Frage von Mango391, 946

Seid ihr für oder gegen die Bundesjugendspiele (+Begründung )?

Hallo :) 

Diese Frage interessiert mich einfach. Ich persönlich bin dagegen, da diese für mich meistens nur eine Blamage sind. Jeder sieht dir zu und lästert wenn du beim Sprinten die Langsamste bist oder beim Werfen nicht 5 m oder Ähnliches schaffst. Ich hasse es einfach. 

Wir haben morgen die Bundesjugendspiele (bin w/14) und habe ÜBERHAUPT keinen Bock drauf (auch wenn ich nicht die Schlechteste bin), weshalb ich auch nicht hingehen werde auch wenn jeder redet! Denn ich bin bis jetzt jedes Mal dorthin gegangen und wenn ich einmal fehle, wird schon niemand rumheulen :p

Wie ist eure Meinung dazu?

Antwort
von Achwasweissich, 515

Ich fand sie immer grausam und habe zsammen mit etlichen anderen Schülern "aktive Leistungsverweigerung" betrieben so das unser 100m Lauf halt mehrere Minuten dauerte weil wir unterwegs Chips gemampft haben und der Weitsprung nur ein großer Schritt war...

An sich war ich nicht unsportlich, ging mindestens 1x die Woche schwimmen, 2x reiten und 2x zum Karate aber das was dort gefordert wurde war einfach so anders und wir hatten es nie auch nur gelernt so das ich beschlossen hab zusammen mit den anderen halt in Streik zu treten.

Woher soll man sprinten können wenn im Unterricht nur Fußball gespielt wird, woher soll man Weitwurf lernen wenn man es nie braucht und warum zum Teufel soll ich ne halbe Stunde joggen wenn ich nunmal niemalsnie Lust hatte das zu trainieren? Dann könnte ich genauso gut auch sagen "Wie, ich könnt nicht die Hufschlagfiguren? Dann gibts wohl keine Ukunde für euch. Noobs" oder "oh, ich könnt die heian nidan Kata nicht? tja, so ein Pech aber auch" Letzten Endes bekamen immer die selben die Urkunden und wir Verweigerer immer einen Anschiss aber wir hatten zumindest unseren Spaß und lecker Futter ;) Bundesjugendspiele sind einfach ein Relikt und überholt.

Kommentar von Mango391 ,

Bin der gleichen Meinung und vielen Dank für deine Antwort!:)

Antwort
von FrageAntwo, 482

Ich bin gegen die Bundesjugendspiele und halte sie für eine völlige Fehlkonstruktion. Gründe:

- Die Schüler müssen mehr warten als alles andere das Ableisten der einzelnen Disziplinen dauert meist nur wenige Sekunden 

- Die Schüler treten als völlige Einzelkämpfer auf was nicht gerade den Gemeinschaftssinn fördert

- Die Disziplinen sind reine Leistungsdiszipilinen ohne jeglichen spielerischen oder pädagogisch sinnvollen Charakter

- Ganz davon ab dass es demotiviert ist es auch völlig schwachsinnig sportliche Leistungen von Schülern in 3 Kategorien einzuteilen zumal es auch nur einen kleinsten Teil der sportlichen Fähigkeiten abdeckt also  auch nichts über die tatsächlichen sportlichen Fähigkeiten eines Schülers aussagt. 

Diese Punkte sorgen dafür dass die Bundesjugendspiele alles andere als bewegungsfördernd sind. Ich höre von vielen Bekannten die Schüler an Schulen sind die das veranstalten dass die in Sport grundsätzlich schwachen dadurch nur frustrierter werden,viele Leute die in anderen Sportarten gut sind nur kopfschütteln und sich diejenigen die da gut abschneiden und am Ende eine formschöne Urkunde mit Unterschrifft vom Herrn Gauck bekommen sich oftmals sogar schlecht fühlen weil andere ohne dass sie schlechter sind da ohne erfreuliches Ergebnis weggekommen sind. 

Aus diesem Grund veranstaltet meine Schule statt der Bundesjugendspiele jährlich ein Sportfest wo die Klassen einer Jahrgangsstufe gegeneinander als Team in Sportspielen antreten,die Veranstaltung durch verschiedene Bewegungsangebote (Trampolin etc.) in den Pausen ergänzt wird,frische Smoothies angeboten werden und das Ganze durch von den Schülern produzierte Musikstücke zwischen den Spielen abgerundet wird. 

Finde ich wesentlich besser als die Bundesjugendspiele 

Kommentar von Mango391 ,

Den Gründen Stimme ich vollkommen zu:) Oh man du glückliche/r mit deiner Schule! Wie heißt denn deine Schule wenn ich fragen darf?:)

Kommentar von FrageAntwo ,

es ist ein Gymnasium in NRW

Mehr (Name,Ort) möchte ich in einem öffentlichen Internetforum jetzt nicht verraten 

Nicht böse gemeint aber einen gewissen Datenschutz/eine gewisse Anonymität möchte ich hier schon einhalten. 

Kommentar von KnorxyThieus ,

Ha, wir haben auch nur jedes zweite Jahr BJS anstatt einem Fußballturnier gehabt :)))

Kommentar von Mango391 ,

Klar verstehe ich. Bin auch in einem Gymnasium in NRW

Antwort
von philluxde, 482

Auch ich möchte mich mal zu diesem Thema äußern, da ich selber durch meine Schulzeit viel mit diesem Sportfest zu tun hatte. 

Meine Meinung dazu ist eindeutig. Die Bundesjugendspiele sind dafür ausgelegt die Schüler an ihre Grenzen zu bringen, doch wie das umgesetzt wird, verstehe ich bis heute nicht. Ich, als Sportler hatte relativ wenig Probleme mit diesem Fest, doch merkte ich selber wie ich immer unter einem Leistungsdruck stand, der auch durch die Lehrer ausgeübt wurde. Sie versuchen zwar auch irgendwie das bestmöglichste aus den Schülern rauszuholen, doch ziehen Sie diese am Ende trotzdem ins lächerliche, und das ist genau das warum ich für die Abschaffung dieses Festes bin. 1 Schüler muss vor seinen 20 Klassenkameraden eine Tätigkeit ausüben, die er nicht gut beherrscht, und wird von den Klassenkameraden zum Gespött gemacht. Aber natürlich sind die Lehrer nicht aussenvor, und bringen sich sich dort gleich mit ein. 

Und das bestätigt sich auch immer bei den Anwesenden. Von 250 Schülern waren nur 160 da. Eine Bilanz die natürlich so nicht in Ordnung ist, aber ich verstehen kann. 

Bundesjugendspiele kratzen am Selbstwertgefühl, aber auch an der Disziplin der Schüler. Aber was noch viel schlimmer ist, ist das viele Schüler in Deutschland dadurch in eine tiefe Depression fallen, weil sie nicht mit der hohen Belastung klar kommen. Und wenn man nicht an der Veranstaltung teilnimmt, bekommt man meist eine 6 in Sport, und wird von den Lehrern niedergemacht. 

Und wenn man daran teilnimmt, aber keinen guten Schnitt hinlegt, bekommt man auch eine schlechte Sportnote :). Ich bin einfach für die Abschaffung dieser Veranstaltung, da sie für mich keinen positiven Aspekt hat und je haben wird. Und sollte die Veranstaltung trotzdem bestehen bleiben, dann würde ich mir einfach wünschen das diese freiwillig wird, und nicht mehr als Pflichtveranstaltung gilt.

Kommentar von Mango391 ,

Perfekt! Genau dieser Meinung bin ich auch!

Kommentar von philluxde ,

Es stimmt ja auch. Warum sollte man etwas schön reden, was nicht toll ist :). Es gab ja auch schonmal eine Petition mit mehr als 20.000 Teilnehmern, aber was damit geschehen ist weiß ich bis jetzt nicht :)

Kommentar von Xipolis ,

Es gab eine Gegenpetition mit ähnlich vielen Unterstützern und letztlich ist es im Sande verlaufen bzw. ausgessen worden.

Kommentar von YYakarin ,

Ich bin eigentlich auch deiner Meinung, aber es kommt auch auf die Klassenkameraden an. In unserer Klasse wird niemand zum Gespött gemacht, nur weil er etwas nicht besonders gut kann...

Kommentar von philluxde ,

Natürlich muss es nicht immer der Fall sein, aber es passiert schon desöfteren :)

Kommentar von TailorDurden ,

Als eine freiwillige Veranstaltung mit 20-30 Vertretern jeder Schule wäre das ausreichend und wahrscheinlich für alle okay.

Antwort
von Schocileo, 393

Ich fand die Bundesjugendspiele auch immer grausam. Zwar bin ich nicht unsportlich, aber dieser Schmarn deckt nur einen sehr speziellen Teil von möglichen sportlichen Leistungen ab.

Antwort
von Layup23, 404

Diejenigen die ohnehin wissen, dass sie das Ganze gut können werden noch gelobt, wohingegen jene die nicht schnell laufen, weit springen oder werfen können bloßgestellt werden.

Viele argumentieren ja damit, dass es Kindern/Schülern einen sportlichen Ansporn geben soll. Schwachsinn: Wir hatten sie zum Glück nur in der Grundschule bis zur 3. Klasse, ich habe mich so davor gefürchtet, da ich damals als 9 Jähriger nichts mit Sport am Hut hatte. Diese jährliche Blamage und der Wettbewerb mit Schülern die ohnehin schneller waren hat mich vom Sport abgeschreckt anstatt mich zum Sport zu führen. 

"Teilnahmeurkunde", vielen Dank für diesen tollen Preis.

"Layup23, du bist zwar grottenschlecht gelaufen und werfen und springen kannst du genau so wenig, aber vielen Dank und Gratulation für deine Teilnahme, wir freuen uns, dich beim nächsten Jahr wieder zu sehen".

Mittlerweile treibe ich viel Sport, würde also auch bei den Bundesjugendspielen gut abschneiden. Trotzdem halte ich sie für sinnlos.

Das Dümmste ist ja, dass Leichtathletik nur ein kleiner Teil des "Sport-Universums" ist. Da blamieren sich Kinder, die ansonsten vielleicht famos tanzen können oder mit dem Basketball umgehen können wie nur wenige. Aufgrund dieses Wettbewerbs werden sie aber als unsportlich abgestempelt. "Du kannst einen Tennisball keine 35 Meter weit werfen, du bist unsportlich".

Es gibt so viele Sachen die man können kann, ausgerechnet aus Leichtathletik wird sowas großes gemacht, was mir unerklärlich ist und auch bleibt.

Kommentar von Mango391 ,

Fühle mit dir und bin genau der gleichen Meinung!

Kommentar von Etter ,

"[...]dich beim nächsten Jahr wieder zu sehen"

Nicht eher "dich im nächsten Jahr wieder demütigen zu dürfen"?

Kommentar von Layup23 ,

Ja, das trifft es auch passend.

Kommentar von Achwasweissich ,

Wie recht du hast! Ich war als Schülerin ganz sicher nicht unsportlich aber in Leichtathletik schon immer eine echte Null und habe bei den wenigen Bundesjugendspielen die ich versucht habe ernst zu nehmen kläglich abgeschnitten. Überhaupt war ich im Sportunterricht kein Held (Fußball, Volleyball, Fußball,  Greäteturnen, Fußball...ich hasse Fußball^^)

Expertenantwort
von elenano, Community-Experte für Sport, 232

Ich fand die Bundesjugendspiele immer super.

Leider hatten wir diese nur bis einschließlich zur 7. Klasse.

Ganz ehrlich: ich habe lieber einen Tag keinen Unterricht und mache dafür etwas Sport an der frischen Luft.

Aber ab der achten Klasse hatten wir aber eine sportliche Aktivität, die ich deutlich besser als die Bundesjugendspiele fand: die sog. Gemeinschaftsolympiade.

Im Gegensatz zu den Bundesjugendspielen ist man als Klasse angetreten und es ging nicht um Disziplinen wie Sprinten, sondern um um Sackhüpfen oder aus 10 m einen Football in eine Mülltonne zu werfen.

Diese Sachen haben mehr Spaß gemacht, man hatte trotzdem schulfrei, die Klassengemeinschaft wurde gestärkt und die Klasse, die gewonnen hat, hat einen weiteren unterrichtsfreien Tag mit einem Ausflug bekommen.

Antwort
von TorDerSchatten, 356

Ich habe die Bundesjugendspiele aus tiefster Seele und vollem Herzen gehasst. Damals in den 70ern mußten wir noch auf Aschenplätzen 50-Meter-Lauf machen und wir standen alle in der sengenden Sonne, ohne Schatten, und mußten warten bis wir dran waren. Es gab nichts zu trinken, nirgends, nichtmal einen Wasserhahn.

Wenn heutzutage jemand mit einem meiner Kinder so umgegangen wäre, wäre ich Amok gelaufen.

Im Laufen war ich immer nie gut, dafür aber im Kugelstoßen. Ich fände es besser, wenn die Schüler nur in den Sportarten antreten würden, in denen sie Stärken haben.

Was bringt es denn, das Klassendickerchen beim Hochsprung zu beobachten? Oder wie es beim 800-m-Lauf als letzter ins Ziel kommt? Nicht, daß ich darüber gelacht hätte (ich war nicht dick, aber trotzdem nicht gut in den Läufen), man hat sich teilweise fremdgeschämt.


Kommentar von Mango391 ,

Schlimm wie es damals war:0 Ich bin auch nicht dick jedoch im Laufen Grotten schlecht und hasse sprinten! (War beim 800 m Lauf die dritt letzte😁)

Antwort
von ShaCynth, 363

Ich bin weder für noch dagegen, aber ich finde es schon gut wenn man mal über seine Grenzen gehen kann ^^ Ich selber hatte meine Stärken immer im Sprinten und im Weitsprung, dafür hab ich im Weitwurf "relativ" verkackt xD Aber das geb ich auch offen zu :> - ich bin eben halt  kein Werfer ~ Außerdem fällt in der Relation ein Tag Schule weg und mal davon abgesehen ist das Stadion wo wir unsere Bundesjugendspiele haben keine 5min von mir weg.

Was ich jedoch unnötig finde ist, wenn du alles einmal durch hast, du immer noch bis zum Schluss dableiben musst :/ - Aber ist dann trotzdem im nachhinein ganz lustig mit seinen Freunden da in der Gruppe zu sitzen iwo ^^

Btw die Anforderungen die die Jungen in den Bundesjugendspielen erfüllen müssen, um eine bessere Urkunde zu bekommen, sind um einiges höher :3

Und je nachdem wofür du dich jz entscheidest viel Erfolg oder halt nen schönen entspannten Tag ~

Kommentar von Mango391 ,

Vielen Dank für deine Antwort😊 Bei uns ist es genauso haha. Wir müssen um 8 Uhr da sein obwohl  unsere erste Disziplin erst um 12 Uhr beginnt😣

Antwort
von Hardware02, 127

Ich halte von dem Sportunterricht, wie er momentan an den Schulen durchgeführt wird, überhaupt nichts. 

Da geht es nur darum, irgendwelche komplizierten Techniken zu erlernen, die man danach nie wieder nutzen kann, weil man z.B. keinen Stufenbarren, keinen Sandkasten, keinen Speer und keine Matte für den Hochsprung zu Hause hat. 

Ein vollkommen sinnloses Schulfach! Viel besser wäre es, den Schülern Möglichkeiten beizubringen, wie man sich auch zu Hause fit halten kann, z.B. Übungen mit dem Stepper oder ähnliches.

Kommentar von Xipolis ,

Würde ich pauschal nicht sagen, denn es geht ja auch darum Stärken herauszufinden. Es gibt sicher immer ein paar Schüler/innen die für eine bestimmte Sportart begabt sind.

Antwort
von FlyingCarpet, 281

Bin dagegen, nicht jeder ist in Leichtatletik top in Form.

Kommentar von kim294 ,

Noch schlimmer war es im Winter mit dem Geräte- und Bodenturnen

Kommentar von FlyingCarpet ,

ja, das stimmt. Vor allen Dingen wird vorher nicht genug Muskulatur aufgebaut, damit man überhaupt an den Geräten und auch im Bodenbereich klarkommt. Bin, als TrainerIn grundsätzlich unzufrieden mit dem Schulsportunterricht.  

Antwort
von HijaDeDios, 64

Ich finde die Bundesjugendspiele richtig cool, bin also dafür. Ich hatte in der Grundschule damals richtig Spaß daran, was aber auch daran liegen könnte, dass ich bisher immer gut in Sport war.

Leider gab es keine Bundesjugendspiele mehr auf der weiterführenden Schule, warum weiß ich nicht. Versuch einfach deinen Spaß daran zu finden, vielleicht gibt es auch eine Disziplin, in der du gut bist?

Ansonsten freu dich darüber, dass es ein paar Unterrichtsstunden weniger gibt ;)

Kommentar von Mango391 ,

Danke für deine Antwort:)!

Antwort
von Fantasya, 31

Ich kann mich kaum noch an die Bundesjugendspiele erinnern, denn nachdem bei mir an der Grundschule in der ehemaligen DDR, wo Sport ja sowieso total wichtig ist, bei den Bundesjugendspielen (da war ich in der zweiten Klasse) alle Eltern ihre Kinder nicht in die Schule geschickt haben, sondern sie krank meldeten, hat die Schule nicht mehr mitgemacht, da der Elternbeirat gedroht hat, die Aktion zu wiederholen, sollte man für das nächste Jahr eine Teilnahme auch nur erwägen. Fand ich damals völlig richtig, da ich mich meines Wissens bei den Bundesjugendspielen im Jahr zuvor völlig blamiert hatte, da ich eben nicht die schnellste Läuferin bin. Und sowas, was ich kann (ich bin zwar nicht unsportlich, pummelig oder so, aber eben auch nicht die Beste im Sport - Durchschnitt halt), wird da natürlich nicht gefragt, soweit ich mich erinnere. Ich erinnere mich nämlich gar nicht mehr dran. Verdrängung von negativen Ereignissen soll ja menschlich sein.

Zwar sind die BJS verpflichtend, aber die Shule hat danach nicht wieder mitgemacht und nach meinem Umzug in ein anderes Bundesland wurde ich zum Glück auch nie wieder damit konfrontiert. Und ich denke, es ist bekannt, dass mehr und mehr Schulen mittlerweile trotz Verpflichtung die Teilnahme an den Bundesjugendspielen verweigern.

Ich bin der Meinung, dass die Bundesjugendspiele die Jugend nicht zum Sport antreiben, sondern eher entmutigen, weil man da immer eine bessere Leistung erzielen kann, als man erzielt hat - von den viel zu hoch gesteckten Anforderungen mal ganz abgesehen. Und das gilt nicht nur für die sowieso leistungsschwächeren Schüler, denn meine Erfahrung nach passiert das eigentlich bei allen, auch den Leuten mit Ehrenurkunde.

Kommentar von Mango391 ,

Danke für die Antwort !:)

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 295

Hallo :)

Ich (Mittlere Reife 2007) fand die Bundesjugendspiele immer cool.. war zwar nie so die Sportskanone aber ich hielt die Bundesjugendspiele stets für eine mit Freuden erwartete Abwechslung vom Schulalltag :)

Ich war auch nie ein guter Sportler & erreichte nie Spitzenwerte.. aber das war mir total klar, dafür lagen meine Stärken in anderen Fächern & das wusste ich genauso! Mir war meine Note da absolut egal, mir ging's nur um den Fun-Faktor & angestrengt habe ich mich nicht wirklich... aber ich mochte es.

Mir kam es übrigens NIE so vor, als hätte man mit dem Finger auf mich oder andere weniger sportliche Schüler gezeigt.. das kann man sich oft auch einbilden! Ist immer 'ne Frage der Optik & hier solltest du einfach drüberstehen bzw. dir nix in der Hinsicht denken :)

Ich halte die Bundesjugendspiele auch noch immer für zeitgemäß & sie sollten auch verpflichtend sein ----------> allerdings mMn erst ab der 5. Klasse (weiterführende Schule).. in Grundschulen sind sie zwischenzeitlich oft auch schon durch Sportfeste oder Sporttage/Bewegungstage ersetzt worden, was ich begrüße. 

Aber warum sollen die Bundesjugendspiele weiterhin Pflicht sein? Ich finde einfach, dass man sich nicht alles rauspicken dürfen soll/kann und die Schule auch einen Beitrag dazu leistet den Kindern/Jugendlichen zu zeigen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist & man sich auch manches mal aus den Rippen schwitzen muss.. es gibt nicht nur angenehme Dinge!

Außerdem bewegen sich die Jugendlichen heute viel zu wenig, sodass ein bisschen Sport garnicht mal so schlecht ist...!

Kommentar von Etter ,

"dass das Leben kein Wunschkonzert ist"

Da könnten se auch jedem Schüler eine reinhauen. Ist genauso Mist, macht vielen genauso viel Spaß, ist aber wengistens schneller vorbei.

Btw. wird das mit bereits in vielen, vielen anderen Fällen gemacht. Kunst wäre dafür so ein Beispiel. Oder Religion/Werte und Normen. Oder Haushaltskunde[oder wie der Mist hieß] (bzw. Werken).

"sie sollten auch verpflichtend sein"

Wieso? Nur um den Schülern zu zeigen, dass deren Meinung einen feuchten Dreck interessiert? Ich bin mir ziemlich sicher, dass das die meisten so schon denken.

"Außerdem bewegen sich die Jugendlichen heute viel zu wenig, sodass ein bisschen Sport garnicht mal so schlecht ist...!"

Für sowas gibt es etwas das sich "Freizeit" nennt. In der Zeit hätte ich mich deutlich besser mit interessanteren Dingen beschäftigen können. Programmierung zum Beispiel.

Währenddessen hätten andere in die Kirche zum Beten oder zum Fußballtraining oder was auch immer gehen können.

Warum soll nochmal Privatvergnügen verpflichtend sein?

Btw. gibt es an vielen Schulen auch Wettbewerbe zu Chemie, Biologie, Deutsch oder Mathe. Warum sind die nicht verpflichtend? Wäre doch auch ne ganz tolle Abwechslung und perfekt um nochmal zu zeigen, dass es nicht nach dem Willen der Schüler geht.

Kommentar von Chris10021999 ,

Außerdem bewegen sich die Jugendlichen heute viel zu wenig, sodass ein bisschen Sport garnicht mal so schlecht ist...!

Achso, man wird also fit, wenn man einen Schultag lang Sport macht? Wusste ich gar nicht.

Zeitgemäß und verpflichtend? Im 3. Reich vielleicht.

Kommentar von Hardware02 ,

Sport ja - aber doch nicht solche verdammt komplizierten Sachen wie Weitwurf oder Weitsprung! 

Antwort
von YYakarin, 250

Ich gehe gern zu den Bundesjugendspielen, aber ich finde, dass sie freiwillig sein sollten.

Antwort
von Xipolis, 61

Entweder Du fehlst und bringst am nächsten Tag eine Entschuldigung von einem Elternteil mit der Begründung krank mit oder Du nimmst Teil und verweigerst einfach die Leistung (also nicht rennen, sondern einfach langsam laufen oder beim werfen den Ball einfach fallen lassen).

Antwort
von BlackBanan24, 96

Ich halte die ebenfalls für ziemlich schwachsinnig, aus Gründen die hier größtenteils schon genannt wurden. Insbesondere halte ich das Ganze aber in dem Alter für Schwachsinn. Ich mein mit 14...muss das sein? In der Grundschule kann ich das Ganze ja noch irgendwie verstehen. Aber mit 14....muss das sein? G8 und ein vollgestopfter Lehrplan aber trotzdem muss ein Tag wegen dieser bescheuerten Veranstaltung ausfallen...sehr sinnvoll.

Ehrlich gesagt, halte ich nicht nur Bundesjugendspiele für nicht sinnvoll, sondern ab einem gewissen Alter generell Sportunterricht: Der einzige Sinn, den Sportunterricht meiner Meinung nach hat, ist Kindern bzw. Jugendlichen Sportarten näher zu bringen und diese zu motivieren sich zu bewegen. Bei Grundschulkindern kommt dann noch der Aspekt Abwechslung/Ausgleich vom ödem Unterricht hinzu, aber der Aspekt fällt meiner Meinung nach spätestens irgendwann in de 5.-6. Klasse weg. Das Problem an der ganzen Sache ist: Jemand, der einfach keine Lust hat, wird sich einfach nicht richtig anstrengen und nicht wirklich mitmachen, weshalb auch niemand zu mehr Bewegung motiviert wird. Insbesondere wenn die Themen Bodenturnen und Hochsprung heißen, wo wirklich nur wenige Spaß dran haben und man am Ende immer nach Leistung bewertet wird (ob nun vom Lehrer oder den Mitschülern),was die eher unsportlichen nur frustriert anstatt motiviert. Meiner Meinung nach ist es reine Zeitverschwendung. Zeit, die man in Zeiten von G8 deutlich besser nutzen könnte. Spätestens in der Oberstufe sollte Sport endgültig abgeschafft werden oder zumindest kein Pflichtfach mehr sein. Am nächsten Tag werden LK-Klausuren geschrieben, aber man kann nicht noch was  lernen, weil man 10/11 Stunde noch Sportunterricht hat. Super...weil ich an solchen Tagen ja nix besseres zu tun habe...Und da wundern sich die Sportlehrer wenn regelmäßig in der Klausurphase die Hälfte des Kurses nicht da ist :D

Antwort
von aringa12345, 133

Ich bin dagegen, in der Form wie es jetzt ist.

Ich habe mich immer angestrengt, mein bestes gegeben sogar in meiner Freizeit geübt und was habe ich bekommen? Immer nur ne Teilnahme-Urkunde -.-

Was bekommt er über 2m große Typ? Ne Ehrenurkunde, wird fast Schulbester obwohl er sich Null angestrengt hat und ihm das vollkommen egal ist. Da er so groß ist musste er beim Weitsprung einfach nur einen Schritt machen um so weit zu kommen wie andere nichtmal gesprungen sind...

Ich finde diese Veranstaltung ist veraltet und für Leute wie mich (ich bin eher eine Bohnenstange von der Figur her) total demotivierend.

Lieber einen Freibadtag wie ihn manche Schulen haben, ohne Leistungen die dauernd gemessen werden...

Es heisst doch immer dabei sein ist alles aber wenn alles gemessen wird und Leuten die sich echt anstrengen schlecht bewertet werden weil sie eben nicht ne Sportskanone sind, ist das demotivierend und demütigend...

Antwort
von FrozenSoul234, 192

Ich habe die Bundesjugendspiele immer gehasst. Ich war teilweise gefühlt die Einzige, die eine Teilnehmerurkunde (oh wie schön, eine Bescheinigung darüber wie sch**** ich bin, da freut sich jedes Kind) bekommen hat, das war absolut demütigend und eine Einladung zu Spott und Mobbing.

Ja Sport ist wichtig, aber mit solchen Erlebnissen nimmt man Kindern eher die Freude am Sport und Körperlichen Betätigungen, als sie zu stärken. Mathewettbewerbe sind doch auch freiwillig, deshalb sollte es mit den Bundesjugendspielen genauso sein. 

Kommentar von Mango391 ,

Danke für deine Antwort! Auch ich bekomme jedes mal eine Teilnehmerurkunde 😅

Kommentar von aringa12345 ,

genau so war es bei mir auch :/

Antwort
von Etter, 199

Ebenso wie ich gegen Sportunterricht bin, bin ich auch gegen die Bundesjugendspiele.

Sport kann man genauso wie Religion gerne in der Freizeit ausüben, aber warum ich dazu gezwungen wurde will mir nicht klar werden.

Ich kann mich da durchaus an meine Jugend zurückerinnern und wie sehr ich es gehasst habe, als eher weniger sportliches Individuum. Abgesehen davon, dass es unfassbar demotivierend ist, war das Verletzungsrisiko unfassbar hoch. Grundsätzlich ist der Krankenwagen gut 2-3 mal gefahren.

Eines dieser Ereignisse war z.B. wie sich jmd (ich glaube) n Muskelfaserriss oder Zerrung beim Sprinten zugezogen, sowie einen Sonnenstich. Etliche andere sind aufgrund der wunderschönen Temperaturen zusammengeklappt.

Und was waren die positiven Aspekte?Hmmmm ich sehe keine.

Kommentar von Layup23 ,

Hhmm... Ich bin ja auch gegen die Veranstaltung, aber gleich gegen den ganzen Sportunterricht zu stimmen, das kann ich nicht nachvollziehen...

Wenn man den abschaffen will, dann kann ja der nächste kommen und Mathe abschaffen wollen, wieso überhaupt Schule? :P 

Kommentar von Etter ,

Mathe bringt vorallem Grundlagenwissen bei. Vieles davon wird man später wieder brauchen (Dreisatz wäre ein Beispiel, Vektoren z.B. in einigen Studiengängen usw.).

Sport allerdings hat aus meiner Sicht keinen tieferen Nutzen. Wenn doch dann hätte ich den gerne erklärt (und nein "Alle verfetten" ist keine vernünftige Begründung).

Der einzige "Vorteil" den es haben kann, ist dass es manchen den Schnitt rettet und dafür anderen den Schnitt versaut.

Ich bin nicht generell gegen Sport, aber für mich ist das ne Freizeitangelegenheit, welche nicht erwungen werden sollte.

Kommentar von Chris10021999 ,

Ich stimme dir zu. Ich quäle mich auch fast jede Woche durch den Sportunterricht -.-

Kommentar von Layup23 ,

Wir verlassen hier grade die eigentliche Frage ... Und ich sehe es kommen, dass durch Diskutieren keiner seine Meinung ändert. Immerhin sind wir beide gegen die Bundesjugendspiele :D

Ich halte Sport für genau so wichtig oder unwichtig wie Mathe. Zum Allgemeinwissen trägt es ebenso bei. Und wenn man regelmäßig Sport treibt, fühlt man sich einfach besser. Ob gerade ein erzwungener Sportunterricht eine Begeisterung für eine bestimmte Sportart auslöst, ist fragwürdig, es kommt aber auf jeden Fall vor.

Deswegen sehe ich den folgenden Satz sehr kritisch: "Sport allerdings hat aus meiner Sicht keinen tieferen Nutzen".

Dass jemand mit Sport Karriere macht ist tatsächlich selten, da ist Mathe ein häufiger Grund, das stimmt wohl. 

Aber was ich für sinnvoll bzw sinnlos halte basiert nicht darauf, wie viel Geld man damit machen kann und wie gut man im Arbeitsmarkt bestehen kann. Für mich selber ist Sport nützlicher als Vektorenrechnung, denn arbeiten tu ich für jemand anderen, Sport mache ich für mich, er hat für mich einen sehr tiefen Sinn.

Kommentar von Etter ,

Joa ich schätze auch mal, dass das Diskutieren nichts bringt. Allerdings sprichst du gerade genau das an, was ich meine.

Du lernst Mathe damit du später arbeiten gehen kannst. Sport machst du für dich.

Im Endeffekt ist Schule quasi also die Arbeitsstelle von Minderjährigen xD

Zu meiner Situation: Ich mag weder Mathe, noch Sport(unterricht). Mathe macht für mich zumindest Sinn, da ich es für meinen späteren Lebensweg brauche, Sport nicht. Zumal die Benotung schwer durchführbar ist (ein Ausdauersportler wird keine 100 Kilo Bankdrücken und jmd. der Krafttraining betreibt schafft vll. keinen 12 km Marathon).

Antwort
von kim294, 178

Für mich waren Bundesjugendspiele auch immer der Horror.

Man macht ja auch keinen Diktatwettbewerb , bei dem jemand mit Rechtschreibschwäche vor der ganzen Schule an einer Tafel einen Text schreiben muss und sich dann alle amüsieren, was der für doofe Fehler macht.

Kommentar von Layup23 ,
Man macht ja auch keinen Diktatwettbewerb , bei dem jemand mit Rechtschreibschwäche vor der ganzen Schule an einer Tafel einen Text schreiben muss

Vielen Dank! Ja, so einfach kann es sein.

Antwort
von Sjulie, 30

Hallo ich habe die Bundesjugendspiele geliebt,weil wir eine kleine Schule waren und wir mit jedem in den Pausen was machen konnten.Naja und ich mochte sie,weil ich halt sehr viele Erfolge hatte.Man muss sagen wir hatten die Bundesjugendspiele nur in der Grundschule 😭LG Sjulie

Antwort
von Lennister, 186

Ich finde, die Bundesdemütigungsspiele sollten weiter bestehen- aber als freiwillige Veranstaltung wie auch Mathe- und Fremdsprachentests. Die sind ja auch nicht verpflichtend, obwohl Mathe und Fremdsprachen definitiv wichtiger sind als Leichtathletik.

Insofern sollten auch die Bundesdemütigungsspiele freiwillig sein. Wie die Wettbewerbe in wichtigeren Fächern eben auch. 

Kommentar von Mango391 ,

Danke für deine Antwort!:)

Antwort
von greenhorn7890, 142

Ich bin für die Bundesjugendspiele, da ich dir Erfahrung gemacht habe, dass es mich motiviert und zu Höchstleistungen bringt. Wir haben uns früher immer mit den anderen gemessen, wer wie viele Punkte in einer Disziplin bekommt. Dies führte dazu, dass jeder sein bestes gab und oft positiv von seinen Leistungen überrascht war.

In vielen Antworten lese ich Sätze wie "das fördert nicht den Gemeinschaftssinn" oder ähnliches aber genau das ist doch das wichtige.

Die Gemeinschaft wird 10 Jahre lang in der Schule gefördert. Da ist ein Tag an dem man für seine eigene Leistung kämpft genau richtig. Wenn jemand ins Berufsleben einsteigt, ist es gut, wenn man einen guten Gemeinschaftssinn hat, keine Frage. Bei den eigenen Leistungen aber in Höchstform aufzulaufen, in dem man sich mit anderen misst ist genauso wichtig.

Kommentar von kiniro ,

Gemeinschaftssinn braucht kein Schulgebäude und auch keine sonstige Zwangsveranstaltungen.

So manche Schüler würden sich noch nicht mal miteinander abgeben, wären sie nicht in der Schule.

Außerdem fördern Schulen eher die leistungsbesetzten Konkurrenzkampf.
Schon daran zu erkennen, dass voneinander Abschreiben bestraft wird anstatt die Sozialkompetenz desjenigen zu sehen, der dem anderen damit helfen will.
Ob das was da steht jetzt richtig ist, lasse ich mal außen vor.

Echte Gemeinschaft entsteht zwischen Menschen (egal welchen Alters), die sich gesucht und gefunden haben.
Aber nicht, weil sie zusammen in einen Raum geworfen wurden.

Kommentar von greenhorn7890 ,

Wenn man abschreibt wird man betraft, da man das eigene Wissen testet und nicht das des Nachbarn. Das doch mit Konkurrenzkampf nichts zu tun.

Abgesehen davon ist Konkurrenzkampf im späteren Leben das A und O. Man muss sich bei der Arbeitsplatzsuche durchsetzten können.

Kommentar von Chris10021999 ,

Die Gemeinschaft wird 10 Jahre lang in der Schule gefördert.

Hmmmm... warum merke ich nichts davon?

Kommentar von greenhorn7890 ,

schlechter Umgang? ich merke viel davon. Zumindest bei uns auf dem Land ist Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung noch ganz groß geschrieben.

Kommentar von Chris10021999 ,

Ja gut, auf dem Land sind Menschen generell anders :D

Antwort
von LisanneVicious, 84

Absolut dagegen.
Das ist eine Bloßstellung für die Unsportlichen.

Antwort
von devinha35, 73

Hat mir größtenteils Spaß gemacht. Aber halt nicht alle Disziplinen. Finde Sportveranstaltungen allgemein schon gut- aber nicht unbedingt im Wettkampf- eher just for fun

Antwort
von Elumania, 188

Bin dafür, da ich auch Sport liebe.

Es heißt ja auch nicht, dass man ewig schlecht bleiben muss. Mit etwas Training ist jeder fitter und man fühlt sich im Alltag erheblich besser.

Kommentar von Mango391 ,

Danke für deine Antwort:)!

Antwort
von Terri101, 136

In welcher Klasse bist du denn? Also bei uns war, glaub ich, ab der 7. oder 8. Klasse Schluss damit.

Naja, ich fand sie damals in der Grundschule ganz lustig, obwohl ich immer eine der schlechtesten war und oft keine Urkunde bekommen habe. Das einzige mal wo ich eine bekommen habe, war eine Siegerurkunde in der 4. Klasse.

Seitdem ich die weiterführende Schule besucht habe, war es für mich eine Demütigung, da ich sehr unsportlich bin und somit immer eines der schlechtesten Ergebnisse hatte...

Würde dir mal raten nach den Bundesjugendspielen zu googlen und den deutschen Wikipediaartikel dazu zu lesen... Letztes Jahr wurde eine Debatte dazu durchgeführt.

Kommentar von Mango391 ,

Hallo:) ich bin in der 9.Klasse und die BJS werden bei uns auf der Schule noch bis zur 10.Klasse (glaube ich )gehen😒 Ich bin ebenfalls unsportlich und freuuuue mich so sehr wenn ich endlich in der 11 bin und alles hinter mir habe!

Kommentar von Mango391 ,

Achja und ich habe mich natürlich auch informiert und werde glaube ich ,wenn ich etwas älter bin, mit helfen die BJS abzuschaffen oder sie wenigstens freiwillig zu machen :)

Antwort
von NiklasDu, 106

Mach doch ne Umfrage draus.

Ich bin dagegen. Keiner kommt, weil alle sich schlecht fühlen. Es war immer ganz gesellig, aber das kann man ja auch ohne Druck hinkriegen.

An sich ist die Idee nicht schlecht, aber in der Praxis zeigt sich, dass es vielen unangenehm ist.

Antwort
von DreiGegengifts, 51

Die Bundesjugendspiele habe ich als eine langgezogene Folter in Erinnerung. Mit endlosem Warten in der prallen Sonne. Eine nicht enden wollende Drangsalierung,  quälende Sinnlosigkeit, von Niederlage zu Niederlage. Diese extreme Spaß- und Hoffnungslosigkeit auf dem verdorrten Rasen werde ich nie vergessen.

Antwort
von tryanswer, 159

Pro, zum einen fördert es die sportliche Betätigung - wirkt also dem Bewegungsmangel entgegen. Zum anderen ist es ein Wettkampf - im Zeitalter von Helikopter-Eltern dürfte es für viele Schüler eine lehrreiche Erfahrung sein mit anderen in Konkurrenz zu treten.

Kommentar von Mango391 ,

Danke für deine Antwort:) hast ja auch recht

Kommentar von kim294 ,

Die Lust an Bewegung wurde mir aber gerade durch den Leistungsgedanken versaut.

Kommentar von tryanswer ,

Wenn du dich ohnehin bewegen willst, findest du sicher auch etwas weniger kompetitives, was dir Spaß macht. Ich denke da mehr an die wachsende Gruppe derjeniger, die aus eigenem Antrieb überhaut kein Sport machen - nicht ohne Grund gibt es ein gesellschaftliches Problem mit Übergewicht.

Kommentar von Etter ,

Sorry dass ich das so sage, aber ich habe Sport gehasst bis vor 2 Jahren. Einfach aufgrund dessen, dass ich dazu GEZWUNGEN wurde.

Ich bin kein Mensch der viel Wert auf irgendwelche Wettkämpfe legt, noch weniger interessiert es mich, wenn ich dazu gezwungen werde. Im Endeffekt hat es mir den Spaß am Sport versaut und meinen Gruppenmitgliedern Platzierungen.

Kommentar von kiniro ,

Ich wüsste nicht, dass ich ein einziges Mal in meinem Leben diese Art Konkurrenz in meinem Berufsleben benötigt hätte.

Und mit einmal im Jahr wirken die BJS nicht dem Bewegungsmangel entgegen.

Kommentar von tryanswer ,

Stichwort "Frustrationstoleranz". Das eine Mal hilft hinsichtlich der Bewegung sicher nicht viel. Zusammen mit der Vorbereitung ist das aber bei vielen schon eine ganze Menge.

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