vollkommen egal. Aber es zwanghaft in eine Richtung zwingen (auch wöchentlicher Kirchengang ist in dieser Hinsicht Zwingen) ist nichts was zu einem gesunden Verstand beiträgt."


In diesem ganzen oberen Abschnitt rede ich die ganze Zeit davon eine offene Erziehung gegenüber Glauben oder nicht Glauben zu haben. Der erste Abschnitt ist lediglich zur Anschauung da was passieren kann wenn man es mit der "guten" christlichen Erziehung übertreibt. Ich räume gleich am Anfang des zweiten Abschnittes ein, dass es nicht so schlimm kommen muss aber durchaus kann und das eine religiöse Erziehung nicht immer der beste Weg ist.

Und zu dem Gegenstück zu meinem Beitrag, müsstest du schon den ganzen Beitrag lesen und ihn dann auch komplett umdrehen. Ich bin nicht christenfeindlich und ich respektiere Menschen und ihre Ansichten, also stell mich und meine Aussagen nicht anders da als sie sind, denn das ist auch ein Teil von Ignoranz, der nicht von Religion sondern einfach nur von Respekt abhängt.

Kommentar von Gegengift,

"Ich sage nicht das es automatisch so schlimm kommen kann. Aber es ist möglich. Und ein zwanghaftes in-die-Kirche gehen bringt die Kirche nicht näher, sondern bringt einfach nur bei das zu glauben was dort am Altar erzählt wird.

Tatsächlich gehe ich auf alles ein. Ich hab das auch alles gelesen. Und ich schrieb deshalb in meiner Antwort, dass ich es auch nicht so drastisch sehe, da die Menschen immer mit den Anforderungen ihrer Zeit umgehen müssen, egal was sie nun hervorbringt.

Ich begegne deiner eingangs fatalistischen Äußerungen nur mit dem Gegenstück dazu und danach stelle ich genau wie du fest, dass es so weit gar nicht kommen muss und nicht alles sw ist..

Ein Kind glaubt es wenn man ihm die Geschichten aus der Bibel erzählt. Von Himmel bis Hölle - bedingungslos. Es wird ihm also praktisch beigebracht dies als einzige Wahrheit zu betrachten und das finde ich persönlich nicht richtig. Es gibt immer mehrere Ansichtsweisen von unterschiedlichen Personen. Jeder sollte entscheiden was er glaubt.

Das Ding ist, dass man dieses Argument zu 100% zurückgeben kann.

Kindern wird heute überwiegen ein rationales, naturwissenschaftliches Weltbild eingebläut und kein Kind bekommt je die Chance sich dagegen zu wehren. Verstehe mich nicht falsch. Ich finde das ja eben nicht verkehrt. Denn die Dinge von denen die Eltern überzeugt sind sollen sie auch an ihre Kinder weitergeben.

Nur weil ein rationales Weltbild heute dem Zeitgeist entspricht ist ist keineswegs besser. Und nur weil es überwiegend so gehandhabt wird, bedeutet es nicht dass es enorme gesellschaftlichen Schaden anrichten kann. Genauso wie ein von Dogmen zersetztes religiös fundamentalistisches oder lebensverneinendes Weltbild in der Erziehung schädlich sein kann oder ist.

Eine strenge christliche Erziehung würde ich nicht raten. Erzieh dein Kind offen - auch wenn es sich einmal dafür entscheidet Atheist zu werden oder gläubiger Christ. Vollkommen egal. Aber es zwanghaft in eine Richtung zwingen (auch wöchentlicher Kirchengang ist in dieser Hinsicht Zwingen) ist nichts was zu einem gesunden Verstand beiträgt."

Du implizierst eine religiöse Erziehung mit Strenge. Doch dieses Bild stammt von dir nicht von mir.

In diesem ganzen oberen Abschnitt rede ich die ganze Zeit davon eine offene Erziehung gegenüber Glauben oder nicht Glauben zu haben. Der erste Abschnitt ist lediglich zur Anschauung da was passieren kann wenn man es mit der "guten" christlichen Erziehung übertreibt. Ich räume gleich am Anfang des zweiten Abschnittes ein, dass es nicht so schlimm kommen muss aber durchaus kann und das eine religiöse Erziehung nicht immer der beste Weg ist.

Wir reden hier einfach über rational/naturwissenschaftlich oder religiös geprägte Erziehung. Keiner redet von irgendwelchen Extremen. Nun extrem kann man mit jeder Ideologie oder mit jeder Art und Weise werden.

Du versuchst immer religiöse Erziehung als an sich tendenziös extrem darzustellen.

Darauf möchte ich nur klar stellen, wie tendenziös schlecht sich eine rein rational/naturwissenschaftliche Erziehung auswirken kann.

Und zu dem Gegenstück zu meinem Beitrag, müsstest du schon den ganzen Beitrag lesen und ihn dann auch komplett umdrehen. Ich bin nicht christenfeindlich und ich respektiere Menschen und ihre Ansichten, also stell mich und meine Aussagen nicht anders da als sie sind, denn das ist auch ein Teil von Ignoranz, der nicht von Religion sondern einfach nur von Respekt abhängt.

Schau dir mal deinen Beitrag an bitte. Er besticht durch Aggressivität und Polarisierung. Und nun beschwere dich nicht wenn jemand einen Spiegel vor deinen Beitrag hält und deine Sätze übernimmt um darzustellen wie das andere Extrem aussieht. Mehr habe ich gar nicht gemacht ..

Ich bin kein Christ und glaube auch an keinen theistischen Gott. Man muss doch sehen wie einseitig zu Extremen neigend die Gesellschaft sich entwickelt.

Kommentar von ToniQuiet,

Wen wir es beide nicht so drastisch sehen verstehe ich dein Problem gar nicht. Du hast jetzt also dein Kommentar also nur geschrieben um mal meine Aussagen umzudrehen? Du hältst meine Aussagen für radikal? Nein. Das sind sie nicht. Der erste Abschnitt zeigt die Folgen von Radikalität und gegen die spreche ich mich eindeutig aus und was dort steht sind Fakten. Keine erfunden, christenfeindlichen Märchen.

religiöse Erziehung = streng und strenge religiöse Erziehung sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Dreh mir bitte nicht die Worte im Mund um - das ist nicht gerade nett ;)

Und ich bin nicht aggressiv in meinen Aussagen - falls das irgendwann so rübergekommen ist (ich habe wirklich keine Ahnung wo genau das der Fall sein sollte), dann tut es mir leid, weil ich es wirklich nicht so gemeint habe.

Mehr will ich eigentlich nicht dazu sagen. Ich habe wirklich andere Probleme als irgendwelchen Leuten hier zu erklären, wie sie meinen Kommentar zu verstehen haben und wie nicht.

Kommentar von animanga,

ao da hier jeder seine antwort an dem hoechsten punkt schreibt mach ich das auch:D Also ich weis zwar nicht ob du das jetzt liest aber wenn du einen glauben hast dann waere es ja deine aufgabe um es deien kind zu erklaeren anstatt ihm seine eigene welt lassen. DEnn kinder sind nicht wie erwachsene , die sind sehr leichglaeubig und koennen auf alles hoeren und dann hast du, als ein religiouser mensch, versagt die nachricht von deiner Religion weiter zu bringen und hast nicht deinen kind eine chance gegeben das er die 'wahrheit' die du glaubst kennen lernt und es verteidigt als auch auch eine interesse waechst was um leben und gott angeht, Denn spaeter wenn man erwachen wird ann mann meistens eh wieder den glauben verlieren und so da mann daann mehr ueber das lernt und sich selbst fragt um was man glauben soll und was nicht denn spaeter eeis ja dein ein kind was richtig und flasch ist oder was logik ist und kann jederzeit wieder seine eigene wege gehen.

So wenn du nicht religous bist dann hast du dennoch ein sorgerecht fuer seine kinder denn sie sind wennn sie klein sind nicht eigenstaendige leutte oder erwachsene die alles wissen. Die muessen ja das wissen von irgendwoher bekommen und ich wuerde dir raten , awar nicht s intensive wenn du kein religiouser mensch bist, das du dein kind aufklaerst was es mit religion zu tuen hat und das man niemanden deswegen discriminieren sollte oder sie hassen sollte. Den ein kind kann spaeter kein respekt fuer religioouse leute haben deseegn wuerde ich mehr vorsichtig seindarueber.

Antwort von PeVau,
24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

oder sollte ich meinem Kind die Möglichkeit geben, völlig Vorurteilsfrei an diese Dinge heranzugehen, wenn er es später selbst möchte

Genau das solltest du tun!

Kein Mensch wird zum Kriminellen oder zum Soziopathen, weil er als Kind nicht religiös erzogen wurde. Vielleicht gerade deshalb nicht.

Kommentar von zippo1970,

Vielleicht gerade deshalb nicht.

Soviel zum Thema Vorurteilsfrei.....

Kommentar von ToniQuiet,

Das ist die eigene Meinung des Fragestellers, die er sich selbst gebildet hat. Er ruft lediglich dazu auf vorurteilsfrei zu Erziehen - ob das Kind oder die Person im späteren Leben durch andere Einflüsse Vorurteile dazu bekommt ist eine ganz andere Geschichte, die allerdings wohl eher wenig mit der Erziehung zu tun hat (obwohl man psychologisch damit natürlich auch noch tiefer gehen könnte... aber das ist wie gesagt eine andere Geschichte.)

Kommentar von ToniQuiet,

*edit: Des Autors dieses Artikels, bzw. des Beantworters der Frage.

Kommentar von signsearcher,

vielleicht...

Antwort von Spaghettus,
21 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin entsetzt, wie viele hier tatsächlich vorschlagen, Kinder ohne den rechten Glauben aufwachsen zu lassen. Noch entsetzter bin ich, wie viele Daumen sie für ihre falschen Ratschläge bekommen. Auch die Begründung ist geradezu lächerlich: Sie sollen sich selbst entscheiden können. Das haben sie doch längst, oder kennt ihr ein Kind, das nicht gern Pasta ißt?

Also Mut zur Entscheidung: www.pastafari.eu

Kommentar von PeVau,

Ramen!

Kommentar von frank1968,

Und nochmal Ramen!

Kommentar von Petr50,

Du vergleichst Pasta(was sicher nicht alle kinder mögen) mit einer Religion in der man aufgewachsen ist?

Wenn du glaubst ein 6 jähriger entscheidet von sich heraus dass er Religion x oder y möchte kann ich dich nicht ernst nehmen.

Kommentar von Spaghettus,

Was, du nimmst mich nicht ernst? Ich gebe mir solche Mühe zu helfen und du negierst das?

Hast du denn wenigstens mal auf den Link oben geklickt? Nur so kannst du wahre Erleuchtung erfahren. Oder, wenn dir der nicht zusagt, nimm den

http://fsm-uckermark.blogspot.de/

Kommentar von Unerwartet,

Ramen!

Kommentar von EndOfDays,

Nun, Du solltest ihn auch nicht ernst nehmen. Spaghettus ist selbsternannter Meister der Persiflage und wird nicht müde, sowohl die religiöse Gemeinde hier zwangszubeglücken als auch seinen atheistischen Brüdern durch stets die selben Scherze das ewig gleiche genüssliche Grinsen ins Gesicht zu zaubern.

Kommentar von Petr50,

Kenn ihn schon ist immerwieder amüsant:)

Kommentar von signsearcher,

und die gehirnwäsche kann auch bei erwachsenen durchgeführt werden!! vorsicht liebe leute....

Kommentar von CrazyDaisy,

Ich freue mich schon wieder auf den nächsten "Sprich-wie-ein-Pirat-Tag"!

Antwort von Wenne,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine gute Erziehung kann man auch ohne Kirche und Religion vermitteln. Manchmal glaube ich dass das ohne das enge Korsett von Kirche und Glaube sogar besser geht.

Kommentar von Fantho,

von Kirche ja, ohne Glaube aber nicht. Ihr solltet mal aufhören, Gottesglauben nur mit der Kirche in einen Zusammenhang zu bringen.

Kommentar von michma,

man kann für eine menschliche und aufmerksame erziehung sehr gut auf BEIDES verzichten...

Ihr solltet mal aufhören...

egal aus welcher ecke zu missionieren

Kommentar von Gegengift,

Die Erziehung in der Glaube eine Rolle spielt dürfte das Gegenstück zur heutigen modernen Erziehung sein.

Und die ist geprägt von einer enormen Kaltherzigkeit und sozialen Kleinkariertheit. Hier wird der ganze Mensch verleugnet und auf sein Gehirn reduziert.

In so eine Gesellschaft haben diejenigen mit hoher Intelligenz das höchste Ansehen. Die Einfältigen und Dummen hingegen stehen ganz unten.

Das vermittelt heute unser naturwissenschaftlich-rationales Weltbild.

Andere Werte verschwinden zunehmend von der Bildfläche. Natürlich hat das nicht nur etwas mit diesem Weltbild zu tun aber es trägt doch einen großen Teil mit.

Kommentar von michma,

ich glaube nicht, dass glaube und werte einfach so schwinden - ich bin selbst vollkommen glaubensfrei erzogen worden und kann in keiner weise klagen und muss sogar sagen, dass mir diese eine große offenheit der möglichkeiten geboten hat oder bietet.

die sache ist, dass es das thema glaube oder nicht glaube garnicht gab es war wie es ist und hatte doch seine sehr menschlichen werte.

ich denke in diese richtung gehen einige kommentare - nun fällt mir auch gerade auf was mich immer wieder zu provokationen reizt - die suggestive unterstellung ohne kein mensch zu sein.

dabei bin ich durchaus mensch und habe es ohne jmd unter die nase bügeln zu müssen sogar zu einem recht intensiven spirituellem leben gefunden, genau wie meine ganze familie. die jüngeren kinder in unserer familie erhalten kenntnisse von möglichkeiten und facetten des lebens, aber glaiube oder religion rückt trotzdem nie als "geht nicht ohne" instanz in den vordergrund.

ich denke du meinst eigentlich auch etwas anderes als religion, sondern eine grundlage für eine aer "wertesystem".

aber auch da weiss ich, dass dieses ohne religion möglich ist, zumal aus meiner erkenntnis religion rein garnichts mit werten zu tun hat, auch wenn diese durch wirksamkeit eines bewusst sprechenden sich als solche artikulieren können.

*ballaballa :D

Kommentar von Gegengift,

ich glaube nicht, dass glaube und werte einfach so schwinden - ich bin selbst vollkommen glaubensfrei erzogen worden und kann in keiner weise klagen und muss sogar sagen, dass mir diese eine große offenheit der möglichkeiten geboten hat oder bietet.

Das ist genau der Punkt.

Ohne Glaube ist selbstverständlich und im vollen Umfang alles möglich und nichts wird ohne Glaube ausgeschlossen oder vermindert. Für mich ganz klar. Und davon bin ich auch vollauf überzeugt.

Das sind eben die häufigen Missverständnisse. Umgekehrt unterlege ich diesen auch häufig.

"geht nicht ohne"

Geht nicht ohne gibt es nicht.. Auch meine Meinung.

Ich stelle mich wirklich ausschließlich nur kritisch gegen den Zeitgeist, der sein Heil in der totalen Wissenschaftsgläubigkeit sieht und abseits rationaler Überlegungen den Menschen immer weniger Raum lässt ..

Eigentlich ist Glaube und Spiritualität nur ein Raum der dadurch zurückgedrängt wird. Man könnte sicher auch noch andere nennen die ähnlich sind.

Antwort von Kallimachos,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"oder sollte ich meinem Kind die Möglichkeit geben, völlig Vorurteilsfrei an diese Dinge heranzugehen, wenn er es später selbst möchte"..Genau das solltest du tun!..Punkt..Gibt es auch nichts zu diskutieren..:-)..Diese elende Indoktrination muss endlich mal aufhören.

Kommentar von IceCreamMan1996,

Da gebe ich dir völlig Recht! Ein Kind sollte selbst entscheiden dürfen welchen Glauben es hat, was ja aber erst möglich ist, wenn es fähig ist wirklich richtig und reif zu denken.

Kommentar von KaeteK,

Es kann sich doch gar nicht entscheiden, wenn es nicht weiß, was in der BIbel steht... Ich habe meine Kinder glaubensgemäß erzogen und ich bin froh, dass Gott mir zur Seite stand. Bekehren kann ich meine Kinder nicht, aber ich kann ihnen den Glauben vermitteln. Was den Glauben betrifft, geht es um Leben oder Tod - Das heißt, wo verbringt mein Kind die Ewigkeit und das ist bestimmt eine sehr ernste Sache.

Kommentar von Raglo,

Wo dein Kind die "Ewigkeit" verbringt kann es doch selbst entscheiden, wenn es alt genug ist und falls es das überhaupt möchte. So zwingst du es ja eher dazu deinen Glauben zu leben. Das muss für dein Kind nicht unbedingt eine Belastung sein, für manche aber schon.

Und steht nicht in der Bibel "Lasset die Kindlein zu mir kommen"? Ein guter Gott würde sicher kein ungetauftes Kind in der Hölle schmoren lassen.

Antwort von Wutklumpen,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"Religionen sind wie Penisse. Sie haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Und haltet sie gefälligst aus Kinderköpfen fern." - Treffender kann ich es nicht beschreiben.

Kommentar von Fantho,

Nun, man pinkelt aber auch in öffentlichen Toiletten, und irgendwann betrachtet auch ein Kleinkind seinen Penis und 'hinterfragt' es.

MfG Fantho

Kommentar von michma,

was machen pfarrer in öffentlichen toiletten?

belästigen die da des öfteren kleine kinder?

Kommentar von Fantho,

Polemik!!

Sollen die sich in die Hosen pinkeln?

Kommentar von michma,

ja na klar - wohin denn sonst? ;D

Kommentar von Gegengift,

Netter Spruch - leider fehlt jegliche Argumentation - damit wird der nette Spruch zum leeren Spruch ..

Kommentar von michma,

in diesem falle ist religionspraxis ein ausreichendes argument, das muss nicht nochmal ausgeschrieben werden...

wie in deinem anderen kommentar zu sehen kann man auch mit vielen worten nichts sagen.

Kommentar von michma,

in diesem falle ist religionspraxis ein ausreichendes argument, das muss nicht nochmal ausgeschrieben werden...

wie in deinem anderen kommentar zu sehen kann man auch mit vielen worten nichts sagen.

Kommentar von Gegengift,

in diesem falle ist religionspraxis ein ausreichendes argument, das muss nicht nochmal ausgeschrieben werden...

"Religionspraxis" ist ein Argument? Der Begriff oder wie darf ich mir das vorstellen?

Antwort von TomBombadil2010,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kein Kind sollte mit nicht verifizierbaren, jahrhunderte alten Dogmen irgendeines religiösen Glaubenssystems indoktriniert werden. Und "Erziehung" ist immer mit Indoktrinierung verbunden, ob man es will oder nicht. Ein Kind hat schlichtweg noch nicht die Möglichkeit, Dinge kritisch zu hinterfragen, es glaubt, was ihm glauben gelehrt wird.

Kein Kind wird als Christ, oder als Moslem, oder als Hindu, geboren, der Grundzustand ist sozusagen "Atheismus", und in meinen Augen ist es ein Verbrechen, Kinder in eine Religion hineinzuerziehen.

Im übrigen gibt es nichts an der Religion, was einem modernen Menschen noch einen Vorteil brächte. "Spiritualität" - was auch immer das bedeutet - findet man auch in der Schönheit und Eleganz der Natur, in der Kunst, in der Musik, in der Literatur. Schon gegen die Wunder der Natur allein, wenn man erst einmal die Augen dafür geöffnet hat, sieht die von der Religion gebotene Spiritualität nur schal und fad aus.

Kommentar von mia68,

...glaube eher nicht, dass die besagte "Schönheit" (ob nun in der Natur, der Musik, der Literatur oder anderswo) von dem zu trennen ist, was wiederum auch eine Religion (oder: die ganz eigene Spiritualität) ausmachen kann.

(Betonung liegt hier wohlgemerkt auf dem "kann" - je nachdem, in welcher Form sie "gelebt" und/oder ausgeübt wird)

Sofern man aber -innerhalb dessen- alles, was auf dieser Erde "ist", auch als "beseelt" (an)erkennt (der sogenannte "göttliche Funke" darf da auch sehr gern mal ins Spiel kommen), wird man um diese Schlussfolgerung jedenfalls kaum umhin kommen.

Kommentar von TomBombadil2010,

glaube eher nicht, dass die besagte "Schönheit" (ob nun in der Natur, der Musik, der Literatur oder anderswo) von dem zu trennen ist, was wiederum auch eine Religion (oder: die ganz eigene Spiritualität) ausmachen kann.

Metaphorisch ist das wie der Vergleich von einem Menschen, der billigen Fusel trinkt, nur um die berauschende Wirkung zu erzielen, mit einem Menschen, der guten Wein genießt und dabei viel tiefere Freuden empfindet als nur den blanken Rausch. ABER beachte folgendes:

Religion (oder: die ganz eigene Spiritualität)

Religion ist nicht die "ganz eigene Spiritualität"! Hier liegt ein zentraler Punkt des Problems begraben. Religion ist immer etwas indoktriniertes, anerzogenes, von außen her eingeflößtes. Menschen, die ohne religiöse Erziehung aufwachsen, schließen sich in ihrem späteren Leben seltenst(!) einer bestimmten Religion an.

.

Ich z.B. besitze sehr wohl eine eigene Spiritualität, nur das jene bei mir rein gar nichts mit irgendeiner Religion oder gar irgendetwas Übernatürlichem verbunden ist.

Verstehst du nun besser, was ich meine?

Kommentar von mia68,

...vermute hier viel eher, dass ich nicht verstanden wurde (bzw. dass wir möglicherweise dichter beinander sind, als deinerseits angenommen).

Was da von "gutem Wein" und "billigem Fusel" steht, das wiederum erschließt sich mir tatsächlich nicht.

Dass "Religion" per se immer mit (irgendeiner Form) von "Indoktrination" einhergeht, das mag sogar sein - schließt gleichzeitig (zumindest für mich) jedoch nicht aus, dass auch aus dem etwas erwachsen kann (Betonung liegt hier abermals auf dem "kann"), das von dir hier als "Spiritualität" bezeichnet wird; und sich (dadurch) von dem, was es in seinem Ursprung war, abhebt...

Das hier...

Ich z.B. besitze sehr wohl eine eigene Spiritualität, nur das jene bei mir rein gar nichts mit irgendeiner Religion verbunden ist.

...würde ich für mich also ebenfalls in Anspruch nehmen (bin ganz genauso keiner "Religion" wirklich "verhaftet", wenn ich auch sowas wie die "Wurzeln" all dessen schon im christlichen Glauben ansiedeln würde); nur mit dem Unterschied eben, dass mich allein dieser Umstand (im Vergleich zu jenen, die sich gleichsam innerhalb dieses Spektrums -irgendwo "zwischen" Religion und Spiritualität- bewegen; und die Grenze innerhalb dessen würd ich sicher nicht so selbstverständlich ziehen wollen) nicht "besser" oder "schlechter" macht.

Und den Imperativ da oben ("ABER beachte!") schätze ich im Übrigen (und demgemäß) fast ebenso wenig wie ein "Sich-Erheben" über andere.

Antwort von mia68,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

...regelmäßigst sonntäglich nur dumpf in der Kirchenbank zu sitzen, wenn es keinerlei inhaltlichen Bezug zu alledem gibt, wäre für mich so ziemlich das Schlimmste, was man seinem Kind (und: auch sich selbst!) antun kann. Und zudem nah am Rande der Heuchelei - das braucht kein Mensch.

Wenn du allerdings eine (wie auch immer geartete) Haltung ("d)einer(") Religion gegenüber hast, dann tust du wahrscheinlich nicht wirklich "falsch" daran, auch deinem Junior davon bisschen was mitzuteilen/mitzugeben. (Kinder mögen und schätzen es -und das gewiss ja nicht zufällig-, wenn "die Großen" klare Position zu etwas beziehen...)

Die Form dessen (!) ist sicher noch entscheidend; heißt: immer deutlich zu machen, dass die eigene Meinung nicht absolut ist - und drüber hinaus: unbedingt "erlaubt", "ganz anders" zu glauben. Oder auch gar nicht.

Geh´ doch auch einfach mal bisschen ins Gespräch mit deinem Lütten. Was ich bisher so mitbekommen habe, ist das doch ein pfiffiges Kerlchen; möglicherweise wird er sich sogar schon seine ganz eigenen Gedanken gemacht haben, zu all dem. Lohnt sich, auch mal darauf zu hören - bevor man über kleine Köppe hinwegst einfach so entscheidet, in welche Richtung kleine Köppe kucken sollen... ;-)

(das Wort "Religion" stammt übrigens vom lat. religere - was da heißt: "sich rückbinden an"; find´ ich eigentlich ganz gut mal zu überdenken, so im Hinblick auf Kinder...)

Antwort von osmond,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi, ich habe neutral erzogen. Keine Kirchenzugehörigkeit, aber Religionsunterricht (gehört zu unserer Kultur). Wertevermittlung der Schröderschen Sekundärtugenden wie: Treue, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Mäßigung, Respekt vor anderen etc. Damit kann man zwar ein KZ betreiben (egal, ob in Deutschland, USA, Kuba, Israel, Argentinien oder Irak), aber auch als wertgeschätztes Mitglied irgendeiner Gruppe (Firma, Freunde, Staat, Gemeinde, Verein, Bundeswehr, Feuerwehr, Sportverein, Antifa etc. anerkannt werden. Soas zählt! Im Sinne von Seneca. Und Schröders Primärtugenden sind Geldrafferei beim lupenreinen Demokraten. Gruß Osmond http://www.zeit.de/1999/07/Zurueck_zu_den_Sekundaertugenden

Kommentar von HowardFrazetta,

naja son lager zu betreiben, da muss man schon den Respektfaktor mächtig stark ausklammern.

Inwiefern ist denn Religionsunterricht teil der kultur ?

vorweg: das frage ich aus neugier, nicht um dann irgendwie mit "verbesserungsvorschlägen" anzutanzen, nachdem geantwortet wurde :P

Kommentar von osmond,

Hi HF, wir haben in Europa eine auf christlichen Fundamenten aufgebaute Kultur und Geschichte. Religion ist unbedingter Teil des Allgemeinwissens, der kUltur (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Heirat, Taufe, Beerdigung; kirchgang, Kirchenmusik, Dome, Sakralkunst, christliche Werte usw. usf.). Da solltest Du doch garnicht erst danach fragen. Sowas sollte jedweder wissen. lgO

Kommentar von HowardFrazetta,

achso okay, ja gut, habs falsch verstanden, hab irgendwie an den unterricht in der schule denken müssen, den man in manchen fällen dann 12 Jahre hätte.

Antwort von gottesanbeterin,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dein Vater hat gehandelt, wie er es für richtig erachtet hat und du handelst, wie du es für richtig hältst. Aus. Ende.

Antwort von michma,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

vollkommen unwichtig!!!

ich bin froh, dass meine eltern uns absolut religionsfrei erzogen haben - aus uns allen sind selbstständig denkende und äusserst gewissenhafte menschen geworden.

und jeder von uns hat auf seine weise zu einer form von spiritiualität gefunden ohne dazu gedrängt worden zu sein.

unser eindeutiger vorteil ist, dass wir ohne angst vor dem großen rächer behauptungen hinterfragen können und wenn uns etwas unschlüssig erscheint es auch so annhemen können ohne an "aber man muss doch oder der sagt doch" klammern zu müssen.

erziehe deine kinder vor allem zu bewusst lebenden, aufgeweckten menschen die respekt vor dem leben und ihren mitmenschen haben - der rest ist nebensache und kommt von selbst, wenn es denn passt.

Kommentar von sventheman,

unser eindeutiger vorteil

Vielleicht nur ein Schreibfehler - denn es folgt eine Beschreibung eines Vorurteils. Ich bin religiös erzogen worden, hatte aber nie Angst oder Probleme meine eigenen Gedanken zu formulieren, Dogmen zu hinterfragen (oder anders zu interpretieren), sobald es mir intellektuell möglich war und meinen eigenen Weg einzuschlagen, der meinen spirituellen Erfahrungen entsprach.

Kommentar von TomBombadil2010,

Ich bin religiös erzogen worden, hatte aber nie Angst oder Probleme meine eigenen Gedanken zu formulieren, Dogmen zu hinterfragen

Nun, wie schön für dich, aber bei vielen religiös erzogenen jungen Menschen ist das nicht so, sondern sie haben im wahrsten Sinne eine "Höllenangst" davor, zu "sünden" o.ä.

Allein hier auf dieser Plattform gibt es fast jede Woche Fragen zu diesem Thema, die Angst sitzt bei vielen Indoktrinierten enorm tief.

Kommentar von sventheman,

Mit ziemlicher Sicherheit finden sich bei Kindern, die mit Angst erzogen werden größere Korrelationen zu anderen Konstrukten, als dem der Religiösität. Der verallgemeinernde Umkehrschluss ist banal.

Kommentar von TomBombadil2010,

Kernelement aller drei großen abrahamitischen Religionen ist die Bestrafung für Sünden im Jenseits. Jeder, der die angeblichen heiligen Schriften annähernd ernst nimmt, muss notwenigerweise in steter Angst davor leben, den "Idealen" seines Gottes nicht gerecht zu werden. Bei sogenannten moderaten Christen (wie deine Familie offenbar), die die Bibel nicht als direkte göttliche Offenbarung sehen, mag das nicht so sein, bei den meisten anderen aber dafür um so mehr. Dementsprechend ist es dein verallgemeinernder Umkehrschluss, nämlich von dir auf alle anderen, der hier "banal" ist, nicht meiner.

Kommentar von sventheman,

Tja, du hast halt deine Horrorvorstellung gelebter und verstandener Religiösität - vielleicht sogar durch die von dir erwähnten Extremfragen hier, die du für repräsentativ hältst. Wer eine Vielzahl religiöser Menschen kennt , weiss, dass Konzepte von Schuld und göttlicher Weisheit mit der Erkenntnisfähigkeit wachsen und Dogmen durchaus kritisch gesehen werden. Wenn in christlicher Mystik Schuldiger und Beschuldigender Eins werden, erübrigt sich das das sowieso.

Wie Schuldgefühle entstehen, erklärt die Psychologie ganz gut. Mit einem positiven Selbst- und Gottesbild, Annehmen von Sexualität und Verständnis der menschlichen Natur lassen sich Psychologie und Religion in einem positiven Einklang bringen.

Antwort von katwal,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ein Kind religiös zu erziehen, hat - wie alles im Leben - zwei Seiten!

Ich selbst bin streng religiös (röm.-kath.) erzogen worden. Ich habe sehr unangenehme Erinnerungen an meine Kindheit. Der gesamte Alltag hing mit dem Glauben und der Religion zusammen (Morgengebet, Frühmesse, Mittagsgebet, Christenlehre, Abendgebet, Beichte, Abendandacht, ständiges Erinnern an den Tod und Ende des irdischen Lebens bei einem jungen Menschen, Angstmacherei vor der Hölle und dem Fegefeuer, Kontaktverbot mit Andersgläubigen; damals waren die evangelischen Christen auch schulisch getrennt etc.).

Was ich daraus positiv verzeichne und verinnerlicht habe: Ehrlichkeit, Redlichkeit, Fairness, moralische Denkweise etc.

Eigentlich sollte jeder Mensch selbst entscheiden können, ob er einer Religion angehören will oder nicht (und welcher!). Aber das ist i. d. R. nicht möglich, weil bereits die Babys von ihren Eltern sozusagen in die Religion bzw. den Glauben hineinwachsen.

Antwort von HektorPedo,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hmm. Ich gebe mal meine persönliche Meinung kund in der Frage.

(Christliche) Religiosität hat unglaublich viele Facetten, Möglichkeiten, Seinsformen. Gerade gegenüber (kleineren) Kindern ist es vor allem elementar wichtig, die Gottesebenbildlichkeit des Menschen in seiner besonderen "Rolle" elterliche Verantwortlichkeit durch ein Mit- und Vorweggehen in Glauben und Handeln widerzuspiegeln. Sozialethische Haltungen durch möglichst konsequente, eigene Ausübung als lebbares und gottgewolltes Handeln und Denken dem Nächsten gegenüber zu demonstrieren.

Dazu gehören ja alle "Leitwerte", die Paulus auf den Punkt bringt, wenn er das Wesen der Liebe auslegtt; gehören dann nachrangig Verkündigung, Liturgie und Ritus, die umso leerer zu wirken beginnen, je mehr das elterliche Handeln vom christlichen (besser: evangelischen) Moralparadigma abweicht.

Kommentar von HowardFrazetta,

also quasi eine garantie, dass kinder auch einen sinn sehen nett zu anderen zu sein und andere zu respektieren ?

Antwort von cortijero,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

kein Kind sollte zur Religion gezwungen werden. Noch dazu, wo Religion nur verdummt. Man glaubt an einen nicht existenten Gott statt an seine eigene Kraft. Im Namen der Religionen sind die größten Verbrechen auf der Welt begangen worden und werden es auch noch. Kirche ist ein scheinheiliger Verein. Kindesmißbrauch wird vertuscht, man stellt sich gegen Verhütung, Reichtümer werden angehäuft. Für mich ist die Kirche eine kriminelle Vereinigung, die es versteht, Menschen zu beeinflussen. Meinem Kind würde ich es nie antun, es für diesen Verein zu begeistern. Wenn es erwachsen ist und in die Kirche möchte, dann soll es das tun.

Kommentar von Gegengift,

Hier wird mal wieder klassisch Glaube und Spiritualität mit Religion, Kirche mit Glaube und Historisches mit Gegenwart verwechselt ...

Antwort von Destroyer69,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

religion ist für kinder uninteressant. eher für die eltern/grosseltern. wenn die kinder alt genug sind, können sie doch selbst spitituelle wege gehen, wenn es sie interessiert. warum schon früh den kindern was in den kopf setzen, was nur glauben und nicht bewiesen ist ?

Antwort von SanoVX,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Religiöse Überzeugung ist glücklicherweise nicht vererbbar, sodass man meiner Meinung nach ein Kind nicht mit einem Glauben manipulieren sollte bzw. sollte dies meiner Meinung nicht einmal erlaubt sein. Ich meine, ihre Eltern können ihren kindern alles erzählen und sie werden ihren Erzeugern Glauben schenken. Ich jedenfalls bin glücklicher ohne Glauben und finde es nicht gut, dass Kinder dazu gezwungen wurde wie einst ich.

Kommentar von HowardFrazetta,

sehr gute ansicht!

Kommentar von SanoVX,

danke ;)

Kommentar von Gegengift,

Du musst in einer Illusion leben wenn du glaubst dass die einen Werte Manipulation sind und die anderen wiederum richtig und gut sind nur weil sie dem Zeitgeist entsprechen ..

Kommentar von HowardFrazetta,

er hat doch nicht gesagt, dass die einen werte manipulation sind und das andere richtig ist.

er sagt nur manipulation allgemein ist falsch und man solle dem kind es selbst überlassen

er persönlich ist glücklicher ohne glauben

Kommentar von Gegengift,

Ahja den Kindern die Erziehung selbst zu überlassen ist eine gute Idee :)

Kommentar von HowardFrazetta,

keine polemik bitte :D

du stellst es so dar, als ob es gänzlich unmöglich wäre neutral zu erziehen.

als ob religion zu kennen auf gleichem level ist wie reden und essen beibringen

Kommentar von Gegengift,

du stellst es so dar, als ob es gänzlich unmöglich wäre neutral zu erziehen.

Erstens dürfte eine "neutrale Erziehung" keine Erziehung sein. Wie soll man denn in der Erziehung neutral sein?

Zweitens kann man natürlich zumindest hinsichtlich Weltbilder versuchen Neutralität walten zu lassen. Aber ich bezweifle dass dir klar ist was das bedeutet und wie schwierig das wäre.

Denn wenn du ein eher rationales oder auch naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild vermittelst, hast du die Neutralität genauso verloren.

Mit anderen Worten man erzieht immer entweder so oder so oder verwendet Teilaspekte aus beidem. Na ja - ansonsten müsste man mal definieren worüber man genau redet.

Kommentar von HowardFrazetta,

"Na ja - ansonsten müsste man mal definieren worüber man genau redet."

das ist wohl der knackpunkt, man muss immer sehr ausschweifen um deutlich zu machen, was genau man meint, bzw worauf man sich bezieht.

Neutral meine ich, dass man den kindern sagt was es so für ansichten gibt, aber nicht jeden sonntag in die kirche geht und abends vorm pennen das kind nochma zum beten zwingt.

Kommentar von Gegengift,

Ja ich denke darüber herrscht Konsens : ))

Kommentar von HowardFrazetta,

ich hab ja auch ihre antwort gelesen, ist nicht so, dass wir total unterschiedlich das sehen.

Liegt wohl einfach am sensiblen thema

Kommentar von SanoVX,

Ja stimmt ja ich habe ganz vergessen, dass man Kinder nur mit Religion erziehen kann. Sorry hab ich vergessen. Ironie Off

Ich sehe ja in meiner Schule wie gut Christen erzogen sind. Alle anderen Religionen sind für sie Mist und so entsteht nur Rivalismus! Wie oft habe ich in meiner Kindheit folgenden Spruch gehört: "Die moslems glauben an so einen schieß" Dabei unterscheiden sich die Religionen kaum und sie wussten nicht einmal genau an was Muslime glauben. Wer hat ihnen das eingetrichtert. Die Geschichte der Kirche und ihre Eltern und evtl auch die Pfarrer.

Kommentar von Gegengift,

@SanoVX .. eine total subjektive Wahrnehmung. Religion hat tausend Gesichter. Und neben Religion gibt es auch den reinen Glauben und die Spiritualität - beides auch religionslos beständig .. doch wird das alles in einen Topf geworfen. Deshalb reden wir von der gesamten Bandbreite.

Kommentar von SanoVX,

Warum habe ich dann noch nie einen Christen getroffen, der andere Religionen akzeptiert?

Antwort von teemit2zucker,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wie alles was direkt- oder indirekt zum leben gehört, ist die religion natürlich auch ein sehr wichtiges thema für kinder..

allerdings sollte man den kindern den glauben nicht aufzwingen sondern den kindern die religion stückchenweise näher bringen. das dann altersabhängig erörtert- kindergerecht erklärt. ob ein kind sich dann mit einer religion (gibt ja reichlich optionen) identifizieren kann, das sollte im ermessen des kindes liegen. also.....so gut es geht ohne beeinflussung. wenn aber religion thematisiert wird, sollte aber auch über mögliche alternativen gesprochen werden..

was ich übrigens auch als wichtig betrachte, es sollte dringlichst vermittelt werden, dass religion und kirche nicht wirklich im zusammenhang stehen....das dürfte dann aber der schwerverständlichste part an der sache sein..

Antwort von iRewa,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich selbst bin nicht getauft und finde es viel besser mir einen Glauben aussuchen zu können, sobald ich volljährig bin. Aber am Ende musst du es selber entscheiden, wie du deine Kinder erziehen möchtst. Es sind schließlich die Kinder und nicht die deiner Eltern.

Antwort von JTKirk2000,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Glaube kann einem Menschen gut helfen, sich richtig zu entwickeln, aber als Kind einer inaktiven evangelischen Mutter und einem atheistischen Vater hatte ich den Vorteil, aus eigener Entscheidung heraus die evangelische Kirche zu besuchen und mir machte auch niemand Vorschriften, was ich zu glauben hatte. Das führte später sogar dazu, dass ich die evangelische Kirche verließ, weil ich aus eigenem Empfinden heraus weiß und damals schon wusste, dass die Liebe ein ewiger geistiger Zustand ist, und daher auch die Ehe ein Bündnis ist, welches zu den Bündnissen gehört, welche für Zeit und Ewigkeit gedacht sind (siehe Matthäus 16:19). Da in der evangelischen Kirche erwartet wird, dass man an einen liebenden Gott glauben soll (und diesen Glauben habe ich nie verloren) verlor ich den Glauben an eine Kirche, welche von Anfang an die Gültigkeit der Ehe auf die irdische Zeit begrenzt, während doch bei der Trauung immer gesagt wird: was Gott vereint, soll der Mensch nicht trennen. Wenn ich Dir einen Rat geben darf, lass Deinem Kind die eigene Entscheidung, ob es sich einer Kirche anschließen möchte, unterstütze seine Entscheidung, sei ihm ein gutes Vorbild und ergründe selbst vorurteilsfrei (also unabhängig von kirchlichen Lehren) die Bibel um zu erkennen, was Christus eigentlich lehrte. Erziehe Dein Kind in Liebe und Geduld, sodass es das elterliche Zuhause immer als einen Ort der Liebe (siehe 1. Korinther 13), Güte und Zuflucht sehen kann, denn dadurch wird es mehr auf Dich hören und selbst zu einem Erwachsenen und einen Vater werden, der seine Kinder ebenso in Güte und Liebe erzieht.

Kommentar von Gegengift,

Differenziert gute Antwort

Kommentar von JTKirk2000,

Danke :)

Antwort von ragglan,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

hallo kirsche, wir hatten ja gestern abend schon ein wenig darüber geplaudert ...

wie bereits in der hoch bedäumelten antwort hier kommentiert wurde, ist das ausschliessen einer gläubigen/religiösen erziehung ebenso beeinflussend, wie die miteinbeziehung von religion und glaube. am verstörendsden ist es, wenn etwas aus dem leben, der wertewelt der eltern herausgeschnitten wird, in der annahme, es währe zum wohle des kindes ... es schadet dem kind nicht, wenn es die lebenskultur - wertewelt der eltern, bzw. die ihm umgebenen bezugspersonen - kennenlernt und ein stück begleitet.

ich kenne ein beispiel eines befreundeten elternpaares, welche ein atheistisches weltbild bevorzugen. ihre kleine tochter ist allerdings ganz anderer auffassung. die eltern sind nun in einem konflikt, den sie sich tag täglich stellen. find ich mutig. sie begleiten ihre tochte in den kindergottesdienst, sie macht fereinfreizeiten der kirche mit ... engagiert sich i, kinderchor, gittarengruppe der kirche. sie könnten es sich leicht machen und das kind bequatschen, bis ihm die ohren bluten .. machen sie aber nicht, sie gehen den anstrengenderen weg ;) weil ihre auffassung, dass die kinder behütet ihren weg selbst finden sollen, stärker ist, als ihr atheistisches weltbild.

solang wie es ohne zwang und brechenden druck geschieht ... denn wie soll sich ein kind entscheiden können, wenn es nicht weiß wofür? und diese entscheidungsmöglichkeit sollte immer gegeben sein, sowie die gewissheit bei dem kind, dass egal für welchen weg es sich entscheidet (auch wenn es es sich noch oft entscheiden wird), dass das kind auf deine unterstützung zählen kann. und wen die unterstützung eben das akzeptieren dieses weges bedeutet.

was deinen vater angeht, so wird es schwierig, denn das wird wohl eher ein ding zwischen ihm und dir sein ...

Kommentar von ragglan,

was mir auch aufgefallen ist. kaum einer macht sich die mühe zu schauen, was denn nun nach dem kinde und dir ist, sondern zu hauf nur danach gehen, was ihr eigenes faforisiertes weltbild ist und das dies das beste für alle wäre ...

Kommentar von Gegengift,

DH. Ja das vergisst man schnell. Und genau da liegt auch der Punkt. Das Weltbild hat wohl nur sehr optional etwas mit guter oder schlechter Erziehung zu tun.

Antwort von kataha,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auch ich bin sehr religiös erzogen worden, dazu kam erst eine weltlichere Ebene, als sich meine Eltern scheiden ließen und sich herausstellte, dass Muttern doch nicht so fromm war. Für mich war dieser massive Religionsspam nicht gut, ich hatte schon als recht kleines Kind meinen eigenen Kopf und bin natürlich auch immer wieder damit angeeckt. Lustigerweise konnten die Erwachsenen nie so "argumentieren", dass ich ihnen ihre Botschaft abkaufen konnte. Das wurde natürlich nicht besser, als ich älter wurde. Einiges hat durch die Intensität der versuchten Gehirnwäsche sehr nachdrückliche schlechte Erinnerungen und unheimlich starke Ablehnung von Religion und den Methoden, die in Glaubensgemeinschaften angewendet werden, zurückgelassen.

Meine eigenen Kinder habe ich vorurteilsfrei erzogen, und ihnen weder den Zugang zu Religionen noch zu anderen Lebenssinnmodellen verwehrt. Wir können über alles miteinander reden, sie fühlen sich in ihrer Meinung wahr- und ernstgenommen und sind im Allgemeinen recht gut geraten.

Man kann natürlich auch nichts wirklich vermitteln, was man selbst nicht glaubt - bleib bei der vorurteilsfreien Variante, und lass den Opa hin und wieder Religion vermitteln, das schadet den Kindern nicht, und er freut sich. Aber steh auch dahinter, sonst wirst Du gleich mitmissioniert, wenn Du Pech hast.

Antwort von snowlana,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zu deiner ersten Frage . Ja Religion ist für die kinder wichtig! Dabei ist mir nach dem Lesen vieler Antworten hier aufgefallen, das man erst nochmal tiefer darauf schauen sollte, was mit Religion gemeint ist. Es geht nicht um eine bestimmte Glaubensrichtung, um Dogmen oder festgelegte Denkweisen, sondern um den Begriff der Religion zu erklären=> Re-rück, ligion-sich verbinden mit etwas. In dem Fall sich verbinden mit etwas was größer ist, als der Mensch selbst. Kinder suchen nach Religion und eigentlich sind sie noch näher an den Glaubensfragen dran, als wir! Es geht mehr als nur darum, was wir mit den bloßen Sinnen wahrnehmen, sondern um das, was sich zwischen uns , zwischen Himmel und Erde befindet. Wer viel mit Kindern zu tun hat, wird schon festgestellt haben, das die Kinder durch und durch authentisch sind und das sie viel mehr über das Leben und deren Stimmungen wissen, als wir. Sie sehnen sich nach authentischen und ehrlichen Menschen, die ihnen die Wahrheit aufzeigen...Religion heißt vor allem für mich, das ich mich mit den Dingen auf der Welt verbinde, das ich liebevoll und achtsam mit meiner Umgebung und mir umgehe und bewusst zwischenmenschliche Beziehungen pflege....Also all das was zur Menschlichkeit gehört und das was uns zum Vorbild der Kinder macht...Man muss nicht in die Kirche gehen um Religion zu leben, nicht einer Religion angehören um etwas zu sein, nicht Beten zum Schein, sondern dem Kind die Wahrheit leben, sich mit ihm auf das Leben einlassen, wachsam sein, um das Kind in seiner Einzigartigkeit zu erkennen, Offen für Stärken und Schächen zu sein, besonders bei sich selbst, aber vor allem anzuerkennen, das es etwas gibt, was größer und aufrichtiger ist, als wir selbst es sein können...Mancher Mensch möge keiner direkten Glaubensrichtung anghören, aber meißt sind diese Menschen manchmal mehr Christen(zum Beispiel) als derjenige, der es zu glauben scheint oder man es von ihr rein äußerlich weiß! Es geht um die Selbsterkenntnis, um die Liebe und die Freiheit.... Denke immer daran: Kinder kann man nicht erziehen, sie machen einem eh alles nach!!! Folge : Sei authentisch, liebevoll mit den Dingen und geh den Weg des Lebens eine Weile mit dem Kind, empfange es in Liebe, erziehe es in Ehrfurcht und entlasse es in Freiheit! Das ist Religion...Und diese ist für das Kind und für mich, als Erwachsener von großer Bedeutung! :-) Die Herzebene-diese macht uns zum Menschen und dann leben wir auch Religion :-)

Kommentar von HowardFrazetta,

ich will nicht unhöflich sein, aber das ist mal eine sehr vage auslegung von religion. wenn es so sehr von der interpretation abhängt, brauch man ja bald kaum mehr ein wort dafür, weil es nichts festes beschreibt

religion hat schon ne recht definierte bedeutung

aber ist trotzdem eine sehr gute antwort

wie gesagt, ich sage das nicht aus gehässigkeit.

Kommentar von snowlana,

Ich verstehe sehr gut was du meinst. :-) Und ich glaube, das ist genau das was uns so unfrei oder uns in Vorurteile zieht...Und natürlich ist es gerade in Sachen der Religion, des Glaubens am aller schwierigsten sich zu verständigen, weil es so ein sensibles Thema ist.Also ist schon der Gedanke der definierten Bedeutung sehr gut, allerdings bedarf es dann der großen Mühe sie auch zu erkennen bzw individuell zu sehen.... :-) Es liegt wohl eher an der Art und Weise, was wir mit den Befrifflichkeiten assoziieren und welchen Erfahrungen wir ihnen zu Grunde legen :-) Lg :-)

Kommentar von HowardFrazetta,

hm ja okay, ist ja auch ein guter punkt.

ich selber bin nur immer skeptisch, ob religion auszulegen so eine gute sache ist, immerhin sollten es heilige gesetze sein, die über allem stehen, da wäre auslegung unpraktisch, mit auslegung würde nichtmal die verfassung funktionieren.

na aber wie gesagt, kann ihren punkt auch in gewisser weise zustimmen =)

LG

Kommentar von Gegengift,

ich will nicht unhöflich sein, aber das ist mal eine sehr vage auslegung von religion. wenn es so sehr von der interpretation abhängt, brauch man ja bald kaum mehr ein wort dafür, weil es nichts festes beschreibt

Da muss ich auch mal böse einwerfen: Schwachsinn!

Nur weil ein längerer Gedanke sofort klar macht, dass an den Polarisierungen etwas faul sein muss, bedeutet das nicht die Definierung wäre deshalb schwammig ..

Es ist nur auch so dass die eigene Definition anders ist als die starre Definition der Kritiker. Sie wissen warum ihre Definition so starr ist .. ansonsten würde sich auch die Kritik viel schwerer tun und müsste auf die Thematik einsteigen ..

Kommentar von HowardFrazetta,

hm verzeihung, grade habe ich leider ein wenig den faden verloren, worauf sich nun das hier bezieht

tut mir leid

wie gesagt ich kann beiden seiten etwas abgewinnen.

Sie meinen, wenn ich es richtig verstehe, dass Kritiker bewusst starr definieren, um nicht auf die inividuelle Sichtweise eingehen zu müssen ? hm das mag bei vielen der fall sein, nur sollte man generell niemanden verallgemeinern.

Ich habe ja gesagt, warum ich eine starre definition vorziehe und nicht sehr viel von religiöser ausegung halte.

Kommentar von Gegengift,

Ja ich weiß auch nicht mehr so recht - worum gings gleich noch ma?

Kommentar von HowardFrazetta,

ist das schon wieder polemik ? :D

Antwort von HowardFrazetta,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich habe es immer gehasst, dass man mit 13 konfirmiert wird, als ob man mit 13 schon gute entscheidungen treffen kann

Kommentar von Fantho,

Hast Du dann auch aus Prinzipgründen die Geldgeschenke wieder zurückgegeben?

Kommentar von HowardFrazetta,

das wäre im grunde richtig gewesen, geb ich dir recht, aber nein habe nicht, ich habe mir davon was gekauft, noch bevor ich "reif" genug war, um meine jetztige sicht der dinge zu haben.

na ob man mir so ganz die schuld geben kann... wie gesagt man ist viel zu jung meiner meinung nach, da ist das geld dann auch ne ziemlich große sache für einen selbst, und man sieht nicht so ganz was man damit sonst noch so tut.

ich bin aber der kirche ausgetreten vor 1,5 jahren so circa.. wer hätte was davon, wenn ein "ungläubiger" dort registriert ist ?

Antwort von Fantho,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

wie wichtig ist denn Atheismus für Kinder? Das ist nicht der Punkt, sondern vielmehr, ob man Kindern Zugang zur Religion gewähren soll, oder nicht.

Und hier sage ich ganz eindeutig: JA!

Solange dieser Zugang ohne dogmatischen Einfluss, manipulativen Charakters vonstatten geht, sondern in eine informative Aufklärung mündet, ist es soagr empfehlenswert. Das Dilemma zu meiner Schulzeit war die Tatsache, dass ausschließlich das Christentum gelehrt wurde. Ich finde, dass der Religionsstoff auf die anderen Glaubensrichtungen ausgeweitet werden sollte. Aber Religion aus dem Schulstoff zu verbannen wäre verkehrt, denn unsere Welt ist nun einmal von zwei Strömungen durchzogen; Theologische Denkrichtungen und wissenschaftliche Denkrichtungen, welche bereits in den naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Biologie) zum Ausdruck kommen. Desweiteren plädiere ich, dass die Ethik nicht anstatt Religion, sondern neben der Religion gelehrt wird, und zwar für alle. Auch sollte in Religionsstunden Schüler aller Glaubensrichtungen vertreten sein, um so den anderen Glauben besser 'kennezulernen' und zu verstehen.

Du schreibst hier von Erziehung - Erziehung lässt kein freie Wahl zu. Besser ist es deshalb, wenn man Aufklärung betreibt, und zwar in beiden Richtungen. Auch die Argumente, die ein Kind naturelement von den Eltern abfragt, sollten so gestaltet sein, dass kein Ausrufezeichen dahinterkommt, sondern dem Kind die Möglichkeit gelassen wird, selbst dann eigene Meinungen aus der Argumentation bilden zu können, indem man die Argumente dann mit einer Frage wie z.B. 'Was meinst Du?', oder 'Wie denkst Du darüber' abschließt. Hiermit wird gleichzeitig das Denken gefördert.

Dein Vater begeht den 'Kardinalsfehler' einer Indoktrinierung.

MfG Fantho

Kommentar von Gegengift,

Meine Zustimmung prinzipiell..

Noch besser fände ich es, wenn man auch die unideologische, nicht-religiöse und rein spirituelle Sicht als den Kern aller Religionen wieder Raum gibt... Also vielleicht auch mal ein paar spirituelle Techniken mit in die Hand geben, mit denen man zu sich finden kann.

Kommentar von michma,

Also vielleicht auch mal ein paar spirituelle Techniken mit in die Hand geben, mit denen man zu sich finden kann.

also bei mir hilft in der nase popeln oder krach hören - und bei dir?

wieder zurück zu "ernst"

Noch besser fände ich es, wenn man auch die unideologische, nicht-religiöse und rein spirituelle Sicht als den Kern aller Religionen wieder Raum gibt

jo - das wär was feines :D

aber das scheibt man niemandem vor, sondern macht es, weil es dem naturell entspricht oder lässt es - ganz individuell^^

Kommentar von Gegengift,

also bei mir hilft in der nase popeln oder krach hören - und bei dir?

Ganz verschieden. Ich höre HC Punk oder ich setz mich ins Gras und leere meinen Geist.

aber das scheibt man niemandem vor, sondern macht es, weil es dem naturell entspricht oder lässt es - ganz individuell^^

Vorschreiben?

Die bist so voller Vorurteile ..

Nein ein gesellschaftlicher Konsens und positive Inhalte sollten einfach vermehrt vermittelt werden. Die Forderung ist eigentlich so, dass diese Inhalte wieder mehr in den gesellschaftlichen Konsens übergehen - das wäre eine positive Entwicklung ...

Kommentar von michma,

Ganz verschieden. Ich höre HC Punk oder ich setz mich ins Gras und leere meinen Geist.

da haben wir ja noch mehr gemeinsam :D

Die bist so voller Vorurteile ..

ich glaube da hast du recht - bin derzeit ziemlich geladen mit ziemlich viel müll, aber ein missverständnis aufgrund meiner missglückten ausdrucksweise ist auch beteiligt ^^

Nein ein gesellschaftlicher Konsens und positive Inhalte sollten einfach vermehrt vermittelt werden. Die Forderung ist eigentlich so, dass diese Inhalte wieder mehr in den gesellschaftlichen Konsens übergehen - das wäre eine positive Entwicklung

jo :D - prost baby^^

Kommentar von Gegengift,

Prostataa :O

Kommentar von Fantho,

Sehr interessant; der eine erfreut sich am Ekel und Lärm, ich eher mich an schönen und feinen DIngen. Diese Divergenz macht es erst so richtig interessant.

MfG Fantho

Kommentar von michma,

wäre ja auch langweilig sonst :)

Antwort von Panazee,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das hängt wohl davon ab, wie sehr du an die Existenz eines christlich-judäischen Gottes glaubst.

Bist du 100% davon überzeugt, so musst du dein Kind eigentlich gläubig erziehen. Zust du es nicht und es stirbt, bevor es sich entschieden hat, dann bist du ja Schuld, dass es in die Hölle kommt. Das würde ich nicht verantworten wollen.

Bist du in der glücklichen Lage ein Atheist zu sein oder doch zumindest starke Zweifel an der Existenz von Paradies und Hölle zu haben, dann kannst du deinem Kind seine eigene Entwicklung und Entscheidung gönnen.

»Gib mir das Kind während seiner ersten sieben Jahre, dann gebe ich dir den [gläubigen] Mann zurück«

Satz, der den Jesuiten zugeschrieben wird

Kommentar von Panazee,

P.S.:

Wobei man ehrlicherweise einräumen muss, dass Atheisten genauso manipulativ vorgehen können. Ich sage zu meinem Sohn auf religiöse Fragen hin immer "Ich glaube nicht das ein Gott existiert, aber es könnte sein, dass ich mich täusche." Auf konkrete Fragen erkläre ich ihm, welche Argumente mich dazu bewegen nicht an Gott zu glauben.

Kommentar von CrazyDaisy,

DH für eine solches wahrhaft weises Verhalten!

Antwort von Knetus,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Sind wir die nicht getauft sind - schlechtere Menschen? Manchmal kommt es mir so vor wenn Andere erfahren das man nicht getauft ist. Schade .

Antwort von Saturnine,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin Katholisch erzogen worden, aber nicht streng. ich musste nicht jeden Sonntag in die Kirche, war aber im kirchlichen Kindergarten, im Kirchlichen Flötenuntericht, im Kirchenchor und in der Kirchlichen Spielgruppe. Und in den Schulferien haben die auch immer irgendwelche schönen Aktivitäten angeboten (ohne dass der Glaube da im Mittelpunkt stand). Ich war damals gläubig und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Ich hatte durch den Glauben an Gott auch immer das Gefühl, dass wenn es mal schlecht läuft, Jemand für mich da ist. Jetzt wo ich nicht mehr gläubig bin habe ich dieses Gefühl nicht mehr wenn mal was schlecht läuft! Es war nicht nur der Glaube, der mir als Kind oft geborgenheit gegeben hat sondern auch die ganzen Aktivitäten die die Kirche anbietet. Wenn ich mal Streit mit meinen Eltern hatte oder mit Freunden, dann konnte ich zu dem Betreuungspersonal gehen und mit denen darüber sprechen. Also ich denke, auch wenn ich jetzt keinen Bezug zu Gott habe und überhaupt nicht mehr gläubig bin, würde ich mein Kind taufen und ihm die gleiche Möglichkeit geben sich im kirchlichen umfeld umzusehen und selbst herauszufinden ob das Kind sich dort wohlfühlt oder nicht. Ich war sogar gerne in der Kirche und ich denke es hat viel damit zu tun, dass ich nicht gezwungen wurde:)

Antwort von saraperle,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nun, ich habe einen kleinen Bruder und habe mir das ein oder andere mal eben deine Frage gestellt. Ich glaube, dass es wichtig ist, einfach den Gedanken Gott vorzustellen, ihn jedoch aus dem ganzen ,,Rahmen'' rauszuhalten, wenn du es nur für ihn machst. Meinem Bruder half es sehr, zu wissen, dass es da draußen oder hier drinnen einen Gott gibt, der alles sieht.Der die menschen liebt und traurig wird, wenn sie etwas sehr böses machen. Bezüglich der Vorurteilsfreiheit: Mir sind viele Leute begegnet, welche in ihrer Kindheit gänzlich von jenem Thema ferngehalten wurden und anstatt es dann auch vorurteilsfrei zu sehen, haben sie eher eine ablehnende Haltung gegenüber der ganzen Thematik entwickelt. Viele Jugendliche fangen spätestens mit 16 Jahren an, sich intensiv mit verschiedenen Lebensanschauungen zu befassen und da ist es besonders wichtig, dass sie kritisch denken können. Da macht es keinen allzu großen Unterschied ob sie schon vorher in Berührung gekommen sind oder nicht. Sie verwerfen sowieso das meiste. Und fangen komplett von vorne an.

Antwort von KaeteK,
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Ich weiß ja nicht, was du selber glaubst - ob du ein Kind Gottes bist - wärst du eins, müsste dein Vater dich nicht ermahnen, dein Kind gläubig zu erziehen. Im Grunde meint es dein Vater gut. Du sollst dein Kind ja nicht religiös erziehen, sondern nach Gottes Wort - nur das zählt. Dein Kind wird es dir eines Tages danken, davon bin ich persönlich überzeugt.

Dein Kind kann ja nicht entscheiden, wenn es nicht noch die andere Seite kennt (Glauben) Von nix kommt nix..

lg

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