Unter lauter hochdeutsch sprechenden Leuten wirken mitunter Dialekte, wie z.B. der schwäbische, badische, pfälzische oder saarländische etwas befremdlich. Empfinden dies nur Menschen mit geringem Selbstbewusstsein, die diese Dialekte sprechen, als peinlich? Und was halten hochdeutsch Sprechende (z.B. Hannoveraner) davon?

Nein, keinesfalls denn dialekt hat auch was mit der Kultur und eiegenen Idendität zu tun.
Wieso schämen!?!? Das hebt einen doch von der breiten Masse ab

alles ausser sächsisch ist lustig ..sächsisch ist zum schreien lustig
freesengeist am 17. Februar 2009 00:24 Öch Kömmeöööö...wie grausam..:-))))
is aba en Unterschied ob aus Dresden, Leipsch oder noch weiter östlich
freesengeist am 17. Februar 2009 00:26 Leipzigs Umgebung ist schlimmer.-)
Biersoeldner am 17. Februar 2009 00:26 vergiss ne den Chemnitzer
attaatta am 17. Februar 2009 00:27 zwiggau
Biersoeldner am 17. Februar 2009 00:28 Ich sag dazu nur noch. Haamitland Arzgebirg mei wie bist du schee.
isedinger am 17. Februar 2009 00:29 Die aus Gotha habens auch heftig drauf...

Ich finde deutsche Dialekte schön. Bis auf den sächsischen, da schüttelt's mich...

also ich höre so gerne die melodische schwäbische ... weil sie mit dem plattdeutschen so verwandt ist. Hanoi ! Hawa !
attaatta am 17. Februar 2009 00:25 schwäbisch und platt verwandt? ich versteh die Schwaben nicht als Norddeutscher von ganz oben
freesengeist am 17. Februar 2009 00:28 Ich auch nicht unbedingt...aber es geht...
attaatta am 17. Februar 2009 00:30 die Nordfriesen verstehst ja nichtmal als Norddeutscher.. Insulaner haben schlimme Dialekte
eltenjohn am 17. Februar 2009 00:32 ich musste erst eine Schwabenmaus ... befor ich ... und eine Buddel voll Rum ... und dann ist es wie Fahrradfahren

Mir ist es total Wurst was andere über meinen Dialekt denken.
Is doch schlimm wenn man heeme gommt und dann gesagd wird. Du schprischst ja gar geen rischdiges sächsisch mehr
Jeder sollte darauf stolz sein von welchen Bundesland er stammt und deren dialekt spricht!!

Ich als Niederrheiner bemühe mich dann auch immer darum, Hochdeutsch zu sprechen. Wobei es mir bei das (datt)und was (watt) oft nicht so recht gelingt. Das ist mir dann schon manchmal etwas unangenehm, obwohl ich denke, dass wir uns unseres Dialektes eigentlich nicht schämen müssen.
Hab beim Bund eine Fünf für einen Vortrag bekommen wiel ich "dat und Watt" benutzt habe. Darauf habe ich den Aubilder gefragt ob dann Bayern eine acht oder neun bekommen hätten.

Solange der Mundartsprecher alles verständlich für hochdeutsch Sprechende erzählt, sollte dies kein Problem sein. Sehr lokale Ausdrücke kann man ggf. klären. Dialekt erweitert wie Fremdsprachen den Horizont!
In jedem Land gibt es lokal gefärbte Dialekte.
Was wäre generell gegen Dialekte einzuwenden? Im Gegenteil diese „Gleichmacherei“ hat inzwischen viele Sprachen aussterben lassen.
DH

Ich mag Dialekte...mag besonders das Südhessische...ist irgendwie witzig...selber spreche ich hochdeutsch...oder aber auch Ostfriesendeutsch:-)
Nö, warum schämen? Ich hab mittlerweile ein Sprachgemisch aus drei Bundesländern und da gibt es oft was zu lachen.
Nein,aber bei bestimmten Gesprächen versuch ich gewählt Hochdeutsch zu sprechen

Es kommt immer auf das Umfeld und die Gesprächpartner an: an der Arbeit, Verhandlungen und Terminen mit Geschäftspartnern spreche ich Hochdeutsch. Mit Freunden und Verwandten aus dem Heimatort wird Platt gesprochen. Menschen gegenüber, die es nicht verstehen, ist es unhöflich.

ich schwätz gern mein Dialekt, ausser auf Arbeit, die Rheinländer haben ein klitzekleines Problem Badisch zu verstehen. Also gebe ich bir ein bissel Mühe.;-)
Dialekt ist nur ein Teil von dem was man nunmal ist. Das wäre das selbe wenn man sich schämen würde Englisch mit deutschem Akzent zu sprechen. Man kommt nunmal her wo man eben herkommt, und Dialekt ist einfach nur etwas was einen von der breiten Masse abhebt.
Keine leichte Frage. Schämen muß man sich nicht, aber du solltest damit rechnen in eine Bestimmte Schublade gesteckt zu werden. Außerdem kommt es noch darauf was man sagt.
tja, das mit der schublade ist eben die befürchtung...z.b. dass man nicht für ganz voll genommen wird.
Schau dir unsere Politiker an, reden alle Hochdeutsch, aber nur Mist und Lügen kommt aus Ihrem Mund.

ich bin rostocker wir sprechen auch hochdeutsch und die schlümmsten sind die sachsen die lacht ganz deutschland aus vor allem wenn se alle zu uns inne ferien kommen anne ostsee da muss man se nich hören die erkennt man auch so jesuslatschen mit hochgezogenen socken und kurze sehr kurze jeanshosen beim mann aber reden is der hammer oooh gugge ma da wie die sonne ins meer nei ditscht lach
Ich finde es wunderbar wenn jemand einen Dialekt spricht, finde aber, dass man trotzdem des hochdeutschen mächtig sein sollte.
des hochdeutschen mächtig? da gibt es den in baden-württemberg mit vollem selbstbewusstsein auf t-Shirts usw. verbreiteten slogan: Wir können alles, außer hochdeutsch.

Leider bekennen sich viele Menschen nicht mehr zu ihrem angeborenen Dialekt, vielleicht, weil sie sich dafür schämen, aber dafür gibt es keinen Grund.
Andererseits ist es im Alltag ja so, daß ein gutes Hochdeutsch immer bevorzugt wird. Wenn ich z.B. in einem Gespräch meine Herkunft verrate, dann glaubt mir das kein Mensch, aber ich kann meinen Pälzer Dialekt noch astrein sprechen.
ich schwätz auch gern Dialekt. Es gibt nichts Schlimmeres als diese Gleichschaltung der deutschen Sprache in D. Aber das hat ja in D Tradition. Wenn nötig (Beruf, preußisches Umfeld), dann kann ich aber auch problemlos auf Hochdeutsch umschalten. Dennoch finde ich, dass einem "perfekten Hochdeutsch" jeglicher Charme fehlt.
Wer sich für seinen Dialekt schämt, steht wohl nicht zu seiner Herkunft. Ich finde Menschen sehr interessant, die ihr ganzes Leben lang im Dialekt sprechen, egal in welcher Situation. Und wenn man mal bedenkt, dass es auch Dialekte gibt, die sich ziemlich ulkig anhören (siehe die vertonten Wörter mit A unter http://www.alte-kiehvotz.de/klingenthaler-woerterbuch/woerter-mit-a/) dann ist das schon eine ganz schöne Leistung!