Frage von spieli,

Shorty Bulls? Wer kennt diese Rasse oder hat Erfahrung mit der Rasse?

Hallo, bin durch Zufall auf die Rasse Shorty Bulls gestossen. Die gefällt mir wirklich sehr gut. Ich bin nun am überlegen für Nico einen Spielkumpel zu holen. Oder sollte ich doch einen Jack Russell holen? Hat vielleicht Jemand solch eine Rasse oder hat Erfahrung mit solch einer Rasse? Wie ist es mit dem Gesundheitszustand der Rasse? Außer das was ich im Internet schon gelesen habe. Ok, nur mit kupierten Ohren, damit gefällt er mir nicht. LG spieli

Antwort von ralosaviv,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Geschmacksache, sagte der Affe und biß in die Seife. Viel schlimmer ist aber, dass das, was man aus diesen Hunden gemacht hat, wirklich nicht mehr gesund aussieht. Auch ich würde das als Qualzucht bezeichnen.

Kommentar von Brigitta270755,

Ha! Den Spruch kannte ich auch noch nicht! Daumen hoch.

Antwort von Brigitta270755,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Lies dir mal die typischen Krankheiten der Engischen und der Französischen Bulldoggen durch, bitte. Und frag dich bitte, ob die Natur solche Hunde hervorbringen oder auch nur aus eigener Kraft überlebensfähig machen würde.

Und dann überleg noch ein Stückchen weiter, was für gewissenlose Menschen es sind, die es erstrebenswert oder auch nur harmlos erachten, solche unglückseligen Kreaturen auch noch zu produzieren.

Kann man solche Menschen als seriöse Züchter bezeichnen, nur weil deren Welpen einen Haufen Geld kosten und nach strengsten ethischen Gesichtspunkten "hergestelllt", bzw. selektiert werden ? Und dann auch noch die Ohren kupieren? Aber ist ja egal, diese Verstümmelung macht den Kohl nun auch nicht mehr fett, die sind nur das Tüpfelchen auf dem I, der ganzen Verstümmelungen dieser Rasse.

Ich meine, sie versündigen sich an den armen Kreaturen. Ob du zu den Menschen gehören willst, die das unterstützen, musst du selbst wissen. Da wär ein Jack Russell oder ein Sheltie, ein Dackel, Pudel oder ein anderer Kleinterrier für mich die bessere Alternative.

Kommentar von Felli100,

Hallo Brigitta,

ganz so einfach wie Du es Dir machst, ist das nicht. Shorty Bulls kommen als "Neuzucht" aus Amerika. Hier kannst du solche Hunde nur als Import bekommen, denn hier ist es verboten, die Ohren oder Schwanz zu kupieren. Im vorherigen Jahrhundert wurde schon einmal die Toybulldog versucht zu züchten, doch auch das mißlang. Wahrscheinlich wegen der Probleme, die bei den Bulldoggen dann ebenfalls auftauchen.

Dann noch etwas zu Französischen und auch Englischen Bulldoggen:

Die Franzosen sind natürlich stark überzüchtet worden. Teils Modeerscheinung, teils aber auch, weil viele Tiere in osteuropäischen Ländern auf "Deubel komm raus" gezüchtet und billig nach Deutschland importiert wurden. Leider kaufen immer noch viele Laien bei einem Hundehändler oder "Importeur" aus einem osteuropäischen Raum. Dadurch kommt natürlich auch prozentual eine hohe Krankenquote hinzu. Viele Züchter der Französischen Bulldogge sind nun schon bemüht, gesunde Hunde zu züchten und haben diese auch. Diese tolle Rasse sollte man nicht einfach nur pauschal als krank bezeichnen. Das wäre unfair.

Bei den Englischen Bulldoggen sieht es zur Zeit schlecht aus. Selbst der VDH hat nun den Verein für Englische Bulldoggen aufgefordert, die Zuchtbuchunterlagen beizubringen, was sehr wahrscheinlich kaum noch möglich ist. Damit würde dieser Verein, bzw. dieser als Nachfolgeverein, schon das zweite Mal aus dem VDH ausgeschlossen werden. 1976 wurde der Zuchtverein für Englische Bulldoggen schon einmal ausgeschlossen. Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Auch - wie es mit den Papieren der Englischen Bulldogge aussehen wird, die ja zur Zeit auch noch VDH-Papiere besitzen. Daher: Hände weg von den Englischen Bulldoggen und erst einmal warten, was passiert.

Die Shortybulls sind eine kleiner gezüchtete Form der Bulldoggen. Leider erreichte man das wohl nur, in dem man kleine Bulldoggen immer wieder miteinander verpaarte oder sehr eng verwandte miteinander verpaarte. Dadurch kommen natürlich auch genetische Erbkrankheiten, die sonst nicht so häufig sind (weil rezessiv vererbt, wenn sich einer dafür interessiert), schneller zum tragen. Außerdem kommt hinzu, desto kleiner ich diese Hunderasse züchte, desto mehr Probleme bekomme ich hinsichtlich der Wirbelsäule.

Auch wenn Spieli diese ShortyBulls noch so leiden mag, Hände weg von diesen Bulldoggen!

LG Felli

Kommentar von Brigitta270755,

Damit schreibst du aber im Prinzip auch nichts anderes als ich, Felli - wewnn man mal von den French Bullies absieht. Ich gebe gerne zu, dass ich micht nicht allzu konkret mit den einzelnen Linien der Bullies befasse. Das, was ich von denen weiß, die ich kenne und das, was ich sehe, wenn ich einen vor mir habe, reicht mir völlig aus, um zu wissen, dass solche Hunde kaum gesund sein können, egal, ob sie vom Züchter oder aus Osteuropa stammen. Nicht eher, als bis sie eine "vernünftige" Nase haben und ein gesundes Immunsystem.

Kommentar von Felli100,

Hallo Brigitta,

ich möchte hier doch noch einmal den Stab für Französische Bulldoggen brechen, da ich selbst zwei habe. Sicherlich, leider werden im Moment die Französischen Bulldoggen von den "seriösen Züchtern" überzüchtet und damit dem Schicksal der aussterbenden Rasse zugeschustert wie es wohl auch mit den Englischen Bulldoggen geschehen wird. Tatsächlich haben nun die "seriösen" Züchter nun auf eine Mindestgesundheitsprüfung aufgebaut, doch reicht mir das leider für die Rettung der Rasse nicht aus.

Eigentlich wollte ich nie Züchterin werden, aber genau diese Probleme, die Du ansprichst, haben mich dazu verleitet, diese Bullys gesund zu züchten. Mein erster Bully - einer aus einer der seriösesten Züchtungen - verstarb im Alter von 3 Jahren und 11 Monaten. Tracheakollaps. Zu weiches Bindegewebe im Hals. Der Onkel meines Bullys steht immer noch als Deckrüde zur Verfügung und selbst Laien können wahrnehmen, dass er kaum Luft bekommt. Auch der Hinweis an den Zuchtwart blieb ohne Konsequenz. Aus dem Achterwurf starb der erste mit 2 Jahren, meiner mit 3 Jahren und 11 Monaten und der Zwillingsbruder meines verstorbenen Rüden verschluckte seine Zunge und konnte nur mit einem beherzten Griff in den Hals gerettet werden. Aber wurde hier irgendeine Konsequenz gezogen? Nein. Keine.

Meine Hündin habe ich aus einer Privatzucht ohne Papiere. Sie ist die erste Bulldogge, die ich kenne, die wirklich frei atmet und auch nicht schnarcht und das auch im Alter von 4 Jahren! Du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass ich nach dem plötzlichen Tod meines Hundes meine Hündin "auf Herz und Nieren" getestet habe. Vor einer Woche wurde ihr sogar noch einmal Blut abgenommen und die Blutuntersuchung war völlig in Ordnung. Ebenso Herzultraschall, Röntgenbefunde und Patellauntersuchung (die allerdings schon sehr viel früher gemacht wurden) und nicht zu vergessen: einen genetischen Test auf Fehlfarbe, der unter Umständen für eine schlimme Hautkrankheit verantwortlich sein kann.

Es gibt sie also doch: Die gesunde Bulldogge. Sie ist vielleicht nicht die Schönste, aber auf jeden Fall die gesündeste..... Bei ihr ist die Nase auch nicht ganz so kurz, wie der Standard es vorschreibt. Mir wäre noch ein Schwanz wichtig .... Aber da gehen wir dann schon in die Tiefe. Immunsystemprobleme hatte keiner von den Meinen. Ganz im Gegenteil. Meine Hündin war noch nie ernsthaft krank, hat noch nie Erbrechen oder Durchfall gehabt und wir leben hier auf dem Land, wo sie mit vielen Bakterien, Pilzen und Viren konfrontiert wird. Da sie auch Mäuse und Ratten jagd, muss ihr Immunsystem gut funktionieren. Du kannst Dir nun vorstellen, wie schnell sie ist. Sie ist nicht mit den langsamen und keuchenden Hunden auf der Ausstellung zu vergleichen ...!

Die Hündin läuft ganz normal auf unseren Spaziergängen auch 3 Stunden mit ohne Probleme. Natürlich nicht in der Mittagshitze im Sommer bei 30° C. Aber das sollten auch Menschen nicht.

Einen kleinen Rüden habe ich auch wieder bekommen. Wieder von einem Züchter. Und wieder habe ich eine Odysee durchlaufen, die allerdings auf den nicht sachgemäßen Umgang mit medizinischen Produkten zurückzuführen ist. Mit Französischen Bulldoggen-Welpen ist zur Zeit viel Geld zu verdienen und den Züchtern soll die Welpe auch nichts kosten, außer das Mindestmaß an Wurmkuren und Impfen. Das geht dann manchmal zu Lasten der Welpen wie bei der Welpe, die ich wieder vom Züchter gekauft habe. Seitdem ich mich ein wenig mehr mit dem Thema Züchter beschäftige, habe ich Dinge zu hören bekommen, die ich am liebsten nie gewußt hätte.

Genau aus diesem Grund werde ich - hauptsächlich nur für mich - gesunde Bullys züchten, denn ich möchte gesunde Hunde für mich haben. Mit Züchtern von Bullys bin ich fertig, egal welchem Verein sie angehören. Seht Euch doch mal die Anzeigen im Internet an: Die sind alle gesund und frei atmend ....! Meine Feststellung ist eine ganz andere. Aber, liebe Brigitte, es gibt sie, die gesunden Bullys, siehe meine Hündin, aber sie sind rar und das Schreckliche daran ist, sie würde bei den "Seriösen" nie zur Zucht zugelassen werden. Da ist Gesundheit offenbar nicht so gefragt ist, wie ein fragwürdiges Schönheitsideal.

Spieli, ich kann Dir nur raten, die Augen gut aufzuhalten und auf eine nicht anerkannte Rasse zu verzichten, da man noch nicht weiß, wie sich die Rasse entwickeln wird. Die Rasse ist einfach noch zu "jung". Der Standard ist kaum festgelegt. Die Tiere sind - wenn ich ehrlich bin - viel zu schwer für die Größe und da sehe ich schon Probleme mit dem Skelett, wenn sie älter werden. Welpen sehen immer gesund aus, doch das Erwachen kommt - wie bei mir - erst im Alter von 3 bis 4 Jahren. Da siehst Du dann, welcher Hund wirklich gesund ist oder war....

LG Fel

Kommentar von Brigitta270755,

So,... siehst du, - und schon wird die Sache rund und perfekt. Du sprichst mir aus der Seele, felli, indem du genau das machst, was meiner Ansicht nach dringend notwendig ist: die Reißleine ziehen und den ganzen faulen Zauber mit dem Bully-Rassestandard abbrechen.

Deine Hündin stammt aus einer Privatzucht, - da schreien doch im Normalfall einstimmig alle auf, die einen Züchter, der sich dem Standard der Rasse und den Kontrollen seines Vereins unterwirft, für seriös halten und alle anderen als böse Vermehrer bezeichnen.

Ich meine, manchmal muss man gegen den Strom schwimmen,um einen Karren aus dem Dreck zu ziehen, - so wie du es machst. Aber wie du schon richtig schreibst: Solche Hunde werden in den Reihen der Züchter und der Zuchtrichter niemals anerkannt - das ist eben die Tragik. Das ist doch der schlagende Beweis dafür, dass es - zumindest bei solchen Extremrassen - sowas, wie den seriösen Züchter gar nicht gibt, es sei denn, er traut sich, wie du, gegen den Strom zu schwimmen.

Da kann ich nur sagen: Daumen hoch, felli! Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

Kommentar von Felli100,

Hallo Brigitta,

da beginnt auch das Dilemma von dem ich rede: Manchmal wünschte ich mir, ich hätte nie hinter die Kulissen gesehen....

Die Mutter meiner Hündin stammt von einem (schlimmen) Hundehändler. Als ich dann nach Holland fahren wollte, warnte man mich, dass man auch Touristen einen Hund ohne FCI-Papiere wegnehmen könnte, stellte ich meine Hündin dem seriösen Verein vor, der bestätigte, dass sie phänotypisch eine Französische Bulldogge ist. Da ich die Bilder von ihrer Mama und dem Papa hatte, zeigte ich diese. Da sah mich einer so von der Seite an, der dem Verein angehörte. Als wir noch eine Zeit lang dort standen, zupfte er mich am Ärmel und raunte mir zu, dass die Mutter eine Fehlfarbe sei (weil sie dunkel-gestromt ist und ein weißes Pfötchen hat). Dann kam die ganze Geschichte zu Tage: Einige der ach so seriösen Züchter bringen ihre fehlfarbenen Welpen zu einem Hundehändler, denn sie wollen selbstverständlich nicht, dass es herauskommt, dass ihre Superhunde eine Fehlfarbe hervorbringen. Denn dann können sie die Preise für ihre Welpen nicht halten ... Jetzt wusste ich, warum die Mama von meiner Kleinen nicht die typischen Anzeichen eines Welpen aus einem osteuropäischen Raum hatte. Sie war bestens sozialisiert, kannte alle Geräusche in der Küche und hatte keine Krankheiten..... Ich bin erschrocken, angesichts dieser Praktiken.

Jan-Ulrich Grimm hat noch eine ganze Menge mehr über Züchter im VDH geschrieben. Da deckt ein Schäferhund 300 mal im Jahr Hündinnen. Der Besitzer bekommt pro Deckakt 1.000 Euro. Was hat das noch mit Liebhaberei oder Tierliebe zu tun? Mal durchgerechnet, was dieser Hund dem "Hobbyzüchter" im VDH bringt? Da werden Züchter verurteilt, weil sie drei deckfähige Hündinnen haben und ein Gewerbe anmelden (ab drei deckfähigen Hündinnen kannst Du in unserer Stadt ein Gewerbe anmelden. Das hat einige Vorteile wie, Reduzierung der Hundesteuer u.ä.) . Wo ist da die Relation? Nicht nur bitte mal nachdenken, was der Hund "erarbeitet", das ist in meinen Augen Tierquälerei. Dazu kommt, wenn man mal bedenkt, dass der Rüde dann in jedem Stammbaum vertreten ist und der genetische Pool damit immer weiter schmälert.

Bei den Französischen Bulldoggen ist das mittlerweile so. Als ich einen Deckrüden für meine Kleine gesucht habe, fand ich keinen Deckrüden im VDH, der nicht mit meinem anderen kleinen Rüden verwandt ist. Das lehne ich grundsätzlich ab (ich möchte eine Hündin aus dem fremdgedeckten Wurf behalten und damit dann zwei deckfähige Hündinnen für meinen nachwachsenden Rüden zu haben. Deshalb suche ich einen Deckrüden, der nicht mit meiner Hündin oder meinem Rüden verwandt ist). Bei Ingrus Worddatabase Pedigree kann man sich die Stammbäume einmal ansehen. Dann sieht man auch, dass es ganz bestimmte Rüden gab, die in fast allen Zwingern Deutschlands vertreten sind und somit immer Onkel, Großvater, Vater oder Urgroßvater in jedem Stammbaum sind. Ein Tipp weiter: Geh dann mal auf die Urgroßväter! Dann siehst Du, dass dort die bestimmten Rüden davor teilweise schon eingekreuzt wurden... Das geht einfach nicht. Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand. Natürlich bekommst Du über Linienzucht und Inzucht schöne - aber auch kranke - Hunde; denn die genetisch rezessiven Erkrankungen kommen so dann natürlich sofort zum Tragen. So sterben auch Rassen aus.

Da werden verstorbene Welpen gegen osteuropäische Welpen ausgetauscht, damit der Züchter auch das Geld noch für den Wurf "hereinbekommt". Die Welpen erhalten dann auch noch die Papiere einer tollen Zuchthündin, doch niemand weiß wirklich, welche Eltern die Welpe hatte oder ob diese gesund sind.

Ich bin sprachlos angesichts dieser Praktiken. Ich kann nur die Bücher von Jan-Ulrich Grimm: Schwarzbuch Hund und Katzen würden Mäuse kaufen und von der Tierärztin Jutta Ziegler "Hunde würden länger leben" empfehlen.

Ich liebe meine Hunde und ich werde bei meiner Zucht ein weit höheres Maß anlegen, als die "normalen seriösen" Vereine es an den Tag legen.

Spieli noch mal zu Dir: Wenn Du das liest, dann wird es Dir doch hoffentlich zu denken geben. Achte bitte darauf, woher Du die Welpe bekommst. Eine kranke verkaufte Welpe schiebt direkt wieder einen nächsten Wurf kranker Welpen hinterher. Das ist einfach so.

Liebe Grüße Felli

Kommentar von Brigitta270755,

Nochmal Daumen hoch, felli! Ich wünschte, es würden alle Züchter (aller Rassen!) diese Einstellung haben - und wenigstens VERSUCHEN, ihre züchterischen Aktivitäten darauf einzustellen.

Antwort von SgtMiller,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Voll häßliche Qualzucht !

Antwort von pebbles08,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Fällt dir an den Hunden etwas auf? Deren Ohren wurden kupiert, ich hab schon einige deiner Beiträge lesen und kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß du soetwas unterstützen möchtest. http://www.shortybullinc.com/images/obie/shortybullobie.jpg

Kommentar von spieli,

In Deutschland ist das kupieren verboten. Deswegen steht ja am Ende meiner Frage auch, das mir das kupieren der Ohren einfach nicht gefällt. Ich würde niemals einer meiner Hunde kupieren. LG spieli

Kommentar von pebbles08,

Nun gut aber die Zuchthunde werden teilweise aus den USA importiert und zumindest die Eltern hätten dann kupierte Ohren, damit unterstützt du weitere Importe, denen die Ohren kupiert wurden.

http://www.shortybull-germany.de/

Kommentar von spieli,

Auf der Seite bin ich gerade und lese mir das genau durch. Ich müßte die Rasse in Natura sehen, wie sie sich bewegt. Ja klar, in den USA ist das kupieren erlaubt, leider. Nur die Hunde die hier gezüchtet werden, werden nicht kupiert. Jack Russell aus UK sind teilweise auch kupiert, und die Oma von meinem Nico kommt aus UK und war auch leider kupiert. Durch diese importe sorgt man auch dafür, dass neues frisches Blut in die Zucht rein kommt. Aber ich denke, ich werde wohl doch einen Jacky holen. Ich such ja noch einen Teampartner für Nico, da wir ja Flyball betreiben. LG spieli

Kommentar von Brigitta270755,

spieli, das ist ein Trugschluss. Meist ist es leider so, dass, wenn sich ein deutscher "Züchter" in den Staaten Frischblut holt, er natürlich genau die Blutlinien ins Land holt, die in den Staaten am typvollsten auf Ausstellungen bewertet worden sind.

Leider gehört dazu, dass in Amerika viele Dinge üblich und erlaubt sind, die jeder vernunftbegabte Mensch als sinnlose Quälerei und absolut kuzsichtige Maßnahme erkennen sollte. ich rede nicht nur von den kupierten Ohren, sondern auch von Stimmbanddurchtrennung bei Hunden, Krallen entfernen - (nicht nur abschneiden!) - lassen bei Katzen, Inzuchtpaarungen, um bestimmte Rassemerkmale oder Farbvarianten herauszu"mendeln" und ähnlich hirnlosen Praktiken.

Da die Idee, mit Stammtieren dieser "Neuschöpfung", einen Zuchtstamm hier zu etablieren, schon angekommen ist, kann man davon ausgehen, dass die beliebtesten, typvollsten Blutlinien bereits hier sind.

Weil es vermutlich eine noch junge "Pseudo-Rasse" ist, - (die Verwandschaft zu den French und/ oder English Bullies ist nicht zu leugnen, es handelt sich daher nicht um eine neue Rasse, sondern lediglich um die Steigerung von ohnehin schon als Qualzucht bekannten Rassetypischen Merkmalen) - kann es noch keinen nennenswerten Genpool geben, hier nicht, und in Amerika sicher auch nicht.

Und weil die Neuschöpfung noch jung ist, ist auch vermutlich noch nicht viel über typische vererbbare Krankheiten bekannt, so dass man sich nur an denen der Rasse(n) orientieren kann, aus denen diese Hunde entstanden sind.

Den Maine Coons ist es in den 80er Jahren ähnlich ergangen. Es gab damals anfangs nur eine Handvoll Züchter, in Köln, in Berlin, in Kassel und in Duisburg. Alle waren stolz darauf, eine Katze (oder mehrere) zu haben, die aus der legendären Zucht Heidi-Ho von "Connie" Condit und den Linien "The Maine Place"," Charmalot" und "Tanstaafl's" abstammten.

Diese Züchterinnen hatten zu Beginn der Zucht auch immer wieder mal so genannte "Foundation Cats" aus freier "Wildbahn" übernommen, so dass eigentlich ein breit gefächerter Genpool hätte angelegt werden können, WENN nicht dann die CFA (Dachverband der vielen Cat-Clubs dort) beschlossen hätte, dass keine weiteren Foundation Cats mehr anerkannt würden.

Es gab auch damals schon haufenweise Züchter in Amerika und viele von ihnen hatten ihr "Zuchtmaterial" ebenfalls aus den genannten Zuchten, so dass die ersten Katzen hier alle irgendwie doch gemeinsame Vorfahren aus diesen Linien hatten.

Und dann kam quasi die Welle nach Deutschland rübergeschwappt und die Coonies fanden hier großen Anklang. Es war gar nicht so einfach, hier ein Tier zu bekommen, das nur als Liebhabertier gedacht war, - meistens würden die Interessenten mehr oder weniger sanft in die Richtung geschoben, ihr Tier doch für die Zucht verfügbar zu machen.

Das heißt: ausstellen, so oft wie möglich, so viele Titel, Schleifen und Pokale einzuheimsen wie es nur geht und dann bekamen die "Neulinge" natürlich reihenweise Tipps, doch auch die eine oder andere Katze in Amerika zu kaufen; denn irgendwer flog immer mal rüber und brachte dann den deutschen Züchtern gerne das eine oder andere Tier mit.

Und die stammten - wen wundert es? - fast immer aus den Linien der in Amerika am höchsten prämierten Tiere, die alle irgendwie Heidi Ho' sJonathan, The Maine Place Kalif, Charmalot's King Arthur Pendragon oder Tanstaafl's Erin in der Abstammung hatten.

So entstanden hier ruckzuck die Maine Coons, die mit 2 Jahren schon grotttenschlechte Zähne hatten, die von allein ausfielen oder gezogen werden mussten, sie litten reihenweise unter HCM, unter PKD - und da erst wurden die Züchter hier wach und ließen nur die Tiere, die negativ auf die vererbbaren Krankheiten getestet worden waren, zur Zucht zu, - aber bis heute fallen unter den Maine Coons in Deutschland immer noch wieder Kätzchen, die HCM/PKD aus den weit zurückliegenden Stammeltern mit ins Leben nehmen.

Sowas lässt sich vielleicht nicht ganz ausmerzen. Jede Spezies hat ihre Erbkrankheiten und bei manchen fallen sie so selten oder in so milder Form ins Erscheinungsbild, dass man sagen könnte, es ließe sich damit leben.

Das trifft aber auf die Bullys und ihre engen Verwanden nach meiner Ansicht nicht zu.

Kommentar von Felli100,

Hallo Brigitta,

ich gebe Dir hier Recht, nicht alles, was aus Amerika kommt ist gut. Manches ist auch - grottenschlecht.

Ich habe mir den "Standard" denn mal so angesehen. 40 cm und 22 kg schwer? Das kann nur auf die Knochen gehen. Sicherlich nicht, wenn sie ein oder zwei Jahre alt sind, aber danach? Ich finde es schon schlimm, wenn Französische Bulldoggen mit ihren 38 cm und 16 kg zugelassen werden ....

Vom Kopf her könnte es sein, dass sie besser atmen können als Englische oder Französische Bulldoggen. Aber es ist auch nur ein: könnte.

Das mit den Maine-Coon Katzen kenne ich zu genüge: Die Liebhaber, deren Tiere dann zu krank wurden, landeten dann auch oft in Tierheimen oder bei Katzenschutzvereinen, weil die Besitzer die Kosten für die Medikamente oder OPs nicht mehr hatten.... und wenn nicht endlich aufgepasst wird, wird es der Französischen Bulldoggen-Rasse ebenso ergehen. Leider. Es ist eine ganz tolle Rasse.

LG Felli

Kommentar von fishfan90,

Kupierte Hunde aus dem UK? Sollte unmöglich sein, da dort kupieren auch verboten ist, mWn.

Antwort von karinnox,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

sorry--das ist jetzt aber nicht dein ernst...oder? das sind qualzuchten...... schau dir bitte die hunde an.....

das ist keine körperform..das sind "quader"....

Kommentar von karinnox,

und.. die muskulationsbildung ist überproportioniert und schränkt den hund massiv ein. warum will man so einen hund haben, der kaum atmen kann und sich kaum bewegen kann?

Antwort von inicio,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

spile, du verwirrst mich -als im tierschutztaetige person ueberlegst du echt so eine verquer gezuechteten hund zu holen?

diese kreatueren sind schon krank, wenn man sie siehst -das verhaeltnis masse undatmungsorgan passt zum biespiel nicht zusammen.

lass es bleiben. mit einem jack russell werdet ihr spass haben ,wenn ich aktiv seid und mit dem jagdtrieb der terrier umgehen koennt.

Kommentar von Chrisi31190,

Jaa ... das verwirrt mich auch total ... !

Antwort von ilsemarie,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Soviel ich gelesen habe bist du im Tierschutz tätig. Ich glaube nicht dass ich diese Zucht als Tierschützer unterstützen möchte. Mir tun die Hunde leid.

Antwort von BlackCloud,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist nicht dein Ernst oder?!

Die sehen aus wie Staffbull mit French Bully gekreuzt - Anabolikahunde auf viel zu kurzen Beinen ... fällt für mich unter Kategorie QUALZUCHT!

Wie soll denn so ein Hund mit nem quirligen Jack Russell mithalten?!

Kommentar von Lampoen,

dh. ich kenne eine shorty bull - und die ist auch noch übergewichtig. das ist nicht nur eine qualzucht - das ist eine qual-qualzucht,. also ich hätte angst, dass sich mein hund ab 20 grad im schatten tot hechelt und schnauft.

Antwort von BabyShay,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn du einen kleineren Hund möchtest, dann wäre eine französische Bulldogge vielleicht besser -_- Hab mir einige Pix angeguckt und tut mir Leid, die Hunde sehen nicht gesund proportioniert aus!

Wenn du auf bullige Hunde stehst, dann lieber einen richtigen Pit, Staff, Minibullterrier usw.

Mir gefällt der Staffordshire Bulli auch sehr gut, er wird auch nicht zu gross und sieht voll niedlich aus :-) Sieht dem von dir oben etwas ähnlich, guck mal da:

http://www.breederretriever.com/dog-breeds/218/staffordshire-bull-terrier-pit-bu...

Da haste mehr von ( wenn genug Hundeerfahrung vorhanden) und kriegst einen gesunden Hund. Vielleicht musst du dafür ins Tierheim, aber wenn du einen Zweithund möchtest und z.B den ersten von einem Züchter hast oder auch nicht, ist ein Besuch im Tierheim sicher das Beste und tust am meisten für den Hund.

Kommentar von BlackCloud,

Genau genommen finde ich, dass der Shorty Bully aussieht wie eine Mischung aus Staffbull und French Bully.

Kommentar von BabyShay,

Ja voll! Hier hab ich ne Seite gefunden:

http://www.americanbullyworld.com/shortybull/showthread.php?t=1491

Scheinen in den Staaten sehr geläufig zu sein, die armen Hunde, sie scheinen sich nicht mal als Welpen normal bewegen zu können :-(((

Antwort von Shortybull,

Herrlich was hier geschrieben wird..Habt Ihr persönlich schon ein Shorty getroffen ?! Ich ja und davon 11 Stück mit Ohren und mit kupierten Ohren ..Und eingeschränkt sind diese Hunde auch nicht . Informiert euch bitte richtig . Hab selbst ein Shortybull zuhause.

Antwort von Lampoen,

grenzt schon stark an qualzucht .......

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