Was sagt Ihr zum Zitat von Rudolf von Delius?

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13 Antworten

Schicksal als amorpher Anschauungsinhalt das in „…..seiner metaphorischen Qualität als Versprachlichung unanschaulicher Seins- und Sinnfragen, gewissermaßen als sprachliche [ebenso wie als entitätsbezogene] Verlegenheitsgeste …“ (Franziska Rehlinghaus „Die Semantik des Schicksals
S.23) immer auch als unbequemer Untermieter der Religion zu Hause war und ist, braucht geradezu die Religion um dieser Ohnmacht des „in die Welt geworfen zu sein“ * entweichen.
Religion ist – in diesem sensitiven Kontext – nicht Feigheit vor dem Schicksal, sondern dessen therapeutische Couch im Bezug auf den (geglaubten) erlösenden Moment.

* "Wir wurden ins Dasein geworfen wie die Würfel aus einem Becher.      Schranken ud Kerkermauern umgeben uns und unseresgleichen - überall innere und äußere Hemnisse." (Thornton Wilder)

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Schicksal ist die Erklärung für die, die zu feig für Religion sind.

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Ich stimme nicht zu. Warum sollte ich zustimmen? Ich glaube, dass es Gott wirklich gibt. Wenn man Gründe/Argumente haben möchte, warum ich an Gott glaube, dann kann man auf mein Profil gehen oder mich fragen.

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Diese Aussage hat ihre Berechtigung.

Allerdings darf man sie nicht pauschal allen religiösen Menschen unterstellen.

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Ich sehe es umgekehrt.

Nur der religöse Mensch erlebt die Provokation, sein Schicksal (oder das anderer) mit einem angeblich gütigen, aber doch unergründlichen Gott in Verbindung bringen zu müssen. Das muss man erst einmal aushalten!

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Adolf Hilter hat gerne vom Schicksal und der Vorhersehung gesprochen und war der Meinung, vom Schicksal bzw. der Vorhersehung auserwählt worden zu sein, um mit dem deutschen Volk die Welt zu beherrschen. Zum Glück hat er sich geirrt...

Ansonsten mag es Menschen geben, die aus "Angst vor dem Schicksal" religiös sind und versuchen, Gott bzw. Götter zu "manipulieren" (durch Verehrung, bestimmte Taten, Rituale usw.), um ein besseres Leben zu haben.

Für mich wäre das aber überhaupt kein Argument. Ich glaube an Gott, weil ich davon überzeugt bin, dass es ihn gibt und dass er einen Plan für unser Leben hat, der über das irdische Leben hinaus bis in die Ewigkeit reicht. Mein Glaube beruht auf der Überzeugung der Wahrheit der biblischen Verheißungen und Lehren. Ich habe dabei weder "Angst vor dem Schicksal" noch will ich Gott "manipulieren", dass er mir im Leben meine Wünsche erfüllen, mir ein sorgenfreies Leben ermöglichen usw. soll.

Es geht allein um die Wahrheit, die hinter den entscheidenden Fragen unserer Existenz steckt: Wo kommen wir her? Welchen Sinn hat unser Leben? Wo werden wir nach dem Tod sein? Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden...

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Kommentar von DerBuddha
16.06.2016, 18:15

echt?.....in einem märchenbuch?.................*g*

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Ja, dem kann ich zustimmen.

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Das sehe ich genauso.

In der Religion findet der Gläubige immer eine Entschuldigung für sein persönliches Leben. 

Es ist ja alles vorgegeben, was soll ich mich da selber kümmern.

Religion ist eine Flucht vor dem selbstbestimmten Leben.

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Ja, ja der Rudi, der hat halt manchen Schitt rausgelassen.

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Das ist halt seine Ansicht; nicht mehr und nicht weniger.

Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung.

Was ich kann  oder nicht, brauchst du nicht zu wissen.


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Kommentar von sgn18blk
17.06.2016, 09:06

Das ist mir schon bewusst.

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Na ja, wer Religion ablehnt, sollte nicht unbedingt mit "Schiksal" argumentieren. Das nimmt sich nicht viel...

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dieser satz ist genauso humbug wie jede religion selbst......schicksal gibt es nicht, denn alles was geschieht geschieht aus verschiedenen faktoren geraus, die dann eine wirkung/ergebnis ergeben..............

würde es ein schicksal, egal welcher art geben, würde es bedeuten dass man tun und lassen kann was man will, am ende erfüllt sich doch dass vorhergebene/vorhergesehene.....UND, es würde "etwas" existieren, dass dieses schicksal erfunden/erdacht oder was auch immer hat.............

ich sage einen ähnlichen, aber veränderten satz immer:

gläubige sind zu feige zu leben, mit allen konsequenzen ihres eigenen handels und ihrer eigenen entscheidungen, denn sie können durch ihren glauben dann die dinge immer einem schöpfer in die schuhe schieben.............. man sieht dass immer am besten beim beispiel von toten, wo es dann von gläubigen oft heisst, dass schicksal wollte es so, oder gott wollte es so............ dass dies völliger quatsch ist, kann man mit einem simplen beispiel widerlegen:

wenn ein kind überfahren wird, der fahrer unter drogen oder alkohol steht und ein gläubiger meint dann, es wäre schicksal oder gottgewollt, WARUM sprechen wir den fahrer dann nicht frei?.................:)
oder die frage gleich nachgeschoben, dann hat gott einen menschen ja selbst zum täter gemacht, oder das schicksal hat einen menschen zum täter gemacht, damit sich dieses schicksal erfüllt?...........*g*

diese beispiel kann man ewig weiterführen, auf alle bereiche ausdehnen usw........:)

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Dem Stimme ich zu

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