sanne172 am 27.02.2009 um 18:30 Uhr
Weil mein Mann oft tagelang unterwegs ist und wir in einer Gegend wohnen, in der öfter eingebrochen wird, haben wir uns vor 4 Jahren eine reizende Hovawartdame zugelegt.
Diese Rasse ist besonders zur Bewachung von Haus und Hof gezüchtet worden.
Das scheint unser Hund allerdings nicht zu wissen.
Wenn sie nachts neben meinem Bett pennt, könnte jemand die ganze Bude ausräumen - das würde sie nicht interessieren.
Hat jemand einen Tip, wie man sie ein bißchen für ihren Job begeistern könnte?
Eine Schutzhundeausbildung möchte ich nicht machen, denn ich bin auf ihr gutmütiges Wesen angewiesen, da wir viel Besuch auch von Kindern haben.
Bild/er:
Lass den Hund mal so wie es ist. Weder aus dem Schlafzimmer rausräumen noch eine weitere Hundeschulenausbildung machen. Wenn sie im Garten bellt und wenn es klingelt, dann wird sie auch bei etwas ungewöhnlichen sich wachsam verhalten. Ein Hund mit einer guten Bindung zum Frauchen wird merken wenns ernst ist. Alle meine Hunde waren bedinungslos freundlich, aber wehe es hat mal ein Vetreter den Fuß in die Tür gesteckt oder mich nachts im dunklem laut angesprochen....wenns dir unwohl wird merkt das der Hund. Probiers aus - aber du musst nur echte Angst haben.

Lach, Ihr habt sie von Anfang an bei Euch im Schlafzimmer übernachten lassen? Kein Wunder, sie bewacht Euch und nicht Euer Haus. Raus aus dem Schlafzimmer mit der verwöhnten Hundedame :-))
sanne172 am 27. Februar 2009 18:34 Oh, das bricht ihr das Herz ;-))
ich habe unseren Hund ihm damit aufmerksam gemacht, in dem ich ihm ständig sagte: Pass du fein auf! Hörte hört er jeden, der an unserem Haus vorbei läuft, wenn er aber auf 5 Meter ran kommt, bellt der Hund!

Schon mal probiert, wie der Hund reagiert, wenn Nachts ein Fremder geräuschvoll in die Wohnung eindringt? Einfach mal testen. Den Hund aber so festbinden, dass er zwar lostürmen kann, aber dem (Ihnen bekannten) Eindringling noch genügend sicherer Rückzugsraum verbleibt. Wenn Sie Ihr Tier dann wieder beruhigt haben, dann kann über dessen Schärfe oder Unschärfe diskutiert werden. Sie könnten Ihr "blaues Wunder" erleben!
sanne172 am 27. Februar 2009 18:38 gut, das probieren wir mal, danke

geh mal zu einen hundesportverein. die können dir die entsprechenden tipps am besten geben. besser wäre es, wenn du beitrittst. dann könnte die dementsprechende ausbildung/training beginnen
da kann nur eine "Nachhilfeunterricht" helfen - Hundeschule
sanne172 am 27. Februar 2009 18:35 wir haben schon einige Kurse mitgemacht, aber dieses Thema wird da nicht angeboten
Beides kannst du wohl nicht haben. Außerdem hat jedes Tier einen eigenen Charakter. Was steht in ihren Papieren? Ist sie vielleicht von Natur aus eher ruhig? Oder triebstark und kampflustig?
sanne172 am 27. Februar 2009 18:37 weder noch - sie ist verspielt und fröhlich ;-) und so mag ich sie ja auch. Sie soll ja auch niemanden zerreissen, sondern nur mal bellen, wenn jemand kommt.
Du musst ja nicht gleich eine Schutzhundeausbildung machen, aber eine normale Ausbildung ist für Hund und Halter sinnvoll. Der Hund möchte ja seinem Halter gefallen und Dir wird es hilfreich sein, wenn ihr Euch besser versteht, wenn Du dem Hund auch Sachen beibringst, Die Dir helfen Dich sicherer zu fühlen.
sanne172 am 27. Februar 2009 18:40 sie hat eine Gebrauchshundeausbildung und hört wirklich gut, aber nachts pennt sie, das ist das einzige Problem :-)

Wohnt ihr in einem Haus oder in einer Wohnung?Wenn der Hund tagsüber mal alleine rauskönnte(Garten)kommt der Wachhund von alleine.
sanne172 am 27. Februar 2009 18:41 Wenn wir im Garten sind, bellt sie schon, wenn jemand am Tor ist. Wenn wir drinnen sind, bellt sie nur wenn einer klingelt - und dann weiß ich selber, dass jemand kommt ;-))
Lockenkoepfchen am 27. Februar 2009 18:50 Aber alleine ist der Hund nicht im Garten?
sanne172 am 27. Februar 2009 19:16 Nein - hilft das?
Lockenkoepfchen am 28. Februar 2009 18:15 Denk schon!Meiner ist so ein totaler Wachhund geworden.Sowie er was hört,spitzt er die Ohren und man merkt ihm sofort an,wenn etwas nicht stimmt.
Sobald sie bellt oder aufmerksam wird, loben. Egal, ob drinnen oder draußen. Aber auch wenn ein Hund schläft, heißt es nicht, daß er nichts mitbekommt. Ein Hund hat nur eine recht kurze Phase, in der er fest schäft, die meiste Zeit bekommt er viel mit. Einfach mal ausprobieren, wie sie reagiert, wenn nachts jemand an die Haustür geht (z.B. an der Tür rappelt oder klopft). Aber zum Trost: spätestens in der Nähe des Schlafzimmers ist für den Einbrecher Schluß und dann wird sie richtig wütend, auch ohne besondere Ausbildung.
Danke schön :-)
Ich bin mit dir völlig einer Meinung- bis auf den letzten Satz. Wie kann man echte Angst ausprobieren?