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Wie bekämpfe ich meine Angst vor Fahrstuhl fahren?

gefragt von CarlaBruni am 02.05.2008 um 13:17 Uhr

Ich gehe immer die Treppe, sogar Rolltreppebn finde ich unheimlich. Wie schaffe ich es meine Angst besser in den Griff zu bekommen. Kennt ihr Leute, denen es ähnlich geht? Wie gehen die damit um?


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pisica
beantwortet von pisica am 2. Mai 2008 13:23
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ich habe auch angst vor fahrstühlen, da ich schon ab und zu mal stecken geblieben bin. ich bin immer treppen gelaufen. ist doch sowieso gesünder...allerdings überwinde ich mich hin und wieder doch mal einzusteigen...dann aber nur in die großen...die kleinen bereiten mir immer noch angst...und niemals alleine in einen fahrstuhl oder mit zu vielen personen...


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 2. Mai 2008 13:25
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hab grad gesehen, dass das nicht ganz hinhaut. such mal nach Fahrstuhlphobie.


anonym
beantwortet von Auskunft am 2. Mai 2008 13:28
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Du kannst zuerst versuchen, Dir selbst, ohne therapeutische Hilfe, die Angst zu nehmen:

"Der Weg aus der Phobie besteht aus drei Bausteinen:

    1. Wir verändern unsere Gedanken:
  • Wir überprüfen, ob die Situation wirklich gefährlich ist.

  • Wir überprüfen, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas Schlimmes passiert.

  • Wir denken weiter: "Was wäre wenn ...?" und überlegen uns, was wir tun können, wenn wirklich etwas Schlimmes passieren sollte.

  • Wir bereiten uns auf die Situation vor und malen uns in der Phantasie aus, wie wir die Situation bewältigen.

    1. Wir beeinflussen unsere Körperreaktionen:

Angst ist immer mit einer Muskelanspannung und Veränderung der Atemfrequenz verknüpft. Indem wir uns gezielt entspannen und den Atem verlangsamen, wird die Angst nachlassen. Beispielsweise können wir die Technik der Progressiven Muskelentspannung oder eine gezielte Atemtechnik erlernen.

    1. Wir verändern unser Verhalten:

Wir gehen bewusst in die Situation, die wir bisher aus Angst gemieden haben. Indem wir uns so verhalten, als ob wir bereits unsere Angst überwunden haben, und in die Situation gehen, können wir erleben, dass sie in Wirklichkeit nicht gefährlich ist.

Wir gewöhnen uns mit der Zeit wieder an die Situation und verbinden Sie in Zukunft mit neutralen Gefühlen anstatt mit Gefahr und Angst.

Wir flüchten außerdem nicht aus der Situation, sondern bleiben in der Situation, bis die Angst nachlässt. Dies passiert automatisch, wenn wir lange genug in der Situation bleiben."

Dies und mehr zur therapeutischen Hilfe/Forum für Betroffene:

http://www.palverlag.de/Phobien.html


Achat
beantwortet von Achat am 2. Mai 2008 13:29
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Auch ich gehe meistens die Treppen... aber eher aus Fitnessgründen und weil ich dann meist sogar schneller bin ;)

Wenn es dir wichtig ist, wieder Fahrstuhl fahren zu können, würde ich es in Angriff nehmen, mich damit beschäftigen, vielleicht einmal mit einem Freund fahren, vielleicht erst mal nur in einem großen Aufzug und nur 1 Stockwerk? Also Schritt für Schritt.

Es kann auch sein, dass Dir dazu professionelle Hilfe, z. B. in Form einer Verhaltenstherapie am besten hilft?


igormil
beantwortet von igormil am 3. Mai 2008 19:11
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Ich kann mich noch erinnern: Ich war 11 und fuhr mit meiner Mutter wie immer mit dem Fahrstuhl. Doch eines Tages sind wir reingegangen, haben unsere Zieletage gewählt, die Türe gingen zu - der Fahrstuhl fuhr aber nicht. Nach ungefähr 3 Minuten warenm wir draußen. Ein hausmitbewohner hat uns gehört und drückte auf die "Fahrstuhl-Ruf-Taste". Die Türen haben sich geöffnet und wir waren wieder draußen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich Angst, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Doch eies Tages war ich zu faul, zu meiner Freund, der auf der 10. Etage wohnte, zu fuß zu gehen. Ich habe gewartet bis jemand kommt und wollte mit diesem Menschen dann hochfahren. Doch der Nachbar war mit dem Fahrrad da. Er sagte, ich soll fahren, da wir nicht in den Fahrstuhl passen würden, weil sein Fahrrad auch mit muss. Wieder aus dem fahrstuhl rauszugehen, und somit zu zeigen, dass ich Angst vom Liftfahren habe, habe ich mich nicht getraut. Aber nach dieser Fahrt alleine im Fahrstuhl habe ich mich wieder getraut, Fahrstuhl zu fahren und hatte mit jedem Mal immer weniger Angst.


mutterheimat
beantwortet von mutterheimat am 2. Mai 2008 13:33
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Indem du es immer wieder machst und deinen Körper "zwingst", sich darauf einzustellen. Hartes Training. Irgendwann spielt es dann keine Rolle mehr. Dein Körper kennt den "Tanz", er reagiert dann nicht mehr. Ähnlich bei chronischen Schmerzen, mit denn man leben kann.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 2. Mai 2008 13:46
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Angst vor der Rolltreppe verstehe ich nicht. Ich meine, wenn die stehen bleibt, kannst du doch zu Fuß weiter gehen. Oder befürchstest du, daß du irgendwo mit der Kleidung hängen bleiben könntest? Das passiert aber sehr selten. Und was die Angst vor Aufzügen angeht. Naja, die kann ich schon etwas verstehen, hängt halt davon ab, wo man den Fahrstuhl nutzt und ob man sich noch bemerkbar machen kann, wenn man stecken bleibt. Aber in großen Häusern, wo es wirklich lästig ist, wenn man die Treppe nimmt, kannst du eigentlich bedenkenlos Aufzug fahren, selbst wenn gerade ein Brand ausbricht, während du drin bist, fährt der Fahrstuhl in der Regel sofort ins Erdgeschoß. Ein Alarmklingel hat fast jeder Aufzug und Luftzufuhr ist ja auch nicht abgeschlossen. Gibt also bei den meisten Aufzügen keine Angst zu haben. Wenn man mal stecken bleibt, ist es zwar vielleicht anangenehm, aber früher oder später wird man da schon rausgeholt. Und Abstürzen kann der Fahrstuhl auch nicht, da gibt es spezielle Bremsvorrichtungen, die automatisch greifen, wenn der Korb zu schnell nach unten saust.


Bherka
beantwortet von Bherka am 2. Mai 2008 15:40
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Hallo. Wer Angst hat, ist unwissend. Wenn du weist, daß du im Grunde ein unsterbliches Wesen bist, zwar unsichtbar aber doch erfahrbar, warum mußt du dann noch irgendwelche Angst haben? Du kannst schlimstenfalls deinen Körper verlieren. Wäre das für dich so schlimm? Wahrscheinlich "ja", denn du weist noch nicht, wer du in Wirklichkeit bist: Eine unsterbliche Seele, die in ihrem Körper wohnt und sich dadurch selbst erfahren und darstellen kann. Wenn du dies verinnerlichst, wird deine Angst keine Realität mehr haben. Dies ist der sicherste Weg, um alle deine Probleme zu lösen. Interesse an mehr Infos, melde dich! Liebe Grüße hermann

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 2. Mai 2008 18:28

damit gebe ich dir zu 100% recht, aber wahrscheinlich liegen bis zu dieser Erkenntnis noch einige Stufen dazwischen. Zum einen glaube ich, dass es dir (CarlaBruni) an Vertrauen ins Leben fehlt, denn es ist offensichtlich, dass du Angst hast, die Situation nicht mehr kontrollieren zu können. Wär es nur der Fahrstuhl, hätte ich eher an Angst vor dem Eingesperrtsein gedacht. Da aber auch die Rolltreppe ein Thema ist, werden dir bei genauem Nachdenken sicher noch mehr Situationen einfallen, wo du keinen Einfluss darauf hast und es dir deswegen Angst macht.


kimmo
beantwortet von kimmo am 2. Juli 2008 22:48
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Bei mit dem Fahrstuhl mehrmals auf und ab fahren.


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