Frage von MarcoAH, 29

Wenn ich mir selbst etwas verspreche, ist das dann auch ein Versprechen?

Zum Beispiel, wenn ich mir selbst verspreche, wenn A passieren sollte, mache ich B und nicht C. Nun ist A eingetreten. Ist das ein Versprechen, dass ich B machen muß?

Antwort
von Nashota, 18

Wenn ich das mal mit "sich selbst im Genick packen" übersetze, dann sollte man ein sich selbst gegebenes Versprechen auch einlösen.

Antwort
von ngdplogistik, 19

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, denkst Du, dass Du Dir etwas vormachst, wenn Du die eigene Vorgabe negierst? 

Wie gross ist bei 100% denn dann  die eigene Glaubwürdigkeit?

Hier kannst Du das Muss zwar für Dich kaschieren lassen, indem Du Pro und Kontra der gemachten Äußerungen mit einbezieht in die eigene  Entscheidung, jedoch bleibt immer am Ende die Vorgabe, die Du Dir selbst gegeben hast und damit auch die eigene Glaubwürdigkeit oder Unglaubwürdigkeit der eigenen Person gegenüber, die Du in der letztendlichen Konsequenz vertreten musst.

Liebe Grüße 

Kommentar von MarcoAH ,

Ich habe mein möglichstes getan, dass Fall A NICHT eintritt. Die Wahrscheinlichkeit war eher gering, dass A passiert. Trotzdem ist A eingetreten.

Kommentar von ngdplogistik ,

Dies hattest Du jedoch einkalkuliert, ansonsten Du wohl kaum alles nur erdenklich Mögliche getan hättest, dass ein Fall A niemals eine Existenzberechtigung erhält. Du versuchst Dich, aus welchen Gründen auch immer, aus der Affäre zu ziehen und tust wiederum alles nur erdenklich Mögliche, dass B aussen vor bleiben kann und wenn es nur Gründe, die wahrscheinlich lapidar, jedoch Dir genügen, sind hier zu finden, Dein Dir fiktiv gegebenes Versprechen keinesfalls einhalten zu müssen und Dich dabei in Nebensächlichkeiten verlierst, die Dich gleichermaßen in einen seelischen Abgrund stürzen. 

Dies erkenne ich an den verzweifelten Versuchen, wenn etwas Gegenteiliges hier steht, als Du anzunehmen bereit bist. 

Wie bereits erwähnt, die letztendliche Konsequenz erwartet Dich mit Deiner Entscheidung, dieses oder jenes zu tun, welche gleichzeitig eine Entscheidung, egal was hier zu Deinem Thema steht, ist, die Du getroffen haben wirst, hinsichtlich Deiner Dir selbst auferlegten Vorgabe.

Liebe Grüße 

Kommentar von ngdplogistik ,

Einen Satz noch im Anhang:

Eine Ausnahme ist hier gestattet:

Wenn Du einer Übernahme unterlagst, d.h. kaum Herr Deiner Sinne gewesen bist oder das Ergebnis Deiner Überlegungen einen tödlichen, vielleicht auch "nur" schmerzlichen Ausgang nehmen würde. 

?Bei allem nötignötigen Respekt gegenüber Deiner mir unbekannten Person, wäre alles andere dekadentes Verhalten. 

Da Du jedoch von einem Beispiel schreibst, antworte ich auch nur beispielhaft...was wäre wenn?

Liebe Grüße 

Kommentar von MarcoAH ,

Ich hatte gehofft, dass Fall A nicht eintritt. Es geht um einen Menschen, der mir gegenüber Grenzen überschritt. Das ist anfangs zweimal vorgekommen. Ich habe mein möglichstes getan, dass er nie wieder die Distanzzone bei mir absichtlich übertritt. Mit absichtlich übertreten meine ich ein Verhalten mir gegenüber zu betreiben, was grenzüberschreitend ist, eine Körperhaltung mir gegenüber ausdrückt, was die Distanzzone absichtlich verletzt. Mein möglichstes war gewesen, diesem Menschen zu ignorieren und ihn völlig links liegen zu lassen, dass es bei Fall B bleibt. Ich habe mir gesagt, wenn Fall A eintritt, werde ich diese Gemeinschaft, wo er sich befindet, verlassen. Nun hat er es aber geschafft, die Distanzzone erneut zu verletzen, also ist Fall A eingetreten. Ist das ein gültiges Versprechen, was ich mir gegeben habe?'


Nachtrag: Da komplettes ignorieren nichts brachte, beschwerte ich mich über diese Person. Jetzt macht er es nicht mehr. Die Frage bezieht sich aber auf das Versprechen, das ich mir selbst gab, wie im ersten Abschnitt beschrieben.

Kommentar von ngdplogistik ,

Eine Ausnahme war gestattet, nämlich die, wenn Schmerz Tod oder Leid erfolgt. Ich gehe einmal davon aus, dass Du Deinen Arbeitsplatz verlassen müsstest. Sei dies so, ist Dein Dir gegebenes Versprechen dann in die Tat umzusetzen, wenn Du eine Alternative zum derzeitigen Arbeitsplatz gefunden hast. Gege demzufolge auf die Suche nach diesem und setze Deine Dir gemachte Vorgabe in die Tst um. Dies ist kein Befehl, sondern eine Möglichkeit vor Dir selbst Dein Gesicht zu wahren.

Zukünftig solltest Du vorsichtig sein mit Versprechungen gegenüber Dir selbst oder anderen, da der Tag eventuell kommen wird, an dem Du Dein(e) Versprechen einzulösen hättest, wobei dekadented Verhalten nur noch eine untergeordnete Rolle spielen dürfte.

Liebe Grüße 

Kommentar von ngdplogistik ,

Nachtrag, bzw. Verbesserungen.

Satz 3, anstatt Gege, gehe...

Zweiter Abschnitt...anstatt dekadented, dekadentes..

 Vorgabe In die Tat um... 

Kommentar von MarcoAH ,

Das war nicht auf einen Aubeitsplatz bezogen, auch wenn es so scheint. Es war eine anderweitige Gemeinschaft, wo ich freiwillig hingehe und keinesfalls irgendeinen Vertrag o.ä. unterschrieben habe.

Kommentar von ngdplogistik ,

Lieber MarcoAH

Wenn Du freiwillig, dies immer vorausgesetzt, dort bist, kannst Du ebenso freiwillig wieder dies, was immer es auch sei, verlassen. Halten Dich anderweitige Verpflichtungen dort, die ein Leiden hervorrufen würden, wenn Du gehst, ( dies auch auf Deine Person bezogen), solltest Du abwägen.

Gibt es keine derartigen Punkte, bleibt das, was ich Dir zu Beginn schrieb, zu tun, wobei immer die Konsequenz Deines Tuns im Vordergrund steht, da es kein Muss gibt, sondern eben lediglich eine Konsequenz, die Du, egal wofür Du Dich entscheidest, bereit sein solltest zu tragen oder mit Deiner Entscheidung leben, die Du am Ende, wohl kaum ich, zu treffen hättest. 

Ich persönlich kann Dir nur helfen, Punkte für eine Entscheidung zu finden, was ich getan habe, so gut ich konnte.

Bleib gesund,, hab ein langes Leben und finde D I C H in Deinen Entscheidungen, die künftig auf D I C H zukommen, wieder. 

Lass Dir niemals die Entscheidung aus der Hand nehmen, denn dies ist die einzige Freiheit, die Dir bleiben wird. 

Liebe Grüße 

Antwort
von farnickl, 20

Versprechen tut man sich, wenn man etwas sagt was man nicht wollte.

Kommentar von MarcoAH ,

Das war kein sagen, das war auf eine Handlung (ohne Worte) bezogen.

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