Frage von marvelousmarkus, 266

Welcher Kunststoff um Aceton aufzubewahren?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mefsio, 238

Polyethylen. Die sichere Variante ist Glas oder Blech.

Kommentar von JanRuRhe ,

Wir Polyethylen ( Plastiktüte, Joghurtbecher) nicht gerade von Aceton aufgelöst? Am sichersten ist eine Glasflasche

Kommentar von mefsio ,

Das war afaik PVC, wobei ich mich da durchaus irren könnte. Lösungsmittel gehören allgemein nicht in lösliche Materialien.

Kommentar von mgausmann ,

Wenn Joghurtbecher aus PVC wären, würde ich keinen Joghurt mehr essen wollen...
PVC wird heutzutage eigentlich fast ausschließlich für Fußbeläge und ggf. für Abflussrohre verwendet. Aber nicht in Haushaltsgegenständen.

Kommentar von germi031982 ,

"Aber nicht in Haushaltsgegenständen."

Isolation von Stromkabeln, das ist in der Regel PVC. Und zwar mit ordentlich Weichmachern drin die dann abhauen im Laufe der Zeit. Es gibt aber auch PVC ohne den Zusatz von Weichmachern, das wird zum Beispiel bei Schallplatten verwendet.

Kommentar von Muminpapa ,

Nicht ganz.. die Beschichtung einer Margarine- oder Butterschachtel besteht in der Regel aus...PVC..wegen der Funktion als Fettsperre.

Ebenso bestehen nahezu alle Schlauche in der Medizintechnik aus PVC.

Da gibt es Kunststoffe, vor denen man viel mehr Respekt haben sollte.

Kommentar von mgausmann ,

Joghurtbecher sind aus Polystyrol (PS), das löst sich wunderbar in Aceton, da hast du recht. Plastiktüten sind of PP, da bin ich mir nicht sicher, sollten aber in der Regel nicht angelöst werden.

Polyethylen löst Aceton ganz sicher nicht auf. Glasflasche geht natürlich auch...

Kommentar von mefsio ,

Wieder was gelernt.

Expertenantwort
von mgausmann, Community-Experte für Chemie, 207

Polyethylen ist eigentlich nen sicheres Ding... Die Acetonspritzflaschen in den Laboren sind z.B. auch aus PE.

Nicht empfehlen kann ich PET oder PS...

Antwort
von Jo3591, 181

Kunststoffflaschen sind entweder nicht beständig gegen Aceton (PVC, PET) und werden angelöst oder sie sind nicht dicht gegen Diffusion. Nimm einfach eine Glasflasche, z.B. eine Apo-Norm Flasche aus der Apotheke oder eine leere, gereinigte Chemikalienflasche, z.B. von VWR/Merck. Die Blechdosen, in denen Aceton z.B. in Baumärkten verkauft wird, sind natürlich auch o.k.

Antwort
von Seefuchs, 142

Abhängigkeit von der gewünschten Reinheit:

LDPE oder PP zum Putzen reinigen geringe Reinheit.

Blechkanister zur Synthese.

Glas zur Analyse.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten