Welcher der Einleitungen klingt besser und verständlicher?

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2 Antworten

Aaalso, ich als Autistin muss jetzt Mal mit der unpopulären Meinung nerven: Die Einleitungen sind beide nicht so optimal.

Zu dem Video: Das, was da am Anfang gezeigt wird, sind Beispiele für Savants. Es gibt Autisten, die Savants sind und es gibt Savants, die keine Autisten sind. Aber die allermeisten Autisten sind eben keine Savants, von daher ist das zwar nett, aber hat nur sehr bedingt etwas mit Autismus zu tun.

Zu Albert Einstein: Es gibt immer wieder die Idee, berühmten Persönlichkeiten aus der Vergangenheit das Asperger-Syndrom "anzuhängen", aber solche Diagnosen sind im Grunde nichts weiter, als einfach nur ein munteres Raten.
Albert Einstein selbst war meines Wissens zu Lebzeiten DAGEGEN, dass sein Gehirn nach seinem Tod untersucht wurde und von daher kann man wohl auch davon ausgehen, dass er ebenfalls nicht begeistert wäre, dass solche Spekulationen über ihn gemacht werden. Es gibt genügend Autisten, die noch Leben und gerne über das Thema reden, da muss man nicht immer jemanden an den Haaren herbei ziehen, der einem eben gut passt.

Ach ja, noch so ein paar Kleinigkeiten:
Viele von uns haben ein Problem mit der Aussage "unter Autismus/Asperger leiden" und außerdem wird die Diagnose Asperger gerade abgeschafft. Stattdessen betrachtet man Autismus inzwischen als kontinuierliches Spektrum, weil das der Sache einfach eher gerecht wird.

Ich weiß ja nicht, wie gut dein Englisch ist, aber vielleicht ist dieses Video etwas für dich?

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Kommentar von Ducie
04.04.2016, 23:46

danke schön für die schnelle rückmeldung :)

Das ist eine schöner Vortrag von der Youteberin , leider konnte ich nicht jedes detail verstehen und bin etwas enttäuscht von meinen englisch kenntnissen. Jedoch hab ich noch eine frage zu meinem Vortrag die problemfrage in meinem vortrag lautet : Autismus - Herausforderung oder Schicksal.

Hättest du denn eine passendere Überleitung zu unsererem Thema Autismus bzw. spezifisch zur Problemfrage ? 

Würde mich sehr freuen 

Mit freundlichen Grüßen Ducie

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Über tote Berühmtheiten kann man nur spekulieren. Derzeit ist es Mode, jedem kauzigen Genie ein Asperger-Syndrom anzudichten. Auch Kopernikus und Turing werden im Film gern wie Autisten dargestellt. Deshalb würde ich auch auf Zeitgenossen eingehen.

Ganz wichtig: Man leidet man nicht am Autismus, sondern an der Diskriminierung durch die Gesellschaft. Autismus tut nicht weh, aber ausgegrenzt und wie blöd behandelt zu werden tut weh.

Deshalb würde ich deine Einleitung so umformulieren:

"Jeder von uns kennt die berühmte Formel E=mc² von Albert Einstein. Doch hätte jeder darauf kommen können? Es wird vermutet, dass das Genie sein Talent dem Asperger-Syndrom verdankt. Auch hinter der herausragenden Kreativität im Silicon Valley - die wie zufällig von einer statistischen Häufung von Autismus-Diagnosen bei den Kindern der Ingenieure begleitet wird - lässt sich autistische Intelligenz vermuten."

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