Frage von Micha84w, 77

Wie kriege ich den Rotweingeschmack wieder raus?

Hallo zusammen. Nach dem der Braten im Backofen war, schmeckt er nach dem marinieren nur nach Rotwein, wie kann ich den Geschmack neutralisieren?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Doktorfruehling, 38

Was fuer Fleisch?

Kommentar von Micha84w ,

Rind

Kommentar von Doktorfruehling ,

Versuch in die sosse was liebliches zu bekommen, da ich vermute dass der Wein eher trocken war. Probiers mit einem Glas Kirschen. Kein Quatsch

Kommentar von Doktorfruehling ,

Also nicht dem gesamten Glas, langsam Rantasten und kochen

Antwort
von Helpheld, 16

Mische etwas zimt und Wasser zu einer schleimigen Masse zusammen tun darein dann vasabi jetzt mußte du nur noch rühren und es über den braten träufeln

Antwort
von RubberDuck1972, 17

Hmmm. Weiß ich nicht. Mir fällt nur ein Tipp fürs nächste Mal ein:

Viel Gemüse mit schmoren und/oder eine Gemüsebrühe kochen und nicht nur puren Wein verwenden. Dazu noch Gewürze: Lorbeerblatt, Nelke, Piment; wenn möglich frische Kräuter: Rosmarin, Thymian...

Antwort
von Salzprinzessin, 28

Nun weiß ich nicht, was du bei deinem Braten außer Wein dem Fleisch noch zugefügt hast und deshalb kann man schlecht etwas dazu sagen.

Ich bereite gern einen Chianti-Braten nach einem Rezept von Claudia Poletto zu. Dazu wird Rinderschulter aus dem Mittelbug 1 - 2 Tage mit Suppengrün, Schalotten, Knobi, Piment, Pfefferkörnern, Rosmarin, Thymian, Lorbeerblättern mit 3/4 l Chianti und 70 ml Aceto balsamico in einem großen Gefrierbeutel eingelegt. Danach Fleisch rausnehmen, Marinade durch ein Sieb abgießen und auffangen, Gemüse gut abtropfen lassen, Gewürze und Kräuter entfernen.

Speckschwarte in Olivenöl auslassen. Braten abtrocknen, mit Salz würzen und darin kräftig anbraten, pfeffern, herausnehmen. Abgetropftes Gemüse ebenfalls kräftig anbraten, 2 Tl Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren, 1 EL Tomatenmark zugeben, kleingeschnittene Tomaten ohne Haut unterrühren, würzen. Nun Marinade zugeben und etwa auf die Hälfte einkochen lassen, Fleisch wieder einlegen und im Backofen bei 160°C 1 Std. und bei 140°C noch 1 Std. und dann 1 Std. bei 120°C schmoren.

Soße mit Stabmixer pürieren oder durch Sieb streichen und noch etwas einkochen lassen, abschmecken mit Salz u. Pfeffer und Aceto balsamico.

Wir finden das sehr lecker. Natürlich kann man den Wein schmecken, aber er dominiert nicht. Durch Suppengrün und Tomaten wird der Geschmack sicherlich gemindert könnte ich mir denken.

Vielleicht hilft es, wenn du kleingeschnittenes Suppengrün und Tomaten mit Speckwürfeln anbrätst, mit deiner Soße ablöscht und nochmals gut durchkochst. Etwas anderes fällt mir eigentlich nicht mehr ein. Für Kinder würde ich den Braten übrigens nicht servieren.

Übrigens: Wenn du die Frage hier 2 x stellst, kriegst du auch nicht schneller eine Antwort ...

Kommentar von Micha84w ,

Das war versehentlich! :) 

Antwort
von Dosenrosen, 22

http://krueger.de/magazin/kochen-mit-wein


Das hat mir sehr gut geholfen. :-)

Prinzipiell möchte man ja den Weingeschmack, man muss aber eben aufpassen, dass man nicht einen sauren Fusel nimmt. ;-)

Antwort
von Honeysuckle08, 35

Kann ich nicht wirklich nachvollziehen...

Wie dem auch sei:

Vielleicht hast du zuviel Rotwein genommen - normalerweise verkocht der Alkohol beim Braten/Dünsten und es bleibt lediglich der feine Nachgeschmack...

Wein soll generell nur einköcheln und eine ganz leichte Nuance hinterlassen...

Nimm das Fleisch raus und gib etwas Zucker in die Soße, evtl. Stärkemehl mit Wasser verrührt und Kräuter, etwas Salz, Gemüsebrühe und Pfeffer, lass alles leicht aufkochen und probier dann nochmal...

Viel Erfolg und gutes Gelingen !

Antwort
von kgsbus, 32

Einkochen, Fond dazu, Prise Zucker, Tomatenmark, Sahne, Portwein

Aber nicht alles und nicht auf einmal.

Wenn der Wein sehr sauer war, geht beim Kochen der Alkohol raus . aber nicht die Säure.

Wenn man reduziert, kann danach mit Fond verlängert werden. Sahne macht mild, nimmt aber auch die Farbe der Sauce.

Daher mit Geduld in kleinen Schritten arbeiten und immer nach einem Schritt abschmecken, ob es besser wird.

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