Frage von sweetmelonxx3, 67

Warum kann man (meistens) nur entweder Mathe und Technik oder Sprachen und kreative Dinge?

Hey, Ich frage mich warum es unseren Gehirnen so schwer fällt beide diese Denkkonzepte erfolgreich zu beherrschen. Klar gibt es Ausnahmen, aber aus eigenen Beobachtung weiß ich, dass es meistens so ist. Viele meiner Studienkollegen und Klassenkameraden sind absolute nieten in Sprachen z.B. sahnen aber ab bei Mathe, Technik und Wirtschaft. Mir wiederum ist es unverständlich, wie man Interesse an Mathe haben kann und warum Sprachen so schwer fallen. Ich selber bin auf der kreativen Seite, mag keine festen Strukturen und festgelegten Lösungen (wie in Mathe) , will nachdenken und verschiedene Lösungswege finden, disskutiere gern, meinen eigenen Weg finden und das Ergebnis selbst beeinflussen (Sprachen). Meine besten Fächer waren Englisch, Spanisch und Deutsch , meine schlechtesten Mathe und Wirtschaft. Ich denke das passt dem Klischee nach. Aber warum nur können wir nicht beide Denkweisen gut beherrschen? Ich hätte um einiges mehr Erfolg haben können, wenn ich keine Technik / Mathe Null wäre :( . Kann man sein Denken da noch Schulen, oder ist es in unseren Gehirnen verankert? Gibt es aussagekräftige Studien zu dem Thema? Die Annahme, das es diese zwei unterschiedlichen Neigungen gibt, schwirrt ja schon lange durch die Gegend. LG.

Antwort
von OlliBjoern, 24

Früher war ich z.B. sowohl in Französisch als auch in Mathematik gut (weniger Spaß machten mir Fächer wie Politik oder Geschichte, allerdings hat sich das im Laufe der Zeit gewandelt, sicher hing das auch mit den Lehrern zusammen).

Man sagt, dass die Gehirnhälften unterschiedlich operieren, die linke ist für Sprache zuständig, die rechte für räumliche Wahrnehmung. Allerdings gibt es ja auch Verbindungen zwischen den Hälften.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lateralisation_des_Gehirns

Nun ist Mathematik aber mehr als nur räumliche Wahrnehmung. Mathematik ist ein formalisiertes System, das ja auch (ähnlich einer Schrift) mit Symbolen arbeitet (Zahlen stehen für etwas, und Rechenoperatoren und Variablen auch).

In Bezug auf Schach (spiele ich selber gerne) habe ich recht interessante Beobachtungen gemacht. Man sagt zwar, dass räumliches Vorstellungsvermögen dabei eine Rolle spielt. Aber es gibt oft Kombinationen, die ungewöhnlich erscheinen. Ein guter Schachspieler bei uns im Verein studiert Germanistik (also nichts Technisches). Ein anderer guter Schachspieler hatte Probleme mit Physik (und Formeln), auch das ist also viel komplexer als nur die einfache links/rechts Einteilung suggerieren würde. Es gab früher einen bekannten Schachspieler (F.A. Philidor), der auch Komponist war. Es gab aber auch z.B. Max Euwe, er war Schachweltmeister und von Beruf her Mathematiker.

Antwort
von Naydoult, 23

Also das was Du willst trifft ja eigentlich auf Mathematik zu. :)

Ohne Kreativität und Neugier wären wir längst nicht soweit mit der Mathematik wie wir es nun einmal sind. Aber ja, Mathematik baut auf harter Logik und Definitionen auf.

Für Sprachen hat man keine Begabung, dort hat jeder fast dieselben Voraussetzungen. Bei Mathematik eigentlich auch so. Es hängt dann davon ab wohin wir uns in der Kindheit hin entwickeln.

Bei mir war es als kleines Kind sehr stark Musik, Phantasie (Geschichten) und aber auch schon Faktenwissen. Dann später mit 12 Jahren wurde es wie ohne Grund plötzlich Mathematik und Physik. Ich habe selbst entdeckt wie ich davor eine sehr "unmathematische" Denkweise hatte. Heißt mit Zahlen/Buchstaben war ich nie gut. Dann jedoch wendete sich irgendwie das Blatt und ich entwickelte dann eine Art naive mathematische Intuition. Außerdem konnte ich bis dato (meistens zumindest ^^) logisch denken. Habe leider öfters Konzentrationsprobleme, da ist bei mir klares Denken gegen 0. Wiederum die Phantasie und Kreativität recht groß. Mal dann wieder sehr analytisch.

Ich glaube also nicht das es angeboren sein muss, schließe es allerdings nicht aus. Jeder entwickelt wie bereits gesagt dann seine Vorlieben.

Antwort
von Ollamasi, 17

Vermutlich ist alles Übung. Denken ist wahrscheinlich weniger vom Gehirn abhängig als von der Schulung, wie man gelernt hat, Information zu verarbeiten.

Grundsätzlich ist es eine Frage, wie intensiv man sich mit einem Stoff beschäftigt. Der Strukturelle Unterschied ist, dass Mathe auf einem logischen System aufbaut. Die geringste Lücke, je tiefer sie sitzt, desto folgenreicher wirkt sie sich aus. Dies kann zu Frustration und einer Abkehr vom Üben führen. Deshalb ist Nachhilfe in Mathe speziell auf die Schwachstellen ausgerichtet. Es ist aber wie mit jedem Lernen, wer nicht aufgibt, wird belohnt!

Im sprachlichen Bereich geht es nicht um formallogische Abstraktionen, sondern um Sinnkonstruktionen mit Begriffen, um sich über eine tatsächliche Lebenswelt zu verständigen, denn man kann nie mit sich allein Begriffe bilden und Sprachen lernen.

Philosophisch hat Mathematik zu Aussagen über das Sein nichts beizusteuern, eher im Gegenteil versucht sie "Abkürzungen" zu errechnen und den Menschen bürokratisch fest zu verankern, indem sie ihn Rechenmodellen unterworfen sehen möchte.

Geist lässt sich nicht er- oder berechnen. Es gibt sie nicht, die beste aller möglichen Welten, jeder Vergleich ist sinnlos, denn was lässt sich in unendlicher Vielfalt vergleichen?

Wenn man die Tragfähigkeit einer Brücke durch Berechnung ermittelt, dann spielen auch Erfahrungswerte eine Rolle, man muss wissen, wie viel Tonnen Stahl und Beton pro qm welche Strecke in welcher Konstruktionsform überspannen können. 

Weitaus wichtiger aber ist, welchen Sinn das Bauwerk an sich haben kann. Dass die Brücke nützlich ist, um von einer auf die andere Seite kommen zu können, ist nur der Anfang vom Denken, und Mathematik kann hier nur Hilfswissenschaft sein und keine Kulturanalyse liefern.

Wir stimmen zu schnell den vermeintlich segensreichen Formen der Technik zu, die zweifellos mathematisch berechenbar sind, deren Sinn und unser Denken jedoch nicht vorhersagbar ist. 

Das wohl folgenreichste Beispiel:die Kernkraft, ihre negativen Folgen sind noch nicht abzuschätzen und werden uns noch viel mehr Kosten verursachen.

Antwort
von knallpilz, 4

Ich glaube, das empfinden viele so. Das könnte auch einfach daran liegen, dass man gewisse Talente hat (die hat man ja als kleines Kind schon) und von Natur aus, den Talenten nachgeht, die am ehesten ausgereift sind. Es gibt ja viele unterschiedliche Formen von Intelligenz. Der eine fängt von früh auf eben an, seine Eindrücke durch logische/rtationale Intelligenz zu filtern, der andere durch linguistische. Dadurch normalisiert sich dieser Vorgang, sodass man immer nur auf das eine, bereits am weitesten ausgeprägte Talent zugreift, während die anderen verkümmern. Das hat zwar den Vorteil, dass dieses eine Talent sehr gut trainiert wird, aber auch den Nachteil, dass nicht jedes Talent für jede Situation gut geeignet ist. Manchmal braucht man eine Pinzette, manchmal einen Hammer. Lohnt sich, mit beidem umgehen zu können.

Sprache kann man zum Beispiel auch durch Logik begreifen, da Grammatik ein sehr rationales Konzept ist (gerade die deutsche Grammatik). Muss man aber nicht, wenn man Sprachgefühl hat, also linguistische Intelligenz. Genauso mit Musik. Oder räumlichem Vorstellungsvermögen. Oder dem Verständnis zwischenmenschlicher Situationen und Probleme.

Ich glaube, was bei dieser ganzen "Rational vs. Kreativ"-Debatte oft vernachlässigt wird, ist, dass es auch sehr viele Menschen gibt, die weder besonders rational noch besonders kreativ sind. Das sind einfach zwei von vielen unterschiedlichen Talent-Zweigen (wenn man so will), auf die stärker geachtet wird, als auf andere.
Ich denke, jeder benutzt von Natur aus das Werkzeug, mit dem es ihm am leichtesten fällt. Aber genauso wie es viele Leute gibt, die mathematisch und musikalisch begabt sind, gibt es auch Leute, die weder rechnen noch gut Sprachen lernen können.

Das ist so, als wenn du Leute nach ihren Lieblingsfarben fragst und dich wunderst, dass fast alle, die "rot" gesagt haben, nicht auch "grün" gesagt haben, und andersrum. Dann stellst du die Theorie auf, dass man immer entweder grün oder rot als Lieblingsfarbe hat, während du vergisst, dass sehr viele andere auch gelb oder blau, etc... gesagt haben und genauso nur eine Lieblingsfarbe haben.

Menschen legen sich Dinge sehr gerne in Dualismen zurecht. Und wenn man vonvornherein so denkt, ordnet man auch automatisch alles in solche Muster ein.

Antwort
von eddiefox, 6

Hallo!

entweder Mathe und Technik oder Sprachen und kreative Dinge

Das ist eine oft vorgebrachte Vorstellung, die so nicht ganz zutrifft, jedenfalls nicht nach meiner Erfahrung. Ich habe viele Mathematikstudenten und Mathematiker kennengelernt, die nicht einseitig begabt oder interessiert sind.

Die Mathematik, die man in der Schule lernt, ist von der höheren Mathematik weit entfernt. Um Mathematik verstehen oder gar zu betreiben zu können, muss man ziemlich kreativ sein. Viele Menschen können sich das nur nicht vorstellen, da sie diese Art von Mathematik nicht kennengelernt haben. Es gibt z.B. viele Mathematiker, die musikalisch sind und ein Instrument spielen.

In der Mathematik gibt es viel Schönheit, Staunen, Entdeckungen und Überraschungen (im Sinne von "erstaunliche Abweichungen von der Intuition"), die sich dem Nicht-Mathematiker nicht oder nur wenig erschliessen.

Problematisch an der Mathematik ist meiner Ansicht nach, dass man mit seinen Mitmenschen nur schwer über sie kommunizieren kann. Über Kunstgeschichte, Politik, Sozialwissenschaften, Psychologie, Literatur, Musik, Theater kann man sich leichter austauschen als über Mathematik. Auch der Zugang zu diesen Themen ist leichter als der zur Mathematik.

Unter der Schwierigkeit, sich über die geliebte Mathematik austauschen zu können leiden auch manche Mathematiker. An einer populärwissenschaftlichen Kommunikation der Mathematik könnte noch einiges getan werden.

Über das, was man nicht kennt oder nicht versteht können schon mal falsche Vorstellungen entstehen.

Natürlich gibt es auch den Nerd, den Physiker- oder Mathefreak, der seiner Karikatur ganz gut enspricht. Aber er stellt nicht die Gesamtheit der Physiker oder Mathematiker dar. Ein Nerd fällt schneller auf, da seine Abweichung von der  sozialen Norm etwas grösser ist als die des "normalen" Mathematikers, der kaum wahrgenommen wird.

Ich möchte meinen Beitrag nicht so verstanden wissen, dass ich Recht hätte und du Unrecht. Mein Anliegen ist nur, deiner Wahrnehmung eine andere gegenüberzustellen.

Gruss


Kommentar von ralphdieter ,

Der berühmte deutsche Mathematiker David Hilbert (1862 - 1943) hat einmal auf die Frage, was aus einem seiner Studenten geworden sei, geantwortet: Er ist jetzt Schriftsteller - er hatte zu wenig Phantasie.

[ Quelle: http://www.mathematik-online.de/einleitung.htm ]

Kommentar von eddiefox ,

Die Anekdote kannte ich nicht. Frecher (oder humorvoller?) Bursche, dieser Hilbert. :-)

In der Zeit meiner Tanzausbildung (zeitgenössischer Tanz) habe ich zwei Tänzer kennengelernt. Einer hatte die französische Eliteausbildung des Ingénieurs durchlaufen, der andere war Privatdozent in Mathe an einer Uni.

Ein dritter kam auch von der Mathematik her und war zu der Zeit als Performancekünstler aktiv.

Ich selbst komme aus der Mathematik, bin sprachbegeistert, mittlerweile zweisprachig, interessiert an Literatur, habe aus Interesse zwei Semester Kunstgeschichte gehört. In meiner Jugend habe ich 10 Jahre am Konservatorium Klavier gelernt.

Ein begnadeter heute noch aktiver Mathematiker, Michail Gromov, war ein talentierter Akrobat. Er spricht mindestens Russisch, Französisch und Englisch (in den Sprachen habe ich ihn sprechen gehört, vielleicht spricht er noch andere Sprachen).

Damit behaupte ich nicht, dass alle Mathematiker vielseitige Anlagen haben, aber nach meiner Erfahrung trifft dieses Klischee, das die Fragestellerin erwähnt hat, nicht allgemein zu.

Ich stelle mir vor, dass ein Teil Veranlagung ist und ein anderer Teil die Stimulation, die man in der Kindheit erfahren hat, die späteren Fähigkeiten und Interessen anlegt.

Eventuell meint sweetmelonxx3 auch garnicht, dass das Klischee zutrifft, sondern sie stellt sich und uns über das Thema Fragen, wie folgende:

Kann man sein Denken da noch Schulen, oder ist es in unseren Gehirnen verankert? Gibt es aussagekräftige Studien zu dem Thema?

Das sind zwei sehr gute Fragen, die ich spontan nicht beantworten kann. Ich befürchte, dass in der Kindheit viel für die Zukunft festgelegt wird, habe aber auch den Glauben, die Hoffnung, dass man mit intensiver Arbeit und in einem stimulierenden, freundlichen Umfeld viel erreichen kann.

Erfahrungsgemäss lernt ein Kind anders, schneller und leicher als ein Erwachsener. Die Tochter eines Freundes wächst dreisprachig auf: ihre Mutter ist Japanerin, der Vater Deutscher und die Familie lebt in Frankreich. Mit ihren Freundinnen spricht die Kleine Französisch und in der Schule lernt sie noch Englisch..

Das Mädchen lernt also drei (Haupt-)Sprachen mit einer Leichtigkeit, mit der wir als Erwachsene nicht mehr lernen. Eigentlich lernt sie sie nicht einmal, sie wächst einfach mit ihnen auf. Wenn ich bedenke, wie ich mein altes Gehirn anstrengen muss, um mir ein wenig Japanisch anzueignen..., da wünsche ich mir manchmal, nochmal Kind zu sein.

Es ist schon hart, dass wir so verschiedene Startbedingungen ins Leben haben. Die Konkurrenzgesellschaft verstärkt noch die Ungleichheiten.

Meine Utopie wäre, dass wir in einem Klima der Kooperation aufwachsen, leben und arbeiten, dass wir die Wirtschaft dem Interesse des Gemeinwohls unterordnen. Seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) ist es umgekehrt: die Menschen sind gezwungen sich"den Märkten", den Interessen der Wirtschaff anzupassen, bis zur Erschöpfung und Krankheit.


Antwort
von Manuel129, 14

Hat nur was mit der Einstellung zu tun.. die meisten Menschen interessieren sich eben nur für eins, daher investieren sie in die anderen viel weniger Zeit, weshalb sie nur sehr langsam Fortschritte erzielen. Die aufgewendete Zeit ist dabei natürlich nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern vor allem der innere Antrieb. Äußere Einflüsse, wie beispielsweise Druck, können einen ebenfalls stark beeinträchtigen ( aber nicht immer zum Guten ). 

Wenn du dich beispielsweise für Sprachen interessierst, wirst du weitaus seltener abschweifen, wenn du Grammatik lernst oder was auch immer, als wenn du Differentialgleichungen in Mathematik versuchst zu verstehen. 

Bei mir war es genauso wie bei dir. Bis auf Deutsch und Englisch war ich eher eine Null.. und ehrlich gesagt ist es mir schleierhaft wie ich in den 2 Fächern so gute Noten erzielen konnte.. Naja.. jedenfalls habe ich mich dann irgendwann auch mal mit Mathematk auseinandergesetzt, allerdings erst in meinem Studium. Am Anfang war es wirklich langweilig, doch sobald mich ein gewisser Erkenntnisdrang gepackt hat, konnte ich mich stundenlang mit Mathematik beschäftigen.. Zeichnen habe ich ebenfalls erst nach der Schule angefangen, doch hat mich das weitaus mehr begeistert wie Mathematik =P

Sprachen und Mathematik sind nicht so verschieden wie immer gesagt wird.. In der Schule natürlich schon, da Sprachen eher intuitiv, Mathematik streng formal und logisch scheint. Im Studium, wenn man sich dann plötzlich mit Grammatik, Lexikologie etc ernsthaft auseinandersetzt und wirklich gefordert wird, dass man eine Sprache von Grund auf versteht und nicht nur anwenden kann, entwickelt man auch jene Kompetenzen wie das logische Denken. Umgekehrt in der Mathematik: Natürlich ist die Schulmathematik nicht zu vergleichen mit der Hochschul-Mathematik, aber in der Uni muss man statt Rechenwege auswendig lernen wirklich kreativ an eine Aufgabe ran gehen.

Zeichnen ist nicht, wie ich immer dachte, irgendeine Art Talent. Es ist logisch aufgebaut, folgt Regeln, die erlernbar sind. Natürlich ist zuerst eine Veränderung des Gehirns notwendig, was aber durch richtige Übungen nicht allzu lange dauern sollte. Natürlich ist beim Zeichnen viel Kreativität gefordert, schließlich geht es unter anderem darum, wie man beispielsweise die menschlich Figur aus dem Kopf in irgendeiner Pose, in einer x-beliebigen Perspektive auf das Blatt bringen kann. Google dazu mal Michael Mentler.

Also.. alles nur eine Frage der Motivation. Lernbar ist alles.

Antwort
von FeipsHD, 36

Meine Kurzfassung:

Sprachen erfordern besonders ein guten Gedächtnis und z.b. Technik/Informatik sehr viel Logisches denken erfordert und man das Gehirn nicht (nur sehr schlecht) auf 2 Gebiete zu Trainieren 

Kommentar von ByteJunkey ,

Trifft den Nagel auf den Kopf ;)

Antwort
von gottesanbeterin, 4

Ich vermute, das scheint deshalb so zu sein, weil es so viele schlechte Mathematiklehrer gibt.

Ohne meinen Vater, der mir erklärt hat, was mein Lehrer bloß zerredet hat, hätt´ich auch gedacht, ich wäre mathematisch unbegabt. Doch war bloß der Lehrer eine pädagogische Niete.

Der Lehrer hat alles kompliziert erscheinen lassen, mein Vater konnte alles so erklären, dass es einfach und logisch wurde.

Kommentar von knallpilz ,

Das stimmt.
Ich war früher immer sehr gut in Mathe, habe alles locker kapiert, nie lernen müssen, immer ne 1 gehabt. In der siebten Klasse hatte ich dann mal n Lehrer, bei dem ich gar nix kapiert hab und der ersten Klausur ne 5 hatte. Was ich in diesen 5 oder 6 Wochen Unterricht nicht verstanden hatte (das Grunprinzip von Linearen Funktionen)  hat mir mein Sitznachbar in einer kleinen Pause erklärt. Und von da an hab ich wieder alles kapiert.

Da hab ich mich auch gefragt, ob ich wirklich gut in Mathe bin oder einfach nur gute Mathelehrer hatte. Bzw. welche, die für mich gut waren.

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