Nehmen wir mal an, Gott hat uns erschaffen ...welchen Zweck hat es?

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25 Antworten

Hallo,- Fehler in der Frage: Schöpfung hat keinen Zweck. Die Tatsache, daß wir in einer "Zwecksklaverei" leben (sogar auf die Frage unserer eigenen Existenberechtigung bezogen) zeigt nur die Art wie wir Denken gelernt haben. Die Menschenrechte als Universalrecht sind ein Sieg der Aufklärung, also der Logik, der Vernunft - ganz wie du willst, nicht der Nachweis eines Zwecks für den der Mensch existiert oder existieren soll.

Deshalb sind z.B. Fragen von Gerechtigkeit keine Zweckfragen sondern rationale Aussagen. Es geht also eigentlich nicht um eine Zweck- sondern um eine Sinnfrage.

Und da liegt "der Hase im Pfeffer".

Ja, der Mensch ist frei geboren und niemandem Untertan außer er schränkt seine Freiheit selber ein weil er versteht, daß er davon nicht mehr beanspruchen kann als er seinem Mitmenschen zugesteht. - Soviel dazu. (siehe: Immanuel Kant - "Kategorischer Imperativ").

Aber wer oder was gibt dem Leben Sinn?

Da gibt es zum einen eine psychologische Antwort: in den ersten Kinderjahren wird in einer funktionierenden Familie dem Kind so etwas wie eine Selbstwertgefühl, eine Freude an sich selbst gegeben, die sich auch nicht selbst hinterfragt weil es erfährt, dass seine Eltern zwar nicht alles gut finden was es macht aber sich freuen, dass es da ist- einfach nur da ist, ohne Zweck oder Leistung oder Nützlichkeit. Diese Geborgenheit macht Spaß an sich selbst, neugierig, mutig, fördert Spaß am spielerischen Entdecken und setzt nicht jeden Rückschlag in ein Verhältnis zum eigenen Wert. Wenn das klappt stellt sich die Frage gar nicht und der Mensch lebt ganz einfach nur gerne und hat ein gesundes Gespür für Ungerechtigkeiten, die Ihm oder anderen widerfahren oder die er vielleicht auch selbst verursacht. Und er vermeidet diese Situationen und konzentriert sich aufs Entdecken und Aufbauen.

Und dann gibts da das Modell "Alltag" wo die meisten Menschen diese perfekte Einführung ins "Irdische" nicht haben und die dann nach einem "Grund" oder "Sinn" für das suchen woran sie leiden oder was ihnen bei Betrachtung der Welt unklar bleibt. - Und genau in diese Lücke stoßen die Religionen mit ihren Gottesbegriffen und Heilsbotschaften und lösen das Elend erst richtig aus. - Kritische Vernunft weiß, wann sie an ihre Grenze kommt, sonst wäre sie keine Vernunft. Glauben macht uns glauben, daß wir im Besitz einer "höheren Einsicht" wären und diese Grenze durch "höhere Einsichten" überspringen könnten und das ist psychologisch bedingt - aber nicht vernünftig. Deshalb braucht jede Reigion auch ihre spezielle "Gruppe als erleuchtete Elite", die Kraft "besonderer Fähigkeiten" dem gemeinen Volk die Botschaften "Gottes" übersetzt.

Der Mensch ist zwar frei geboren aber auch nackt und ausgesetzt in der Welt (auch mit lieben Eltern). Und Eltern können nur versuchen, ihr Kind wie oben beschrieben darauf vorzubereiten.

Und da setzt dann die philosophische Antwort der Aufklärung an, die uns lehrt von unserer Vernunft Gebrauch zu machen und nicht nach Antworten zu suchen, die es nicht gibt sondern unbeantwortbare Fragen auszuhalten (s.o.).

Zitat eines Philosophen der am Ende seiner Sinnsuche mit Mathematik und
Sprachanalyse und, und, und, - und zu dem Ergebnis gekommen ist:"Leben will einfach nur leben. Der Sinn des Lebens ist das Leben selber." (MoritzSchlick)

Und ein anderer hat es so ausgedrückt:"Die Tatsache, dass wir zu Gott beten beweißt nicht, dass es ihn gibt sondern dass wir einen brauchen." (Feuerbach)

Also: Warum kann Schöpung Schöpfung? - Einfach so. - Weil sie es kann. Was könnte ein Gott wollen wenn es einen gibt? - Vielleicht das wir verstehen was Harmonie ist - als Gerechtigkeit, als Mitmenschlichkeit, als Selbstkritik, als Demut vor Fragen die wir nicht beantworten können und diese deshalb auch nicht durch Macht oder Religion ersetzen und von mir aus auch als ökologische Vernunft in einem ganzheitlichen Verständnis weil uns die Vernunft sagt, daß wir kein Argument haben um zu zerstören was wir nicht verstehen - Schöpfung eben. - Dann sind wir selber Teil davon. Und für alle Bibelfreunde: Gott schuf die Menschen nach seinem Ebenbild. - Na, da müssen wir wohl noch ein bischen dran arbeiten oder mit unserer Gottesvorstellung stimmt was nicht. ;-)

PS: Gute Anregung bei Adorno "Dialektik der Aufklärung". - Zusammengefaßt: Es bringt uns auch nicht weiter wenn wir Götzen nur durch neue Götzen ersetzen. Soll heißen: Religion abschaffen und dann genauso glaubensblind an Wirtschafts- oder Politikideologien glauben läßt und in derselben Blödigkeit zurück aus der wir eigentlich raus wollten. - Der Rest sind Fragen wie: "Was war vor dem Urknall" - gute Physiker sind auch immer gute Philosophen gewesen weil sie an Grenzen gekommen sind. Aber sie blieben gute Physiker. ;-)

Gruß


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Kommentar von nowka20
21.03.2016, 22:02

du redest dünnflipp

zweck der schöpfung ist es, eine neue hierarche von wesen zu schaffen, die ihre taten aus freiheit und nicht aus notwendigkeit tut

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Viele Fragen, ich versuche einige Antworten:


Nehmen wir mal an, Gott hat die Erde/Welt erschaffen (wobei dann die Frage auftaucht, wer dann Gott erschaffen hat..?)

Wieso taucht die Frage auf? Gott war schon immer. Er ist ewig.


Warum soll er uns erschaffen? Welchen Zweck hat er davon? Warum
erschuf er die Menschen?

"Laßt uns Menschen machen." Gott wollte eine Beziehung zu Jemandem, der ihn liebt.

Wozu sind wir da? (nicht auf die philosophische
Frage bezogen, wieso wir existieren.., sondern in Bezug auf Gott..)

Wir sind dazu da, um Gott zu lieben und mit ihm zu leben. Vielleicht ein bißchen so, warum wir uns eine Familie oder Freunde wünschen. Es macht Freude, mit anderen zusammenzusein, die einen lieben. Das stärkt auch gegen das Böse.


Wieso würde er Menschen erschaffen wollen, denn es gibt ja so viele schlechte Menschen, die für so viel schreckliches verantwortlich sind....wieso würde er das wollen?

Weil es immer welche gibt, die sich von "diesem verkehrten Geschlecht" erretten lassen und sich von IHM mit seiner Liebe beschenken lassen. Liebe schafft Gemeinschaft.

Natürlich sind es nicht auf alle
Menschen bezogen..aber Menschen sind geldgierig, machtbesessen..,
egoistisch..

Jeder Mensch ist "böse von Jugend auf", sagt die Bibel, "da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer..." Und trotzdem möchte Gott mit uns Gemeinschaft haben.
Das geht nur, wenn wir tägliche Vergebung unserer Sünden haben, wenn wir unser Leben an Gott ausgeliefert haben, so daß Christus in uns lebt und wir in ihm bleiben.


Warum hat Gott die Menschheit erschaffen?

Aus Liebe. Um mit ihm zusammenzusein.


Wenn Gott allmächtig ist, wieso lässt er dann all das Leid, die Kriege &
weiteres auf der Welt zu?

Er hat ja gesagt, wir sollen es nicht tun, und jeder, der Böses tut, wird seine Strafe bekommen. Aber er hat auch gesagt, daß in der heutigen Zeit das Unkraut zusammen mit dem Weizen wachsen soll bis auf den Tag des Gerichtes. Deshalb wird nicht sofort gestraft.
Gott sei Dank dafür! So gibt es die Möglichkeit der Vergebung (durch Bekennen) und der Buße (= Umkehr).




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Die Antwort kennt nur Gott. Um auf dein Postskriptum einzugehen: Warum sollte sich Gott an den Kriegen oder dem Leid der Menschen stören. Was meinst du wie Grausam der Einsatz von Antibiotika aus Sicht der Krankheitserreger ist. - Das ist alles eine Frage der Perspektive.

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Ich hoffe meine Antwort erklärt dir den wahren Sinn des Lebens und ich hoffe dass du dadurch keine Vorurteile gegenüber dem Islam mehr hast. Nimm dir Zeit diesen Text zu lesen, viel Spaß ☺️

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt ist und kann nur
beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.
in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das
ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und
Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für
mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre
Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer
Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Warum Gott das Leid zulässt, wird im folgenden Artikel recht gut erklärt (wobei es sich natürlich um eine nicht einfach zu beantwortende Frage handelt): http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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Stell Dir einmal das Universum vor - mit Millionen und Abermillionen von Galaxien.

In diesem Meer von Galaxien heißt eine davon "Milchstraße".

Und in dieser Milchstraße ist eines der unzähligen Sonnensysteme, die es in dieser Galaxie gibt, unser Sonnensystem.

In diesem kleinen Sonnensystem ist unsere Erde ein klitzekleiner Planet.

Und auf diesem klitzekleinen Planeten tummeln sich gaaanz, gaaanz kleine klitzekleinere Lebewesen, die sich "Menschen" nennen.

Wenn Du Gott des Universums wärst, würdest Du dann in einer klitzekleinen Galaxie in einem klitzeklitzekleinen Sonnensystem auf einem klitzeklitzeklitzekleinen Planeten Erde klitzeklitzeklitzeklitzekleine Menschen zu Deiner Erbauung (sozusagen als Spielzeug) "nach Deinem Ebenbild" erschaffen, wie es in der Bibel steht?

Wenn ich Gott wäre (bitte mir keine Anmaßung unterstellen!), wäre mir zur Erbauung (also zum Spielen) in der unendlichen Weite des Universums eine Modelleisenbahn von der Größe der Erde zu klein, und den Spielzeugfiguren darauf könnte ich beim besten Willen wohl nur mehr unter einem Elektronenmikroskop Beachtung schenken.

Eine mühsame Angelegenheit, findest Du nicht?

Ich bin übrigens Agnostiker. Und ich glaube, dass die Menschlein ihre Wichtigkeit im Universum deshalb so grenzenlos überschätzen, weil sie damit nicht zurecht kommen, wie unwichtig wir eigentlich sind. Unwichtig auch für einen Weltenherrrscher, wenn es ihn denn geben sollte


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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 11:22

Das steht doch extra in der Bibel, das Gott das Kleine erwählt. Überall siehst Du das, die Krippe, die Hirten, die Fischer as Jünger - überall wendet Gott sich gegen das Große Protzige und sucht sich das Kleine Unscheinbare aus.

Die anderen Sterne und Planeten hatten nur den Zweck zu leuchten (deshalb war in der Sekunde der Erschaffung auch gleich das Licht da!) und die Zeiten anzuzeigen.

Deshalb brauchte man ja auch so viele davon, wenn man so will.

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Ich denke Gott lässt all den Schmerz und das Leiden zu, damit wir nichts für selbstverständlich halten.
Stell dir vor, alles wäre immer gut und schön, Friede-Freude-Eierkuchen...wir wären überhaupt nicht mehr dankbar für irgendwas.

Und bezogen auf die eigentliche Frage...ich stelle mir uns alle manchmal als Fernsehen für Gott vor. Das mag ein bisschen dämlich klingen, aber wenn wir nicht existieren würden, dann wäre Gott bestimmt irgendwie langweilig...
Ich weiß nicht ob das jetzt Sinn ergibt, wie ich es erklärt habe :D Aber ja...

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Kommentar von Dschaesmen
20.03.2016, 15:25

haha das mit dem fernseher tue ich auch.Oder als Theater.XD

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Kommentar von Herb3472
20.03.2016, 16:07

ich stelle mir uns alle manchmal als Fernsehen für Gott vor. Das mag ein bisschen dämlich klingen, aber wenn wir nicht existieren würden, dann wäre Gott bestimmt irgendwie langweilig...

Das ist aber ein schönes Armutszeugnis, dass Du da Gott ausstellst. Wenn er tatsächlich Telenovelas und Seifenopern a la Super RTL brauchen würde, damit ihm nicht langweilig wird, dann wäre es mit seiner Geistigkeit nicht weit her. 

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gott hat die menschen erschaffen und gott hat auch das paradies und die hölle erschaffen. gott hat die menschen erschaffen   und die tiere der unterschied zwischen den beiden lebenwesen ist gott hat den menschen den verstand gegeben also unser gehirn und die tier haben kein verstand  , das heist im klar text gott ist überall alles was du dir denken kanns ,weil er ist unser erschaffer es gibt sonst  keinen anderen erschaffer um das zu bestädigen hat er botschafter, profeten wie z.b moses, david, jesus  und der letzt profeten mohammet gesangt und  wenn  die pflicht von gott  und sein bücher und regel folgst und das bestädigst  werdes du dann in das paradies kommen für immer und unetlich dort leben  nach dem du gesorben bist.

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Allah sagt im Koran : und ich habe die Menschen und Djinn erschaffen um mir zu dienen .
Also kurz gesagt Allah hat uns erschafffen damit wir ihm dienen .
Welchen nutzen hat Allah davon ?
Garkeinen aber er liebt uns er liebt es uns zu sehen wie wir ihn anbeten und für ihn unsere Triebe zurückschalten .
Wie überall gibt es auch vor Gott die "Elite " die Besten der Besten damit man beweist das man zu diesen gehört lebt man eben .
Kannst es dir wie ein Videospiel vorstellen umso höher dein Highscore umso höher bist du platziert .
Am jüngsten Tag wird man so entlohnt werden das man froh sein wird für jedes Leid das man ertragen hat .
Abgesehen davon geht man wenn man gläubig ist ganz leicht mit Problemen um weil man weiß man wird dafür belohnt geduldig zu sein .
"Dann stellt sich die Frage wer hat Gott erschaffen "
Diese Frage stellt sich nicht denn Allah ist ehwig er hat keinen Anfang und kein Ende .
Ganz anders verhällt es sich in unserem Universum hier hat Alles einen Anfang und ein Ende und es wäre völlig unlogisch zu behaupten irgendetwas wäre ehwig .
Aber man muss beachten das Allah unanbhängig von unserem Universum existiert und er derjenige ist der das Universum mit all sammt seinen Regeln erschaffen hat .
Regeln der physik und logik tretten außer Kraft wenn es um Allah geht denn er ist der allmächtige und für ihn ist nichts umöglich .

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Noch eine Frage nebenbei.. , wenn Gott allmächtig ist, wieso lässt er
dann all das Leid, die Kriege & weiteres auf der Welt zu?

Das kann ich dir beantworten. Weil Gott uns die Wahl lässt. Wir können selber entscheiden und so ist es unsere enscheidung z.B. Kriege zu führen. Er lest uns unseren willen( so steht es zumindest in der Bibel)

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Ich bin Christ, glaube an Gott und habe auch Argumente, warum ich an Gott glaube. Falls dich die Argumente interessieren, dann kannst du ja mal ein paar Antworten von mir lesen, die ich auf andere Fragen gegeben habe, da findest du Argumente für meinen christlichen Glauben.

Zum Thema Krieg: Vielleicht sind auch normale Menschen an einem Krieg nicht ganz unschuldig. Du kannst dich ja mal darüber informieren, woher unsere Rohstoffe für Handys kommen.
Der Mensch hat einen freien Willen.

Ich weiß nicht, woher Gott kommt. Das ist für mich aber auch kein Problem. Kann es sein, dass wir Menschen auch nicht wissen, woher das kam, was beim Urknall dabei war? Trotzdem ist der Urknall ja anerkannt.

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 11:55

Ein Glaube an den Urknall wirft mehr Fragen auf als der Glaube an eine Schöpfergott.

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Also, Gott hat uns erschaffen um über die Erde und Tiere zu wachen... 

Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. (Psalm 8.6-9) 27 

Er ging anfangs davon aus das alle Menschen gut sind, ich glaube das 1. Buch Mose kennst du, eine Schlange gab den Menschen eine Verbotene Frucht (Nicht bekannt welche!) dadurch kamen wir aus dem Garten Eden raus, das sollte Strafe genug sein dachte sich Gott aber es kam noch schlimmer!


Und warum er Kriege, Hass und Leid zulässt:

 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. (1. Mose 6.5) (Hiob 14.4) (Psalm 14.3) (Jesaja 54.9) (Matthäus 15.19) (Römer 3.23) 22 Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (Jeremia 33.20) (Jeremia 33.25)


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Ich glaube, Gott hat sich dermaßen gelangweilt, dass er auch schon mit so einer schlechten und unvollkommenen Welt wie der unseren hochzufrieden ist. Ich hoffe aber, dass Gott anspruchsvoller wird und noch ein paar wirklich prächtige Welten erschaffen wird.

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Welchen Zweck hat es, daß es Tiere gibt, Pflanzen oder das Universum oder das "Sein" überhaupt ? Gut - du wolltest fragen was Gott sich dabei gedacht hat nicht den "Zweck".
Da solltest du ihn selbst fragen woher sollen die User das hier wissen.
Auch, du wolltest  dies garnicht fragen sondern nur deine "Weisheiten" hier los werden.

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Kommentar von lichterspiele
20.03.2016, 19:17

Viele sind überzeugt, dass es der Urknall gewesen ist, dass die Welt erschaffen hat. Aber ob es stimmt, wissen wir auch nicht. Schließlich können wir ja dem Urknall keine Fragen stellen.

Natürlich wissen die User nicht die "richtige" Antwort darauf, wieso Gott uns erschaffen hat. Beim Urknall weiß man ja auch nicht. Viele vermuten es nur so. Genauso hat es mich bei dieser Frage interessiert. Welche Vermutungen haben andere, dass "Gott" die Menschheit erschaffen haben soll.

.... welche Weisheiten...? ;)

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Zur Hauptfrage:

Einfach, weil er dich liebt und wollte, dass es dich gibt und weil er sich ewige Gemeinschaft mit dir wünscht.

Das ist doch schon mal was, oder?

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Kommentar von Whitekliffs
21.03.2016, 10:54

Zur Frage des Leidens:

Ich stelle immer wieder fest, dass Leiden mich einfach immer wieder zurück zu Gott bringt. Oder näher zu ihm. Denn wenn alles wie von selber läuft, 'vergesse' ich ihn oft ein wenig.

Ich suche das Leid nicht, ich will es nicht, aber hinterher kann ich wieder staunen, wie sehr mir Gott geholfen hat. Und dann kann ich dankbar auf eine Leidenserfahrung zurückschauen

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Hallo lichterspiele,

ja,warum

hat Gott den Menschen erschaffen? Die Bibel gibt nur eine indirekte

Antwort darauf. Aus dem, was sie über Gott und seine Eigenschaften

sagt, kann man auch Rückschlüsse darauf ziehen. Über Gott wird in

der Bibel z. B. folgendes gesagt: "

Ehe

selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit

Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja

von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott."

(Psalm 90:2) Dieser Text sagt etwas über Gott, was wir Menschen

nicht völlig begreifen können: Gott existiert schon seit ewiger

Zeit (das beantwortet auch Deine Frage, wer Gott erschaffen hat).

Irgendwann ging er dann daran, schöpferisch tätig zu werden; er

erschuf als erstes seiner Werke seinen einziggezeugten Sohn (Jesus

Christus). Später dann erschuf er Millionen von weiteren Engeln und

erst dann brachte er auch die materielle Schöpfung (das Universum)

hervor. Es gab also einmal eine Zeit, in der Gott völlig alleine

existierte. Da er in der Bibel auch als der "glückliche Gott"

(1. Timotheus 1:11) bezeichnet wird, kann man davon ausgehen, dass er

weder Engel noch Menschen braucht, um selbst glücklich zu sein. Gott

ist in sich so vollständig und vollkommen, dass er auf nichts und

niemanden angewiesen ist. Somit fühlte er sich auch niemals einsam

und allein. Er benötigt auch keine Geschöpfe, die ihm Liebe

erweisen oder ihm dienen.

Warum

hat er aber dennoch damit begonnen, Geschöpfe hervorzubringen, die

ihm ähnlich sind? Hierzu möchte ich eine andere ganz wesentliche

Aussage über Gott aus der Bibel weitergeben: "Wer nicht liebt,

hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist." (1. Johannes

4:8) Da Gott also die Liebe nicht nur als eine von vielen

Eigenschaften besitzt, sondern die Liebe gleichsam verkörpert,

geschieht alles, was er tut letztendlich aus diesem Beweggrund

heraus. Gottes Wunsch war es also, diese Liebe, die in ihm in einer

solchen Fülle vorhanden ist, mit anderen zu teilen. Das ist es

offenbar, was Gott veranlasst hat, uns Menschen (und auch die Engel)

ins Dasein zu bringen.

Du fragst auch, warum Gott den Menschen erschuf, obwohl sich doch so viele in eine schlechte Richtung entwickelt haben. Nun, Gott
erschuf Menschen, die an Körper und Geist vollkommen waren. Es hätte
also niemals eine Entwicklung hin zum Schlechten geben müssen.
Dennoch ist der Mensch kein auf gut programmiertes Wesen, das gar
nicht anders kann, als gut und richtig zu handeln. Er bekam die Gabe
des freien Willens, der ihn in die Lage versetzte, auch schlechte
Wege einzuschlagen. Und genau das tat der Mensch. Er entschied sich
dafür, sich von Gott unabhängig zu machen und selbst zu
entscheiden, was "gut" und was "böse" ist. Das blieb nicht ohne Folgen: Die beiden ersten Menschen büßten ihre Vollkommenheit ein, was schließlich Sünde und den Tod nach sich zog.

Niemand kann Gott also vorwerfen, er seifür all das schreckliche Leid verantwortlich, das sich im Laufe derMenschheitsgeschichte zugetragen hat. Dennoch hat Gott von Anfang an die Menschen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Er erdachte sich einen Weg, um Menschen die Möglichkeit zu geben, eines Tages von Sünde und Tod befreit zu werden und ewiges Leben zu erlangen.Diese Rettungsvorkehrung, auf die ich hier nicht im einzelnen

eingehen möchte, hat etwas mit Jesus Christus zu tun, der sein Leben

dahin gab, um Menschen, die an ihn glauben, von Sünde und Tod zu

befreien. Dadurch kann Gott seinen ursprünglichen Vorsatz, den er

mit der Erde und den Menschen gefasst hat, verwirklichen. Das

verloren gegangene Paradies wird wiederhergestellt werden und es wird

weder Leid noch Böses geben. Im letzten Buch der Bibel, der

Offenbarung, wird uns ein Ausblick auf diese herrliche Zeit gegeben.

Dort heißt es: " Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron

her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er

wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott

selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren

Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer,

noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind

vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Nun noch zu Deiner letzten Frage, warum Gott das Leid dieser Welt zulässt? Diese Frage lässt sich leider nicht in zwei oder drei Sätzen beantworten. Daher wird die Antwort etwas umfangreicher werden.

Zunächst sei noch einmal daran erinnert, dass der Mensch die Gabe des freien

Willens mit auf den Weg bekam. Es war also einen eigenverantwortliche

Entscheidung, die der Mensch traf, als er sich von Gott unabhängig

machte. Die Folgen dieser Entscheidung zeigen sich letztendlich in

all dem Leid, das wir heute und in der gesamten Menschheitsgeschichte

sehen können.

Um Deine Frage von Grund auf beantworten zu können, muss man noch

einmal ganz an den Anfang der Menschheit zurückgehen. In dem

Bibelbericht wird gezeigt, dass es jemanden gibt, der den Menschen

zum Ungehorsam und zur Auflehnung gegen Gott verleitet hat. Es

handelt sich um einen von Gott abgefallenen Engel (später als Satan,

der Teufel bekannt), der selbst angebetet werden wollte und kurz nach

der Erschaffung der beiden ersten Menschen auf eine Gelegenheit dazu

wartete. Er benutzte als Werkzeug eine Schlange und erweckte den

Anschein, als ob diese spreche.

Was dann geschah ist in 1. Mose 3:1-5 nachzulesen. Durch das, was Satan

hier sagte,

wurde

etwas Wichtiges in Zweifel gezogen, und zwar Gottes Recht zu

herrschen. Den Menschen wurde praktisch die sittliche Autonomie

angeboten, indem sie das Recht beanspruchen sollten, selbst zu

entscheiden, was gut und was böse wäre. Satan stellte Gott in

gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den

Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten.

Er sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als

Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden,

was richtig und falsch ist. Außerdem behauptete Satan, Menschen

würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und

nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott

empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die

ungeklärt im Raum standen. Wie Gott nun vorging, könnte man durch

eine Veranschaulichung umschreiben.

Nehmenwir einmal an, ein Lehrer steht vor seiner Klasse und erklärt, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Einer der Schüler behauptet
frech, der Lösungsweg des Lehrers sei der falsche und er kenne einen
besseren . Einige Schüler glauben der Behauptung des Mitschülers
und stellen sich auf seine Seite. Was wäre wohl erreicht, wenn nun
der Lehrer die Besserwisser aus der Klasse schickt? Könnten die
übrigen Schüler nicht daraus schließen, das der Störenfried
vielleicht doch Recht hat? Es könnte der Eindruck entstehen, der
Lehrer fürchte sich davor, dass sich sein Lösungsweg als falsch
herausstellt. Was wäre, wenn der Lehrer den Besserwisser zeigen
ließe, wie er die Aufgabe lösen würde?

So

in etwa könnte man umschreiben, wie Gott mit den aufgeworfenen

Streitfragen umging.

Er ließ die Menschen, dieder Meinung waren, ohne ihn besser zurecht zu kommen, gewähren und gab ihnen die Freiheit, eigene Herrschaftsformen auszuprobieren. Auch ließ Gott zu, dass sie unwissentlich unter die Gewalt eines unsichtbaren Herrschers, Satans des Teufels kamen. So heißt es nämlich in der Bibel: "Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist (1. Johannes 5:19).

Kommen

wir noch einmal auf den Lehrer in der Veranschaulichung zurück.

Er

weiß zwar, dass der Besserwisser und seine Mitstreiter im Unrecht

sind, allerdings weiß er auch, das es für die gesamte Klasse am

besten ist, wenn er ihnen Zeit einräumt, damit sie Ihren Standpunkt

beweisen können. Wenn ihr Lösungsweg scheitert, wird die übrige

Klasse einsehen, dass der Lehrer am besten geeignet ist, die Klasse

zu unterrichten. Außerdem wäre es dann verständlich, wenn der

Lehrer zukünftig Störungen dieser Art nicht mehr dulden würde.

In ähnlicher Weise behauptete Satan, seine Herrschaft sei die bessere
und würde den Menschen größeren Nutzen bringen. Gott räumte nun
dem Satan und seinen irdischen Gefolgsleuten Zeit ein, damit deutlich
würde, welche Herrschaftsform tatsächlich die bessere wäre.

Um

noch einmal auf die Veranschaulichung zurückkommen.Was würde der

Lehrer vernünftigerweise nicht tun?

Er

würde dem Besserwisser nicht den Mund verbieten und auch nicht bei

seinem Lösungsversuch helfen. Er gibt ihm Zeit, seine eigene Lösung

zu entwickeln und vorzutragen.

Auch Gott hat beschlossen, zwei Dinge nicht zu tun:

Erstens

hielt er Satan und seine Anhänger nicht davon ab, zu beweisen, dass s

ein Lebensweg unabhängig von Gott der bessere ist. Dazu musste er

ihnen allerdings die nötige Zeit einräumen.

Inzwischen

sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit

hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem

nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr

überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare

Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Zweitens werde er Satan und seine Unterstützer nicht dabei helfen, über
diese Welt zu herrschen. Was wäre damit erreicht, wenn Gott die
Folgen seiner Herrschaftsweise, z. B. Verbrechen und Kriege,
verhinderte? Würde er letztendlich damit nicht die Rebellen
unterstützen und zu dem Gedanken verleiten, es gehe auch ohne Gott?

Gott

hat jedoch gleich zu Anfang kundgetan, dass er das Leid nur eine

bestimmte Zeit dulden würde, und zwar nur so lange, bis die

Streitfragen zweifelsfrei geklärt wären. Gemäß Apostelgeschichte,

Kapitel 17, Vers 31 hat er bereits "einen Tag festgesetzt, an

dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten wird". Er ist

in der Lage alles Leid und seine Ursachen vollständig und für immer

zu beseitigen. Auch vergangenes Leid wird er gemäß der Bibel

wiedergutmachen. Das wird er durch die Herrschaft seines Sohnes,

Jesus Christus, erreichen. Darauf können wir uns heute schon freuen.

Gemäß der Bibel ist die Zeit nicht mehr fern.

LG Philipp

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Kommentar von Philipp59
21.03.2016, 10:04

Sorry, für diese chaotische Formatierung! Das System hat meinen Ursprungstext leider so umgewandelt wie ihr ihn jetzt seht. Mal schauen, ob sich das demnächst wieder bessert. :(

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Kommentar von nowka20
21.03.2016, 19:04

@philipp!

du hast für deine antwort 1571 wörter benötigt. das geht auch wesentlich kürzer.

allerdings muß man dazu selber denken können

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Gott erschuf den Menschen damit sie ihn dienen und anbeten. Gott wurde nicht erschaffen, hat kein Geschlecht und keine Familie. Er ist kein Geschöpf da er der Schöpfer von allem ist

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Kommentar von Herb3472
20.03.2016, 16:04

Und woher willst Du das wissen?

2

Also eigentlich soll man sich die Frage ja nicht stellen.In den Relgionen ist dies sogar "verboten".Wir Menschen wollen uns immer alles erklären.Bei uns hat immer alles einen Anfang und ein Ende.Aber schon mal daran gedacht,dass Gott auch die Zeit erschaffen hat?Er hat alles erschaffen.Also wenn man jetzt davon ausgeht.Die Naturgesetzte,die Atmosphäre,Lebewesen,alles.Viele Dinge sind für uns unerklärlich,aber wir Menschen sind neugierig und skeptisch und wollen alles herausfinden.Naja und wieso Gott und diese "schlimmen" Dinge antut.Das Leben ist ein Test.Wenn alles gut wäre,wäre es doch langweilig oder?Wir hätten keine Herausforderungen.Er möchte schauen,inwiefern wir uns beeinflussen lassen,wie wir handeln etc.Ich hoffe ich konnte dir helfen.Und immer alles wissenschaftlich zu erklären macht keinen Sinn.Denn die Wissenschaft hat auch nicht auf alles eine Antwort.

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Kommentar von Herb3472
20.03.2016, 15:53

In den Relgionen ist dies sogar "verboten"

In den Religionen ist dies deshalb verboten, weil der Klerus das Volk beherrschen wollte und will und kein Interesse hatte und hat, nach haarsträubenden Erklärungen und fadenscheinigen Ausreden auf unbequeme Fragen zu suchen.

Darum war ja auch die Erde über ein Jahrtausend lang eine Scheibe, um die sich das Universum drehte.

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Warum soll er uns erschaffen?

damit im kosmos etwas neues entsteht: DIE FREIHEIT, denn alle wesen schaffen bisher aus notwendigkeit

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