Frage von HKS2010, 115

Was macht ein Weibchen wenn ihre Welpen verkauft werden?

Vielleicht ist die Frage etwas blöd aber was macht ein Weibchen, dass geworfen hat, psychisch durch wenn ihr auf einmal die Welpen genommen werden? Lebt die einfach weiter oder kann der Hund geistige Schäden davon tragen? Für einen Menschen wäre das Szenario ja unvorstellbar, aber für ein Zuchtweibchen?

Antwort
von xttenere, 115

in der freien Natur würde die Hündin nach einigen Wochen des Säugens die Jungen *abbeissen*, das heisst nicht mehr an das Gesäuge lassen. 1. weil die spitzen Milchzähne der Hündin weh tun, und 2. weil sie wieder Kraft schöpfen muss, um ihren nächsten Wurf gross zu ziehen...die Jungtiere würden dann einfach zum Rudel gehören, und langsam selbstständig werden...die Mutter würde sich nicht mehr um sie kümmern.

Wenn man den Hündinnen die Welpen wegnimmt, wird die Mutter vielleicht ein paar Tage unruhig sein, und eventuell die Kleinen suchen. Meist geht dies aber ohne Probleme von sich, und der ganz normale Alltag kehrt ein.

Tiere trauern anders als wir Menschen...es ist schwer zu beschreiben. Manchmal rufen sie nach den Kleinen...andere wiederum haben keine Lust zum Fressen....wieder andere sind unruhig und tigern hin und her.

Während wir Menschen manchmal über Monate trauern, wenn wir einen Verlust erleiden, sind es bei Tieren nur wenige Tage.

Antwort
von Weisefrau, 107

Hallo, wenn die Welpen im richtigen Alter also nicht vor der 12 Woche von der Hündin weggenommen werden dann ist das schon OK. Es sollten auch nicht alle Welpen auf einmal sein. Nach einer Woche hat die Hündin sich an das Leben ohne Welpen wieder gewöhnt. Ein Hund lebt im hier und jetzt. 

Expertenantwort
von Simone Wagner, Hundezüchterin, 95

Wir machen das so: Je nachdem, wieviele Welpen es sind, verteile ich die Abgabe über eine Woche lang. Nicht alle Welpen an einem Tag abgeben, wir machen maximal zwei Stück. Dann ist es gaaaanz wichtig, dass die Mutter sieht, dass die Welpen weggehen!!! Heißt, nicht heimlich entfernen, sondern die Hundemutter mit zum Auto der Familie nehmen, die Familie mit Welpen einsteigen lassen und sicherstellen, dass die Hündin das auch gesehen hat. In der Regel suchen sie dann gar nicht.

Antwort
von Goodnight, 87

Nach der Aufzuchtzeit ist die Hündin froh wieder normal Hund zu sein. Man gibt die Welpen gestaffelt ab, da geht nicht jeder am gleichen Tag.

Antwort
von FrauStressfrei, 88

Die Mutterhündin ist dann eigentlich ganz froh, die Bande abzugeben. Man sieht das auch, wenn die Welpenkäufer zu Besuch kommen. Dann geht die Mutterhündin ganz gerne mal ihren eigenen Interessen nach. Hündinnen, die voller Vertrauen in die Menschen sind, finden das total ok

Antwort
von FeeGoToCof, 114

Die Hündin "verliert" ihre Welpen zu einem Zeitpunkt, der "reif" ist. Viele Hündinnen "beissen" ihre Welpen sogar zunehmend weg. Eine Hündin trauert nicht ihrem "reif entnommenen" Welpen hinterher. Da interpretierst Du zu viel "Mensch".

Antwort
von grxce, 113

Also unsere Hündin hat auch mal Welpen bekommen. Als wir die nach Ca. 12 Wochen abgegeben haben war sie anfangs vielleicht ein kleines bisschen traurig aber nach einer Woche war das vorbei. Jetzt ist es über ein Jahr her und unsere Hündin hat keine bleibenden Schäden oder sowas xD

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 64

wir haben die welpen nacheinander abgegeben...das lief immer ganz entspannt ab und unsere huendin schien froh zu sein nach 12 wochen wieder unabhaengig zu sein....

sie hat die welpen nicht vermisst oder gesucht, sie war bis zum bringen der welpen ins auto dabei... 

Antwort
von Iluga1, 115

sie wird die ersten Tage nach ihren Babys suchen und ständig nach ihnen rufen. Kann sein das sie sich irgendwann daran gewöhnt, aber leiden wird sie jedes mal.

Antwort
von Tragosso, 113

Die wollen die irgendwann, wenn sie alt genug sind gar nicht mehr haben. Die sind dann den Stress los.

Antwort
von ThomasAral, 85

ja könnte sein ... sind immerhin inteligente fürsorgliche säugetiere.  nicht umsonst ziehen wolfsmütter auch menschenbabies auf 

Kommentar von brandon ,

Tun sie das? Wo denn? Im Dschungelbuch?

LG

Kommentar von MiraAnui ,

Nicht nur. Gab einen Fall da lebte ein Mädchen bei Hunden, wurde von denen aufgezogen

Kommentar von ThomasAral ,

dschungelbuch basiert auf wahrer geschichte ...  ganz so ists natürlich nicht wie im dschungelbuch .... aber da gabs z,B. auch mal in deutschland vor lange zeit was:   Kaspar Hauser   oder so hieß der.

Kommentar von FeeGoToCof ,

"Kaspar Hauser" ... "oder so"? Ja WAS nun, hieß er so, oder nicht?

Kaspar Hauser hat aber nun rein gar nichts mit irgendwelchen Hundeaufzuchten zu tun.

Es gibt zwar Ansätze, wonach Untersuchungen angestrebt werden/wurden, wie sich z.B. Tiere ohne jegliche Gesellschaft, gegenüber Artgenossen, mit "Ansprache" entwickeln. Kaspar Hauser selbst jedoch wurde nicht von einer Hündin aufgezogen.

Kommentar von brandon ,

@ThomasAral

Du freust Dich bestimmt schon auf den Weihnachtsmann,gell?😄

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