Frage von Questico1, 105

War der Vietnamkrieg ein nationales Trauma für die USA?

Hallo zusammen. Ich muss eine Präsentation über die Leitfrage oben halten. Mir fällt es vor allem schwer Pro Argumente für diesen Krieg zu finden. Kann mir bitte jemand Tipps geben? Wie sollte ich das gliedern? Worauf soll ich mich am besten bei der Fragestellung konzentrieren? Danke

Antwort
von autmsen, 42

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Vietnamkrieg

Blätter die Ergebnisse bis zum Anfang zurück. Da wirst Du auf jeden Fall Pro-Argumente finden. Kannst Du dann ja ruhig als Zitat nutzen. Nutzbare Bilder wirst Du da auch finden. - Bitte unbedingt vorher die Redaktion anschreiben und um schriftliche Erlaubnis bitten. Ist ein Gebot der Höflichkeit. Und wer sich diese Vorgehensweise mal angewöhnt hat, der muss erst gar nicht nachlesen, wie das jeweilige Medium mit dem Thema Copyright umgeht. Bitte Nutzungszweck angeben. 

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Vietnamkrieg. 

Nö. Nicht jeder Beitrag ist geeignet. Aber das kannst Du ja schon aus der Kurzbeschreibung erkennen. 

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mit offenen karten vietnamkrieg

So. Nun hast Du reichlich Quellen aber sicherlich nicht zu viele. 

______________________

Oh ja: 

Da kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen, stellen ihr Wissen unter Beweis. Aber geht es um deren Wissen oder um Deines? Sei zu DIR ehrlich. 

Sie lassen also ihre eigene Ansicht raus, oder machen auf ihre Quelle aufmerksam, oder fangen lange Diskussionen an und so fort. 

Aber worum geht es denn tatsächlich bei dieser DEINER Aufgabe? 

Du sollst lernen 

Du sollst lernen, selbständig an Informationen zu kommen. Absolut kein Ding mehr heute. Immerhin sitzen wir alle hier an der größten Informationsmaschine seit Menschengedenken. 

Ok Du sollst, natürlich, auch lernen, angemessen und ihrem eigentlichen Zweck gemäß mit dem Ding umzugehen. In meinen Antworten findest Du dazu viele nützliche Tipps und auch Seiten. Also solche, die allgemein nützlich sind für Schule und lernen. 

Internetkompetenz wird heute von jedem Azubi erwartet, von Studenten tatsächlich erst recht. 

Und dann sollst Du lernen, mit dem angesammelten Wissen angemessen umzugehen. Bereitet auf das Berufsleben vor. 

Dass Du dann auch noch lernen sollst, Dein Ergebnis vorzutragen, ist klar. 

Finde Deine eigenen Prioritäten. Sie müssen nicht mit meinen übereinstimmen. Denn Du bist nicht ich. Das steht mal fest. 

Antwort
von Fairy21, 39

Wieder was aus diesem Lexikon. 

1968

Das Leiden in Vietnam nimmt kein Ende

Für die leidgeprüfte Bevölkerung in Vietnam beginnt das Jahr mit der großen Test-Offensive der FLN und der Nordvietnanesen. Trotz einer 18 tätigen  Bombardierungspause der amerikanischen Luftwaffe dringen 300 000 Mann bis kurz vor Saigon vor und besetzen mit dem Kaiserpalast und der Zitadelle die alte Kaiserstadt Hue.Der Norden des Landes wird dafür auf Befehl  von Lyndon B. Johnson  bis Ende März  verstärkt bombardiert.  Im Landkrieg werden die  Südvietnamesen  massiv von US-Streitkräften  unterstützt und können v den Vietcong  wieder aus Hue und Saigons Schwesterstadt  Cholon zurückdrängen.  Zwei Monate früher, am 16. März, hat eine amerikanische Kompanie  im Dorf My Lay ein grausames  Kriegsverbrechen verübt, das allerdings erst später v bekannt wird.  Die Einheit unter Führung des Leutnants William Calley hatdie Dorfbevölkerung My Lays zusammengetrieben und mehr als 500 Männer, Frauen und Kinder getötet.  Das blutige Massaker war vollkommen sinnlos, auch deswegen, weil im Dorf weder Vietcong noch Waffen entdeckt wurden.  Die Armee versucht das Geschehen zu vertuschen. Der Leutnant wird später zu lebenslanger Haft verurteilt, dann aber zum Teil begnadigt. 

1975

Nach der Kapitulation beginnt die große Flucht in die USA

Auch nach dem Waffenstillstandsabkommen von 1973 sind die Kämpfe in Vietnam nicht eingestellt worden.  Der Vietcong bedrängt den Süden weiter stark, so dass Präsident General Dong Van Minh  am 30.April die bedingungslose Kapitulation verkündet. Eine provisorische Revolutionsregierung des Vietcong übernimmt darauf in Südvietnam  die Macht.  Die letzten Amerikaner haben am Tag zuvor Saigon verlassen.  Tausende von Südvietnamesen  wollen mit  ihnen in die USA fliehen, doch nur 30 000 werden bis Ende des Monats evakuiert. Dennoch beginnt jetzt eine Fluchtwelle aufs offene Meer und über die Grenze nach Kambodscha.  Die Menschen fürchten Vergeltung des Vietcong. Saigon wird bald in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt. Nirdvietnam öffnet im Herbst seine Grenzen für Südvietnamesen, für das folgende Jahr sind Wahlen geplant.  In den USA werden bald die Zahlen ihres Engagements  im früheren Indochina bekannt. Danach sind 45 298 US-Soldaten gefallen, über 30 000 wurden verwundet , 1.806 gefangen oder vermisst. Bis Januar 1973 (Waffenstillstand) kostete der Krieg 112 Milliarden Dollar. 

Google:Vietnamkrieg Auswirkungen USA

Vietnam -Krieg: Das amerikanische Trauma

Kommentar von WDHWDH ,

Wenn du je in Hue gewesen wärest, müsstest du feststellen ,dass die Angaben hier FALSCH  sind. Hue (Kaiserpalast) wurde von INNEN her zerstört und nicht durch Luftangriffe. ...Gespräch beim Bronzelöwen mit einem Major  der VS..."  Im Hinblick auf die WAAGRECHTEN EINSCHÜSSE ... Mein Bruder (Vieth Min) ist hier gefallen"...  Quelle-Eigenreportage!

Kommentar von Fairy21 ,

Würde dir Empfehlen meine Quellenangabe zu beachten, das stammt nicht von mir selber.

Kommentar von Fairy21 ,

Noch was: Dein Bruder heißt genauso wie der eine Kriegsführer?

Antwort
von napoloni, 45

Wenn es nach mir geht: Nein.

Von den eigenen Verlusten her haben die Amerikaner im 2. Weltkrieg das Siebenfache an Soldaten verloren. Und auch im 1. Weltkrieg waren es erheblich mehr - bei nur sehr kurzer Teilnahme.

Auch war der Vietnamkrieg nicht der erste, bei dem die amerikanische Kriegsführung nicht vorwärts kam. Auch in Korea waren die US-Truppen , hier von einer Flut chinesischer "Freiwilliger", zurückgeworfen worden.

Ich denke, der Vietnamkrieg hat die USA und auch den Rest der Welt eher entwickelt, weil eine neue Generation neue Sichtweisen entwickelte und die bisherigen streng konservativen Werte in Frage stellte.

Antwort
von Fairy21, 37

Hier ist etwas aus einer Art Geschichtsbuch für das 20. Jahrhundert.

Eventuell hilft es. 

1963

Tod im Feuer als Protest:

In Südvietnam eskalieren die seit längerem andauernden Auseinandersetzungen zwischen dem Regime  des unter Missbrauch der Staatsgewalt  diktatorisch regierenden Präsidenten Ngo Dinh Diem und den  Buddhisten im Mai  zu einem Aufstand.  Es kommt zu Strafaktionen Diems  und als Antwort zu öffentlichen  Selbstverbrennungen  buddhistischer Mönche.  Im August werden die Pagoden der Hauptstadt vom Militär besetzt, Hunderte von Mönchen verhaftet. Diem wird im November von einer Militärjunta gestürzt und ermordet. 


1964

USA beginnen Vietnam-Krieg:

Die massive Unterstützung des pseudodemokratischen Systems in Südvietnam durch die USA führt zu einem neuen Krieg. Bis Ende 1963  haben die Staaten im   "Bollwerk gegen den Kommunismus" 16300 Soldaten stationiert, die Südvietnams  Streitkräfte -offiziell nur als Militärberater -im Kampf gegen die Guerillabewegung FLN (Nationalfront zur Befreiung Südvietnams ) unterstützen sollen. Um das kommunistische Nordvietnam  vor weiteren  Aktivitäten  zu warnen, nutzt US-Präsident Johnson die erste Gelegenheit zum militärischen  Eingreifen.  Nach einem angeblichen Angriff  nordvietnamesischer Torpedoboote im Golf von Tonkin und damit außerhalb der Hoheitsgewässer  auf amerikanische  Kriegsschiffe am  2.und 4.August  gibt er nach Rückversicherung durch den Kongress den Befehl zur v Bombardierung der nordvietnamesischen  Küstenbefestigungen. Damit treten die USA offen in das Kriegsgeschehen in Vietnam ein.  Nordvietnam sieht übrigens  im Gegensatz zu den  USA  den gesamten  Golf von Tonkin  als sein Hoheitsgebiet  an und nicht als offene See, dort eindringende  US-Kriegsschiffe sind in der Tat  am 2.August attackiert worden. Nach dem "Zwischenfall von Tonkin" verstärken die aus dem Norden eingesickerten Guerillas  ihre  Aktivitäten in Südvietnam.Im November  überfallt der  Vietcong ,   stärkste  der in der  FLN  zusammengeschlossenen  Gruppen, sogar den Flughafen Bien Hoa, 20Kilometer nordöstlich c von Saigon. Das Leiden  der Zivilbevölkerung  des geteilten  Landes beginnt  damit  in diesem  Herbst zu eskalieren. 

Kommentar von Questico1 ,

Welche folgen hatte dieser Krieg für die USA? Dauern diese bis heute noch an? Wenn du mir diese 2 fragen noch beantworten könntest wäre es super.

Danke

Kommentar von WDHWDH ,

Deine aus dem Zusammenhang gerissenen Darstellungen sind vorsichtig ausgedrückt -US LESUNG. Frage: Wann wurde der Krieg erklärt?, FLN FLN/Vietkong wo ist der Anfang-weiter-Vieth Minh-er siegte dich immerhin 1975!!! Versuche in der Geschichte korrekt zu sein bevor du Kommentare abgibst-die du nicht beurteilen kannst! Die USA kennen das v. Sippensystem nicht-das war ihr Fehler 54 verschiedenste Sippen/sStämme alleine in SV-die sich bekämpften!"

Kommentar von Fairy21 ,

US-Lesung? Dann ist das Buch aus dem ich abgeschrieben habe US-Lesung.

Antwort
von zehnvorzwei, 36

Hei, Questico1, der Vietnamkrieg ist ein nationales Trauma der USA bis heute - der einzige Krieg ihrer Geschichte, den sie verloren haben. Aber nicht nur deshalb. Sie traten an der Seite eines dubiosen Regimes in den Krieg ein - möglicherweise in der guten Absicht, das weitere weltweite Vordringen kommunistischer Diktaturen zu stoppen, und hatten dort am Ende eine halbe Million Mann unter Waffen und viele viele Tote zu beklagen.

Rückblickend ist es leicht, diesen Krieg zu verurteilen.

Trotz des Desasters ist US-Amerikas Sendungsbewußtsein ungebrochen - von Weltkrieg I und Weltkrieg II, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Golf-Kriege, Afghanistan ...

Und so. Grüße!

Kommentar von WDHWDH ,

Die Amerikaner haben den Koreakrieg gewonnen?. Der Koreakrieg war ein Krieg der UNO und endete mit einem Waffenstillstand. Dazu die Siege der USA Irak1? Irak2? Granada?Danach immer ein Desaster!!!Das ist das generelle Trauma der USA...Vietnam hat sie nicht verloren sondern die Amerikaner(ziv. und mil) wurden VERJAGT-Das ist das Trauma!

Antwort
von Jonas7531999, 37

Ja es war ein Trauma für die USA, das ist es bis heute, da es der 1. und einzige Krieg ist, den die USA verloren hat.
Pro- Argumente kannst du für diesen Krieg meiner Meinung nach nur aus Sicht der amerikanischen Regierung finden. Nämlich solche wie den Kommunismus (bzw. Sozialismus) einzugrenzen. Außerdem sind Kriege gut für die Waffenindustrie ;)

Antwort
von crashy2002, 32

Der Vietnamkrieg war begründet, wie jeder andere Krieg der Vereinigten Staaten auch.

Zuerst will ich sagen dass die USA weltweit dafür zuständig sind für Frieden und Freiheit zu sorgen, deswegen lässt sich auch für jeden Einsatz eine Sinnvolle Begründung finden, auch wenn es irgendwelche Kommunistischen Idioten nicht wahrhaben wollen!

Die Vereinigten Staaten haben eingegriffen weil, die Vietkongs die Südvietnamesen begonnen anzugreifen, außerdem wurde auch noch ein Amerikanisches Schiff ohne wirkliche Begründung angegriffen.

...Also ein Trauma war es höchstens für diese Hippie-Schwachköpfe.
Für alle normalen Menschen allerdings nicht.

Kommentar von roboboy ,

Doch, der Vietnamkrieg war definitiv ein Trauma für die ganze Amerikanische Bevölkerung. Denn Amerika ist das große, unbesiegbare Land, dass hier von ein paar Vietkong verhauen wurde. 

Aber sicher, es war nur ein kleines Trauma, die größeren waren hier definitiv 9/11 und Pearl Harbor,

Zuerst will ich sagen dass die USA weltweit dafür zuständig sind für Frieden und Freiheit zu sorgen

Ähhhhh.... Im Internet ist es immer schwer, Ironie zu verstehen. Ich will hoffen, dass das Ironie ist?!

LG

Kommentar von crashy2002 ,

Nein ist keine Ironie, ist Tatsache

Kommentar von roboboy ,

Die USA haben viele gute Sachen gemacht, keine Frage. Aber seit dem zweiten Weltkrieg haben die nur noch für Mist gesorgt. Unterstützung Saddam Husseins, des IS, der Taliban,...

https://www.youtube.com/watch?v=Uex0TJRB9Hg

Vielleicht lässt dich das ein wenig weiter denken. 

LG

Kommentar von Vnnguy ,

Der Angriff auf 2 US- Kriegschiffe war eine Lüge. Die US Schiffe dringen in Nord Gewässer der Vietnamesen ein um ein Angriff zu provozieren. 

Darauf hin haben die US-Regierung ein Vorwand für einen militärischen Eingriff.

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