Warum sind Gläubige so egoistisch?

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23 Antworten

Bei dieser Art von "Frage" geht es eigentlich um eine Behauptung, oft wie hier mit einer Verallgemeinerung: "Alle Gläubigen sind egoistisch".

Rein logisch: Wenn ich alles nicht haben darf, weil es andere gibt, die es nicht haben, kann ich mich gleich diskret umbringen. Der Fragesteller stellt sicher auch nicht das Essen ein, weil es Millionen Hungernde gibt, und nennt sich deshalb egoistisch.

Glaubensmäßig: Gott ist gerade für den Einzelnen da. Es steht jedem frei, ihn um was auch immer zu bitten, wobei es natürlich christlich ist, auch für die anderen mitzubitten. Die Beziehung Gott-Mensch heißt nicht Gott-Menschheit. Christlich ist "Gott-Mensch-Mitmensch", d.h. jeder sorge auch für seinen Mitmenschen, aber nciht gleich für die ganze Menschheit. Damit wäre jeder überfordert. Ich selbst bin nur aufgefordert, alles zu tun, was in meinen Kräften steht, um Gottes guten Plan zu fördern. Viele Probleme der Welt gehen aber über meine Kräfte, und da muss ich es Gott überlassen, wie er trotzdem seinen guten Plan verwirklicht.

Ich konnte nicht verhindern, dass Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, aber - das sei vielen Christen auch mal gesagt - ich bin auch nicht schuld daran. Schöpfe ich aus dem Kreuz Mut, dass selbst das, was in den Augen der Menschen ganz schlimm ist, noch seinen Platz und Sinn in Gottes gutem Plan hat, dann habe ich das Kreuz verstanden und kann trotz des Elends vieler Menschen hoffnungsvoll weiterleben. Das ist nämlich meine Aufgabe.

Eine andere Frage ist, ob man mit Gewalt ein Kind haben sollte. In der Situation könnte man auch verstehen, dass Gott mit einem etwas anderes vorhat. Doch das zu beurteilen, sollte den Betroffenen allein überlassen bleiben. Von ihren Nächsten sollten sie aber Zuspruch und Hilfe bekommen.

 

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Ich bin wahrlich kein gläubiger Mensch, bin konfessionslos, ungetauft und sehe mich als Ignostiker (nicht zu verwechseln mit Agnostiker).

Ich kann  nicht verstehen, dass du einem gläubigen Menschen mit Kinderwunsch Egoismus vorwirfst.... Warum kannst du nicht einfach akzeptieren, dass es Leute gibt, die beten, die im Glauben Trost finden und die ein oder andere persönliche Bitte an Gott richten? Wo liegt da ein Problem?

Woher willst du wissen, dass die kinderlose Frau nicht auch Bitten für andere Menschen in ihre Gebete mit einfließen lässt...?

Bist du echt weniger egoistisch? Ich nehme an, du lebst dein deutsches Wohlstandsleben und tust relativ wenig gegen die zahlreichen Kriege in Nahost.

Ich frage mich nach deiner Frage, warum viele nichtgläubige Menschen so anmaßend sind und anderen ihren Glauben nicht einfach gönnen können.

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Kommentar von Schoggi1
01.05.2016, 09:52

Mal eine schöne Antwort von jemandem der nicht an Gott glaubt. Danke dafür... Als ich die Frage gelesen habe, hat mich das echt traurig gemacht wie manche Leute über uns denken... 

Du hast die richtigen Worte gefunden, da brauche ich gar nichts mehr zu sagen. DH! 

PS: Umgekehrt soll es natürlich genauso sein... gläubige sollen auch nicht über andere Urteilen, was leider auch oft vorkommt...

LG

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egoistisch ist das falsche Wort dafür. Der richtige Begriff wäre megalomanisch.

Man muss sich das einmal vor Augen führen was die Religion diesen Menschen beibringt:

Ein absolut perfektes Wesen, welches schon immer da war, über Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit verfügt, erschafft eine ganze Welt nur für ein auserwähltes Volk. Das ganze Universum dient nur dazu um einen schönen Nachthimmel zu ermöglichen.

Alles was es gibt, ist nur für diese "Auserwählten" da und ihr ganzes Leben lang werden sie von diesem einen Wesen beobachtet und geprüft.

Muss schön sein, wenn das Zentrum und der Ursprung der gesamten Existenz nichts besseres zu tun hat als dir beim Kacken zuzusehen. Da soll es einen nicht mehr verwundern wenn man egoistisch wird und glaubt Gott würde einem helfen die Autoschlüssel zu finden (was ein Priester so in einer Predigt von sich gegeben hat).

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Du findest es "egoistisch", wenn diese Frau dafür betet, ein Kind zu bekommen?

Gott führt keine Kriege. Das tun Menschen. Die von Gott einen freien Willen bekommen haben.

Und nur weil ein Christ, für sein eigenes Wohl betet, heißt das ja nicht, dass ihm all das andere Leid, auf der Welt egal ist.

Wenn du dieses Paar verurteilst, und es als egoistisch bewertest, frage ich mich, warum du das tust? Du siehst das Leid der Welt, aber wenn deine Bekannten, in ihrem Glauben, Trost für ihr eigenes Leid suchen, verurteilst du sie dafür?

Menschen sind nicht perfekt. Gläubige sind auch nur Menschen. Du bist auch nur ein Mensch, und nicht perfekt. Genau wie ich, und all die anderen, die sich die Mühe machen, deine Frage zu beantworten.

Also urteile nicht so hart. Auch wenn du es nicht verstehst. Ich weiß nicht, ob Gebete die Welt besser machen. Ein Versuch ist es wert, und schaden tut es auf keinen Fall. Aber wenn wir Menschen, weniger hart urteilen würden, und nicht alles direkt negativ bewerten würden, was wir nicht verstehen, wäre das vielleicht ein Anfang.

LG :-)

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Seit wann sind denn Frauen zeugungsunfähig? Sie können allenfalls unfruchtbar sein. Biologisch ist immer noch der Mann der Erzeuger.

Du begreifst offenbar vieles nicht und willst es auch gar nicht, wie deine Kommentare auf die Antworten zeigen. Du willst nur eine Bestätigung deiner eigenen Meinung, du willst Recht haben !

Gott ist nicht für Leid auf der Welt verantwortlich, das schaffen Menschen, die da meinen, ohne ihn klar zu kommen. Gott hat keine Marionetten erschaffen, sondern freie Wesen, in deren Freiheit Er nicht dauernd eingreift. Ansonsten wärest du wohl gläubig ........ Die Zulassung einer unvollkommenen Welt ändert nichts daran, dass Er uns zu mitfühlenden Menschen machen will, die Not lindern, wo immer sie uns begegnet. In dieser Hinsicht kann es wohl nichts Vergleichbares zu den christlichen Hilfswerken geben, die in aller Welt tätig sind, oftmals unter Einsatz ihres Lebens.

 Warum gibt es denn in Nordkorea Konzentrationslager? Weil dort eine atheistische Regierung das Sagen hat und genauso wie du gläubige Menschen nicht dulden will. Dort ist die Freiheit abgeschafft und vermeintliche Hilfen für andere Länder dienen dem gleichen Ziel.

Auf welche  Weise Gott den gequälten Menschen in Kriegsgebieten oder Lagern beisteht, wissen wir nicht. Viele berichten aber später sehr wohl, dass sie seinen Beistand und seine Nähe gefühlt haben.

Ich finde es überheblich, wie du über deine Bekannten redest und urteilst. Woher willst du wissen, in welcher Weise sie auch für andere beten oder spenden? Seit wann ist es verwerflich, wenn man ungeachtet dessen, was andere erleiden müssen, auch an sich und eigene Probleme denkt? Du willst mir doch nicht erzählen, dass du vor lauter Nächstenliebe bzw. Humanismus gar nicht  an dich denkst, wenn es darauf ankommt.

Bei Gott dürfen Christen bitten, sie sollen das sogar, weil ihr Gott dies sogar fordert, wenn Er sagt "Bittet und ihr werdet empfangen....." Vielleicht tun das sehr viele nicht, weil sie denken wie du und sich selbst für stark genug halten.

Jemand, der es für egoistisch hält, um ein Kind in der Ehe zu bitten aber nicht für egoistisch, ein Kind zu zeugen und es dann zu  töten durch Abtreibung, ist für Christen kein überzeugender Gesprächspartner !



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Kommentar von KyleBroflovski
01.05.2016, 10:36

und schon wieder stellen sich Christen über andere. geh du mal lieber auf Mission anstatt hier große Reden zu schwingen

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....und was ist daran jetzt egoistisch?

Wenn ich jetzt mir von meinem Gott Hilfe für meine Sorgen erhoffe?

Darf ich von meinem Gott nur Hilfe für Alle erhoffen?

Sorge du ohne Glauben für ein besseres Leben aller, das ist schon mal ein Anfang. Aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und rufe "der Da"!

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 11:55

ich wollte den die vorstellung erklärt bekommen was sie sich unter ihrem gott vorstellen. hasst der christliche gott menschen anderer hautfarbe ? offenbar !

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Wieso bist du der Meinung dass Gott "ganzen ethnischen Gruppen den Rücken zukehrt"? Das Evangelium wird auch in Nordkorea verbreitet, es ist nur nicht so offensichtlich.

Christen machen Gutes auch für ganze Völker, sonst gäbe es ja keine Missionare und niemanden der die Bibel in seltene Sprachen übersetzt und den Menschen somit eine Alternative bringt!

Der christliche Gott, den ich kennengelernt habe, interessiert sich aber auch für mich ganz persönlich! Für die Kleinigkeiten, die andere für total unwichtig halten.

Wie würdest du es denn sehen wenn die Frau nun tatsächlich schwanger wird? Denkst du dass Gott dann eingegriffen hat? Oder dass es Zufall, Glück, das Wirken der Ärzte war? Ich jedenfalls denke, dass dieses Ehepaar Gott sehr dankbar sein wird. Sollte es nicht klappen, wird Gott ihnen aber auch eine Alternative aufzeigen. Vielleicht war es dann tatsächlich ein egoistischer Wunsch, und Gott hat einen anderen Plan mit ihrem Leben.

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 15:09

kein mensch auf dieser welt ist zu 100% zeugungsunfähig , die chancen stehen nur sehr sehr sehr gering , wird sie doch schwanger ist das kein wunder, sondern ein prodult von dutzenden medikamenten.  

auserdem, wenn gott den ethnischen gruppen nicht ausweicht soll der einen blick auf afrika werfen.

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Kommentar von KyleBroflovski
01.05.2016, 10:30

ja natürlich. alle Christen Preisen ihren ALLMÄCHTIGEN Gott . wenn er Formenschneider liebt soll er doch helfen . aber wenn er schon hilft , dann allen und nicht nur ein paar Leuten

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Kommentar von KyleBroflovski
05.05.2016, 17:58

wers glaubt wird selig . er soll anderen Menschen helfen die Nichts haben und nicht mir ! ich habe genug

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Kommentar von KyleBroflovski
29.05.2016, 01:12

glaub mir , ich bin zufrieden

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Ein Gott, wie ihn der Monotheismus lehrt, ist entweder allmächtig oder allumfassend liebend.

Der jüdische Gott ist allmächtig, aber er ist auch zornig, rachsüchtig, j, manchmal auch gütig - es ist ein launischer Gott. Er hat ein Volk auserwählt - aber nicht nur um es zu lieben, sondern auch, um es leiden zu lassen.

Der christliche Gott ist liebend, vor ihm sind alle Menschen gleich, aber er ist offensichtlich unfähig, allen Menschen seine Liebe zuteil werden zu lassen.


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das ist doch relativ simpel zu erklaeren:

bestandteil des glaubens ist die gewissheit, dass alles (auch das negative) was auf der welt passiert, in gottes plan gehoert. 

das schliesst aber nicht aus, dass man um etwas bitten kann, sei das jetzt etwas persoenliches oder etwas allgemeines.

glaeubige beten ja auch fuer hungernde menschen und gegen krieg. ob diese bitten erhoert werden, koennen sie ebenfalls nicht "mitbestimmen". was geschieht ist gottes wille und der ist kaum bis gar nicht beeinflussbar.

religion ist keine "wuensch dir was"-veranstaltung. das schliesst aber bitten nicht aus. die gewissheit, dass gott die "richtige" entscheidung treffen wird, hilft dabei, verluste und niederlagen zu akzeptieren.

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Dir ist eigentlich nur nicht klar, daß Gott uns mit genau den Geboten, die uns in unserer modernen Freiheit ja so arg "einschränken", die Mittel gegeben hat, um seinem Willen entsprechend dafür zu sorgen, daß er sich um die "belanglosen" Wünsche von Einzelnen kümmern kann, weil es eben keine großen Dramen mehr gibt.

Was kann Gott dafür, daß wir ihm den Rücken zukehren? o.O

Abgesehen davon, daß ich es nicht sonderlich egoistisch finde, einem Menschen das Leben zu ermöglichen. Viel egoistischer finde ich es, ein Baby zu töten, weil man lieber Karriere macht.

Die kinderlosen Paare finden es sicher auch nicht so gut, daß andere Leute etwas wegwerfen, was sie gerne hätten.

Man muss nicht immer nur nach Afrika oder Korea schauen. Auch bei uns in unserem hübschen Deutschland gibt es genug menschengemachtes Elend.

Und das wäre nicht existent, würden wir mal auf Gott statt Satan hören.

warehouse14

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 17:49

ja sorry wenn eine 22 jährige mitten beim Studium abreiben muss weil sie für ihr Kind sonst mit HartzIV leben muss . hier ist nicht das abtreiben schlimm sondern die Tatsache das manche zu dumm zu verhüten sind. klar will man sich ein Leben aufbauen.

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religion hängt mit gefühl zusammen, was für den intellekt eben unbegreiflich ist

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Wie ist es bei Dir: Tust oder machst Du irgendwas, damit in Nordkorea die Konz-Lager abgschafft werden, stoppst Du die unzähligen Kriege und die Hungersnöte in Afrika?

Oder versuchst Du nicht auch in der Weise zu leben, dass Du glücklich wirst?

So ist das auch bei Deinen Bekannten: Ihr größter Wunsch ist ein Kind, und dass sie Gott darum bitten, ist ein Zeichen von Hoffnung und Glaube.

Mit welchem Recht trittst Du auf deren Hoffnung und Wünsche? Weil Du etwas gegen einen Gottesglauben hast?

Merkst du jetzt, wer hier egoistisch denkt? Nur weil Dir deren Glaube zuwider erscheint, gehst Du über deren innigsten Wunsch eines Kindes hinweg und  verurteilst diese Leute, indem Du deren mit einem Glauben verbindenden Wunsch und Hoffnung mit den Verbrechen der Welt in einen Bezug stellst....

Noch schlimmer: Du stellst Einzelpersonen einer ethnischen Gruppe entgegen. Dabei besteht eine Gruppe ebenso aus Einzelpersonen, von denen jeder ebenso für sich die Möglichkeit besitzt, zu Gott zu beten, Gott um etwas zu bitten...

Menschen mit fehlender Empathie sind das Übel der Welt, und diese sind sowohl unter Gläubigen wie auch unter Nichtgläubigen zuhauf anzutreffen...

Denke darüber bitte mal nach...

Gruß Fantho

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 23:40

niemand behauptet von mir das ich allmächtig sei . also vergleiche mich nicht mit Gott

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Kommentar von KyleBroflovski
01.05.2016, 10:34

hast du mich abonniert oder was ? du hast schon unter meine 3. oder 4. Frage geantwortet :D

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Christen glauben nicht an einen Kuschelgott, der alles schön gemütlich macht, damit keinem ein Leidchen zustößt und jeder Wunsch sofort erfüllt wird. Wäre unser Gott ein solcher Gott, säßen wir im Paradies auf Bäumen und wären sauglücklich - aber auch völlig doof.

Gott hat die Welt geschaffen wie sie ist - unseren Glauben mal vorausgesetzt. Er ist kein Dienstleister, der auf Bestellung alles hübsch macht. Er hat eine Welt entstehen lassen, die Katastrophen, Unfälle und menschliche Bosheit bereit hält und letzteres, weil jeder Mensch die Möglichkeit hat, böse zu sein - auch Du! Wenn Christen erwarten würden, daß sie ihren Gott durchschauen könnten, wäre dieser Gott nicht Gott. Er ist Gott für uns gerade WEIL er unerforscht und rätselhaft bleibt.  

Wenn Du nicht gläubig bist, verstehst Du auch nicht, wie Gläubige denken, denn sonst wärst Du's ja selber. Und genau deshalb fälle bitteschön keine Urteile, schon gar keine, die pauschals sind oder kränken. Christen sind nicht dümmer, egoistischer, verrückter als alle anderen Menschen auf dieser Welt. Sie haben nur eine andere Perspektive. Gruß, q.

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Kommentar von ralphdieter
30.04.2016, 14:20

Wenn Du nicht gläubig bist, verstehst Du auch nicht, wie Gläubige denken

Und wenn man etwas nicht versteht, fragt man!

Leider bist Du (wie so viele) seiner Frage ausgewichen.

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Kommentar von OverjoyedSystem
01.05.2016, 00:35

Unglaublich. Bei dem Text wäre ich fast religiös geworden... Nochmal Glück gehabt.

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Also grundsätzlich sind nicht alle gläubigen Menschen egoistisch. Ich kenne auch ganz viele die sehr selbstlos sind und viel für die Allgemeinheit machen

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Beten tun die beiden auch weil sie meinen, Gott wird schon helfen. Was ich einfach nicht begreife.

Offenbar schafft Gott nichts auf dieser Welt. In Nordkorea gibt es sogar Konzentrationslager, wir haben unzählige Kriege ( siehe Nah-Ost ), von afrika müssen wir gar nicht erst anfangen ! Aber wehe, die beiden bekommen kein Kind ! das wäre tragisch ...

Sagen Dir zufällig die Seligpreisungen etwas oder gar das ewige Leben? Wenn Du meinst, Gott etwas vorwerfen zu können, dann versuche erst einmal diese zu verstehen. Wenn Du diese verstanden hast, wirst Du erkennen, dass laut dieser Lehre alle Ungerechtigkeit, die einem in einem begrenzten irdischen Dasein widerfahren kann, durch umso größeres Glück im ewigen Dasein wieder ausgeglichen wird, weshalb dann kein Anlass mehr besteht, Gott das Unglück welches allein der Ungerechtigkeit von Menschen vorzuwerfen ist.

Andererseits wiederum, wenn Du nicht an das ewige Dasein glaubst und auch nicht an die Seligpreisungen, dann glaubst Du auch nicht wirklich an Gott und wem willst Du dann etwas in dieser Hinsicht vorwerfen?

Schließlich gibt es noch den Mittelweg, bei dem man zwar an Gott glaubt, und vielleicht auch noch an das ewige Leben, aber nicht unbedingt an die Seligpreisungen. Auch da gibt es niemandem etwas vorzuwerfen, außer vielleicht demjenigen, der inkonsequent in seinem Glauben ist - aber dieser Vorwurf betrifft nicht die Ungerechtigkeit in der Welt, sondern allein die Vorwürfe, die er oder sie versucht anderen zu machen, wie in diesem Beispiel Gott gegenüber.

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Für mich ist das extremst egoistisch anzunehmen dass mir Gott hilft ein Kind zu bekommen, während die ganze Welt verelendet ...

Selten so eine Stuss gelesen. Was haben denn die Weltproblem jetzt mit dem persönlichen Kinderwunsch zu tun? Totaler Quatsch.

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Wenn Gott uns liebt, warum sollen wir uns in persönlichen Dingen nicht an ihn wenden? Solches Handeln kann nie egoistisch in dem Sinne sein, sich nur Vorteile verschaffen zu wollen. Wenn man sich an einen Freund wendet, dann tut man das, weil man ihm vertraut und weiß, dass er uns wirklich liebt.

Und Gottes Handeln negativ zu sehen, weil er nicht auf alles eingeht, blendet doch die Realität aus, dass Satan schon viele Menschen verführt hat zu glauben, dass Gott schlecht oder Böse ist und/oder nur seinen eigenen Vorteil sucht. Aber durch den Opferdienst Jesu am Kreuz hat er nachhaltig bewiesen, wie groß seine Liebe gegenüber dem Menschen ist.

Wie viele Menschen sind zu Märtyrern geworden und sind zum Teil mit einem Lied auf den Lippen auf dem Scheiterhaufen gestorben. Für Dich sind die natürlich auch egoistisch, denn sie werden durch Ihr Opfer und ihre Treue zu Gott in das Reich Gottes eingehen und auf ewig glücklich sein. Du merkst, wie paradox ein solches Denken ist? Wer so denkt, dem kann im Extremfall niemand mehr helfen.

 Manche haben ja auch den Maßstab für gut und böse vergessen oder sie kennen ihn einfach nicht. Wenn es so ist, dann sollte man sich schnell darüber informieren. Lehnt man dies aber ab, dann entlarvt man sich selbst und seine eigene Gedankenwelt.

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Kommentar von KyleBroflovski
01.05.2016, 11:58

wenn Gott uns lieben würde müssten wir uns nicht an ihn wenden

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Kommentar von glaubeesnicht
01.05.2016, 12:53

und sind zum Teil mit einem Lied auf den Lippen auf dem Scheiterhaufen gestorben

Na, den zeigst du mir mal!

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Um wirklich an Gott glauben zu könen, müssen religiöse Menschen logische Schlussfolgerungen, in Bereichen, die ihrem Glauben widersprechen, ausblenden, ansonsten würde ihre Religion nicht funktionieren. Beispiel Kreationisten: sie ignorieren wissenschaftlich bewiesene Fakten für die Evolution, um (weiter) an die Schöfpungsgeschichte der Bibel zu glauben.

So ähnlich ist es wohl auch bei deinen Bekannten. Wenn sie das Leiden der ganzen Welt in ihr (religiöses) Weltbild miteinbeziehen, würden sie zu dem gleichen Schluss kommen wie du. Womöglich keine eigenen Kinder bekommen zu können, ist eine Nachricht, die viele nur schwer akzeptieren können. Deswegen wollen sie sich die  Möglichkeit offen lassen, dass es durch ein "Wunder" doch funktioniert.

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 12:00

offenbar bekommt man nur von atheisten gute antworten :D

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Kommentar von DieKatzeMitHut
30.04.2016, 12:11

Das ist Unsinn, es gibt sehr viele Gläubige (und auch Theologen), die sehr wohl an wissenschaftliche Erkenntnisse glauben - und auch viele Wissenschaftler, die an Gott glauben ;)

Niemand muss Wissenschaft verleugnen um gläubig zu sein.

(Natürlich gibt es auch Gläubige, die das tun. Es gibt aber auch Atheisten, die Wissenschaft verleugnen, so ist das nicht..)

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Kommentar von comhb3mpqy
01.05.2016, 00:43

ich bin Christ und bin nicht zwingend gegen die Wissenschaft. Es gibt die Meinung, dass sich Wissenschaft und Glaube nicht gegenseitig ausschließen müssen. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

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Soll ich dir mal was erzählen?

Als ich das erste mal schwanger war, war mir so kotsübel, dass ich es mit Worten kaum beschreiben kann. 

Ich konnte nur liegen. Sobald ich den Kopf hob, musste ich erbrechen. Ich ekelte mich wirklich vor allem: ein umgepflügter Acker, Wassertropfen auf der Fensterscheibe, Gerüche, die ich vorher noch nie wahrgenommen hatte...von essen ganz zu schweigen.

Es war fast unerträglich. Der Arzt meinte, das sei normal und ich dachte, ich kann Gott doch nicht mit sowas lästig fallen. Ist doch schliesslich normal, so 'ne Übelkeit und unaufhörliches Erbrechen!!!! Gehört halt dazu! Muss man ertragen! Wenn da jeder kommen würde mit seinen unbedeutenden Wehwehchen. Dachte ich!

Aber nach drei Wochen habe ich es nicht mehr ausgehalten. Und ich schrie zu Gott: bitte, lass das doch erträglich werden. das ist ja furchtbar. Das kann ja kein Mensch aushalten! Bitte, hilf mir doch!!!

Und ob du's glaubst oder nicht, praktisch sofort war's besser. 

Die Übelkeit hat zwar bis in die 16.SSW gedauert, aber sie war erträglich. Ich konnte wieder funktionieren.

Und da hab ich gedacht, wie blöd war ich doch eigentlich, dass ich nicht sofort zu meinem himmlischen Vater gegangen bin und ihm die Sache vorgelegt habe. 

Ich war beschämt, dass er sich sogar um sowas kümmert, um Schwangerschaftserbrechen!

Nein, es ist nicht egoistisch, um mit ALLEN Sorgen, Nöten, Schwierigkeiten, Fragen, aber auch Freuden zum himmlischen Vater zu gehen und dort sein Herz auszuschütten.

Er hat Zeit für alle und wir sind ihm nicht egal.

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Kommentar von KyleBroflovski
30.04.2016, 15:04

was ne geschichte... das lässt sich psychologisch leicht erklären. aber mal was anderes, selbst wenn es wirklich gott wär. dann ist das der beweis das es ihn gibt. ergo : er KANN den leuten helfen, entschließt sich aber freiwillig dazu es nicht zu tun 

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Kommentar von theantagonist18
01.05.2016, 01:07

Haha, du klingst wie eine Werbeaktion für die Kirche.

"Und da hab ich gedacht, wie blöd war ich doch eigentlich, dass ich nicht sofort zu meinem himmlischen Vater gegangen bin und ihm die Sache vorgelegt habe." Nein, die Frage ist, wie naiv du eigentlich bist um an einen Zusammenhang zu glauben.

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Weil laut Glaubenskenntnis alle Gläubigen an das ewige Leben glauben. Und wenn du stirbst, lebst du eh wieder.

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