Frage von CherryBloom123, 354

Warum sollen gerade Menschen aufhören, Fleisch zu essen?

Hallo!

Ich bin Vegetarierin, und ich fühle mich sicher darüber, dass das richtig ist.

Aber manchmal überlege ich, warum gerade wir Menschen?

Andere Lebewesen fressen auch Fleisch. Also ich bin informiert darüber, in welchem Sinne die Massentierhaltungen und somit die Zerstörung unseres Planetens falsch sind, aber zum Beispiel, wenn mein Vater einen Fisch selber gefangen hat und stolz nach Hause mitbringt, was ist falsch daran, davon zu essen? Oder ist daran gar nichts "falsch"? Außer dass er uns Leid tut? Warum verlangen wir nicht von Bären oder so, dass sie aufhören sollen Fleisch zu essen? Hat das einfach damit zu tun, dass wir intelligenter sind, das Ganze also besser verstehen und die anderen Alternativen einsehehen, und Emphatie empfinden?

"Leben und leben lassen"... Aber was ist mit den anderen Lebewesen, die Fleisch essen?

Antwort
von Undsonstso, 107

"Warum sollen gerade Menschen aufhören, Fleisch zu essen?"

Genau dieses "sollen" ist das Problem.... Leute, die das gern hätten, dass die Menschheit vegan bzw. vegetarisch lebt, können Löwen eben schlecht überzeugen, Gräser zu fressen. Und darum "sollen" eben die sich omnivor lebenden Menschen die fleischlose ErnährungsEthik  annehmen.

Fragt sich echt, wie klimaschädlich / klimagünstig es wäre, wenn die ganze Menschheit mit Vit.B12 supplementiert werden müssten... Wieviel Chemie-Buden bräuchte man da und wo baut man sie, weil auf den Ackerflächen sollte sich das dann auch verbieten.

Ethische Gedanken sind eine gute Sache, aber wohin verlustieren sie sich bei Fleischablehnern, wenn es darum geht, dass beim Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln auch Tiere sterben..? Dieses Tiersterben dürfte sich dann auch erhöhen, wenn alle Veggis sind.

Was ist das nächste? 

  • Sollen Flugzeuge abgeschafft werden..? Durch Vogelschlag sterben Vögel und Menschen sind deswegen auch schon gestorben....? 
  • Sollen Autos abgeschafft werden? Die Wildunfallstatistik ist nämlich auch hoch. Da sterben Tiere und auch Menschen
  • Sollen Medikamente tierischen Ursprungs abgeschafft werden?  Diverse Arzneimittel sind aus Tier gewonnen und alternativlos..... 

Im Übrigen ist anzumerken hinsichtlich Tierethik, dass es unschön ist, diese nur auf Tiere anzuwenden, die man nicht essen möchte..... Was ist mit "Ungeziefer"? 

2015 wurde festgestellt, dass Kakerlaken Persönlichkeit besitzen ( http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/5692...   )  Und nun? Bei den bei uns heimischen Vertretern dieser Art dürfte es nicht anders sein..? Sind nun die Kammerjäger Mörder?

Expertenantwort
von Brunnenwasser, Community-Experte für Ernährung, 135

Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Das Problem für die Natur ist einfach, daß wir Menschen zu viele geworden sind. Die damit verbundene Massentierhaltung ist leider das, was aus dem Ruder gelaufen ist. Es ist in Ordnung daß Tiere für andere Tiere sterben ( sozusagen das Konzept der Natur ), aber es ist nicht akzeptabel daß auch nur ein Lebewesen vorher dafür leiden muß.

Kommentar von Joshi2855 ,

Nur wäre das unmöglich. Oder soll jeder selbst am Abend auf die Jagt gehen!? Und manche Tiere (katzen z.B.) Quälen auch gerne ihr fressen.

Kommentar von Brunnenwasser ,

Natürlich ist es unmöglich, aber ich schrieb ja auch nichts anderes.

Kommentar von Omnivore10 ,

aber es ist nicht akzeptabel daß auch nur ein Lebewesen vorher dafür leiden muß.

Daher findet es (bis auf paar böse Ausnahmen) auch nicht statt. Deutschland hat strenge Gesetze, die auch kontrolliert werden. Und jeder Bauer weiß, dass man mit leidenen Tieren keine Leistung erzielt.

Antwort
von Bunnymu16, 121

Wir Menschen haben genügend Alternativen, uns zu ernähren. Ich bin auch Vegetarierin, trotzdem habe ich kein Problem damit sich einen Fisch zu fangen und ihn dann zu essen oder ein paar Kühe zu halten und regelmäßig zu schlachten.
Mein Problem ist diese riesige Dimension, in der alles in der Fleischindustrie abläuft. Bei diesen Zahlen wird mir schlecht, wenn man hört wie viele Millionen Tiere täglich getötet werden.
Wenn man nur wenige Tiere hat, schätzt man das Fleisch viel mehr wert.
Die Tiere fangen sich so viel, wie sie brauchen um satt zu sein. Es gibt im Tierreich keine Massentierhaltung. Die Tiere haben keine Möglichkeit sich mit Ersatzprodukten aus anderen Ländern etc. zu versorgen.

Antwort
von MarkusJaja, 122

Das Problem vieler Diskutanten beim Thema Ernährung ist (von ideologischer Penetranz einiger Leute mal abgesehen) dass sie eigentlich bei konkreten Diskussionen nicht wirklich wissen von was sie reden, aber eine starke Meinung haben die sie mit Wissen verwechseln.

Gerade die Mode der vegetarischen oder veganen Ernährung ist heute bei postmateriell orientierten bürgerlichen Millieus zu einer Frage der persönlichen Selbstidentifikation geworden. Es geht um den eigenen Anspruch der moralischen Übgerlegenheit und der entsprechenden Abgrenzung
vor anderen sozialen Gruppen. Im Soziologendeutsch nennt man das Distinktion.
Das alles ist vom Prinzip nicht so neu und macht auch nichts zur Sache. Das Problem ist aber, dass bei Diskussionen abstruse Dinge als Tatsachen in die Welt gesetzt werden die unter keine Kuhaut gehen.

Etwa, dass das Hungerproblem in der Welt gelöst würde (ohne natürlich zu erwähnen dass wir heute schon Nahrungsmittel für doppelt so viele Menschen auf der Welt haben und ein Drittel der Äcker nach Reifung der Pflanzen einfach umgepflügt wird). 

Es wird so getan , als ob man einfach Weideflächen als Ackerflächen nutzen könnte, was bei 60 % aller landwirtschaftlichen Flächen einfach nicht funktioniert.

Es wird von massiven Ressourcenverbrauch der Fleischproduktion gesprochen, wobei die Veggielobbyisten nicht mal davor zurückschrecken das fallende Regenwasser auf den Weiden als Trinkwasserverbrauch zu deklarieren. Auch wird gerne übersehen, dass z.B. der Resourcenverbrauch einer Tomate oder von Soja sehr viel höher ist als beispielsweise Getreide.

Es wird auch darüber geschwiegen, wo der Dünger für Äcker sonst herkommen soll und dass Monokulturen mit ihren Pestiziden und Genmanipliertem Saatgut ökologisch alles andere als gut sind und viele Tiere vor Ort töten.

Richtig widerlich wird es, wenn Rinder und Schweine mit ihrem Atmen und Furzen für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden und dabei übersehen wird, dass die ursprünglichen Vorfahren der Rinder zu hunderten Millionen die Welt begrassten bevor es überhaupt Zivilisation gab.

Diese Liste könnte man fortsetzen. Es fehlt vor allem an primivtisten Wissen um Biologie, Landwirtschaft und ökologische Zusammenhänge, weil die besagten Millieus als Stadtkinder Natur nur aus dem Fernsehen oder aus dem Zoo kennen.

Kommentar von Omnivore10 ,

super. DH Markus

Kommentar von AppleTea ,

Endlich mal ne richtige Aussage von dir: "..Kann ohne Supplemente nicht nur von Pflanzen..leben". Und deshalb supplementieren wir. Problem gelöst.

Kommentar von Omnivore10 ,

Ich schreibe ständig richtige Antworten.

Wenn mich jemand auf Fehler hinweist und mir das auch logisch und wissenschaftlich erklären kann, dann gebe ich den Fehler gerne zu.

Beispiel: Habe kürzlich behauptet "alle Quadratwurzeln prositiver Ganzzahlen sind kleiner als der Radikant". Das ist natürlich falsch, weil die 1 das widerlegt. Da musste ich Fehler zugeben. Bei euch ist das aber schwierig. Bei euch mache ich keine Fehler :-)

Kommentar von AppleTea ,

@omni, ganz richtig ist das nun auch nicht.. Mr. "Delfine sind Raubfische" ;). Aber ist ja auch egal.. jeder macht Fehler. Bei deinem Beispiel von den Quadratwurzeln wärs mir jetzt nicht aufgefallen, dafür hab ich von dem Kram leider zu wenig Ahnung :') Ist das Mathe oder Physik?

Antwort
von Imago8, 80

Warum Menschen? Weil sie die einzige Art sind, die ihre Ernährung hinterfragen und die Folgen ihres Handelns abschätzen können. Manche Menschen machen das sogar. Viele leider nicht.
Im Gegensatz zum Menschen haben andere fleischverzehrendeTiere nicht die
Fähigkeit, ihre Beute im großen Maßstab zur bloßen Ware zu degradieren
und sie unter erbärmlichen Bedingungen zu halten. Menschen machen sowas,
weil man damit gut Geld verdienen kann. Ganz einfach.

Ich finde es nicht falsch, einen Fisch zu fangen, ihn zu töten und ihn zu essen. Seit einiger Zeit mache ich das selber, weil ich nicht mehr auf das zurückgreifen will, was mir in diversen Läden/ Supermärkten angeboten wird.

Leider legen viele Menschen eine gehörige Portion Ignoranz und Engstirnigkeit an den Tag, um sich die aktuelle, ziemlich abstruse Situation in der Fleischproduktion schön zu reden. Die große Mehrheit der Menschen hier will nicht wissen, wo ihr Steak herkommt oder wie die Pute gelebt hat, deren Brustmuskeln sie sich auf der Gartenparty auf den Grill hauen.

Aber es ist ja nicht nur die Fleischproduktion, wo mächtig etwas schief läuft. Auch die Pflanzenproduktion entwickelt sich in eine sehr fragwürdige Richtung. Stichworte: Monokulturen, Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger, genmanipulierte Pflanzen, immer weniger Landwirte mit immer größeren Betrieben, aussterbende Gemüse- und Obstsorten. Der Effizienzwahn lässt unsere Ernährung immer einfältiger und die Landschaft immer monotoner und lebensfeindlicher werden.

Kurzsichtigkeit, wohin das Auge reicht.

Zukunft? Abgesagt! Aufgrund zu geringen Interesses.

Kommentar von wickedsick05 ,

Auch die Pflanzenproduktion entwickelt sich in eine sehr fragwürdige Richtung.

ääh die ist SCHON LANGE in dieser fragwürdigen richtung angekommen nur kommt das nicht laufend im TV und es gibt keine Pflanzenrechtsorganisation die mit Schockvideos Spenden sammelt... DAS ist der einzigste unterschied. Man weiss aktuell nicht mal wieviele Pestizide im letzten oder vorletzten Jahr auf die Felder gesprüht wurden weil es die aktuelle Regierung verschlafen hat....

Antwort
von lewei90, 45

Na toll!!

Ich hatte einen schönen langen Beitrag geleistet, der alles ziemlich gut darstellte (wenn ich das mal hier so sagen darf), und weil irgendjemand vorher sich unflätig ausdrückte und militante, aggressive Kommentar brachte, wurde der ganze Kram (mit sämtlich Kommentaren) gelöscht! Das ist sehr schade....

Kann man nicht einfach jeden so leben lassen wie er/sie möchte?

Kommentar von Schewardnadze ,

Nö, solange es Leute gibt, die denken sie wären die besseren Menschen, nur weil sie plötzlich kein Fleisch mehr essen dürfen wollen.

Kommentar von AppleTea ,

Vielleicht war dein Beitrag einfach zu aggressiv und militant? Grundlos wird hier normalerweise nicht gelöscht.

Kommentar von lewei90 ,

MEIN Beitrag wurde nicht gelöscht, sondern der, den ich kommentieren wollte. Da mein Beitrag sehr lang war, hatte ich das erst mitbekommen, als ich ihn fertig hatte.

Außerdem war der weder aggressiv noch militant. Sondern absichtlich neutral gehalten. Mit Argumenten für beide Seiten.

Kommentar von AppleTea ,

Dann ist es in der Tat schade. Vielleicht beim nächsten mal.

Kommentar von lewei90 ,

Ja, finde ich auch...Nur weil manche Menschen nicht sachlich bleiben können...

Antwort
von wickedsick05, 52

ein Leben OHNE das töten von Lebewesen ist nicht möglich. Die Normale ernährung des Menschen ist mit Fleisch. Es ist somit nichts falsch daran Fleisch zu essen.

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse,
Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe
grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass
Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer
gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach
sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten
ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man
ruhig malträtieren kann.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

sinnvoller wäre also

NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen
sondern die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn
Lebensmittel ökologisch nachhaltig produziert werden, ist es für die
Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.
Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt
auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf
industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Bestandsaufnahme:

97% des Obst und Gemüses kommt aus konventioneller Produktion

98% des Fleisches kommt aus konventioneller Produktion

es bleiben also 3% Obst und Gemüse und 2% Fleisch um der Umwelt und
den Tieren weniger zu schaden. Achtet man dann noch auf ökologisch
nachhaltig schadet es am wenigsten.

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt...

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C125772700472...

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltran...

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) ist das wichtigste und da hilft der alleinige Fleischverzicht kein bischen.

Antwort
von Becca22, 29

Bei Tieren läuft das alles in einem natürlichen Rahmen ab.
Sie verhindern gegenseitig Überpopulationen, töten sozusagen nur für ihren Eigenbedarf, ist alles Teil der Nahrungskette, nur der Mensch hat sich da ausgeklinkt.
Wir betreiben Tierhaltung in übermäßigen Massen, sind nicht mehr Teil vom sogenannten "Fressen und gefressen werden"…
Was wir veranstalten ist also unsachgemäß und unnötig.
Es geht nicht in erster Linie um den Fleischverzehr, sondern die Dimension und die Auswirkungen.

Antwort
von derbas, 50

Also ich esse sehr gerne Fleisch.
Wenn ich aber den ganzen durchgedrehten Dreck in vielen Fleisch- und Wurstprodukten sehe und was damit produziert wird - verzichte. Da esse ich lieber nicht jeden Tag Fleisch, wenn dann aber richtiges.
Wenn ich 1 oder 2 mal die Woche Fleisch esse, ist das was, worauf ich mich freue.
Ansonsten komme ich aber auch sehr gut mit Gemüse, Obst und Salat aus.

Antwort
von AppleTea, 117

Also zum einen, weil wirs können (also ohne Fleisch bzw. ohne Tierisches zu leben) und zum anderen weil wir darüber nachdenken können, ob das so richtig ist. Andere Tiere können das nicht. Natürlich haben wir, wie alle anderen Tiere, das Recht Fleisch zu essen.. jeder muss halt für sich entscheiden, ob er/sie Fleisch essen will oder nicht.

Antwort
von Machtnix53, 77

Raubtiere sind immer Minderheiten gegenüber Pflanzenfressern, dh von der Anzahl her sind es nicht viele. Es gibt aber Milliarden von Menschen und es hat größte ökologische Auswirkungen, ob sie sich mehr als Fleischfresser oder Pflanzenfresser definieren.

Ich bin auch Vegetarier, aber nicht  grundsätzlich dagegen, wenn Menschen Fleisch essen, in manchen Gegenden (zb in der Arktis) geht es garnicht anders.

Aber ich finde, dass viel zu viel Fleisch gegessen wird, das ist weder gesund noch ökologisch sinnvoll.

Antwort
von PandaInSuit, 94

Zuerst einmal: in der Natur kann ein Mensch nicht ohne irgendeine Form von Fleische gesund leben. Vitamin B12 kommt zb durch bestimmte Bakterien in Grünzeugs rein aber nicht genug .. genauso brauchen Menschen nun mal verschiedene Aminosäuren. In der modernen Welt kann man aber Dinge essen die es sonst nur auf der anderen Seite der Welt gibt und so zumindest zum Teil den bedarf decken, den rest macht man dann mit Syntetischen Pillen..   Das können Tiere halt nicht.

Antwort
von herakles3000, 106

1 DAs kann nur der Mensch Selber Entscheiden bei den Tieren  Verhält sich das wiederum ganz anders den die Können sich nicht Frei Entscheiden was sie Fressen den das Hat die Natur vorgeben den nicht alle sind 'fleischfresser oder Pflanzenfresser und einigen könne sogar nur eine Bestimmte nahrung zu sich nehmen wen da der Mensch eigreift rotet er wieder einmal eine Tierart aus.

2 Wiso sol der Mensch aufhören Fleisch zu essen gegen die unmenschlicen Bedingungen kann man was tun Außerem müste amn dan eine Rieseige Ersatzquelle für das haben was im fleisch Drin ist wie zb eiweis und Eisen.Damit bräuchte man gigantische Flächen um die Welt zu Ernähren.

3 EWen man ein fish fängt gobt es strenge regeln die jeder angler beachten mus damit der fisch nicht gequellt wird sonder zb direkt vor ort getötet werden mus zb.

Der mensch ist ein Allesfresser also egal ob Pflanze ,Fleisch oder anderes und das war gut so und deswegen ist eine Einseitiege ernährung oft gefählich.

Antwort
von AHepburn, 86

Falsch ist daran gar nichts, darüber überhaupt nachdenken zu können ist ein Privileg des Menschen, der an der Spitze der Nahrungskette steht.

Antwort
von Gingeroni, 108

Weil wir für all das Leid verantwortlich sind.
Wir "Produzieren" Schweine mit zusätzlichen Rippen, Kühe mit Eutern bis zum Boden usw. und das unter den unwürdigsten Voraussetzungen.
Das hat einfach nichts mehr mit natürlich zu tun.
Ausserdem ist es nicht gesund.

Kommentar von Nyaruko ,

Weil wir für all das Leid verantwortlich sind.

Also geben Sie zu, dass Sie schuld daran sind, dass mein Onkel Karl einen grünen Star hatte und meine Oma Gudrun Alzheimer bekam?

Kommentar von Gingeroni ,

Nein. Aber jeder Mensch der diese Form der Ausbeutung unterstützt indem er es kauft macht sich dafür verantwortlich das es diese wahnsinnigen Missstände gibt.

Kommentar von MarkusJaja ,

es gibt ohne Frage viele Mißstände. Diese lassen sich allerdings besser als Kapitalismus-Problem einordnen.

Kommentar von Gingeroni ,

Das stimmt. Aber ich denke es ist einfach manchmal mehr als angebracht auch zu handeln :) Und das ist für mich zumindest der beste Weg.

Kommentar von Omnivore10 ,

Hier sieht man schön die blühende Fantasie eines Vegetariers

Kommentar von Gingeroni ,

Und die gekonnt blödenSprüche von Omnivore10 unter jedem Beitrag der etwas mit Vegetarischer/Veganer Ernährung zu tun haben fehlen auc nicht. Aber man braucht ja immer zwei verschiedene Meinungen um sich selber eine machen zu können 

Antwort
von Maimaier, 105

Ob etwas gut oder schlecht ist, hängt von den Folgen ab. Das gilt auch Vegetarismus.

Wenn du entweder verhungerst, oder Fleisch essen kannst bis du gerettest wirst, wäre es fatal kein Fleisch zu essen.

In unserer Gesellschaft jedoch gibt es genug zu essen, es gibt die Wahl wie wir uns ernähren, was zählt also? Hier wiegt das Argument mit der Massentierhaltung schwer.

Warum aber darf man nicht den selbst gefangen Fisch essen? Mir fällt da eigentlich nur ein Grund ein, das es leichter ist eine Regel strikt zu befolgen als immer wieder Ausnahmen zu erlauben. Wenn ich ab und zu Fleisch esse, mache ich es vielleicht auch dann wenn es falsch ist aber ich einfach zu große Lust habe, oder weil es falsch ist aber ich es nicht weiss. Man ist so sicherer, klarer.

Antwort
von Mim123, 107

Dafür gibt es keine klare Antwort. Die meisten Vegetarier tun es aus Überzeugung. Tiere allerdings sind nicht intelligent genug um eine ethnische Überzeugung zu haben. Ich bin auch Vegetarier und muss aber gestehen, dass ich es nicht wegen der Tiere mache ( auch wenn das, was mit denen gemacht wird, natürlich schrecklich ist), sondern aus gesundheitlichen Gründen. Fleisch ist nicht Gesund. Punkt. Es erhöht das darmkrebsrisiko und bringt den Körper ansonsten auch herzlich wenig. Und wer hier mit "unsere Vorfahren haben sich nur von Fleisch ernährt und waren stark und so" hat unrecht. In der Steinzeit war Fleisch Etwas ganz besonderes, das Gab es Ca alle 2 Wochen. Fleisch ist ungesund und auserdem ausbeutend. Das ist meine Überzeugung aber ich respektiere auch jede andere.

Kommentar von Omnivore10 ,

Fleisch ist gesund! Wollt ihr Vegs nur nicht einsehen!


In der Steinzeit war Fleisch Etwas ganz besonderes, das Gab es Ca alle 2 Wochen.

Falsch. In der Steinzeit gab es fast nur Fleisch!

Antwort
von Schewardnadze, 90

So, geht es wieder los hier, nach der 3. Antwort fängt ein sogen Veganer schon wieder an militant und aggressiv auf Fleischesser einzudreschen, deshalb lehne ich es ab, mit sogen." tierlieben Veganern"  auf Diskussionsebene zu gehen, weil es immer wieder ausartet, entweder in Beschimpfung oder einfacher Nichtakzeptanz, dass Menschen Fleisch essen, ohne gleich verurteilt, ausgegrenzt oder beschimpft zu werden.

Kommentar von Gingeroni ,

Du trittst im Moment aber auch als militanter "Feischesser" auf und scherst alle über einen Kamm.

Kommentar von AppleTea ,

Wo steht hier ein aggressiver Kommentar? Hab noch keinen entdeckt hier.. außer von den altbekannten..

Kommentar von Omnivore10 ,

Scroll mal runter. Jetzt sind (Milch)Landwirte schon Vergewaltiger! Nächste mal melde ich solche Beiträge einfach. Schnauze voll.

Kommentar von AppleTea ,

Na gut, vielleicht wurde es schon gelöscht bevor ichs lesen konnte. Im Prinzip ist es aber auch (meistens) nicht gelogen. Was anderes ist die künstliche Befruchtung ja auch nicht. Oder meinst du, die Rinder machen das gerne mit?

Kommentar von Omnivore10 ,

Oder meinst du, die Rinder machen das gerne mit?

Japp. Solltest mal sehen wie ruhig die da stehen. Und dann schaust du dir mal den Geschlechtsakt zwischen Mann und Weib an. Da siehst du mal den Unterschied WO es zur Sache geht und was mehr an "Vergewaltigung" erinnert. Also hört auf mit solchen Vermutungen, wenn ihr noch NIE im Leben in einem Kuhstall wart!

Kommentar von Omnivore10 ,

Na gut, vielleicht wurde es schon gelöscht 

Japp, weil ich das beanstandet habe, wie angekündigt!

Antwort
von Joshi2855, 89

Tiere sind einfach mehr oder weniger dumm bzw. nicht dumm aber sie haben alle eine Art zu leben. Sie haben nicht so viel wissen und daher wissen sie nicht, wenn ein Tier ausstirbt usw. weil das den Tieren egal ist. Ist essen einfach und fertig. Du kannst es einem Tier also schlecht verbieten. Und warum sollten wir Menschen es dann machen? Wir können, müssen aber nicht. Der Mensch ist ein Fleisch esser, auch wenn er nicht nur fleisch zu sich nimmt. Machen ja aber manche Tiere auch so und so.

Kommentar von AppleTea ,

Bitte guck nochmal ins Bio Buch bevor du nen Menschen als Fleischfresser hinstellst

Kommentar von Omnivore10 ,

Bitte guck nochmal lieber selbst in ein Biobuch bevor du den Menschen als Frugivoren hinstellst.

Kommentar von AppleTea ,

Nope, ich weiß wovon ich rede.

Kommentar von Omnivore10 ,

Eben nicht. Du zitierst den Schweizer Vegetarier Verband-->nicht seriös.

Deine These steht in KEINEM Biologiebuch

Kommentar von AppleTea ,

Ich zitiere etliche Wissenschaftler. Zusammengetragen (freundlicherweise) vom Vegetarier Verband

Kommentar von Omnivore10 ,

Falsch. Du zitierst eine laute Minderheit. Die etlichsten der etlichten Wissenschaftler sind eineindeutig der der Ansicht, dass der Mensch ein Allesfresser ist. ALLES deutet darauf hin. Wir können nun mal kein B12 selbst sythetisieren bzw. resorbieren. Und wir sind keine Koprophagen. Und wir sind auch kein Pferd.

WENN deine These stimmen WÜRDE, dann würde unsere Spezies aufgrund von B12 Mangel nicht existieren. Und WENN es stimmen würde, dann hätte die Natur das innerhalb von millionen Jahren Fleisch essen längst etwas evolutionsbiologisch geändert.

So freundlich der SVV das auch zusammengetragen hat. Die Thesen sind allesamt falsch und das habe ich dir letztens beschrieben!

Kommentar von AppleTea ,

Ich glaube nicht, dass alle Frugivoren ausschließlich nur Früchte essen. Wahrscheinlich wird hier und da schon mal ein Ei oder Insekten drin sein. Für b12 sicherlich ausreichend. Macht aber eben nur einen kleinen Anteil der Nahrung aus.

Antwort
von Omnivore10, 87

Also ich bin informiert darüber, in welchem Sinne die Massentierhaltungen und somit die Zerstörung unseres Planetens falsch sind

Glaub ich dir nicht! Wer Laienbegriffe wie "Massentierhaltung" benutzt kann nicht informiert sein, sondern lässt nur Standardphrasen, Verallgemeinerungen und Halbwahrheiten zu.

wenn mein Vater einen Fisch selber gefangen hat und stolz nach Hause mitbringt, was ist falsch daran, davon zu essen?

Gar nichts. Kann den gleichen Fisch aber auch beim Fischhändler kaufen. Karpfen ist Karpfen. Für Salzwasserfische wirds schwierig, die Schwimmen nicht im Inland.

Warum verlangen wir nicht von Bären oder so, dass sie aufhören sollen Fleisch zu essen? 

Weil hier die meisten Vegetarier und Veganer im totalen Wohlstand leben und es ihnen zu gut geht.

Dann färben sie ab und sagen, dass angeblich jeder so leben könnte wie sie.

Hat das einfach damit zu tun, dass wir intelligenter sind, das Ganze
also besser verstehen und die anderen Alternativen einsehehen, und
Emphatie empfinden?

Nein. Sowas nennt man in der Psychologie "Bambi-Syndrom" oder "Natur-Defizit-Syndrom". Viele Vegetarier und Veganer sind völlig von der Natur entfremdet. Sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass wir nun mal Allesfresser sind, die eben auch Fleisch essen. Wildschweine sind auch Allesfresser und fressen ihre eigene Spezies nicht auf. Empathie hat nichts mit Fleisch an sich zu tun. Ich sehe da eher bei den Vegetariern und Veganern eine einseitige Sicht ebzüglich Kulleraugen! Alles was Kulleraugen hat ist süß. Warum? Keine Ahnung. Warum sind Milben nicht so "lebenswert"? Wäscht ein Vegetarier nicht seine Bettwäsche? Was ist mit den Schnecken? Was ist mit den Insekten? Die werden für Obst und Gemüse vergiftet. Was ist mit Würmer? Tote Würmer bilden den Grundstoff für Humus.

Ich finde hier geht es einigen einfach nur zu gut. Sie schätzen nicht mehr wo ihre Nahrung her kommt.

Ich esse sehr gerne Fleisch und davon auch nicht wenig. Ich brauch mich dafür auch nicht zu schämen.

"Leben und leben lassen"... Aber was ist mit den anderen Lebewesen, die Fleisch essen?

Machen das genauso. Ohne Tiere zu töten funktioniert keine Landwirtschaft!

Auf die Grundfrage:

Warum sollen gerade Menschen aufhören, Fleisch zu essen?

Viele Vegs sind im Besitz von Halbwahrheiten und Fehlinformationen. Das fängt bei der 16kg-Lüge an und hört bei der Welthungerdebatte auf.
Da wird viel propagiert, dass durch vegane Ernährung alles supi dupi besser wird. Jedoch ist deren Argumentation dermaßen falsch.

Viele glauben halt dadurch angeblich die Welt zu "verbessern". Ich sag ja: In Deutschland gehts hier einigen echt zu gut!

Ich hoffe ich konnte dir helfen und meine Meinung hier vertreten.

Gruß
Omni

(BG)

Kommentar von Gingeroni ,

Genau ich schätze nicht mehr wo meine Nahrung her kommt!
Bzw. tierische Produkte. Das was wir tun ist einfach weit weg von natürlich und gesund. Mal abgesehen davon das wir sehr grausame Methoden der Tierhaltung/Zucht/etc. hervorgebracht haben. Aber einfach nichts tun ist natürlich auch ziemlich einfach.

Kommentar von Omnivore10 ,

Keine Ahnung wen du mit "Wir" meinst. Ich bin ich und lebe individuell. Ich bin kein Roboter und nicht jeder Deutsche ist ein Abbild des "Durchschnittsdeutschen".

Kommentar von AppleTea ,

LOL! Ist nicht dein ernst,omni? DU bist immer derjenige, der das Wort "IHR" in fast jedem Beitrag benutzt wenn es um veganer geht. Grauenhaft!

Kommentar von Omnivore10 ,

Langsam solltest du mich doch kennen, dass meine Beiträge in der regel immer ernst gemeint sind

Kommentar von AppleTea ,

Sehr bedenklich.

Kommentar von Omnivore10 ,

Denken ist natürlich :-)

Kommentar von Omnivore10 ,

Oh, mal wieder ein fehlgeschlagener Zensurversuch...

Kommentar von AppleTea ,

Führst du wieder selbstgespräche..?

Kommentar von Omnivore10 ,

Teils teils. Teil war es Selbstgespräch, andererseits war es eine Info an den "Melder"

Kommentar von Becca22 ,

"Sie schätzen nicht mehr wo ihre Nahrung her kommt."
Als ob der durchschnittliche Fleisch"fresser" das heutzutage würde! Bei den Umständen unter denen es produziert wird, kann man die Herkunft doch gar nicht mehr schätzen!
Gehst du dein Fleisch selbst jagen, weil du die Tiere so schätzt und ehrst oder dankst du dem lieben Gott jeden Tag, dass er die Menschen riesige Schlachtereien und Zuchtbetriebe hat erfinden lassen? Oder wie darf ich mir das bei dir vorstellen?

Kommentar von Omnivore10 ,

Bei den Umständen unter denen es produziert wird, kann man die Herkunft doch gar nicht mehr schätzen!

Du kannst es nicht schätzen, dass sich Landwirte liebevoll um ihre Tiere kümmern?

Gehst du dein Fleisch selbst jagen

Nö, nicht immer. Ich bin kein Jäger. Ich gehe zur Freizeit gerne Angeln, ja. Dagegen hatten wir mal eine Kaninchenzucht. Jetzt nicht mehr. Ich hätte dazu auch gar keine Zeit. Ich bin kein Landwirt! Das Fleisch lass ich die Experten herstellen. Wenn hier jeder seine eigene Nahrung herstellen würde, dann wäre das eine Katastrophe.

Nennt sich Arbeitsteilung. Oder pflügst du deine eigenen Bananen und programmierst dein eigenen Computer?

oder dankst du dem lieben Gott jeden Tag,

Ich danke  gar keinem Gott, weil ich Atheist bin! Ich danke den eine Millionen Landwirte, die im LW-Sektor meine Nahrung herstellen.

dass er die Menschen riesige Schlachtereien und Zuchtbetriebe hat erfinden lassen?

Schlachterein und Ställe hat kein "Gott" erfunden, sondern Menschen. Der Schweinestall von meinem Fleischer und der Rinderzüchter sind keine "Gottes"-geschöpfe, sondern normale Bauern wie die anderen 9.999.998 Landwirte.

Oder wie darf ich mir das bei dir vorstellen?

Ich schätze mein Essen und die Menschen die mir das herstellen. Ich habe diesen Beruf nicht erlernt. Dafür kann der Landwirt mir dankbar sein, dass ich ihm Programme programmiere. Das braucht er auch nicht selbst zu machen. Und ich bin Dachdeckern und Maurern dankbar. Ich kann nämlich auch kein Haus bauen. Ich bin auch Jägern dankbar, da ich keinen Jagdschein habe. Dafür helfe ich ihnen aber bei der Treibjagd.

Also....kannst du es dir jetzt vorstellen? Warum soll ich all meine Nahrung selbst herstellen? Machst du doch genauso wenig...

Kommentar von Becca22 ,

Und doch kommt die Nahrung in erster Linie von den Tieren.

Kommentar von Omnivore10 ,

Und?

Antwort
von Schewardnadze, 85

Meiner Meinung nach geht es den sogen. plötzlich konvertierten Veganern in erster Linie nur darum, einfach "anders" zu essen und sich über Menschen, die noch Fleisch essen, abzuheben, sich als etwas besseres, tierfreundlicheres zu fühlen, dafür nehmen viele von diesen Leuten auch in Kauf sich ständig mit Andersdenkenden und Andersessenden anzulegen und zwar oft auf unfaire, beleidigende und herabschauende Art und Weise, deshalb diskutiere ich mich eingefleischten "Veganern" nur ungern, weil total  nutzlos und überflüssig in meinen Augen.

Kommentar von AppleTea ,

Ist ja schon grundfalsch zu sagen "Meiner Meinung nach geht es dem und dem um dies und das". Wo nimmst du dir das Recht her, zu entscheiden, aus welchen Gründen sich jemand anders ernährt oder anders lebt als du?

Kommentar von Omnivore10 ,

Aus dem gleichen Recht wie DUUU jedem Allesfresser nur den "Geschmack" als einzigen Grund zuschreibst. Merkste selbst oder?

Kommentar von AppleTea ,

Na schön, nehm ich halt noch den Grund "Medizinische Notwendigkeit" mit rein. Falls man Hülsenfrüchte oder sowas nicht verträgt. Tut mir ja leid (nicht) aber es gibt ansonsten keine vernünftigen Gründe. Aber wenn das Grund genug für die Leute ist, dann ist es doch okay.. ihr gutes Recht.

Kommentar von Omnivore10 ,

Ich hab dir landwirtschaftliche Notwendigkeit, Dünger und regionale Verfügbarkeit schon tausendfach erklärt. Scheinst du nicht aufzunehmen.

Okay dann darf ich jetzt auch mal, oder? Veganer essen nur vegan, weil es ihnen zu gut geht. Punkt. Andere Gründe gibt es nicht

Kommentar von Gingeroni ,

Wie kommst du zu der Annahme das es veganern/Vegetariern zu gut geht?

Kommentar von Omnivore10 ,

Weil das dogmatische verzichten auf Fleisch ein Wohlstandsproblem ist. 60% des Gemüses wird hier importiert. Bei Obst sogar 80%. Fleisch und Getreide hat dagegen eine Überproduktion. Logisch: Getreide, Futtermittel und auch Kartoffeln sind haltbar. Das meiste Obst und Gemüse aber nicht.

In Deutschland haben wir dennoch eine immense Lebensmittelauswahl, die nur durch Importe zu Stande kommt. Wenn die Veganer nur das essen würden was regional und saisonal wächst, dann würden sie im Winter schlicht verhungern. Schau dir mal die kargen Landschafen in Finnland, Kasachstan oder Island an. Und nimm denen mal das Fleisch weg. In reichen Ländern wie Island und Finnland geht das noch. Kasachen würden schlicht verhungern.

Veganismus ist ein Wohlstandsphänomen

Kommentar von AppleTea ,

Und ich hab dir schon genauso oft gesagt, dass man pflanzlichen Dünger herstellen kann.

Kommentar von Omnivore10 ,

Und ich hab dir schon mehrfach gesagt, dass das nicht sonderlich viel bringt. Was denkst du warum im bioveganem Landbau die hälfte Brach liegt? Weil es nun mal nicht nachhaltig ist so zu wirtschaften!

Antwort
von Nerzul11209, 68

Eigentlich ist es eine ganz einfache Geschichte. Es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, ob du ein Vegetarier, Veganer, Frutarier, was auch immer oder Fleischfresser bist. Mit deiner Einstellung rettest du nichts, du verändert die Welt nicht (außer vllt deine Eigene) und du bist auch kein Teil irgendeiner Bewegung, die etwas in Gang setzt.Es gibt nur eine sinnvolle Lösung, Probleme wie Massentierhaltung, Gentechnik, Glyphosat und ähnliches zu lösen: Tötet Menschen. Unsere Spezies leidet an einer für das System sehr ungesunden Überpopulation. Der Bedarf an Nahrung (Art, Vielfalt, Frische) kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr gedeckt werden. Würde jeder selbstversorger sein, wäre vieles anders. Natürlich auch im negativen Sinne. Deswegen wie du schon sagst "Leben und leben lassen", denn wir sind nicht hier um etwas zu ändern.. es wird sich schon alles von alleine ändern.

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