Frage von FameMelli, 376

Wie sage ich dass ich nicht mehr Vegetarier sein will?

Also ich bin 15 Jahre jung und bin jetzt seit gut 2 oder 3 Jahren Vegetarier. Ich habe es ursprünglich eigentlich so aus einer Art "Gruppenzwang" angefangen. Meine beste Freundin wurde Vegetarierin und da wollte ich es auch (ziemlich dumm ich weiß..). Aber mit der Zeit habe ich mich genauer darüber informiert und darüber nachgedacht und bin aus Gründen wie schlechter Tierhaltung und dass wir Menschen unschuldige, liebevolle Tiere essen zu der Meinung gekommen, dass ich wohl doch das "Richtige" tue und mich gut deswegen gefühlt. Aber ich muss zugeben ich vermisse das Fleisch und alles mögliche schon nicht gerade wenig und ich möchte es nicht mehr. Ich möchte mir nicht mehr verbieten Fleisch zu essen, nur um mir meine Meinung selbst wieder zu bestätigen, wenn ihr wisst was ich meine.

Jedenfalls weiß ich nicht wie ich das meiner Mutter (und allen anderen in meinem Umfeld) sagen soll. Es ist mir sozusagen peinlich. Ich komme mir ja schon total dumm vor es hier anonym zu sagen... Wie soll ich es ihr sagen und was kann ich für plausible Gründe nennen anstatt nur zu sagen "ich hab wieder Lust auf Fleisch". Da fühl ich mich ja noch dümmer.

Ich denke weil ich ja im Prinzip immer noch der Überzeugung bin, dass ich dann unschuldige Tiere, Lebewesen wie du und ich, esse, werde ich wohl auch recht wenig Fleisch essen. Das wäre schon mal ein Argument. Dann fiele mir noch ein, dass ich als einzelne Person eh nichts dagegen ausrichten kann. Viele werden weiter ihr Fleisch essen, also bringt es nichts wenn nur ich es nicht mehr tue.

Also im Klartext nochmal: Ich suche gescheite Gründe/Argumente die ich nennen kann, wenn ich meiner Mutter (und anderen) sage, dass ich keine Vegetarierin mehr sein möchte.

Danke für alle hilfreichen Antworten und ich hoffe ihr versteht mich und verurteilt mich nicht...

Antwort
von skogen, 148

Iss doch einfach Fleisch? Du bist jung, wem interessierts?

Im Übrigen hast du schlechte Haltung auch mit dem Kauf von Milch, Milchprodukten und Eiern unterstützt. Bio und co würde ich da auch nicht vertrauen.

Kommentar von frank394 ,

Am sichersten ist es immer noch gar nichts zu essen.

Kommentar von skogen ,

(-; oder sich einfach schlau zu machen, anstatt jeden vorgesetzten Müll herunterzuschlucken.

Kommentar von Schewardnadze ,

Es gibt Leute, die wären froh, überhaupt jeden Tag eine Mahlzeit abzubekommen und zwar eine Mahlzeit, die weder vegan, vegetarisch noch fleischlastig ist, Hauptsache Nahrung, die einem am Leben erhält, denkt mal an die vielen Kinder auf der Welt, die hungern müssen, denen ist es egal ob veganes oder vegetarisches Essen, Hauptsache Essen, Nahrung.

Antwort
von friesennarr, 122

Meine Tochter ist überzeugter Vegetarier - sollte sie wieder Fleisch essen wollen, werde ich das voll akzeptieren, bei ihr erwarte ich es aber nicht.

Die Freundinnen meiner Tochter haben vor 4 Jahren auch so gedacht wie du - 2 Mädels waren Vegetarier, 2 nicht. Eine der 2 die nicht Vegetarisch waren hat es probiert, aber da sie es nicht aus Überzeugung heraus gemacht hat, wurde das auch nichts.

Wenn man etwas tun will, dann muß das aus einem selbst kommen, und nicht weil andere das erwarten (ist eigendlich mit allem so).

"Meine Einstellung zu Fleisch hat sich geändert und ich werde wieder Fleisch essen, allerdings wenig davon."

Was sollst du sonst sagen?

Antwort
von Sesshomarux33, 104

Hallo, 

Gruppenzwang unter Freunden nennst du das? So wie ich deine Frage lese, zwingst du dich selbst Vegetarier zu sein. Man kann keinen Menschen zu einer Überzeugung zwingen. Jeder kann essen was er möchte. Wenn man sich erpressen lässt, dann ist man selber Schuld. Aber das war bei dir ja nicht der Fall. 

Ist deine Mutter denn Veggie? Ich denke grade bei ihr brauchst du keinen Scham. Eine Mutter akzeptiert ihr Kind so wie es ist! 

Ich würde das an deiner Stelle nicht an die Glocke hängen. Sag´s vielleicht deiner Mutter, damit sie für dich mit kochen kann und iss einfach Fleisch. Die anderen werden es ja dann sehen. Wenn sie es nicht verstehen, dann würde ich mich darauf nicht einlassen. 

Wenn dir die Tiere leid tun, dann kannst du ja immerhin weniger Fleisch essen wie es ja auch empfohlen wird - 300-600g in der Woche. Kannst ja zu einem Bauern hinfahren und die Haltung usw. begutachten. Gibt ja viele Bauernhöfe die einen eigenen Laden auf´m Hof haben. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Antwort
von Hardware02, 93

Sag doch, dass du jetzt Flexitarier bist. Das sind Leute, die schon Fleisch essen, aber nur sehr wenig, und wenn, dann achten sie darauf, dass das Fleisch aus artgerechter Haltung stammt.

Kommentar von veritas55 ,

Jetzt weiß ich endlich was ich bin ;) : Flexitarier ;)))

Antwort
von AppleTea, 101

Du musst dich doch überhaupt nicht rechtfertigen.. ist doch deine sache was du isst. Ich renn ja auch nicht rum und erzähl jedem dass ich nix tierisches esse. Und meine Mutter rennt auch nicht rum und erzählt jedem dass sie gerne tierisches isst

Antwort
von Brunnenwasser, 44

Das ist eine reife und erwachsene Entscheidung und Dir sollten die guten Gründe von selbst einfallen. Dein Umfeld hat das zu akzeptieren. Deine Eltern werden es verstehen und Deine echten Freundinnen auch.

Also keine Angst, wenn Du davon überzeugt bist das Richtige zu tun.

Antwort
von Nikolini, 121

Du kannst ja einfach sagen, dass du wieder damit anfangen willst, weil du es quasi im "Gruppenzwang" angefangen hast. Ist doch nicht peinlich, dass ist bei vielen Leuten so. Außerdem musst du ja nicht sofort Fleischorgien feiern; du kannst deine Mutter ja mal fragen, ob du vielleicht so ein oder zweimal die Woche gutes Fleisch (also Bio, etc.) essen kannst.

Und sonst: wenn du Fleisch essen willst, machs einfach! Wenn du es dich nicht traust, dass zu sagen, willst dus anscheinend nicht wirklich ;)

PS: Bin übrigens Vegetarierin :)

Antwort
von xsmipers, 145

Kannst sagen das es nur ein Abschnitt deines Lebens war und du möchten willst ob du Fleisch magst oder nicht. Vielleicht wird es dir ja nicht gefallen und du bleibst Vegetarier.

Noch das zu "ich als einzelner mensch bringt es ja eh nicht, die Menschen werden weiterhin Fleisch essen"
Wenn alle so denken und meinen ja ich esse jetzt Fleisch das tun ja alle, wird nichts passieren.
Gebe dir ein Bsp: wenn du auf keine Demo gehst und meinst warum sollte ich es wird eh nicht auffallen, denken vllt viele andere auch so und keiner geht hin.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Ich als einzelern Mensch bringe es ja eh nicht, die menschen werden weiterhin fleisch essen

Ja gut, es gibt in Deutschland zwar weiht mehr als 1 Veggie aber ok...

Kommentar von xsmipers ,

Mädchen lies Ma gescheit was er geschrieben hat !!! Hier ihr Abschnitt

...dass ich als einzelne Person eh nichts dagegen ausrichten kann. Viele werden weiter ihr Fleisch essen, also bringt es nichts wenn nur ich es nicht mehr tue.

Antwort
von ASmellOfRoses, 52

Niemand hat dich zu verurteilen, wofür auch ?

Ich finde gut, dass du so ehrlich bist und nichts vorschiebst - dass du es quasi aus einem "Gruppenzwang" heraus wolltest, ist nicht verwerflich...

So, wie du es hier geschrieben hast, solltest du es auch deiner Familie und deinem Umfeld gegenüber sagen und vertreten: Du fandest es eine Zeitlang cool und hast es versucht bzw., reingeschnuppert und dich damit befasst. Das ist doch positiv zu werten.

Es heißt ja nicht, dass du für alle Zeiten Lust auf Fleisch haben wirst und auch nicht, dass du nun zum absoluten Fleischjunkie wirst - vielleicht kommst du irgendwann in deinem Leben zu der tiefen Überzeugung, vegetarisch oder vegan leben zu wollen und dann wirst du es auch durchziehen - ohne Wenn und Aber.

Das Saatkorn ist gelegt, weil du hinter die Kulissen geschaut hast - ob es aufgehen wird, wird die Zeit zeigen...

Ein schlechtes Gewissen ist hier unangebracht - rechtfertigen jedoch musst du es in erster Linie für dich selbst und nicht vor anderen...!

Antwort
von HannahHi, 76

Gute Argumente gibt es da nicht. Außer natürlich der Geschmack. Finde dich damit ab.

Und das du als einzelner nichts ausrichten kannst ist kein Argument. Alles hat mal klein angefangen. Aber klar, wenn jeder so denkt wie du wird das nichts

Antwort
von minemon, 129

Bei mir war es damals ähnlich. Ich habe etwas über die Tierhaltung gehört und habe dann im Affekt gesagt: "Ich bin jetzt Vegetarier". Irgendwann hab ich dann auch gemerkt, ich will doch wieder Fleisch essen. Dann habe ich es einfach gemacht.

 Ich war (und bin) mir immer noch bewusst, dass die Fleischproduktion nicht gerade tierfreundlich ist, aber ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich alleine das nicht ändern werde. 

Es ist tatsächlich nicht blöd zu sagen "Ich will halt wieder." Steh zu deiner Meinung. Das haben die anderen zu respektieren. 

Wenn du trotzdem etwas gegen die Umstände in der Fleischindustrie machen willst, dann rege doch mal die Leute in deinem Umfeld dazu an, einfach weniger Fleisch zu Essen, und dieses dann bei Metzgern zu kaufen anstatt im Supermarkt.

Antwort
von veritas55, 71

Dann fiele mir noch ein, dass ich als einzelne Person eh nichts dagegen ausrichten kann

Das stimmt so nicht... Indem du Fleisch isst, beteiligst du dich direkt daran, dass Tiere zum Schlachten "produziert" werden - dabei ist es ziemlich egal ob du ein Schnitzel oder einen Hühnerschenkel isst.

Trotzdem finde ich nicht, dass es Sinn macht wenn Jeder Vegetarier wird, denn dann würde es überhaupt keine Tierhaltung mehr geben: kein Bauer würde sie halten und füttern können wenn er sie nicht verkaufen und damit seinen Lebensunterhalt verdienen könnte.

Meiner Meinung nach wäre den Tieren deshalb nicht geholfen wenn gar kein Mensch mehr Fleisch essen würde, aber es würde ihnen wesentlich besser gehen wenn auf eine artgerechtere Tierhaltung geachtet würde !

Das ist aber nur möglich wenn man bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen damit sie nicht in Massen zusammengepfercht werden sondern

1. genug Platz haben,

2. sich auch an der frischen Luft bewegen können,

3. Futter ohne Antibiotika u.a. Medikamente kriegen,

4. ihre Schnäbel und Ringelschwänze nicht abgeschnitten werden (schon gar nicht ohne Betäubung...),

5. den Kühen ihre Kälber nicht direkt nach der Geburt weggenommen werden,

6. Schweine im Stroh liegen und sich im Matsch suhlen dürfen,

7. Hühner genug Platz auf Stangen und in Nestern haben anstatt in engen Käfigen auf Maschendraht zu sitzen oder sich zu zigtausenden auf dem Boden drängeln müssen,

8. die Wege zum Schlachter nicht durch halb Europa sondern in den nächsten Ort führen

usw.,usf..

Es kommt also nicht darauf an ob du Fleisch isst, sondern welches Fleisch du isst und wie oft - denn erst der tägliche Konsum von Billigfleisch verursacht, dass die Tiere leiden müssen !

Ich finde es überhaupt nicht peinlich wenn du deiner Mutter sagst, dass du wieder das Bedürfnis nach Fleisch hast (der Körper sagt dir nämlich was er braucht - dazu gibt es den Appetit!), aber dass du Wert darauf legst, dass die Tiere, die dafür ihr Leben lassen müssen, wenigstens ein gutes Leben hatten weil du dann kein schlechtes Gewissen haben musst.

Auf die Art kannst du deine Mutter vielleicht überzeugen, dass sie bewusster einkauft um die ganze Familie mit gutem Fleisch aus korrekter Tierhaltung zu versorgen anstatt Billigangebote im Supermarkt zu kaufen ;).

Kommentar von wickedsick05 ,
Kommentar von frank394 ,

Ich möchte noch dazu sagen, dass Landwirte immer versuchen die Tierhaltung  zu verbessern. Das Problem ist aber das die Landwirte momentan so wenig verdienen, dass sie nicht nicht einmal die laufenden Kosten bezahlen können. Da bleibt dann leider auch kein Geld für Investitionen zur Verbesserung der Ställen über. 

Kommentar von veritas55 ,

@frank394: Du hast vollkommen recht - ein kleinbäuerlicher Betrieb hat gegen die Agrarindustrie keine Chance mehr weil durch die Billigproduktion die Preise kaputtgemacht werden.

Viele Bauern wurden in den letzten Jahrzehnten dazu getrieben ihre Betriebe immer weiter zu vergrößern und sich zu verschulden, es gilt nur noch Masse - wer da nicht mithalten kann, der kann gleich einpacken.

Gegen diese Zustände wehren sich immer mehr Bauern,  Verbraucher, Tier.- und Umweltschützer:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/netzwerk/traegerinnen/

Kommentar von frank394 ,

In der modernen Landwirtschaft gilt NICHT "Masse statt Klasse"!

Die "Wir haben es satt" Demonstration wendet sich gegen die meisten Familien Betriebe.

WIR MACHEN EUCH SATT ist  Parole für ALLE Landwirte!

Kommentar von Omnivore08 ,

Das ist aber nur möglich wenn man bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen damit sie nicht in Massen zusammengepfercht werden sondern

Soll ich euch mal verraten, was jeden Landwirten dermaßen auf die palme bringt? Solche unsinnigen und falschen Implikationen:

1. genug Platz haben,

Wieviel Platz sie haben müssen steht in den Tierschutzgesetzen!

2. sich auch an der frischen Luft bewegen können,

Das ist nun wirklich kein Garant für gute Haltung! Frische Luft gibt es auch in Hallen. Die sind nämlich klimatisiert. Und genau wie der Mensch will er weder beo 0°C, noch bei 30°C an der "frischen Luft" hocken.

3. Futter ohne Antibiotika u.a. Medikamente kriegen,

Das was du hier beschreibst ist STRAFBAR! JEDES Futter ist Antibiotikafrei, da sowas in der gesamten EU verboten ist!

4. ihre Schnäbel und Ringelschwänze nicht abgeschnitten werden (schon gar nicht ohne Betäubung...),

Schon mal ein Ohrloch stechen lassen? Fingernägel geschnitten? Es gibt Bereiche, am Körper, die gar keine Nerven haben!

5. den Kühen ihre Kälber nicht direkt nach der Geburt weggenommen werden,

Das macht man nur in der Milchkuhwirtschaft. Und das ist unumgänglich. Das macht man aber so früh, dass überhauopt keine Bindung entstehen kann!

7. Hühner genug Platz auf Stangen und in Nestern haben anstatt in engen Käfigen auf Maschendraht zu sitzen oder sich zu zigtausenden auf dem Boden drängeln müssen,

Dir ist schon klar, dass Käfighaltung schon seit Jahren EU-weit verboten ist? Dir sagt schon Kennzeichnungspflicht was?

denn erst der tägliche Konsum von Billigfleisch verursacht, dass die Tiere leiden müssen !

Nach deinen falschen Annahmen hier ist das grober Unfug!

Kommentar von veritas55 ,

1. - das völlig unzureichend ist...

2. - ich hatte selber schon Hühner und kaufe meine Eier sowie gelegentlich ein Suppenhuhn jetzt in einem Hofladen wo ich sehe wie die Hühner samt Hahn jederzeit ins Freie können, sie haben so die Möglichkeit sich zu bewegen, sich zu sonnen, Sandbäder zu nehmen, zu picken, zu scharren und ein artgerechtes Leben in ihrer Gemeinschaft zu haben, die sehr ausgeprägt ist (wie ich auch von meinen Hühnern noch weiß...). 

Diese Hühner sind so resistent gegen Krankheiten und ihre Anzahl ist so übersichtlich, dass Medikamente praktisch überflüssig sind und nur im echten Notfall verabreicht werden.

Meinst du im Ernst, dass ein Huhn von 40000 in einer klimatisierten Halle mit Kunstlicht, das sich gerade mal um sich selber drehen kann, die gleiche Lebensqualität hat ? Von der Qualität des Fleisches mal ganz abgesehen...

Die armen Kreaturen sind so mitgenommen durch die drangvolle Enge, dass sie nicht nur auf die anderen einpicken (wohin auch sonst - Erde haben sie ja nicht...) sondern sogar Autoaggression entwickeln und sich selber die Federn ausreißen bis sie blutige Wunden haben - aber dagegen werden ihnen ja die Schnäbel gekürzt um Verletzungen zu dezimieren.... toll !

Nebenbei ist belegt, dass Weidekühe wesentlich seltener an Euterentzündungen leiden als ihre Artgenossinnen die immer im Stall stehen müssen. Die Keime kommen dann alle in den großen Bottich, aber macht ja nix, wird ja alles sterilisiert und homogenisiert und schmeckt ja keiner raus... lecker !

3. Du kannst leicht ergooglen wie viele tausend Tonnen an Antibiotika in den Massentierhaltungen verabreicht werden - was nebenbei auch im Grundwasser landet wenn die Gülle auf den  Acker kommt. Das ist in Bundesländern mit intensiver Landwirtschaft bzw. Agrar-Industire bereits ein Riesenproblem !

Sobald ein paar Tiere an irgendwas erkranken, müssen nat. alle behandelt werden weil sonst der ganze Bestand gefährdet ist. Wie gesetzestreu die Bauern "in der gesamten EU" sind wenn ihre Existenz auf dem Spiel steht, kann ich nicht beurteilen, aber die Pharmakonzerne verdienen in jedem Fall nicht schlecht daran...

4. Diese Vergleiche machen mich sprachlos...

5. Wie kommst du zu der Behauptung, dass eine Kuh zu ihrem Kalb keine Bindung hat ? Hast du sie noch nie brüllen gehört...???

6. Es gibt auch in Deutschland noch Hühner in Käfigen - auch wenn sie jetzt ein paar Zentimeter mehr Platz haben und nicht mehr einzeln hocken, soviel ich weiß, mittlerweile sogar eine Stange haben müssen. Zur Bodenhaltung mit zigtausenden Küken habe ich mich oben schon geäußert.

Die Kennzeichnung lässt dem Verbraucher wenigstens die Wahl - wenn er/sie sich denn damit auskennt.

Und dass zigtausende Küken lebendig geschreddert werden, ist auch Fakt - ich habe gerade nur nicht den Nerv, dir die Bilder und Videos rauszusuchen, die das belegen, das schaffst du auch selber wenn du es wirklich wissen willst...

Aber du scheinst die Schweinereien, die an den Tieren begangen werden nicht wahrhaben zu wollen - man kann sich auch alles schön reden wenn man nichts ändern will...

Da ist der andere Kommentar schon glaubwürdiger, dass viele Bauern gerne was ändern würden, sich das aber schlicht nicht leisten können wenn sie überleben wollen !



Kommentar von veritas55 ,

http://www.bund.net/antibiotika-resistenzen

1450 Tonnen Antibiotika !

Wurden die alle verspritzt wenn sie nicht ins Futter gemischt wurden ?

Soviel zum Thema Unfug...

Guten Appetit !

Kommentar von frank394 ,

Und wie viel haben die Menschen verbraucht?

Kommentar von Omnivore08 ,

1. - das völlig unzureichend ist...

Na wenn du meinst....

2. Meinst du im Ernst,

Zu dieser Entgleisung hab ich echt nichts mehr zu sagen!

3. Du kannst leicht ergooglen wie viele tausend Tonnen an Antibiotika in den Massentierhaltungen verabreicht werden

Man kann nicht "ergoogeln" wieviel AB in ominöser Massentierhaltung verabreicht wird! Dieses Wort existiert NICHT in der Landwirtschaft! Man kann nur recherchieren, wieviel AB in der Viehzucht verabreicht wird. Und das habe ich schon längst getan beim BMELV. Und wenn man nun weiter geht und das mal ins Verhältnis setzt mit dem Lebendgewicht, dann erhält man ca. 111mg/kg Lebendgewicht PRO JAHR:

Nachweis:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=3a8c7e-1453928861.jpg

Wo ist das bitte viel? Hast du schon mal selbst AB nehmen müssen? Das ist doch keine Menge! Das ist nicht mal eine Tagesdosis!

was nebenbei auch im Grundwasser landet wenn die Gülle auf den  Acker kommt.

Wo bekommt man nur so einen Unfug her?

Sobald ein paar Tiere an irgendwas erkranken, müssen nat. alle behandelt werden weil sonst der ganze Bestand gefährdet ist.

Aha....und wieviel Schweine gibt es in so einer Schweinebox?

Und bei Rindern ist das völliger Quark! Da kommen die Tiere in ein extra Abteil, wo sie behandelt werden. Stell dir mal vor, der Landwirt müsste 250 Rinder behandeln. HALLO? Wer soll das bitte bezahlen? Weißt du eigentlich was Tierarzt und AB kosten?

Wie gesetzestreu die Bauern "in der gesamten EU" sind wenn ihre Existenz auf dem Spiel steht, kann ich nicht beurteilen

Dann hör gefälligst auch auf hier irgendwas zu spekulieren, was gar nicht stimmt!

aber die Pharmakonzerne verdienen in jedem Fall nicht schlecht daran...

Du merkst den Denkfehler selbst oder? Die Pharmaindustrie kommt nicht zum Betrieb und wirbt um das AB, sondern der LANDWIRT fordert einen TIERARZT an, der die Tiere behandelt!

4. Diese Vergleiche machen mich sprachlos...

Ja blöd, ne?

5. Wie kommst du zu der Behauptung, dass eine Kuh zu ihrem Kalb keine Bindung hat ?

Weil sie gar keine Zeit hat um überhaupt keine Bindung aufzubauen! Den Unterschied kann man sehen, wenn man mal einen Milchbetrieb besucht und eine Mutterkuhhaltung. In der Mutterkuhhaltung sollte man vorsichtig sein, wenn es darum geht sich einer Kuh zu nähern, die ihr Kalb dabei hat.

Hast du sie noch nie brüllen gehört...???

Unsere Kühe im Dorf brüllen nur, wenn der Bulle sein spaß haben darf. Sonst hört man die nieee!

6. Es gibt auch in Deutschland noch Hühner in Käfigen - auch wenn sie jetzt ein paar Zentimeter mehr Platz haben und nicht mehr einzeln hocken

Das stimmt nicht! Käfighaltung ist schon längst verboten. Das einzige was noch existiert sind Kleingruppenhaltungen. Und das ist völlig unüblich und machen nicht mal 10% aus!

Und dass zigtausende Küken lebendig geschreddert werden, ist auch Fakt

Soll ich jetzt heulen oder was?

ich habe gerade nur nicht den Nerv, dir die Bilder und Videos rauszusuchen, die das belegen

Die Arbeit kannst du dir sparen. 95% der Videos sind eh nur dämliche Propagandafilme! Ich besuche Viehzucht lieber LIVE und lass mich nicht von Propaganda breittreten!

Aber du scheinst die Schweinereien, die an den Tieren begangen werden nicht wahrhaben zu wollen

Falsch....wie man eben gesehen hat, weiß ich es nur besser und falle auf so eine billige Propaganda rein. Du liest doch auch "1.600t AB ..... boooar ist ja voll viel". Aber mal den Anstand haben und zu berechnen, wieviel das überhaupt pro kg Lebendgewicht ist, hat KEINER!

man kann sich auch alles schön reden wenn man nichts ändern will...

Schlimmer als schönreden, ist das ganze grundlose schlechtreden, wie IHR es macht!

1450 Tonnen Antibiotika !

1. Veraltete Zahl, aber egal

2. BUND ist eine grüne dämliche parteinahe Organisation, die auch glaubt, dass man für 1kg Schweinefleisch 10 Kubikmeter Wasser verbrät!

3. ist das aufs Lebendgewicht bezogen verschwindend gering!

Wurden die alle verspritzt wenn sie nicht ins Futter gemischt wurden ?

natürlich! Alles andere wäre STRAFBAR....wie oft noch?

Und dann zeige mir bitte den Landwirten, der täglich eine strafbare Handlung begeht, indem er einem 100kg Schwein 30mg Antibiotika verabreicht!

Nochmal....wenn du keine Ahnung hast, dann hör gefälligst auf hier wilde Theorien zu spekulieren! Im Falle AB liegst du dermaßen daneben, das siehst du hoffentlich jetzt ein!

So und nun besorg dir endlich anständige Informationen und nicht Propaganda von grünen Orga's wie der BUND!

Mahlzeit!

Kommentar von Omnivore08 ,

PS: In der Rechnung sind Legehennen und Milchkühe noch nicht mal drin. Also sind es noch weniger als 111mg/kg

Kommentar von veritas55 ,

wenn du keine Ahnung hast, dann hör gefälligst auf hier wilde
Theorien zu spekulieren! Im Falle AB liegst du dermaßen daneben, das
siehst du hoffentlich jetzt ein!

So und nun besorg dir endlich anständige Informationen und nicht Propaganda von grünen Orga's wie der BUND!

Der BUND ist eine absolut seriöse Naturschutzorganisation und die Berichte sind keine Propaganda sondern beruhen auf Fakten. Deshalb sind meine Angaben korrekt und die Links die ich angegeben habe durchaus lesenswert.

Wer 111mg pro kg Fleisch für unbedenklich und Geiz für g.eil hält, der darf sich weiter mit dem Fleisch der Agrar - Industrie vollstopfen, mit allen Konsequenzen für die Tiere, die Erde, das Trinkwasser, die bäuerliche Landwirtschaft und die eigene Gesundheit.

Das muss jeder mit seinem/ihrem Bewusstsein und Gewissen selber vereinbaren.

Kommentar von veritas55 ,

Man kann nur recherchieren, wieviel AB in der Viehzucht verabreicht
wird. Und das habe ich schon längst getan beim BMELV. Und wenn man nun
weiter geht und das mal ins Verhältnis setzt mit dem Lebendgewicht, dann
erhält man ca. 111mg/kg Lebendgewicht PRO JAHR:




Der Vergleich hinkt (danke für den Link - sehr aufschlussreich!) weil Ziegen, Schafe und Pferde gewöhnlich nicht in Massen gehalten werden - entsprechend weniger im Vergleich zu Schweinen, Geflügel und Rindern sind ihre "Ausbeutekilos" belastet. 

Wenn du dich auf die Tiere aus fabrikmäßiger "Produktion" beschränkst, kommst du auf einen ganz anderen Wert pro Kilo.

Kommentar von veritas55 ,

Und wie viel haben die Menschen verbraucht?

Weit weniger !

Wenn du die Links die ich angegeben habe durchliest, wirst du genaue Angaben dazu finden.

Kommentar von frank394 ,

Naja wer sich beschwert, kann versuchen es selbst besser zu machen oder man verzichtet einfach auf Lebensmittel.

Alles ganz einfach.

Kommentar von GluecklicheHuhn ,

Die Nummer 7!

Antwort
von aribaole, 89

Sei fair zu deiner Mutter, damit sie nicht weiter das "Kaninchenfutter" (nicht so ernst nehmen) extra kaufen muss. Mama ich möchte doch lieber wieder Fleisch essen. Ganz schlicht und einfach. Kommt am besten!

Antwort
von Bunnymu16, 91

Denk nicht darüber nach, wie du es den anderen am Besten erklärst, das ist total unwichtig!
Das ist ganz normal und wenn es sich für dich momentan nicht mehr richtig anfühlt dann isst du eben wieder Fleisch. Ganz einfach. Sag einfach dass du eben wieder das Verlangen danach hast und nur wenig Fleisch ist, aber ab und zu. Und dann vielleicht besonders auf eine gute Haltung der Tiere achtest :)

Antwort
von Omnivore08, 62

Meine beste Freundin wurde Vegetarierin und da wollte ich es auch (ziemlich dumm ich weiß..)

Stimmt! Gute Einsicht :-)

und bin aus Gründen wie schlechter Tierhaltung und dass wir Menschen unschuldige, liebevolle Tiere essen

????

dass ich wohl doch das "Richtige" tue

mhhh nö!

Ich möchte mir nicht mehr verbieten Fleisch zu essen, nur um mir meine
Meinung selbst wieder zu bestätigen, wenn ihr wisst was ich meine.

verstehe!

Wie soll ich es ihr sagen und was kann ich für plausible Gründe nennen anstatt nur zu sagen

"Liebe Person X, ich habe herausgefunden, dass vegetarisches Essen weder Umwelt, Tier noch mir, noch sonst wem hilft. Das war damals sehr unüberlegt. Man lernt halt mit der Zeit. Ich Habe jetzt dazugelernt und möchte mich lieber regionaler ernähren, anstatt auf importierten Obst und Gemüse zu setzen. Du kannst das hoffentlich nachvollziehen"

Das klingt doch plausibel!

Ich denke weil ich ja im Prinzip immer noch der Überzeugung bin, dass ich dann unschuldige Tiere, Lebewesen wie du und ich

äääää nein! Ich bin weder Schwein, noch Rind, noch Huhn. Und erst recht wurde ich nicht als Zuchttier geboren. Und "unschuldige" Tiere sterben im gesamten landwirtschaftlichen Sektor! Schließlich muss jemand die Legehennen, Jungtiere, Kälber und Milchkühe dann auch aufessen. Von den Ackertoten auf dem Acker (Maulwürfe, Mäuse, Echsen, Würmer, Schnecken) und durch Pestizide (vorallem Insekten) will ich erst gar nicht reden!

Und Pflanzen sind genauso unschuldige Lebewesen. Nur ohne Kulleraugen und ohne, dass sie Beine haben und weglaufen können. Sie schützen sich anders vor dem gefressen werden: Durch Frassgifte. Das zeigt nämlich, dass auch Pflanzen nicht gegessen werden wollen!

Von daher....es ist unmöglich ein Leben zu führen, ohne dass dabei andere Lebewesen weichen müssen!

Danke für alle hilfreichen Antworten

Bitteschön!

und ich hoffe ihr versteht mich und verurteilt mich nicht...

Ich verstehe dich voll und ganz. Fleisch ist gesund und kann im Gegensatz zu Obst und Gemüse ganzjährig produziert werden. Ich verurteile dich nicht. Ich begrüße es sehr, dass du auf der ökologischeren Seite wieder Platz nehmen möchtest.

Lass es dir schmecken :-)

Gruß Omni

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Vegetarismus ist nicht sinnlos. Es ist nur sinnlos, wenn man die Überzeugung nicht hat. Du hast sie z.B nicht. Dein gutes Recht. Aber dann toleriere doch die Veggies. Ich lese hier keine einzige Veggie-Antwort die so provokativ gegen Omnis gerichtet wird. 

Ich stimme dir ansonsten soweit zu...bis auf das Gemüse nicht ganzjährig wächst, kommt halt auf´s Gemüse an. Es gibt auch Wintergemüse - Kreuzblütler und Kohlgewächs. 

Kommentar von Omnivore08 ,

bis auf das Gemüse nicht ganzjährig wächst, kommt halt auf´s Gemüse an

Eben...und 60% des Gemüses wird halt importiert.

Kommentar von Ungefragt298 ,

Meiner Meinung nach hast du in deinem Beitrag v.a. gründe für den veganismus genannt:                        Und "unschuldige" Tiere sterben im gesamten landwirtschaftlichen Sektor! Schließlich muss jemand die Legehennen, Jungtiere, Kälber und Milchkühe dann auch aufessen. Von den Ackertoten auf dem Acker (Maulwürfe, Mäuse, Echsen, Würmer, Schnecken) und durch Pestizide (vorallem Insekten) will ich erst gar nicht reden!

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich nenne niemals Gründe für den Veganismus. Veganismus ist Raubbau und hat niemals positive objektive Eigenschaften!

Kommentar von PlueschTiger ,

"Liebe Person X, ich habe herausgefunden, dass vegetarisches Essen weder Umwelt, Tier noch mir, noch sonst wem hilft. Das war damals sehr unüberlegt. Man lernt halt mit der Zeit. Ich Habe jetzt dazugelernt und möchte mich lieber regionaler ernähren, anstatt auf importierten Obst und Gemüse zu setzen. Du kannst das hoffentlich nachvollziehen"

Das klingt doch plausibel!

Muss dich leider enttäuschen. Du hast den Teenagerslang vergessen. Wie sieht denn das aus, wenn der Fragesteller auf einmal so vornehm daherkommt?

Man muss sagen, der Fragesteller hat die Größe zuzugeben, wenn er es nicht durchhält.

Und Pflanzen sind genauso unschuldige Lebewesen. Nur ohne Kulleraugen und ohne, dass sie Beine haben und weglaufen können. Sie schützen sich anders vor dem gefressen werden: Durch Frassgifte. Das zeigt nämlich, dass auch Pflanzen nicht gegessen werden wollen!

Von daher....es ist unmöglich ein Leben zu führen, ohne dass dabei andere Lebewesen weichen müssen!

Das wird von den Meisten nur allzu gern übersehen. Dabei lieben gerade Frauen solche Blumenleichen, vor allem zu Feiertagen, wie Valentinstag. Wie romantisch.

Kommentar von Omnivore08 ,

Da hast du recht. Bitte noch "alter eye" mit einbauen ^^

Antwort
von Hegemon, 61

Du mußt Dich nicht rechtfertigen für das, was Du ißt. Es ist ganz allein Deine Entscheidung. Und wenn Dich jemand fragt, sagst Du: "Weil ich es so will." Dabei mußt Du aufrecht stehen und lächeln. Dann ist die Sache erledigt.

Und wenn Du wenig Fleisch essen willst, ist das völlig in Ordnung. Das ist ja fast so wie vegan.

Antwort
von Rebecca120181, 47

Wenn du wirklich so dafür bist, dass die Tiere in schlechter Haltung leben usw, dann kauf halt privat Fleisch ein. Du musst ja nicht direkt in ein Großhandel gehen. Ich esse auch nur Fleisch von dem Hof, auf dem ich arbeite. Schwein und Huhn. Da weiß ich, dass die ein schönes Leben hatten und zudem schmeckt es 1000 mal besser als diese Massenproduktion. 

Und dann ist es im Endeffekt deine Entscheidung und du kannst bei Fragen immer sagen, dass du weisst woher es kommt und du weisst, dass die Tiere nicht gequält wurden.

Antwort
von wickedsick05, 36

Die wichtigsten Gründe für Fleisch:

Es ist ökologisch, Gesundheitlich und ethisch besser und geschmacklich ein traum.

schau dir meine Antworten durch und du findest HAUFENWEISE Argumente...

z.b. ökologisch:

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.

Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

http://www.umweltjournal.de/AfA\_naturkost/13315.php

musst also nur auf die Qualität deines Fleisches achten... es gibt kein vernünftigen Grund auf Fleisch komplett zu verzichten wenn es schmeckt.

Antwort
von Hyaene, 23

Wenn du vorher anderen Leuten Standpauken gehalten hast, wird es wirklich peinlich. ^^ Da musst du dann wohl oder übel durch. Trotzdem. Jeder macht sich mal peinlich und ändert seine Meinung. Man entwickelt sich ja schließlich auch. Egal in welchem Alter man ist. ;-) 

Ich war auch zwei Jahre Vegetarierin und war ebenfalls ungefähr in deinem Alter. Allerdings war ich nicht aus Gruppenzwang Vegetarierin. Diesen Hype gab es damals noch nicht. ;-) Mir taten/tun eben die Tiere leid, die eingequetscht im Stall verharren müssen...

Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Thema "Tierleid" und bin zum Entschluss gekommen, dass man gar nicht komplett auf Tierleid verzichten kann. Das geht schon bei unserem Lebensstil los. Am besten wohnt man noch in einem Einfamilienhaus und nimmt somit weiteren Tieren den Platz weg. Man nutzt Elektrogeräte, für die Knochenleim verwendet wird. Man nutzt Strom, bei denen auch wieder viele Tiere um's Leben kommen - auch bei Windenergie kommen hunderte Fledermäuse um's Leben. Bei dem Anbau meines Gemüses kommen ebenso Lebewesen um's Leben. Bei Medikamenten geht es weiter. Da fängt es schon bei der Antibabypille an. 

Und... Und... Und...

Ob sie nun so, wie oben geschrieben um's Leben kommen oder ich mich mit Fleisch gesund ernähre und nicht mehr ständig zusammenklappe, ist auch gepupst, wie gekackt. Mir ging es damals verdammt schlecht! Der Mensch ist und bleibt eben ein Omnivore, ob man will oder nicht. 

Das Schlimmste ist und war für mich diese Massentierhaltung. Und da kann ich schon schauen, dass ich diese umgehen kann, indem ich Bio kaufe. Allerdings nicht irgendein Bio! Bei Demeter-Bio wird zusätzlich auf die Haltung geachtet, was bei normalem Bio weniger, bis gar nicht erfolgt. Hier geht es nur um unbehandeltes Fleisch, Milch, Eier usw. 

Das Tierische kaufe ich in einem Naturkostladen in unserer Nähe. Den Rest aus dem Supermarkt. Habe schließlich nun wirklich keinen Goldesel im Keller stehen, dem ich auf den A*** klatsche und der mir dann das Gold auf die Füße kackt! Weiß Gott nicht! Komplett vegane Ernährung muss man sich auch erst mal leisten können. Ist eben eine "Luxusmoral", wie ich finde. 

Fleisch, gehört für mich zur Gesunderhaltung meines Körpers dazu. Federbetten, Pelze, usw. sind für mich sinnlose Morde...

Antwort
von MLPxLuna87, 27

Warum sagst du nicht einfach, das du nie richtige Gründe gehabt hast und das nur für andere gemacht hast ? Wäre jedenfalls besser als das was du sagen wolltest.

Antwort
von hund175, 37

Wenn du gerne Fleisch isst dann iss es, du musst das fühlen.😇

Antwort
von Biberchen, 74

du kannst ja erstmal Halbvegetarier werden! Also Pommes mit Schnitzel essen ;-). Laß dir einfach in Zukunft ein Kotelett mit braten! Da mußt du nicht viel erklären.

Antwort
von Elfi96, 74

Ein guter Grund wäre: Du hast dich "intensiv  mit der Thematik auseinander gesetzt und bist  zum Fazit gekommen, dass Vegetarier nicht ohne Nahrungsergänzungsmittel auskommen, um ihren Eisenbedarf zu decken. Als Frau mit (demnächst) monatlichen  Blutungen sollte man dem Körper Eisen in Form von Fleisch zufügen." LG 

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Ich bin Veggie und brauche keine Nahrungsergänzungsmittel! Ab und Zu mal nen eisensaft, das wars. 

Antwort
von DunkelElfe3344, 57

Sag es ihnen einfach. Kurz und Schmerzlos;)

Sie werden es ja so oder so irgendwann akzeptieren müssen...

Obwohl ich als Vegetarier nicht verstehen kann, wie man nach so langer eit wieder anfangen will, Tierleichen zu essen...

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