Frage von nocheinnick, 68

Wie verhält man sich bei einem Trauerfall im Kollegenkreis?

Hallo Community!

Die Mutter einer Arbeitskollegin ist eher unvorhergesehen gestorben. Wir sind ein kleines (3 Angestellte + Chef) inzwischen doch gut eingespieltes Team. Ich bin aber nicht so bewandert darin, wie man sich in einem Fall verhält.

Was sagt man da am besten? Ist es angebracht eine Karte zu schreiben? Oder ist das schon zu persönlich? Wenn ja, was könnte ich schreiben? Oder wären Blumen besser? Ich habe da echt keine Ahnung...

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eselspur, 43

Ich finde angemessen, wenn ihr den Kollegen gemeinsam eine Trauerkarte gebt und ihm einzeln Beileid wünscht. 

Wenn er von sich nicht über den Todesfall mehr erzählt, würde ich es im Wesentlichen dabei bewenden lassen. Wenn er euch zum Begräbnis einlädt, ist es ein schönes Zeichen, wenn ihr euch Zeit nehmt. Wenn er in der nächsten Zeit etwas eigenartig ist, seht darüber hinweg!

Kommentar von nocheinnick ,

Ich habe es vom Chef erfahren (sie war schon im Sonderurlaub) und da die andere Kollegin im Urlaub ist, geht es eigentlich nur noch um mich.

Kommentar von Eselspur ,

Wenn du ihm zu Weihnachten keine Karte geschrieben hast, würde ich es bei mündlichen Beileidswünschen belassen.

Antwort
von oki11, 45

Kauft eine Kondolenzkarte ( dort steht der Text schon drauf )  und ihr müsst nur ergänzen.

In die Karte Summe x für die Grabpflege.

Wenn ihr streng nach Knigge handeln wollt, dann ist entscheidend wie Ihr die Nachricht erhalten habt.

Telefonisch - dann persönliche Beileidbekundung

schriftlich - dann mit schritlicher Bekundung

Da ihr die Info aber nun schon habt, würde ich die Karte wählen.

Kommentar von nocheinnick ,

Ich habe es vom Chef erfahren (sie war schon im Sonderurlaub) und da die andere Kollegin im Urlaub ist, geht es eigentlich nur noch um mich.

Kommentar von oki11 ,

Nun ich würde in diesem Fall eine Karte bevorzugen und diese dann auch an die Kollegin senden.

Ein Geldbeitrag müsstest Du selber entscheiden.

Antwort
von Buchstabenfrau, 38

Nach meiner Erfahrung ist es angebracht eine Karte zu schreiben.

Dabei ist wichtig dass man den Text richtig wählt. Kollegen können ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Von Liebe und Schmerz oder stiller Trauer sollte da nichts stehen. Der Kollegin hilft man in dem man ihr in nächster Zeit das Arbeitsleben nicht schwer macht und zuhört wenn sie reden möchte.

Es ist nicht gut wenn man krampfhaft so tut als wäre nichts geschehen. Einfach da sein und bei Bedarf zuhören. Vor allem sollte man jede Phrase wie:" Das Leben geht weiter oder Zeit heilt alle Wunden!" vermeiden. Trauer ist berechtigt und muss ausgehalten werden.

Antwort
von AmandaF, 39

Ich finde in so einem kleinen Kreis könnte man ein kleines Trauergesteck anfertigen lassen, aber zumindest eine Karte schreiben. Dabei würde ich wegen dem Alter keinen Unterschied machen, wenn es ein Verwandter ersten Grades ist.

Antwort
von derhandkuss, 32

Zunächst einmal solltet Ihr auf jeden Fall Eure Anteilnahme mitteilen. Dies würde ich nicht nur mündlich, sondern auch mit einer (gemeinsamen) Trauerkarte tun. 

Blumen würde ich nicht unbedingt nehmen. Es bietet sich zum Beispiel an, einen gemeinsam Gutschein aus einem Blumengeschäft ("Fleurop") zu besorgen. Dieser kann dann auch noch später eingelöst werden, wenn zum Beispiel das Grab gestaltet / bepflanzt wird. (Diesen Gutschein legt Ihr dann der Trauerkarte bei.)

Antwort
von ManuViernheim, 23

Sage Deinem Kollegen persönlich Dein Beileid.

Mehr brauchst Du nicht tun.

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