Frage von CamelWolf, 1.031

Welche Bedeutung haben Bücher für Euch?

Ich persönlich finde es immer etwas komisch, wenn Menschen teuerste Unterhaltungselektronik zu Hause haben, aber kein einziges Buch. Bin ich jetzt einfach schon zu alt um das zu verstehen ????

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rocker73, 462

Nein, biste nicht. Für mich gehören Bücher zu den wichtigsten Dingen die der Mensch je erfunden hat, die Fhigkeit sich Geschichten auszudenken und dies in Schrift zu fassen ist ein unglaubliches Talent!

Bücher bringen mich in Welten, die besser sind, wenn ich von der echten Welt mal die Nase voll habe. Bücher sorgen dafür das ich jedes Gefühl spüren kann, Freude, Trauer, Ärger, Angst, Neid und vielleicht auch Liebe bei tollen Autoren...

Bücher geben mir Hoffnung auf eine gute Welt mit guten Menschen.

LG

Antwort
von YuyuKnows, 556

Jeder hat eine andere Form der Unterhaltung für sich gefunden.

Es gibt Menschen, die lesen Bücher, als würden sie sich eine Line ziehen. Schnell, intensiv und süchtig.

Dann wiederum gibt es jene, welche sich nur die Schullektüren kurz angesehen haben und seither kein einziges Buch jemals beachtet haben, jedoch in ihrer Freizeit sehr gerne verschiedene Spiele spielen, wo oft genug auch eine sehr interessante Story auftaucht.

Sie alle haben eines gemeinsam: jeder von ihnen hat Spaß.

Es muss nichts heißen, wenn man keine Bücher liest - die einen mögen es mehr, als die anderen. Wenn du also keinen Menschen in deinem Umfeld akzeptierst, der kein einziges Buch in seinem Leben gelesen hat, so ist es Recht. 

Aber das bedeutet nicht, dass sie minder Wert haben oder gar "dumm" sind. Es ist einfach nicht ihres. 

Kommentar von WeiSte ,

Die Schullektüre, d.h. die Autoren welche wir damals in Deutsch und Englisch gelesen haben hätten allerdings auch bei mir nicht dazu beigetragen, die Lust aufs Lesen zu fördern. In Deutsch z.B. Robert Musil und in Englisch Harold Pinter. Da kann ich verstehen, wenn jemand danach nie mehr ein Buch anrührt ;-)

Antwort
von Tasha, 42

Bücher haben schon einen hohen Stellenwert für mich, ich habe aber wenig Platz. Ich besitze ca. 500-700 Bücher (bin mit 500 Büchern eingezogen, es kamen einige dazu, aber ich muss auch immer wieder welche abgeben). Wenn die Regale nun mal voll sind, müssen Bücher gehen, die nicht mehr gelesen werden oder eine Enttäuschung waren.

Inzwischen habe ich einige Bücher auch auf einem E-Book-Reader. Das sind Bücher, die mir nicht ganz so wichtig sind und oft englischsprachige, die dann als E-Book nur wenige Euro kosten (z.B. "Miss Minimalist" für 0,99 €).

Viele Menschen sind heute vom E-Bookreader begeistert, und wenn man wenig Geld hat oder der Wohnraum in der eigenen Gegend sehr teuer ist oder oft umziehen muss, kann es sich lohnen, Bücher stark oder sogar komplett zu reduzieren und alles auf Readern oder Festplatten zu haben. Natürlich ist das nicht für jeden etwas, aber viele lieben den Reader entweder genauso oder sogar mehr als das gedruckte Buch. Wer oft unterwegs ist, kann und will nicht immer seine ganzen Lieblingsbücher oder Fachbücher mitschleppen, da lohnt sich ein Reader schon. Bei englischsprachigen Büchern zeigt sich das zudem noch im Preis: Wool 1-3 kosteten zusammen als E-Book genauso viel wie eines der gedruckten Bücher.

Zudem veralten viele Bücher heute sehr schnell. Bücher, die noch vor 2 Jahren 50 € kosteten, findet man oft in Billigläden oder Restpostenkisten für 10 €. Romane will kein Antiquariat haben (okay, man kann online verkaufen). Wenn ich Bücher online günstig kaufe - für einen bis 3 €/ Roman oder 5 bis 10 € für ein dickeres Kochbuch - dann verkaufe ich viele wieder - besonders die Romane - weil ich die einfach ein- oder zweimal lesen wollte. Dafür lohnt sich das Aufbewahren nicht.

Ich finde es aber erschreckend, wie schnell Bücher heute veralten, wie wenig man z.T. für neu aussehende Bücher verlangen kann, die man vor einem oder zwei Jahren gekauft hat. Viele bekommt man schon nach kurzer Zeit nicht mehr neu. Das heißt, das Buch ist in einigen Bereichen der Zeitschrift gleichzusetzen: Lesen und wegwerfen (oder weiterverkaufen). Dafür lohnt sich dann wirklich eher die elektronische Nutzung.

Außerdem haben heute viele Menschen, die oft umziehen oder später ein Haus kaufen wollen etc. eher kleine Möbel, die schnell umgestellt oder abgebaut werden konnten. Früher hatte man die große Schrankwand und die große Bücherwand, heute hat man kleine Regale und sehr oft ist der Flachbildfernseher Mittelpunkt des Wohnzimmers. Dazu kommt der Trend zum leer aussehenden Zimmer, gerade Wohn- oder Schlafzimmer: Fernseher, Sofa, Couchtisch. Bett, Nachttisch, Kleiderschrank mit Spiegelfront. Ein volles Bücherregal finden einige Menschen schon störend, unordentlich. Mir sagte eine Verwandte mal im Studentenzimmer, dass sie gehen müsse, sie könne nicht die ganze Zeit auf "die Bücherfront" schauen.

Eine Bekannte von mir, die sehr viel liest, hat ein leeres Wohnzimmer mit teurem Fernseher und eine lange Bücherwand im Flur des renovierten Kellers. Also auf dem Weg zum Gästezimmer und zur Sauna. Die Bücher stören dort nicht, wenn sie Gäste empfängt, die nicht über Nacht bleiben, man kann im Wohnzimmer sitzen und die "klaren Formen" und die freie Fläche genießen, wie das heute offenbar meist von Wohnzeitschriften etc. vorgegeben wird.

Antwort
von KampfKuchen15, 255

Hallo! :)
Bücher haben bei mir einen sehr hohen Stellenwert... :) Auch wenn ich momentan nicht viel lese, sind sie dennoch sehr wichtig. :)
Mit Ebooks und Ähnlichem kann ich mich dafür nicht so wirklich anfreunden... Klar haben die Ebooks Vorzüge, dennoch kommt meiner Meinung nach nichts gegen ein frisch gedrucktes Buch an. Außerdem finde ich den Anblick im Regal einfach viel zu schön... :D
Aber dazu muss ich sagen, dass es bei mir eher ausgewogen ist, also zwischen Unterhaltungselektronik und Büchern.
Ohne Bücher würde es bei mir wahrscheinlich gar nicht gehen. ;)
PS: Ich bin 15... ;)
LG :)

Kommentar von oglumbakgitxD ,

Grinst du immer so oft, wenn du irgendwas erzählst. :)

Kommentar von KampfKuchen15 ,

Ich finde Smileys lassen das alles freundlicher wirken... ;)

Antwort
von LC2015, 242

Bücher nehmen in meinem Alltag eine relativ wichtige Rolle ein. Ich lese etwa 1-2 Bücher pro Woche, allerdings fast ausschließlich Sachbücher. Der Hintergrund ist ziemlich simpel. Es gibt und gab viele schlaue Menschen, die sehr schlaue Dinge aufgeschrieben haben. Ich versuche in den Bereichen, die mich selbst betreffen und die für mich nützlich sind, das Wissen dieser Leute "aufzusaugen".

Gegenüber Romanen bevorzuge ich in der Regel Filme und Serien, daher lese ich nur gelegentlich Romane. Wenn es um Unterhaltung geht, greife ich also auch eher zur Unterhaltungselektronik als zum Buch ;-)

Antwort
von mistergl, 250

Nein, nur etwas intolerant. Wenn man keine Bücher liest, heißt es nicht zwingend das man hinterm Mond leben muss. Seit dem Zeitalter des Internets bekommst du jegliche Informationen über irgendwas auch übers WWW.

Allerdings muss ich eins sagen, wenn du was über Menschen und Zwischenmenschlichen lernen willst, lies ein paar gute Romane von großen Schriftstellern. Da lernst du Sachen, die dir übers Internet eher schwer bis gar nicht vermittlet werden können. Noch besser ist natürlich rausgehen und eigene Erfahrungen machen ;)

Antwort
von SerenaEvans, 190

Bücher bestimmen meinen beruflichen und privaten Alltag. Menschen, die wirklich gar kein Buch Zuhause haben bzw. außer der Schullektüre in ihrem Leben nichts gelesen haben, sind mir suspekt.

Bücher regen ganz anders das Kopfkino an, als sich bloß vom Fernseher berieseln zu lassen. Ich schaue gerne mal einen guten Film, aber ich könnte mir ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen.

Antwort
von Warhero2, 98

Hey,

Ich denke echt, dass das auf die Person ankommt und nicht auf das Alter. Ich bin zum Beispiel erst 17 und habe bestimmt mehr als 400 Bücher in meinem Zimmer stehen und fast alle (teils zwei mal) gelesen. Gleichzeitig habe ich auch "teuerste Unterhaltungselektronik" in Form eines neuen Computers aber ich denke nicht, dass das eine das andere ausschließt. Nachmittags spiele ich dann mit anderen am PC, aber wenn ich alleine bin liege ich meistens im Bett und lese etwas :)

mfg 

Antwort
von Lesehund, 58

Hallo, ich bin, ehrlich gesagt, froh über deine Frage. Ich, zum Beispiel, bin 14 und da ist Lesen nur für "Streber" üblich. Ich habe bereits in frühen Kindesjahren, anstatt auf der Wii oder Xbox zu zocken oder auf der Straße Sammelkarten zu tauschen, gelesen. In der 3. Klasse las ich in einem Monat alle Harry-Potter-Bänder. Dafür allerdings, betätigte ich mich kaum sportlich und auch jetzt ist es nicht zwingend etwas für mich. Ich finde, wenn man ein Buch liest, ist es wie bei den Schauspielern. Du erfährst nicht nur über den Protagonisten Dinge, es ist nicht einfach ein Text, den du liest, es ist wie ein anderes Leben, als ob du für kurze Zeit das Leben einer anderen Person leben würdest. Du verstehst die Person, kannst ihre Emotionen und Gedanken auf einmal nachvollziehen (obwohl das eher vom Buch abhängt), du BIST fast diese Person. Bei mir beispielsweise ist es oft so, dass wenn ich bei einer Stelle aufhöre, wo die Person wütend ist, ich irgendwie auch wütender bin. Bei einem Schauspieler ist es auch so, dass wenn er eine Rolle spielt, er sie nicht einfach nur spielt, er IST diese Rolle, deshalb der Vergleich mit dem Schauspieler. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte damit sagen, dass Bücher etwas Tolles und Wunderbares sind. Du lernst, dich besser auszudrücken und reist durch Raum und Zeit. Man braucht nicht irgendeine Zeitmaschine, um zu sehen, wie die Vergangenheit war, denn dazu gibt es authentische, faszinierende Bücher. Und wenn du keinen Bock auf Geschichtsunterricht hast, dann lerne fabelhafte Zauberwesen kennen, die dich mit in eine andere Welt nehmen. Fazit: Mit Büchern kann man praktisch für eine kurze Zeit, ein anderes Leben leben.

Kommentar von Megafrodo ,

Realitätsflucht kann aber auch gefährlich sein :) sowohl bei Büchern, als auch bei den z.B. Games

Antwort
von BerlinEastside, 281

Ich habe keine Ahnung, wie alt du bist, und was du so verstehen kannst. ;-)

Ich fühle mich irgendwie angesprochen. Denn ich habe "teuerste" Unterhaltungselektronik zu Hause, aber kein einziges Buch. Na ja, nicht ganz richtig. Ich habe 2 alte Kochbücher, die mir meine Mama geschenkt hat, als ich ausgezogen bin, damit der Sohnemann, nicht verhungert, oder sein ganzes Geld beim Döner Mann lässt. :D

Was sagt das eigentlich über mich aus, dass ich kein Buch besitze, und auch keine lese?

Welche Bedeutung haben Bücher für Euch?

Für mich haben Bücher keinerlei Bedeutung. Die Bücher die ich in meinem Leben gelesen habe, kannst du an einer Hand abzählen. Von Comic- und Schulbüchern mal abgesehen.

Vermutlich willst du jetzt auch noch wissen, warum das so ist? Muss ich mal drüber nachdenken, und versuchs mal zu erklären, was du so schwer verstehen kannst.

Vermutlich fängts schon damit an, dass ich nicht damit aufgewachsen bin. Ich komm jetzt eher aus einem, wie man heute sagt, "bildungsfernen" Haushalt. Wir hatten keine Bücher. Meine Mutter hat allenfalls "Groschenromane" gelesen. Und einen Lehrer hatte ich auch nicht, der da eine Leidenschaft, bei mir "wecken" wollte.

Ich war in meiner Kindheit und Jugend, viel draußen, und alles andere als ein "Stubenhocker". Ich habe nix vermisst. Schon gar keine Bücher. Und später, habe ich gedacht, warum sollte man sich tagelang, durch ein Buch "quälen", wenn man den Film innerhalb von 2 Stunden schauen kann.

Aber seit einiger Zeit, habe ich meine "Liebe" zu Hörbüchern entdeckt. Das find ich eigentlich ganz entspannend, sich ein Buch vorlesen zu lassen. Im Gegensatz zum selber lesen, dass ich dann teilweise, doch recht anstrengend finde.

Ich hoffe, du kannst mich verstehen. :-)


Kommentar von DonkeyDerby ,

Schön geschrieben, gut erklärt! Schließlich ist das Buch nur ein Medium von vielen!

Antwort
von Tuehpi, 197

Bücher haben für mich eine große Bedeutung. 

Ich habe sehr früh angefangen Bücher zu lesen, und auch immer viel gelesen. Und zwar alles was ich irgendwie in die Finger bekommen konnte. Klar, es gab dann auch mal Phasen in denen die Zeit zum Lesen fehlte, aber ganz ist es nie aus dem Leben verschwunden. 

Mittlerweile wurden bei mir die "echten" Bücher durch eBooks ersetzt. Sind tranportabler, nehmen weniger Platz in Haus & Koffer weg und ich muss keine Leselampe am Bett mehr benutzen da ich auf dem iPad lese. Finde ich persönlich VIEL angenehmer für die Augen. 

Aber ein paar Dinge werde ich immer vermissen: Der Geruch wenn man ein Buch aufschlägt und die Nase reinsteckt. Die Sauerstoffarme Hitze unter der Bettdecke wenn man stundenlang heimlich mit Taschenlampe gelesen hat. Und die Textur von altem Papier und einem Ledereinband unter den Fingern. iPads sind so kalt und irgendwie emotionslos.

Und im Auto kommen Hörbücher total gut. Ist der Sicherheit deutlich zuträglich, weils den Fahrstil irgendwie zähmt. 

Antwort
von viju1307, 83

Ich bin 14 Jahre alt und für mich sind Bücher einfach ALLES. Lesen ist mein Hobby, habe inzwischen ca. 600 Jugendbücher.

Vielleicht kommt es manchen seltsam oder nicht aus dieser Zeit vor, aber bei uns in der Klasse für die meisten Leute ganz normal.

Wir leihen uns auch gegenseitig Bücher aus und schreiben selber Geschichten.

Wir haben alle ein Handy, aber die Überzahl meiner Freunde mag Bücher trotzdem lieber, nur ein paar finden es out, weil sie "cool" sein wollen, es aber dadurch nicht sind.

Mir persönlich sind Bücher genauso wichtig wie meine Katze und Musik. Man kann in andere Welten eintauchen, einfach alles ausblenden.

E-Book Reader sind zwar etwas zwischen Buch und digitaler Medie, ich finde sie aber nicht gut, da ich die Seiten, den Geruch des Buches fühlen und anfassen möchte.

Ich brauche Bücher und finde es eher unnormal Bücher nicht zu mögen.

Ich hoffe ich konnte helfen, da es ja schon 50 Antworten gibt...

Viju1307

Antwort
von rotesand, 124

Hallo!

Ich finde das nicht komisch (bin 25) --------> weil jeder ein anderes Hobby hat bzw. andere Prioritäten setzt! Wenn jemand moderne HiFi-Sachen einem Bücherschrank bevorzugt, ist er deswegen für mich kein "schlechterer" oder weniger gebildeter Mensch. 

Mein Cousin z.B., mit dem ich mich gestern unterhielt, besitzt außer einem Atlas & diversen Ratgebern keine Bücher, liest auch nicht wirklich.. und ich achte ihn genauso :)

Ich persönlich besitze zwar recht viele Bücher & habe sie alle auch tatsächlich gelesen -------> aber ich lese hauptsächlich Sachbücher & auf wahren Begebenheiten basierende Literatur wie Biographien. 

Antwort
von Anita1211, 208

Nun ja, der Besitz von teurer Unterhaltungselektronik hat auch oft eher etwas mit Status zu tun und weniger mit Bildung. Das fängt schon in der Schule an. Es reicht kein einfaches Handy, es muss das High-End-Smartphone sein. Welche Funktionen das Gerät tatsächlich hat, ist da meist völlig egal. Es geht ums Dazugehören und Mitreden-können. Der Computer Zuhause wird dann zügig durch Tablets und Heimkino-Systeme mit konkaven 3d-Bildschirmen ergänzt. Haben ist besser als brauchen, das ist die gängige Praxis!

Und man bekommt das alles relativ einfach, auf Raten mit Null-Zins-Finanzierung. Das kann man bei Büchern nicht sagen. 

Darauf zu schließen, dass jemand ungebildet ist der keine Bücher hat, wäre voreilig. Viele haben gar nicht den Platz für Bücherregale oder holen der Umwelt zuliebe ein E-Book. Mal abgesehen davon, dass durch das Lesen diverser Belletristik die Bildung nicht unbedingt steigt :)

Ich selbst gebe pro Jahr ca. 250 € für Bücher aus. Fast alles E-Books (deutlich günstiger als Hardcopy), weil ich auf Reisen keinen extra Koffer mitschleppen will und auch sonst eine größere Wohnung mit Bibliothek bräuchte. So besitze ich ca. 700 Bücher, aber nur 150 als Hardcopy.

Antwort
von Dahika, 176

Wenn ich auf eine einsame Insel gehen müsste, würde ich Bücher, Bücher  und noch mal  Bücher mitnehmen.

Mit tun Leute leid, die keinen Zugang zum Lesen haben. Die eigenen Filme, die sich im Kopf beim Lesen abspielen, sind doch die allerbesten.

Da ich allerdings in meine Urlaube nicht ganze Bibliotheken mitschleppen kann, habe ich nun sehr viele Bücher auf ebook gespeichert.
Ohne mein ebook gehe ich nirgendwo hin.

Kommentar von Kuro48 ,

Mit tun Leute leid, die keinen Zugang zum Lesen haben. Die eigenen
Filme, die sich im Kopf beim Lesen abspielen, sind doch die allerbesten.

Und warum sollten sie dir leid tun? Ich denke um eine Welt zu erschaffen (wenn man es denn will, das muss auch gegeben sein) braucht man kein Buch sondern nur seinen Kopf. Man kann gerade vor dem Schlafen auch von Filmen oder komplett ohne Vorlage ganz frei eine Welt erschaffen und darin Geschichten spielen lassen. Wenn es nur darum geht seine Phantasie freien Lauf zu lassen, braucht man nicht mehr als seinen Verstand und eine Idee.

Antwort
von AnimefanElla, 15

Für mich sind Bücher auch sehr wichtig. Bei mir passierte es letzte Jahr (in der 11. Klasse), dass jemand gestand, er habe noch nie ein ganzes Buch gelesen. Bücher sind (meistens) günstiger als andere Unterhaltungsmedien und ich finde sie bringen Gefühle besser rüber als z.B. Filme. 

Mit Büchern kann man sich bilden, freuen, gruseln und vieles mehr. Auch erscheinen sie weniger vergänglich, da ich z.B. auch die 50 Jahre alten Bücher meines Großvaters noch lese.

Antwort
von kiniro, 74

Meine Tochter und ich sind Leseratten.
Ich bin in zwei Büchereien angemeldet, in denen wir regelmäßig mindestens jeweils 2 Bücher ausleihen.
Im Bücherschrank  bzw. darauf stehen Bücher diverser Sparten.
Ich habe auch welche auf meinem Kindle.

Zudem lesen wir viel im Netz.

Ich behaupte mal, dass die Menschen, die heute die neuese Elektronik zuhause haben, in der Vor-Internetzeit auch nicht häufiger ein Buch in die Hand genommen hätten bzw. besessen hätten.

Antwort
von Katerlovely, 45

Nein, Du bist keineswegs zu alt dafür. Bücher wurden mir wichtig, als ich nicht mehr gezwungen wurde, zu lesen. Gerade habe ich ein wunderschönes Buch auf der Straße? gefunden, was mich interessiert "Wenn Tiere weinen ".Ich  möchte mich damit in die Psyche meines Katers versetzen, denn ich habe ihn im letztem Jahr, nach einem Darmverschluss das Leben gerettet. Ich habe ihn zum ersten und hoffentlich letztem Mal weinen gehört.

Alles Liebe

Antwort
von WeiSte, 287

Ich liebe Bücher.

Im Wohnzimmer haben wir einen Schrank voll davon, im Arbeitszimmer an sämtlichen Wänden Regale voller Bücher, selbst im Schlafzimmer noch ein großes Bücherregal voll.

Dabei ist alles: Weltliteratur, aktuelle Unterhaltungsliteratur ohne "besonderen" Anspruch, Sachbücher, Bildbände, Reiseführer, ...

Ob im Urlaub oder zu Hause: ich kann an keinem Buchladen vorbei gehen. Wenigstens mal kurz reinschauen, ob es noch irgend ein Buch gibt, was ich noch nie gesehen habe und "ganz dringend brauche" ...

Und obwohl ich ständig lese, stapeln sich bei mir immer drei, vier neue Bücher auf der "Warteliste". Es ist also noch nie passiert, dass ich ein Buch fertig gelesen habe und danach erst mal noch kein neues parat hatte.

E-Books oder Hörbücher kommen mir übrigens nicht ins Haus. Das müssen schon richtige Bücher aus Papier sein!

Kommentar von Dahika ,

DAs habe ich auch mal gedacht. Aber die Abschlepperei mit all den Büchern, wenn man in Urlaub fährt, war mir doch zu anstrengend. Ich habe mir daher irgendwann mal den Kindle gegönnt. Seitdem habe ich, wenn ich in Urlaub fliege, immer mindestens 20 "Bücher" dabei. Das reicht so gerade. Ud da sie auf dem Kindle sind, wiegen sie nichts.
Allerdings lese ich auf dem Kindle nur Unterhaltungsliteratur.

Antwort
von LovingHope, 74

In meiner Kindheit habe ich ständig gelesen und auch jetzt sind mir Bücher immer noch sehr wichtig, auch wenn ich nicht mehr so viel Zeit zum Lesen habe. In meinem Fall spielt eben die Musik auch noch eine grosse Rolle =)

Ich lese mittlerweile einfach andere Bücher - früher waren es vor allem Romane jeglicher Art, auch ein paar bekannte Fantasyreihen oder auch Krimis und Thriller.

Jetzt interessiere ich mich mehr für biographische Werke [wie die Leute heutzutage in Russland leben, Reiseberichte etc.] oder Fremdsprachiges - weil ich durch die Bücher etwas Neues lernen will und in eine Welt eintauchen, die ich anders kaum oder nicht in nächster Zukunft erreichen kann.

Für mich sind Bücher eine Erweiterung des Horizonts und - auch wenn das möglicherweise altmodisch klingt - ist es für mich dennoch ein Zeichen von Intelligenz, wenn man liest. Natürlich kommt es darauf an, was man denn liest, aber grundsätzlich denke ich, dass man beim Lesen eines Buches eher dazu angeregt wird, etwas zu überdenken oder eigene Werte/Ansichten zu hinterfragen, im Gegensatz zu Filmen/Computerspielen. Kommt mir jedenfalls so vor.

Ich leihe mir viele Bücher aus der Bibliothek aus, habe aber zuhause bestimmt über hundert Bücher in meinem Zimmer und im Wohnzimmer auch noch welche. Ich bin 17 und kenne viele, die auch gerne lesen und Bücher besitzen, ich denke also, man kann nicht verallgemeinernd sagen, dass die Jugend kein Interesse mehr hat an Büchern oder gar nicht mehr liest.

Antwort
von maxi6, 85

Ich finde das nicht komisch, denn sehen würdest Du bei mir auch kein Buch, denn meine Riesenmenge an Büchern ist in geschlossenen Schränken verstaut, allerdings meinen Computer auch mit vielen Spielen sieht jeder, der in mein Büro kommt.

Trotz Computer und Fernseher lese ich nebenbei auch noch sehr viel und habe noch jede Menge Hobbies. Irgendwas bleibt leider öfter mal auf der Strecke, denn auch mein Tag hat nur 24 Stunden (leider).

Antwort
von Maddielein, 159

Für mich sind Bücher Inspiration und Bildung. Es kommt natürlich darauf an was man liest, aber seitdem ich "Margos Spuren" gelesen habe, iat meine Sichtweise auf die Welt anders. Ich schau nur Youtube also kaum Fernsehen XD Aber ich find Bücher sind etwas was mir einfach wichtig für mein Leben geworden ist :)

Antwort
von Russpelzx3, 125

Viele Leute haben einfach noch nie was anderes gelesen als dir Pflichtlektüre in der Schule. Deswegen wissen sie nicht, wie viel Spaß es macht.

Kommentar von vanillakusss ,

Ich bin nicht sicher, ob ich dir einen Abwärtspfeil gegeben habe. Wenn ja, war es ein Versehen, es sollte der andere sein.... Sorry.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Alles gut ;)

Kommentar von Shiranam ,

Genau meine Meinung!

Wer nicht das Glück hatte, dass die Eltern einem zeigen, wie toll Bücher sein können, der kennt nur den Horror- und LeseZWANG aus der Schule!

Kommentar von Russpelzx3 ,

So ist das auch.

Kommentar von TitusPullo ,

Und vielen Menschen macht es einfach keinen Spaß. :)

Antwort
von DomkeKarl, 72

Bin 16 Jahre alt und versuche auch viele Bücher zu lesen. Bücher sind für mich sehr wertvoll. Ich lerne aus Büchern und versuche alles mögliche in der Realität umzusetzen, auch wenn es ziemlich schwierig ist. Meine Lieblingsgenre ist Persönlichkeitsentwicklung. Beim Lesen lernt man nicht nur interessante dinge und vergrößert seine Allgemeinbildung sondern verbessert auch seine Rechtschreibung und deutsch Kenntnisse.

Karl

Antwort
von Chriyovime, 160

John Ruskin meinte: "Alle Bücher können in zwei Klassen eingeteilt werden: die Bücher der Stunde und die Bücher für alle Zeiten."  Letztere betrachte ich als Kulturgut und Pflichtlektüre.

In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten. (Thomas Carlyle)

Antwort
von howelljenkins, 45

ich habe immer viel gelesen und mich auch im studium mit literatur und sprache beschaeftigt.

buecher erfuellen fuer mich unterschiedliche zwecke: zeitvertreib/entspannung (das kann u. u. richtiger schrott sein, den ich am bahnhof oder flughafen kaufe, wenn ich vergesse haben was besseres mitzunehmen) und "lernen" im weitesten sinne. 

mit lernen meine ich sachen wie z.b. buecher einer bestimmten epoche zu lesen, die ich nicht unbedingt spannend aber interessant finde. oder z.b. philosophische, gesellschaftskritische oder andere abhandlungen/berichte und journalistisches.

davon abgesehen habe ich mir angewoehnt fast nur englisch-sprachige unterhaltungsliteratur zu lesen, was einen (wenn auch geringfuegigen) effekt auf meine sprachkenntnisse hat.

zu der lerngeschichte sei noch angemerkt, dass dieser zweck allmaehlich an bedeutung verliert, weil ich das doch zunehmend ueber andere medien mache.

Antwort
von ThePoetsWife, 297

Guten Morgen CamelWolf,

Bücher sind für mich alles! Seitdem ich die Welt der Buchstaben kennengelernt habe, lese ich.

Die wunderbare Sprache eines Buches, von der man sich schwer trennen kann, ein Buch kann die Fantasie beflügeln, einen unterhalten, bilden, einen zum weinen bringen, zum lächeln, zum nachdenken.

Die Klassiker der Weltliteratur genießen.

Inzwischen besitze ich eine Bibliothek, die mir mein Mann in einem leerstehenden Raum angefertigt hat.

Unter anderem habe ich auch Nachlässe von meinen Großmüttern in der der alten deutschen Schrift.

Aber es gibt eben Menschen, die sich lieber mit technischen oder anderen Dingen beschäftigen, da hat eben jeder andere Interessen, sowie jeder Mensch auch individuell ist.

Gute Frage!

Liebe Grüße

Kommentar von Entchen2 ,

 
...Bücher sind für mich alles! Seitdem ich die Welt der Buchstaben kennengelernt habe, lese ich.

Da kann ich Dir nur aus vollem Herzen beipflichte, liebes D.  LG Entchen

Antwort
von harry03potter, 18

Müsste ich(13) mich zwischen elektronischen Geräten und Büchern entscheiden, würde ich auf jeden Fall die Bücher nehmen, denn spannende gehören für mich zum Leben dazu!

Antwort
von BerthaDieBaer, 189

Ich (17) denke, dass das auch viel mit Geld zu tun hat, vor allem im Kinder- und Jugendalter. Viele meiner Freundinnen und Freunde lesen sehr viel, haben aber kein einziges Buch zu Hause stehen, weil sie es sich schlichtweg nicht leisten können und deshalb immer ausleihen (aus dem Freundeskreis, der Bibliothek etc.).
Andere Unterhaltungsmedien, wie das Fernsehen, YouTube, soziale Netzwerke, sind dabei halt günstiger und auf lange Zeit flexibler. Und das ist ja auch, wonach unsere Gesellschaft heutzutage unglaublich strebt: Flexibilität. Dabei ist dann halt ein Buch, dass nur eine Geschichte bietet, viel uninteressanter als Streamingdienste wie Netflix.

Aber das ist nur so mein Eindruck und meine Erklärung dafür. Inzwischen haben auch viele Kindle oder andere eReader, sodass es gar nicht mehr offen erkennbar ist, ob sie denn viele Bücher im Regal stehen haben. Ich lese noch sehr viel und mache mir keine Sorgen um die Zukunft der Bücher, dazu werden sie noch zu sehr geschätzt :-)

Antwort
von ScharfeKritik, 41

Ich habe in meinem Leben schon so einige Bücher gelesen (Von Anfang bis Ende..) und muss ehrlich zugeben dass nur eine einzige Buchreihe für mich ziemlich wichtig ist und ich bemüht bin diese Bücher immer zu behalten und auch noch ein zweites mal zu lesen.

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