Frage von hor3ses4l1fe, 188

Wie kann ich meine Eltern/Oma überzeugen?

Also, ich mache seit ein paar Wochen ein Praktikum im Altenheim. Heute bei der Arbeit wurde ich gefragt , ob ich den 5 Monate alten Husky einer Kollegin haben will. Ich habe natürlich ja gesagt und habe ihn heute auch schon gesehen... Ich fragte meine Eltern dann zu Hause sie waren zwar nicht begeistert aber sie könnten es sich schon vorstellen, wir haben Zuhause schon einen 5 jährigen Eurasier,Katzen die raus und rein dürfen und Hasen, meine Mutter arbeitet unterschiedlich manchmal Tags manchmal Nachts mein Vater arbeitet den ganzen Tag. Meine Oma ist bis jetzt immer mit unserem Hund gegangen während wir weg waren oder hat sie in unseren umzäunten Hof gelassen aber meine Oma hat Angst mit 2 Hunden zu gehen und ich komme im Moment auch immer erst um 16.00 Uhr heim..... Ich bin 15 Jahre alt Könnt ihr mir weiter helfen ? :)

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 46

Lese ich das richtig, dass es sich um zwei Rüden handelt?

Unabhängig von der Rasse würde ich von dieser Konstellation ganz dringend die Finger lassen. Dein Hund war 5 Jahre seines Leben Einzelhund. Nun planst Du, einen Rüden dazu zu setzen, der voll im Saft steht und rassebedingt eine ordentliche Portion Temperament mitbringt.

1. Harmonieren beide Hunde hinsichtlich der notwendigen Auslastung überhaupt nicht. Ein 5 Jahre alter Eurasier hat ganz andere Ansprüche als ein junger Husky. Du bzw. Deine Familie müsste also beide Hunde nacheinander auslasten. Wie das beim Husky aussieht, wurde ja bereits geschrieben und ich kann absolut nachvollziehen, dass Deine Familie dazu keine Lust hat.

2. Mit Einzug des Zweithundes hast Du ein kleines Rudel. Ein Jungspund im Hormonrausch wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, Deinem Ersthund seine Privilegien streitig zu machen. Ein gestandener und reifer Ersthund wird sich das allerdings kaum bieten lassen und wird wenig Lust auf einen Halbstarken mit großer Klappe haben, der sein ruhiges Leben aufmischt und ihm Ressourcen und die bis dato ungeteilte Aufmerksamkeit streitig macht. Heißt: Du holst Dir unter Umständen richtig viel Ärger ins Haus. Zwei Hunde zu haben ist eine ganz andere Nummer, als mit einem zu leben und erfordert viel Erfahrung und Management. Dass Deine Familie auch dazu keine Lust hat, kann ich ebenfalls nachvollziehen.

3. Deine Kollegin wird den Hund mit hoher Wahrscheinlichkeit abgeben wollen, weil sie überfordert ist. Ansonsten gibt niemand einen Hund so kurz nach der Anschaffung ab. Auch da ist es ein großer Aufwand, den Zweithund neben dem Ersthund zusätzlich und alleine zu trainieren und etwaige Macken zu korrigieren. Du musst auch bedenken, dass sich Hunde untereinander sehr schnell jeden Blödsinn abgucken und dass Du u.U. plötzlich zwei Hunde hast, die an der Leine pöbeln oder gemeinsam nicht mehr alleine sein können, obwohl es vorher mit dem Ersthund tadellos funktioniert hat. Wieder ein Punkt, in dem ich Deine Familie verstehen kann.

Ich kann Deine Begeisterung nachvollziehen. Huskys sind schöne und reizvolle Hunde. Bedenke aber bitte, dass Dein emotionaler Wunsch auf Kosten aller Beteiligter - Familie und Hunde- geht und dass sie nicht nur das gute Recht, sondern auch vernünftige Gründe haben, Nein zu sagen. Gerade, wenn Deine Eltern Erfahrung mit Hunden haben, können sie vermutlich gerade viel genauer und rationaler Überblicken, was Dein Wunsch für alle Beteiligten bedeuten würde.

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

nein unser Eurasien ist ein weibchen, und der Grund wieso sie ihn abgibt ist weil sie in eine Wohnung ziehen wollen und da sind keine Hunde erlaubt

Kommentar von Naninja ,

Wenn der Ersthund eine Hündin ist, stellt sich die zusätzliche Frage, ob beide Hunde intakt sind und (falls ja) wie Du damit umgehen willst.

Ansonsten ändert sich leider nichts an meiner Einschätzung. Ich halte nichts von der Idee, den Hund zu nehmen.

Antwort
von inoukhusky, 14

Zunächst muss ich sagen dass wenn es um einen Husky geht immer wieder das gleiche kommt: Stur, schwer erziehbar, brauchen stundenlang auslauf, können nicht ohne Leine laufen oder der ja soooo ausgeprägte Jagdinstinkt. Mein Kommentar: NEIN! Ich bitte euch hört mit dem Schwachsinn auf - denn er stimmt nicht!!! Ich habe selber eine Huskyhündin namens Inouk die ist 16 Monate und in 4 Wochen kommt ein Rüde mit 8 Wochen namens Yuma zu uns. Jetzt zum eigentlichen: es kommt darauf an aus welcher Linie der Husky stammt (Arbeitslinie oder Showlinie) wie die Arbeitslinie schon sagt werden diese Huskies aufs Laufen gezüchtet, so und damit meint jeder das jeder Husky so gezüchtet wird. NEIN meine Hündin und der kommende Rüde sind beide Showlinien, das heißt sie werden auf Aussehen gezüchtet und NICHT auf Leistung. Klar wenn ich meiner Hündin ein Geschirr anlege weiß sie sofort das sie ziehen soll das ist von mir auch so erwünscht, am Halsband dagegen geht sie bei Fuß  das so mancher Golden Retriever, Labrador, Dobermann etc. sich das nur abschauen können. Und der bedeutende Unterschied liegt darin wie ich selber den Hund halte. Ich  gehe jeden Tag 1 1/2 Stunden - wie mit jedem anderen Hund, dazu noch ein bisschen psychisch auslasten und die schläft glücklich und ausgelastet. Jetzt zum Off Leash gehen ( ohne Leine gehen ), ich kann meine Hündin ÜBERALL auslassen egal ob Wald oder sonst wo, ich schreie ein einziges Mal und sie steht vor mir. Auch wenn sie Rehe sieht oder anderes Wild, andere Hunde oder ähnliche Umwelteinflüsse. Was ich sagen will ein Husky ist NICHT SCHWER ERZIEHBAR. Klar kommt es vielleicht auf den Charakter auch an und ob der Hund gelehrig ist oder nicht aber was ich sagen möchte ist das es wie bei jedem Hund von Chihuahua bis Dogge bei jedem Hund gleich ist: ERZIEHUNG & KONSEQUENZ sind hier gefragt. Versteht man den Hund und weiß man wie man ihm zu einen treuen Begleiter macht ist der Husky ein treuer gelehriger Seelenverwandter mit dem man AUCH mal einen Couchtag verbringen kann weil man an manchen Tagen keinen Bock hat und da rede ich jetzt nicht von mir sondern von meiner Hündin.
Details zum Schluss: Ich bin 15 Jahre aus Österreich  im Bundesland Steirmark.
Instagram: inoukthehusky
Facebook (falls rassebdingte Fragen): Denise Gratzenberger

Antwort
von brandon, 43

So sehr ich Deinen Wunsch verstehen kann muß ich Dir trotzdem sagen das ich das für keine gute Idee halte.

Viele Menschen möchten einen Husky, er ist ja auch einer der schönsten Hunde.

Leider ist das sein Verhängnis denn nur wenig Menschen können die Ansprüche die ein Husky hat erfüllen.

Da wäre zunächst einmal das Fell. Wie Du ja sicher weißt wurden diese Hunde dazu gezüchtet um in eisiger Kälte einen Schlitten zu ziehen und dementsprechend ist auch ihr Haarkleid so gezüchtet worden das ihnen Minustemperaturen nichts ausmachen. 

Kannst Du Dir vorstellen was es für so einen Hund bedeutet wenn hier im Sommer 30 Grad und mehr warm ist? Im schlimmsten Fall kann der Hund durch diese Hitze einen Kreislaukollaps bekommen.

Das zweite Problem ist der Auslauf den ein Husky braucht. Ein Spaziergang von einer Stunde genügt diesem Hund nicht. Diese Hunde wollen laufen und nicht spazieren gehen, denn dafür wurden sie gezüchtet. Kannst Du Dir vorstellen jeden Tag mit dem Hund 20 - 30 km mit dem Fahrrad unterwegs zu sein?

Deine Oma wäre garantiert überfordert mit so einem Hund.

 Wenn so ein Hund nicht körperlich und geistig ausgelastet ist, kommt er auf ganz dumme Gedanken. Dann werden Möbel ruiniert, gejault und gebellt, gebuddelt usw. Das solltest Du Deiner Oma wenn Du sie lieb hast nicht zumuten.

Wenn Du einen Hund hast dann möchtest Du doch auch das es ihm gut geht, oder? Ein Husky würde bei Dir nicht glücklich werden auch wenn Du ihn noch so sehr liebst.

Lese mal ein Buch über den Husky dann wirst Du merken das er nicht der richtige Hund für Dich ist. 

LG

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Wir haben im Sommer immer einen pool wo er dann baden gehen könnte macht unserer auch immer und einen kalten bach haben wir auch gleich neben an 

Naja hätte bloß 10 kilometer zum Fahrrad würde die aber dann auch fahren :/ und wenn wir Gassi gehen kommen wir auch meistens auf 2-3 stunden im Sommer meistens dann auch 2-3 mal 

Antwort
von Weisefrau, 33

Hallo, wären wir hier bei DSDS dann hättest du schon drei mal NEIN von der Jury. Sorry aber ein Husky zum Eurasier das wird nichts. Lass es sein, drei mal Nein!

Es gibt nichts was dafür spricht und es nützt dem Hund nicht wenn es später weitergereicht wird. Die jetzige Besitzerin soll den Hund an die Huskyhilfe abgeben. Sie trägt die Verantwortung für den Hund und nicht du.

Ich verstehe das du dem Hund helfen willst aber du musst verstehen das du es nicht kannst.

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

okay

Antwort
von LukaUndShiba, 77

Hast du auch nur eine Ahnung was ein husky braucht? Wenn der etwas älter ist musst du Tag täglich mit dem mindestens 20km am Stück rennen, dazu braucht der Hund auch noch Zugsport und zwar täglich am besten. 

Auch hält man Huskys mindestens zu zweit.

Bitte tu dem Hund was gutes und geb ihn an Leute die husky Erfahrung haben. 

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Ja klar weiß ich wie viel Auslauf der Hund braucht, ich hätte mit ihm zb agility gemacht oder wäre mit ihm ein paar Kilometer Fahrrad gefahren am Wochenende bin auch fast immer zuhause und meine Eltern auch, die Leute die den Hund jetzt noch besitzen die haben nicht so viel Ahnung von Hunden deswegen wird der dann warscheinlich irgentwo hinkommen wo es sich eben gerade anbietet :/

Kommentar von LukaUndShiba ,

Ein Husky braucht kein Hundesport wo er über Hürden hüppelt und sonstiges Zeug macht. Er braucht Zugsport. 

Und ein paar Kilometer reichen nicht. Wie gesagt 20km am Stück sind das mindeste täglich. 

Das beste was du tun kannst ist den Hund in erfahrene Hände vermitteln.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Kollegin, die ja noch Besizterin ist, soll den Hund vermitteln. Es gibt keinen Grund, warum der durch noch mehr Hände gehen sollte.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Und von der Erziehung her sind nordische Rassen noch mal ne ganz andere Nummer als das was du hier so findest und ich weiß wo von ich da rede. Ich besitze zwar keinen husky aber einen Shiba und die gehören auch zu den nordischen. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Agility ist nix für Huskys. Und ein bischen Radfahren auch nicht. außerdem sind Huskys "schwererziehbar", kein Vergleich mit dem sog. Eurasier.

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

ok

Antwort
von Mell1990, 57

Lass es lieber. Deine Oma mag ja sich vielleicht gerne mit ihm beschäftigen aber das reicht dem nicht. Und wenn du dem das nicht bieten kannst, wird er evtl zum problemhund und dann kann deine oma evtl gar nicht mehr mit ihm raus.
Ich weiß zwar nicht wie alt deine oma ist aber sie wird nicht jünger, irgendwann kann sie vielleicht nicht mehr gut/sicher laufen, alte Menschen sind häufiger krank oder müssen evtl ins Krankenhaus usw.
Was ich damit sagen will, du kannst nicht auf dauer damit rechnen das deine oma das so schafft und was ist dann ?
Zumal ich es ihr auch nicht mit zwei hunden zumuten würde, wovon einer bald in die Pubertät kommt und noch erzogen werden muss.
Husky und Katzen passen auch nicht so gut zusammen, wenn der Hund nicht von klein auf an Katzen gewöhnt ist.

Mein Tipp: lass es lieber

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Katzen kennt er schon, ich muss jetzt einfach mal schauen es kann auch sein das meine Mama jetzt Tagsüber da ist und sie geht gerne mit Hunden raus auch ziemlich lang

Antwort
von Nordseefan, 84

Ist zwar schade für dich, aber dann solltest du das rückgängig machen. Dem Hund zuliebe. Huskies brauchen jede Menge auslauf, denen genügt eine Runde um den Block mit Oma eh nicht.

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Naja sie geht meistens eh 1-2 stunden und wenn ich oder meine Eltern dann da sind dürfen sie schon nochmal ohne leine ne zeitlang fetzen :)

Antwort
von magaline, 19

also so sehr du dir das wünschtst das ist keine gute idee!  ein hund drer ziemlich lange als "einzelhund" gelebt hat kann man nicht so gut einfach so mit einem neuen hund zusammen leben lassen!!! Ich rate es dir ab den Husky anzunehmen!!!

LG Magaline

Antwort
von Bitterkraut, 67

Warum will die Kollegin den Hund den abgeben?

Und warum sagst du einfach zu, ohne vorher die Familie zu fragen? Mach das rückgängig, du hast offenbar keine Zeit, dich um den Hund zu kümmern und die Oma ist übrfordert - also Finger weg vom Husky.

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Ich habe nur erstmal "ja" gesagt natürlich habe ich dazu gesagt das ich erst meine Eltern fragen muss.

Kommentar von Bitterkraut ,

Dann sagst du jetzt eben, daß die Eltern nicht einverstanden sind.

Antwort
von adventuredog, 37

Wenn eine erwachsene Person einer 15jährigen - unbedarften - Schülerin einen Hund anbietet, dazu noch einen jungen Husky und GRATIS, dann stimmt da was nicht! 

Vermutlich gibt es da Probleme die verschwiegen werden und der Hund soll schnell weg.

Lass dich nicht ausnutzen u auch nicht veräppeln, verzichte lieber. 

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Ich hatte das mit ihr schon geklärt das ist eine sehr nette Frau :) den Hund habe ich auch schon gesehen

Kommentar von Bitterkraut ,

Und warum will sie ihn loswerden? Irgendwas muß sie doch gesagt haben?

Antwort
von KaeteK, 75

EIn sehr junger Hund, der noch viel lernen muß und der zudem auch noch viel Bewegung braucht - für deine Oma eine Zumutung. lg

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

Hmm is schon klar:(

Meine Eltern kennen sich eigentlich sehr gut mit Hunden aus deswegen denke ich das das mit der Erziehung kein Problem wäre ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Und warum sollen deine Eltern einen Hund erziehen, den du anschleppst? Offenbar wollen deine Eltern das ja nicht, sonst hättest du die Frage ja nicht stellen brauchen.

Kommentar von KaeteK ,

Aber deine Oma ist dennoch immer wieder für länger Zeit alleine mit den Hunden. Ich würde das lassen, denn wenn man den Hund mal hat und er macht Probleme, schmerzt es, wenn man ihn wieder abgeben muß und dem Hund bekommt das auch nicht. lg

Antwort
von TheFreakz, 4

Habt ihr den Hund jetzt oder nicht?

Kommentar von hor3ses4l1fe ,

ne

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