Frage von Jun12, 259

Welche Tiere töten sich gegenseitig und essen sich gegenseitig auf und töten ihre Kinder?

Ich würde gerne wissen welche Tiere sich gegenseitig töten(also ich weiß das Löwen schon Löwinnen umgebracht haben, sind das die einzigen Tiere die sich gegenseitig ermorden oder gibt es noch mehr von ihnen) und essen sich gegenseitig auf(ich weiß das Krokodile andere Krokodile aufessen können, tun dies auch andere Tiere) und töten ihre Kinder(einer den ich kenne hat mir gesagt das Hyänen ihre eigenen Kinder töten wenn sie sauer und hungrig genug sind stimmt das und bringen irgendwelche Tiere heutzutage ihre Kinder noch um und wenn ja welche tun es und warum)?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ancanei, 93

Bei Rivalenkämpfen ist es bei vielen Tierarten so, dass ein Gegner seinen Verletzungen erliegt, auch bei Pflanzenfressern. Vor allem, wenn beide Kämpfer gleich stark sind und keiner aufgeben will.

Bei Raubtieren gibts auch artübergreifende Rivalitäten, so sind sich z.B. Löwen und Hyänen überhaupt nicht grün und wenn die auf Jungtiere der anderen Art treffen, töten sie sie. Aber auch innerhalb einer Art kommt es vor, dass sie die Jungen ihrer Rivalen töten und natürlich auch verspeisen. Wenn z.B. die Rudelführer eines Löwenrudels wechseln, kommt es häufig vor, dass die neuen Chefs erstmal die Jungtiere töten. Das tun sie nicht, weil sie sich überlegen, dass die Löwinnen dann wieder rollig werden, sondern weil sich die, die so vorgingen, stärker vermehrten und sich das Erbgut letztlich durchsetzte - so funktioniert Evolution. Es gibt aber auch Löwen, die die Jungen des neuen Rudels sozusagen mitadoptieren, ist aber nicht so häufig.

Auch von Hyänen hab ich schon gehört, dass rivalisierende und ranghohe Weibchen schon mal den Wurf einer Rivalin töten - aber nicht ihre eigenen Jungen. Sie bilden wie die Hyänen, Lemuren oder Bonobis ein Matriarchat. Und insbesondere bei den Hyänen haben die Jungs echt nichts zu lachen.

Aber auch die Kleinen - unter Erdmännchenfamilien ist es garnicht mal so selten, dass ein 'Kindermädchen' die Jungen der Chefin tötet, um sich mit eigenen Jungen an die Macht zu tricksen. Oder dass die Chefin die Jungen von Rivalinnen tötet - gibts auch.
Wobei Erdmännchen im Grunde supersoziale Tiere sind. Aber es sind Raubtiere und die ErdWeibchen schaffen mit allen Tricks, scheuen sich aber auch nicht, sich richtig zu vermöbeln. Und wenn rivalisierende Familien um ein Revier kämpfen, gehts richtig zur Sache, auch wenn sie sooo possierlich aussehen. Wirklich faszinierende Tiere. 

Zebrahengste fügen sich bei Hengstkämpfen auch manchmal tödliche Verletzungen zu, in der Savanne reicht es schließlich, wenn ein Tier nur humpelt. Es ist auch garnichtmal so selten, dass ein Zebrahengst durchknallt und sich auf das nächstbeste Fohlen stürzt und es tottritt. Kommt einfach vor.

Und natürlich unter Schimpansen gehts öfter mal derb zur Sache. So sozial sie auch sind, die können richtig zulangen. Es gibt auch überaus sanftmütige Clanführer (die sind eben so vielfältig wie wir auch), aber manche sind hitzköpfige Burschen, die ein strenges Regiment führen. Unter Schimpansen ist es garnicht mal so selten, dass sie sich gegenseitig töten - aber nicht verspeisen. Aber sie jagen andere Primaten und die futtern sie dann auch. Die Jungs führen manchmal auch Kriegszüge durch und gehen wie bei der Jagd extrem strategisch vor.
Aber es gibt halt auch ganz sanftmütige Anführer, die einfach starke Freunde um sich geschart haben wie ne Bodygarttruppe. Superfaszinierend und wahnsinnig spannede Tiere. Die ja wie wir auch zu den Primaten zählen.

Während ihre engsten Verwandten, die Zwergschimpansen oder Bonobos sehr friedliche Tiere sind. Und im Gegensatz zu den Schimpansen ein Matriarchat bilden. Und die jeden Stress halt mit Sex ausleben.

Delphine sind so ein Mischmasch. Supersozial, superhilfreich und verspielt und die haben auch Sex untereinander und miteinander - alle und jeder, jung und alt und wie bei den Bonobos auch gleichgeschlechtlich, da ist im Grunde alles erlaubt. Aaaber rivalisierende Familien können auch heftige Kämpfe gegeneinander führen - auch Delfine sind schließlich Raubtiere, aber Kannibalismus gibts unter ihnen natürlich nicht.

Boah.... - schon wieder viel zu viel gesabbelt, aber du siehst, dass es sowas auch in der Tierwelt gibt. Was keineswegs bedeutet, dass der Stärkere gewinnt, denn die Klügeren gewinnen auch oft, manchmal die Geschickteren, viele Wege führen nach Rom bzw. zum Erfolg. So simpel, dass es da nur nach Kraft geht, ist die Natur nicht :)

Kommentar von Jun12 ,

Donnerwetter. Was für eine ausgezeichnete Antwort. Sie sind am ehesten dran den Hilfreichsten Stern zu bekommen. MFG. 

Kommentar von ancanei ,

Oh - danke!
Ich hab schon gedacht, die Antwort wäre zu lang.
Aber wenn es okay war, dann freuts mich natürlich - danke nochmal:)

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Schimpansen essen sehr wohl andere Schimpansen. Sie jagen auch andere Schimpansen um sie zu fressen. 

Kommentar von ancanei ,

Interessant, kannst du mir Genaueres sagen? Weil ich in der Primatenforschung noch nicht auf Kannibalismus gestoßen bin, ich kann mich auch nicht erinnern, von Jane Goodall je etwas über Kannibalismus bei Schimpansen gelesen oder gehört zu haben.

Wenns so ist, will ichs halt genau wissen. Ich geh natürlich auch selbst mal stöbern :)

Kommentar von ancanei ,

Gefunden! Danke dir für den Hinweis, ich les jetzt erstmal die entsprechenden Artikel - auch von Jane Goodall ist was dabei, find ich superinteressant! Nochmals danke! :) :) :)

Kommentar von ancanei ,

Du hast völlig recht, es gibt auch entsprechende Beobachtungen von Jane Goodall (ihr vertrau ich da am meisten), auch ranghohe Weibchen hat sie dabei beobachtet, dass sie rangniedrigere überfallen, ihr Baby töten und verspeisen.

Auch bein Männchen ist beobachtet worden, dass sie getötete Tiere annagen. Sie fressen sie aber nicht ganz auf, was darauf hindeutet, dass es wie z.B. bei den Erdmännchen eher mit Rivalität aus Rangordnungsgründen in Verbindung steht.

Ach wie schön, dass ich wieder was dazulernen konnte, ich bin dir wirklich total dankbar für den Hinweis!

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Es gibt schon noch ein paar mehr renommierte Verhaltensforscher. Christophe Boesch ist z.B. auch ein sehr bekannter Name. Beide haben auch bei der Disney Produktion Schimpansen mitgewirkt. Übrigens ein sehr schöner Film, falls Du den noch nicht gesehen hast. 

Das Verhalten mit dem Essen der Artgenossen habe ich schon in vielen Tierdokus über Schimpansen gesehen. Gründe dafür sind auch Revierverhalten bzw. Krieg zwischen Clans, aufgestaute Hormone etc. aber auch, weil die das Fleisch scheinbar auch einfach mögen. 

Kommentar von ancanei ,

M-hmmmm. Ich finds erstaunlich, dass das bislang so völlig an mir vorübergegangen ist. Auf jeden Fall bin ich froh, diese Wissenslücke jetzt geschlossen zu haben. Vielleicht hatte ich es unbewusst ausgeblendet, aber ich wüsste nicht, wieso. Und in 'Schimpansen' war es auch drin? So merkwürdig, den hab ich ja hier, ich bin ja auch selbst totaler Dokujunkie. Klar gibts da auch viel Mist, aber 'Schimpansen' fand ich richtig klasse.
Auf animalplanet laufen auch tolle Serien, in denen auch einfach Tiere beobachtet und dabei gefilmt werden. Kattas, Erdmännchen und mein Liebling ist 'Die Elefantensaga'. Unter allen mir bekannten Wildlifedokus ein echtes Sahnehäubchen. Da hat Attenborough noch mitgemischt und der Nachruf auf Echo ist ganz von und mit ihm.
Kennst du den? (leider nur in englisch gefunden)

https://www.youtube.com/watch?v=J91-qcAGBVU

Kommentar von teafferman ,

"Das tun sie nicht, weil sie sich überlegen, dass die Löwinnen dann wieder rollig werden, sondern weil sich die, die so vorgingen, stärker vermehrten und sich das Erbgut letztlich durchsetzte"

Hier liegt de facto ein Widerspruch in sich vor, es sei denn, Du kannst irgendeine andere Begründung dafür liefern beruhend auf Fakten, dass das neue Löwenmännchen bzw. das neue Löwenmännchenpaar - was durchaus hier und da als Bildmaterial zum Nachweis vorliegt - die Jungen des besiegten Vorgängers töten. Denn tatsächlich werden die Löwinnen abhängig von Alter ihrer Jungen rollig, also befruchtbar. Deshalb ist seit Jahren in der Forschung anerkannt, dass durch die Tötung vorgefundener Junge eine zügigere eigene Vermehrung erzeugt werden soll. 

Bildmaterial als Nachweis, dass Hyänen eigene schwache Junge töten, existiert nach meiner Kenntnis nun schon mehr als ein Jahrzehnt. Ob es in die auf deutsch erschienene Literatur eingegangen ist oder nicht ist mir nicht bekannt. 

" Unter Schimpansen ist es garnicht mal so selten, dass sie sich gegenseitig töten - aber nicht verspeisen."

Dieses Phänomen wird erst beschrieben, seit der Mensch in ihre Habitate massiv zu ihrem einschränkenden Nachteil eingegriffen hat. In solchen Fällen gibt es dann auch Bildmaterial welches belegt, dass das getötete Herdentier auch verspeist wird. Zumindest dann, wenn ein Jungtier getötet wird. Was zunehmend innerhalb eines Rudels beobachtet und dokumentiert ist. 

Deine Ausführungen zu Bonobos werden nach aktueller wissenschaftlicher Auffassung durchaus nicht so platt wie von Dir dargestellt beschrieben. Hier wird schon länger ihre Habitateinschränkung über den bekannten langen Zeitraum mit berücksichtigt. Wobei dann heraus kommt, dass der Druck auf die Art mit der Zeit solches Sozialverhalten zum Arterhalt nötig machte. - Mit einer anderen Primatenart läuft ja genau auf diesem Erkenntnishorizont seit nun Jahrzehnten ein Versuch. 

Delphinfamilien bestehen ausschließlich aus Weibchen und geschlechtsunreifen Männchen. Sind die Männchen geschlechtsreif, werden sie Teil eigener sogenannte Schulen. 

Kannibalismus als solchen kann bis heute kein Forscher unter Delphinen nachweisen, weil es an technischen Mitteln fehlt. Tödliche Angriffe von männlichen Schulen dieser Art allerdings sind belegt. So weit mir bekannt auch aus Australien auf jeden Fall filmisch festgehalten. - Auch schon einige Jahre her. 

Tatsächlich ist alles genannte Filmmaterial auf youtube als Dokumentation zu finden. Der Plattform ist es dabei vollkommen egal, Was Du oder sonstwer für eine Meinung zu ihr haben. Es ist nur eine Plattform. 

Darüber hinaus sind meine Ausführungen alle schon lange in Schriftform auch auf Deutsch festgehalten. 

Kommentar von Hyaene ,

Auch von Hyänen hab ich schon gehört, dass rivalisierende und ranghohe Weibchen schon mal den Wurf einer Rivalin töten - aber nicht ihre eigenen Jungen. Sie bilden wie die Hyänen, Lemuren oder Bonobis ein Matriarchat. Und insbesondere bei den Hyänen haben die Jungs echt nichts zu lachen.

Da muss ich dir widersprechen:

Klar, es kann vorkommen. Dies wird aber bestraft. 

Im Gegenteil. Bei Hyänen gibt es sogar einen Kindergarten, indem die Frauen, ca. 4 Wochen nach der Geburt ihrer Kinder, dazukommen. Die Frauen verteidigen alle Kinder. Wenn die Frauen jagen gehen, passt mindestens eine Frau auf die Kinder auf. Ob es die Kinder schwer haben, hängt vom (vererbten) Rang und der Freunde, die sie verteidigen, ab. <--- Tüpfelhyänen sind zu Kognitionen fähig. 

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 98

Hallo, 

Kannibalismus kommt bei so ziemlich jeder Tierart vor.  Mäuse u.a fressen lebensunfähige Jungen. Kann allerdings auch an Eiweißmangel liegen. Meerschweinchen u.a fressen tote Artgenossen um keine Fressfeinde anzulocken. Artgenossen fressen kann auch mit Verhaltensstörungen im Zusammenhang sein. 

Die Regel ist das nur bei Tieren wie z.B Gottesanbeterinnen (fressen nach der Paarung die Männchen). 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von Irgendwerxyz, 47

Hi,
viele Tiere töten aktiv ihre Artgenossen. Aus Hunger, Konkurrenzdruck oder um die eignen Gene schneller zu verbreiten. 

Eisbären z.B. fressen sehr gerne Eisbärenjunge. Auch die eigenen. Der Braunbär isst auch gerne Jungtiere aber bevorzugt die von anderen Vätern. Wölfe fressen bei Hungersnot Jungtiere aus dem eigenen Rudel aber lassen der Leitwölfin ihre Jungen. 

Eine Gottesanbeterin frisst ihren Partner noch während dem Akt - beißt ihm den Kopf ab während er noch seinen Samen absondert. Viele Spinnen futtern das Männchen direkt nach dem Akt oder auch schon vorher wenn er es nicht geschickt anstellt. 

Schimpansen jagen Konkurrenten aus anderen Clans und fressen diese dann auch. Schimpansen essen sehr gerne Fleisch der Artgenossen aber eher das der Feinde. Ein Löwe tötet andere Löwen und auch die Jungtiere von denen. Da geht es dann um Konkurrenz beim Futter oder Reviere und das verbreiten der eigenen Gene, wenn sie ein Rudel übernehmen.

Mäusemütter und auch andere Tierarten fressen die eignen Jungtiere, wenn sie zu viele bekommen haben um alle durch zu bringen.

Dann gibt es noch Tiere, die unter anderem Aasfresser sind und Artgenossen fressen. Ergo sie töten nicht aktiv aber fressen halt was da ist. Meist sind das Vogelarten.

Alligatoren und Krokodile beschützen das Nest mit den Eiern und die Jungtiere noch eine Weile aber wenn die Jungen heranwachsen müssen sie sich auch vor ihren Müttern in Acht nehmen.

Bei Hechten und Barschen z.B. gehören Jungtiere der eigenen Art zum normalen Speiseplan. 

Natürlich kann man alles nie absolut sagen. Jedes fleischfressende Tier kann bei Not immer zum Kannibalen werden. Auch der Mensch - bestes Beispiel der Flugzeugabsturz in den Anden irgendwann in den 70ern. Anders herum muss nicht jeder Fleischesser, dessen Art man es nachsagt sie würde Artgenossen essen, auch Kannibale sein. Es gibt immer wieder überraschende Beobachtungen. 

Antwort
von botanicus, 80

Mit heutzutage hat das nichts zu tun, in der Natur gibt es Infantizid (Tötung von Jungtieren) nicht selten. Auch bei Kaninchen gibt es das, bei Wölfen und Hunden ... Sinn ist, den eigenen Jungen größere Chancen im Verbund zu sichern.

Bei geringen Nahrungsressourcen und großer Population gibt es auch manchmal Kannibalismus, bekanntestes Beispiel sind Krokodile.

Potentielle Geschlechtspartner (Löwen die Löwin) werden üblicherweise nicht getötet (außer Gliederfüßerarten nach dem Geschlechtsakt, Spinnen, Gottesanbeterinnen), das hätte ja auch keinen Sinn. Dann gibt es Beschädigungskämpfe unter Rivalen oder zur Revierverteidigung, manchmal enden die tödlich (Kaffernbüffel).

Kommentar von Wurzelstock ,

Woher kriegen denn Wölfe die eigenen Jungen her?

Antwort
von Buckykater, 29

Kindsmord ist im Tierreich weit verbreitet. es gibt ihn bei Affen. Delfinen, Nagetieren, Pferden und Zebras. Hengste töteten  das Fohlen eines Rivalen, Erdmännchen, Zebramangusten, Flußpferden, Wölfen und Hundeartigen, Bären, einigen Vögeln. Raubkatzen, Robben, Elefanten Bullen sehr selten auch Kühe haben schon Kälber getötetet. Schimpansen können sogar mir Vorsatz töten.  Es kommt vor daß mehrere Männchen einem Männchen einer anderen Gruppe auflauern und diese absichtlich zu Tode prügeln. Bei den meisten Tiere ist es wenn ein Männchen eine Gruppe übernimmt.  Das Männchen will schnell eigene Nachkommen zeugen. Darum tötet es die Jungen des Vorgängers. Dadurch werden die Weibchen schneller Paarungsbereit und paaren sich mit dem neuen Anführer. Wenn die ausgehungert sind kommt es bei vielen Raubtieren vor daß sie Artgenossen fressen.  Auch bei Menschen ist es in extremen Situationen schon vorgekommen. 

Antwort
von GrobGeschaetzt, 91

Wenn ein Löwenmännchen den alten Chef des Rudels besiegt und das Rudel übernimmt, tötet er alle Löwenbabys, weil die Weibchen nicht bereit zur Paarung sind, solange sie noch ihre Jungen säugen. Wenn die Babys tot sind, sind sie bald wieder paarungsbereit für das neue Männchen.

Antwort
von teafferman, 34

Da hast Du reichlich wenig Wissen aber eine ganze Menge Fehlbilder vermittelt bekommen. 

Ok. 

Bei den Löwen bilden die Weibchen ein Rudel. Dieses Rudel hat in der Regel nur ein männliches Mitglied, selten zwei. 

Das männliche Mitglied soll bestenfalls das stärkste seiner Art in der Umgebung sein, um für bestmögliche Nachkommen sorgen zu können über die Gene. 

Nun wird so ein Löwe halt mal alt und schwach. Und also von einem jüngeren und nun eben stärkeren Männchen verjagt. 

Das neue Männchen tötet in der Regel die vorhandenen Jungen seines Vorgängers. Auf diese Weise sorgt es dafür, dass es sich selbst so schnell als möglich vermehren kann. 

Genetisch erklärbar ist dieses Verhalten dadurch, dass nun mal Samen alter Männchen schwächer sind als jene von jungen. 

Nicht jede Löwin ist mit dieser Vorgehensweise einverstanden. Sie verteidigt also ihre Jungen unter Aufopferung ihres Lebens. Allerdings nur dann, wenn sich das Löwenrudel nicht einig ist bei der Abwehr. 

Nein. Die getöteten Artgenossen werden hier in der Regel nicht gefressen. Das Rudel verlässt die Gegend und lässt die getöteten Artgenossen zurück. 

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Krokodile

Hier gibt es viele Unterarten mit durchaus bemerkenswert unterschiedlichem Brutverhalten. 

Je nachdem, wo die Unterart lebt, sind die Aufzuchtbedingungen unterschiedlich. Je besser die natürlichen Entwicklungsbedingungen für den Nachwuchs sind, je weniger kümmert sich eine Art um sie nach der Geburt. Das ist auch bei uns Menschen so. Wofür es massenweise Beispiel gibt. 

Je weniger sich also eine Unterart um ihren Nachwuchs kümmern muss, je weniger Bezug haben die Eltern zu ihren gerade geschlüpften Jugen. Anders ausgedrückt: 

Je besser die Entwicklungsbedingungen für den Nachwuchs, je unfähiger sind die Eltern, ihren eigenen Nachwuchs als eigenen Nachwuchs wahr zu nehmen. 

Deshalb fressen Krokodile nicht ihre Jungen. Denn sie können sie ja gar nicht als ihre Jungen wahrnehmen. Sie stillen schlicht ihren Hunger. 

Wohingegen es eben auch mindestens eine Unterart gibt, die sich sehr lange und umfangreich um ihren Nachwuchs kümmert. Da ist dann auch das sich kümmernde Elternteil bereit, das eigene Leben für den Nachwuchs zu opfern. 

Gibt es also auch bei Krokodilen. Wenn ich recht erinnere im asiatisch-pazifischen Raum. 

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Hyänen

Hier ist das aggressivste Weibchen dominant. Es wird von einem sehr hohen Aggression erzeugenden Hormoncocktail gesteuert. 

Ein solcher Hormoncocktail macht Geduld als wahrgenommenes Gefühl unmöglich. 

Je schlechter die Lebensbedingungen von Hyänen, je höher dieser Hormoncocktail. 

Ein eher schwaches Junges mit groß zu ziehen würde zu viel Energie kosten und die sich bei dieser Art eben alleine fortpflanzenden Anführerin zu sehr schwächen. 

Zum Schutz des gesamten Rudels werden dann also die schwächeren Jungen von der Mutter getötet. Sie macht es, da sie als Herdenführerin das alleinige Recht dazu hat. Würde ein anderes Herdenmitglied eines ihrer Jungen töten, würde sie es als Angriff auf ihre Machtstellung wahrnehmen müssen und das andere Herdenmitglied ebenfalls töten müssen. Klae Herdenstruktur ist in deren Habitat nun mal überlebensnotwendig. 

Kommentar von teafferman ,

Nur sehr wenige Spinnenarten töten nach der Begattung ihre Männchen. Dann aber eben nur zur Arterhaltung. Denn wie schon vorher ausgeführt, steht die Arterhaltung an oberster Stelle auf dieser Erde. Es kommt also auf deren Lebensumstände an. 

Wenn ich recht die Sendung neulich über Spinnen in einem der Dritten Programme der ARD abgespeichert habe sind es weniger als 10% aller Spinnenarten weltweit, welche die Männchen nach der Begattung töten. 

Es geht also um eine durch diese zusätzliche leicht erbeutbare Nahrung Stärkung der Nachkommen im eigenen Körper entwickelnden Tiere. 

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Schweine fressen sich nur dann gegenseitig, wenn sie absolut keine andere Wahl haben. Schaue mal online nach "Schweinehochhaus". Aber beachte: Es kann Dir das kalte Grauen kommen, also nicht nur schlecht werden. 

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Bei Vögeln muss differenziert betrachtet werden gemäß meiner bisherigen Ausführungen:

Wenn ein großer Greifvogel mehrere Eier legt, aber nur Futter für ein Junges in der Natur zur Verfügung steht, dann tötet das stärkere Junge sein schwächeres Geschwisterchen und frisst es unter Umständen auch auf. Denn nur so kann in schlechten Jahren die Art erhalten bleiben. 

Wäre die Frage zu stellen, warum solche Greifvögel nicht einfach mal ein Jahr mit der Brut aussetzen. Diese Frage ist berechtigt und logisch. Aus einem ganz einfachen Grund:

Wer garantiert, dass im nächsten Jahr nicht wieder zu wenig Futter vorhanden ist für die Aufzucht aller geschlüpften Eier?

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Tatsächlich kann es bei Hühnern auch im Freiland vorkommen, dass sie über ein verletztes und schwaches Tier ihrer Art herfallen und es fressen. 

Warum?

Weil so die Gesundheit der gesamten Population besser gewährleistet wird als wenn das kranke Tier seine Artgenossen ansteckt. Womöglich hat es eine ansteckende Krankheit. Diese kann dann aber oft genug durch die Verdauung der Artgenossen abgetötet werden. 

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Primaten wie Schimpansen

Nach meiner Kenntnis kommt solches Verhalten innerhalb der selben Gruppe nur dann vor, wenn zu wenig Raum und Nahrung vorhanden ist. Ansonsten wird von einer anderen Gruppe oder einer anderen Art durchaus mal ein schwaches, meist junges Mitglied geraubt und gefressen. 

In diesem Fall geht es um die Deckung nötiger Nährstoffe. 

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Eine Ausnahme besonderer Art bei den Primaten stellen die Orang Utans dar. Von ihnen ist zahlreich dokumentiert, dass das Weibchen ihr Junges unter Lebensgefahr aus einer Gefahrenzone trägt, dieses Junge lieber ihren Feinden anvertraut - uns Menschen - als es mit sich in den Tod zu nehmen. 

Solche Weibchen schleppen sich dann aus dem von Menschen unter Feuer gelegten Habitat, dem Urwald, stellen sich an die nächste Straße bis ein Auto anhält, vergewissern sich, dass die darin befindlichen Menschen empathiefähig sind, übergeben ihr Junges und verschwinden wieder zurück ins Feuer, in den eigenen Tod. 

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Dass Delphine falsch wahr genommen werden stimmt nicht nur bezogen auf dieses Thema. 

Tatsächlich ist es uns Menschen immer noch leichter, auf einen sehr fernen Planeten zu reisen, als die eigenen Meere angemessen erkunden zu wollen. Wollen ist hier das entscheidende Wort. 

Wir können also nur von Momentaufnahmen berichten. Diese können bei Delphinen sehr grausam sein. 

Nicht überall. Aber, noch mal wiederholt: 

Unsere Erkenntnisse dazu sind noch viel zu gering. Es kann also nur festgestellt werden, ohne dass wir Hintergründe benennen könnten. 

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Tatsächlich gibt es manche Arten, wo sehr viel Nachwuchs produziert wird. Dann ernährt sich der Nachwuchs voneinander, frisst sich also gegenseitig auf. Und am Ende bleibt womöglich nur ein Junges dieser Art übrig. 

Wo kann da der Sinn liegen?

Ja. Auch schlicht im Arterhalt. 

Denn diese Arten würden mit ihrer Fortpflanzungsmethode auf andere Weise keine gesunde und starke neue Generation absichern können. 

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Noch mal zurück zu den Primaten. Denn da möchte ich abschließend noch von einer Tötung berichten, die ich vor einigen Monaten auf youtube unter den dortigen Dokumentationen angesehen habe. 

Ich will mich nicht auf die Art genau festlegen. Spielt hier auch gar keine Rolle. 

Die Art wird von einem Männchen angeführt. Direkt unter ihm steht ein starkes und erfahrenes Weibchen. 

Wie Du nun wohl schon selbst schlussfolgern magst, wird das starke Männchen irgendwann von einem jüngeren und nun eben stärkeren neuen Männchen aus seiner Stellung vertrieben. 

Diese Art kann ohne soziale Kontakte nicht leben. 

Das besiegte Männchen wird also aus der Herde ausgestoßen. So weit so nachvollziehbar. 

Im Film blieb das verstoßene alte und nun schwache Männchen immer in der Nähe der herumziehenden alten eigenen Herde. Es bettelte darum, als niedrigstes Mitglied der Herde akzeptiert zu werden. 

Es litt unter der Einsamkeit sehr gut sichtbar wie Hund

Kommentar von teafferman ,

Eines Nachts muss sich seine ehemalige Partnerin zu ihm geschlichen und ihn ermordet haben. Der ehemalige Partner war also von seinem Elend erlöst worden. 

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Und dann wurde eine Primatenart auf einer Insel ausgesetzt. Da laufen die Studien noch. Aber mittlerweile haben sich da manche Kriege abgespielt, so wie wir sie von uns Menschen kennen. 

Was die These bestätigt, Artenmord wird abhängig von vorhandener Nahrung UND vorhandenem Lebensraum begangen. 

Auf diese These kam die Vergleichende Verhaltensforschung durch ein Rattenexperiment. Dieses wurde mittlerweile wiederholt und im Ergebnis bestätigt. 

Ratten sind uns Menschen auf vielerlei Weise sehr ähnlich. Sicherlich wirst Du dieses Rattenexperiment der Vergleichenden Verhaltensforschung online finden können. Wenn es Dich denn interessiert 

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Auf der anderen Seite hat uns Wissenschaft Erkenntnisse über eine Bakterienart geliefert, die seit zwei Milliarden Jahren auf der Erde existiert. 

Diese Bakterien leben unter normalen Verhältnissen als Einzelgänger. 

Kommt es aber zu einem Notstand, so schließen sie sich zu Kolonien zusammen. Wer nicht zur Arterhaltung beitragen kann wird entsorgt - wie bei Ameisen auch üblich. Sie bauen wie wir Menschen eine Zivilisation auf, mit Straßen, Fabriken, Schienenverkehr und so fort. 

Stoßen sie auf eine artgleiche Kolonie, so werden aus zwei Kolonien eine einzige größere. 

Haben sich die äußeren Verhältnisse wieder so verändert, dass jede Bakterie alleine überleben kann, trennen sie sich voneinander und jedes Wesen lebt für sich. 

Kommentar von Wurzelstock ,

"Oh du Teafferman - da du hangest! Wenn das deine Evolution wüsste, das Herz würde ihr im Leibe zerspringen."

Die populärwissenschaftlichen TV-Sendungen sind gelegentlich zum Weinen.

Kommentar von teafferman ,

Wer keine Argumente hat kommt mit Plattitüden. Mir scheint, da steckt platt drin. Warum wohl?

Kommentar von Hyaene ,

Bei den Hyänen muss ich auch dir widersprechen ^^:

Nicht Aggressivität, sondern der Status entscheidet die Rangordnung. Die jüngste Tochter erbt den Rang der Königin. Den Rang kann man sich allerdings auch erarbeiten. Nämlich dann, wenn man sich mit hochrangigen zusammentut.

Der Tod der Babys ensteht meistens dadurch, dass entweder ein Baby zu hungrig bleibt, weil das Geschwisterchen es von der "Milchbar" verjagt oder es wird vom Geschwisterchen getötet. In der Angsfangszeit ist der Testosteronanteil im Blut der Kinder extrem hoch und legt sich erst nach einer Weile.

Es KANN vorkommen, dass die Mütter ihr Baby tötet, was aber NICHT die Norm ist. Im Gegenteil. 

Tüpfelhyänen gehören zu den liebevollsten und fürsorglichsten Müttern, die ihre Kinder, bis zum Schluss verteidigen.

Antwort
von dompfeifer, 74

Weit verbreitet ist der Kannibalismus vor allem bei Spinnen. Bei vielen Arten werden die Männchen nach der Begattung vom Weibchen gefressen. Bären töten die Kinder umworbener Weibchen. 

Elefantenkühe töten sofort nach der Geburt ihren Nachwuchs, wenn sie nicht gewaltsam daran gehindert werden für einige Minuten. Danach nehmen sie sich ihrer Kinder liebevoll an. Das stellt so eine Art "natürliche Geburtenkontrolle per Mehrheitsbeschluss" dar. Die Elefantenherde lässt nur so viele Neugeborene überleben, wie es angesichts der eingeschätzten Ernährungslage kollektiv durchbringen kann. 

Kommentar von ancanei ,

In superseltenen Fällen kommt es bei ganz jungen Elefantenkühen vor, dass sie gegen ihr Junges vorgehen. Ich weiß konkret nur von einem Fall, in dem das Kalb aber gerettet werden konnte. Aber in den allermeisten Fällen sind Elefantenkühe hingebungsvolle Mütter.

In der freien Wildbahn separieren sich manche Elefantenkühe zur Geburt, aber es kommt - vor allem bei Erstgebärenden jungen Kühen häufiger vor, dass sie im Kreise der Schwestern, Tanten und der Mutter gebären. Es ist dort superwichtig, dass die Kälber möglichst schnell aufstehen, um zu trinken und nach einer kurzen Weile schubsen die Mütter sie etwas grob an, um sie zu ermuntern, aufzustehen.

Möglicherweise hat dieses Verhalten zu der irrigen Meinung beigetragen, dass Elefantenmütter ihre Kinder umbringen wollen, aber mittlerweile weiß man, dass das ein ursprüngliches Verhalten aus der freien Wildbahn ist und keine Gefährdung für den Nachwuchs darstellt. Heute gibt es auch schon Zoos, in denen Elefantenkühe im Kreise ihrer Familie gebären, das hat einen beruhigenden Einfluss auf die gebärende Kuh, vor allem, wenn sie noch unerfahren ist. 

In den letzten Jahren hat die Verhaltensforschung riesige Sprünge gemacht, gerade die (leider) gefährdeten Elefanten sind natürlich im Focus der Forscher. Erkenntnisse von vor 10 Jahren sind nicht selten völlig überholt. Und wer weiß, was in 10 Jahren ist

Antwort
von nowka20, 33

alle vierbeinigen raubtiere töten gerne fremde junge, um sich dann mit deren mutter zu paaren, um eigene junge in die welt zu setzen

Antwort
von realsausi2, 49

Es kommt häufig vor, dass Männchen Nachwuchs, den sie nicht selbst gezeugt haben, töten, damit die Mutter für ihre Gene empfänglich wird.

Kommentar von Wurzelstock ,

Pardon, Realsausi - Tiere haben gewöhnlich keinen Biologieunterricht.

Kommentar von realsausi2 ,

Wenn die Evolution den gebraucht hätte, wären wir heute noch Einzeller.

Kommentar von Wurzelstock ,

Richtig. Die Evolution frisst ihre Kinder ;-))

Antwort
von Vivibirne, 28

Manche 🕷 Spinnenarten. Die Kinder essen die Mutter auf während sie die Eier legt.

Kommentar von Neapelgelb ,

Wie ist denn da der zeitliche Ablauf? Die Spinne legt die Eier doch erst? Wi können die noch in den Eiern befindlichen "Kinder" die Mutter auffressen?

Antwort
von DerJustinBieber, 94

Ich weiß nur dass sich sogar schon Babykrokodile gegenseitig aufessen.

Antwort
von Muggelchen71, 91

Spinnen töten nach der Begattung das Männchen.

Die Gottesanbeterin beisst nach dem Akt dem Männchen den Kopf ab.

Lebendgebärende Fische (zB Guppys) fressen ihre eigenen Jungen, wenn nicht genügend versteckmöglichkeiten vorhanden sind.

Antwort
von Neapelgelb, 70

Da gibts jede Menge Tiere, von Marienkäfer(larve) bis Großkatze. 

Marienkäferlarven sind die schlimmsten Kannibalen, die ich je gesehen hab, die fressen sich solange gegenseitig auf, bis nur noch eine übrig ist. 

Antwort
von Durineya, 97

Schweine fressen alles. Auch sich gegenseitig. Ob sie ihre Ferkel töten? Hmh, bestimmt, wenn sie merken, dass sie nicht überleben werden. Das machen aber fast alle Tiere.

Kommentar von botanicus ,

Schweine fressen sich nicht gegenseitig. Es komm allenfalls vor, dass sie sich in enger Gefangenschaft die Ohren abbeißen, aber sie fressen sich nicht und es ist kein natürliches Verhalten. kein Kannibalismus.

Kommentar von Wurzelstock ,

Sie töten und fressen ihre eigenen Ferkel. das ist allerdings kein normales Verhalten, sondern ein Problem in der Schweinezucht. Seinerzeit waren die Ursachen noch ungeklärt. Man vermutete, dass das Phänomen in Ställen auftritt, in denen es Ratten gab. Die Sauen werfen sich auf die vorbeihuschenden Tiere, um sie zu töten und fressen sie dann. Mit ihren Ferkeln genauso.

Kommentar von Durineya ,

Schweine Fressen auch Aas und Abfälle. Da ist es nur naheliegend, dass sie auch Kadaver von Artgenossen nehmen. Es sind schließlich auch Fälle bekannt, in denen Menschen von Schweinen gefressen wurden.

Jedes Tier tötet übrigens nicht überlebensfähigen Nachwuchs. Auch, wenn nicht alle den getöteten Nachwuchs auch fressen.

Kommentar von Wurzelstock ,

Das ist eine viel zu glatte Universalformel, um sie sich zu eigen machen zu können.

Kommentar von kuechentiger ,

Das wußte schon Wilhelm Busch...
http://images.zeno.org/Literatur/I/big/bwe1244a.jpg

Antwort
von Decko1982, 82

Hühner, sehen Hühner Blut werden sie zu Kanibalen

Kommentar von botanicus ,

Was ist denn das für eine Geschichte? Nee, nee ...

Kommentar von Decko1982 ,

Glaub oder glaub nicht, ist so ,es gibt sogar kleine rote Sonnenbrillen für Hühner damit sie kein Blut erkennen können wenn viele zusammen sind und sich nicht gegenseitig totpicken wenn eins verletzt ist oder geschlachtet wird

Kommentar von botanicus ,

Nein, das glaube ich nicht. Was Du meinst, ist das verhaltensgestörte Picken von Batteriehühnern. Sie verletzten sich und töten sich, aber sie fressen sich nicht gegenseitig und es ist kein natürliches Verhalten. Das hat nichts mit Kannibalismus zu tun.

Kommentar von Decko1982 ,

Wenn du mal aufs Land kommen solltest und zufälligerweise ein Huhn geschlachtet wird achte auf die blutigen Gedärme und schau den anderen Hühner zu wie sie sich verhalten, hat nix mit Freiland oder Bodenhaltung zutun

Antwort
von Mabelin, 86

Delfine spielen angeblich mit Baby Dekfinen ( Baby als Ball umfunktioniert ) Ball

Kommentar von Jun12 ,

??? 

Kommentar von botanicus ,

Das halte ich für ein Märchen.

Kommentar von Neapelgelb ,

Das ist dokumentiert. 

Kommentar von Neapelgelb ,

Au die Schnelle hab ich nur das gefunden, aber ich hab schon eine Doku gesehen, ist lange her, wo Define ein Jungtier kaputtgespielt haben. 

Delfine können auch anders
Es wird wohl kein anderes Tier so verklärt gesehen wie der Delfin. Durch seine hohe Intelligenz, seine Neugier, sein freundliches Verhalten den Menschen gegenüber wird er von manchen Tierfreunden als nicht-menschliche Person tituliert; von ihnen wird auch gefordert, dass der Meeressäuger die gleichen Rechte haben sollte wie seine zweibeinigen Fans.

Große Tümmler in Neuseeland (Foto: S. und C. Dürsch)

Doch Delfine können auch anders. Darüber spricht der Tierexperte Dr. Mario Ludwig im Deutschlandradio/Wissen.

So erfahren wir im Interview, dass der Große Tümmler („Flipper“) eigentlich ein Sexualstraftäter wäre, wenn man ihn tatsächlich den Menschen gleich setzen würde. Auch wenn er als recht sozial gilt, übt er gewalttätige Sexualpraktiken aus. Dazu gehört, dass er zusammen mit seinen „Kumpels“ ein Delfinweibchen aus der Gruppe drängt, um es anschließend zur Kopulation zu zwingen. Er geht sogar so weit, ein Neugeborenes, das das Weibchen bei sich führt, zu töten, damit seine Auserwählte Lust bekommt, sich erneut fortzupflanzen. Auf diese brutale Weise stellt er sicher, dass seine Gene weitergegeben werden. Dieses Verhalten kennt man übrigens auch von Löwen. http://www.meeresakrobaten.de/2012/04/delfine-koennen-auch-anders/



Kommentar von ancanei ,

Kann in Einzelfällen vorkommen, aber nicht in den eigenen Schulen, sondern wenn z.B. ne Gruppe aus Junggesellen auf Krawall aus ist. Das hat man meines Wissens nach nur selten beobachtet, doch das gibts.
Aber normalerweise sind Delfinkälber sicher in ihrer Schule, Delfine und einige andere Wale wie die Orcas, Zwergwale usw. sind äußerst soziale Tiere, die auch aufeinander aufpassen :)

Antwort
von ponyfliege, 50

ohne grund tun das eigentlich nur menschen.

Antwort
von UncelBens, 85

Eisbären essen manchmal eines ihrer Jungen wenn die Mutter keine Nahrung findet. Das machst sie aber nur damit sie die anderen Jungen weiterhin am leben halten kann.

Hoffe die Antwort hat dir geholfen.

MfG

Kommentar von Jun12 ,

Ja. Hat sie. 

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