Wie schreibe ich eine Inhaltsangabe zu einer Kurzgeschichte?

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4 Antworten

Eine Inhaltsangabe gibt den Inhalt der Geschichte in Kurzform wieder - Faustregel: sie darf höchstens ein Drittel so lang sein, wie die Geschichte selbst.

In der Inhaltsangabe werden die Ereignisse in der richtigen zeitlichen Reihenfolge geschreiben - das ist nicht immer dieselbe Reihenfolge wie in der Geschichte. Es gibt Geschichten bei denen man erst in der Mitte oder am Ende erfährt, was eigentlich am Anfang passiert ist und zu der beschriebenen Entwicklung geführt hat - das schreibt man in der Inhaltsangabe aber in der richtige Reihenfolge hin.

Wichtig: Man bewertet in einer Inhaltsgabe nichts und interpretiert auch das Verhalten der Personen nicht, also keine Adverben und Adjektive verwenden, die bewertend sind, wie z.B gut, böse, schlimm usw.

Die Inhaltsangabe wird in der Gegenwart geschrieben, besondere Schlusssätze gibts nicht, Du sollst ja nichts erzählen -  das ist nämlich keine Nacherzählung - und auch nichts beschreiben, sondern nur ganz neutral die wichtigen Punkte der Handlung wiedergeben.

https://www.inhaltsangabe.de/schreiben/tipps/


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Ich weiß zwar nicht, welche Vorstellungen DEIN Deutschlehrer/Deine Deutschlehrerin von einer Inhaltsangabe hat.

Normalerweise aber gelten die folgenden Regelen - wie in einer englischen summary:

Grundtempus: Präsens (was nicht bedeutet, dass NUR Präsens vorkommen darf)

Keine direkte Rede

Kurz (maximal ein Viertel der Länge des Originaltexts)

Sachlichkeit, keine persönlichen Kommentare und Meinungsäußerungen

KEIN zusammenfassender Schluss-Satz.

Aber: Einleitungssatz zum Text (Autor, Titel, Erscheinungsjahr usw..)

So formulieren (auch logisch) , dass ein Leser den Originaltext im Prinzip versteht.

P.S. "im Voraus" schreibt sich mit EINEM r.

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Hallo,

gib bei Google - wie schreibt man eine Inhaltsangabe - ein und folge den Links, z.B. diesem hier:

inhaltsangabe.de/schreiben/tipps/ (Wie schreibt man eine Inhaltsangabe? - Inhaltsangaben schreiben)

Danach werden Inhaltsangaben stets in der Gegenwartsform (Präsens) geschrieben.

- Falsch: „Werther war ein junger Mann …“

- Richtig „Werther ist ein junger Mann …“

Beginne mit der TATZE:

- Titel

- Autor

- Textart

- Zusammenfassender Satz

- Erscheinungsjahr (so bekannt)

Folgendes gehört nicht in eine Inhaltsangabe:

- Nebensächliche Einzelheiten, wie plötzlich, leider, zu guter Letzt ...

- Sprachliche Ausschmückungen

- Beispiele

- Zitate

- Direkte Rede

- Deine persönliche Meinung

- Analysen und Interpretationen

:-) AstridDerPu

PS: im Voraus

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Man beginnt, indem man Verfasser, Titel und das Jahr benennt, in dem sie erschienen ist/veröffentlich wurde.

Du schreibst im Präsens und konzentrierst dich auf das Wesentliche.
Hier steht mehr:
http://wortwuchs.net/inhaltsangabe-schreiben/

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