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Mein Gott,warum hast du mich verlassen?

gefragt von borrachosborrachos am 10.04.2007 um 23:23 Uhr

Jesus sagte ja diesen Satz bevor er am Kreuz starb aber warum sagte er das?Ich hoffe auf vernünftige Antworten, da ich mit diesem thema eigentlich garnicht auskenne

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Andrej
beantwortet von Andrej am 11. April 2007 00:07
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Ich glaube, dass dies der Moment war, in dem Jesus alle Sünden der Welt auf sich genommen hat. Dafür verließ ihn aber der Heilige Geist, und das erste mal in seinem Leben spürte der Mensch Jesus die Gegenwart Gottes nicht. Jedoch zeigt er durch diese Frage auch, dass dies erwartet, sogar vorhergesagt, war, da er ja Psalm 22 zitiert. Wenn man sich dann dorthin weiterleiten lässt, findet man eine ziemlich interessante Beschreibung der leiden Jesu.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 17. Juni 2009 00:35

"Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" war bei den alten Israeliten ein oft gebrauchtes Zitat aus einem geläufigen Psalm. So seufzte man in Bedrängnis. Es ist anzunnehmen, dass auch Jesus diesen Seufzer getan hat.

Dass er aber in diesem Satz die Sünde der Welt auf sich genommen, und ihn dabei der Geist verlassen und so weiter, das halte ich für ein "fromme Annahme"!


Tigerjan
beantwortet von Tigerjan am 10. April 2007 23:48
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Das soll vor 2000 Jahren gewesen sein. Ich bin mir da gar nicht so sicher, ob er das gesagt hat. Von den heute lebenden war jedenfalls niemand dabei.

Kommentar von A840409441ca0fdaa1f999e884d0c3ecsmallSingh am 22. Juni 2007 23:15

Es gibt viele historische Ereignisse, bei denen die Menschen von heute auch nicht dabei waren und an deren Richtigkeit Du jedoch glaubst. Dein Argument begründet Deinen Zweifel also nur scheinbar und offenbart gleichzeitig Deine Neigung zum Zweifel. Mir stellt sich die Frage: Was sind Deine wahren Gründe?


anonym
beantwortet von Albrecht am 10. April 2007 23:53
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Einerseits ist der Satz Ausdruck einer Verweiflung. Jesus Christus durchlebt tatsächlich das Leiden und menschliche Gefühle. Der Satz ist aber andererseits der Anfang des 22.Psalms (ganzer Text z. B. bei http://www.joerg-sieger.de/glaube/hinweis/ps_22.htm). Dieser Psalm endet im Vertrauen in Gott.


PatBo
beantwortet von PatBo am 10. April 2007 23:53
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Es gibt auch die Überlieferung, das er gesagt haben soll: Mein Vater, warum hast du mich verlassen.


Sternenfee
beantwortet von Sternenfee am 11. April 2007 12:06
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Es ist ein wenig anders, wie hier einige geantwortet haben. Am Kreuz hat Jesus die ganze Sünde auf sich genommen, die Sünden aller - er wird dadurch zum Inbegriff der Sünde - darum wendet sich Gott in dieser Situation von ihm ab. Denn Gott ist heilig und man kann sich gar nicht vorstellen, wie sündig Jesus in dieser Situation war. Wenn Gott nicht da ist, muss das ganz schlimm sein, eben so wie in der Hölle, dem Ort völlig fern von Gott, diese Qual war für Jesus viel schlimmer als die körperlichen Qualen.


anonym
beantwortet von bassposaunist am 10. April 2007 23:54
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Der Evangelist Markus stellt Jesus von seiner menschlichen Seite dar. Er ist durch die Folter der Römer soweit gebrochen, dass selbst er nicht mehr an Gott glaubt. -So in etwa habe ich es an Ostern gehört-

P.S: Bei dem Evangelisten Johannes sagt Jesus an dieser Stelle : Es ist vollbracht. Warum es verschiedene Versionen desgleichen Vorgangs gibt, kann ich dir leider nicht beantworten.

Kommentar von Bece02c8c849b90df9c28c89236807dfsmallPatBo am 10. April 2007 23:59

Bis ebend war es mir nicht bewußt, das die Römer Jesus gefoltert haben sollen.

Kommentar von bassposaunist am 11. April 2007 00:05

Jesus wurde gegeißelt bevor er ans Kreuz gehängt wurde. Die Kreuzigung an sich muss man als Folter bezeichenen. Außerdem habe ich wie angegeben nur einen Experten indirekt zitiert.

Kommentar von Bece02c8c849b90df9c28c89236807dfsmallPatBo am 11. April 2007 00:24

Ein Experte für römische Foltermethoden. Den möchte ich unbedingt kennenlernen. Aber waren es nicht die Juden die in Jerusalem lebten?

Kommentar von 18f4372e3305c0cd089a005c31780d44smallbaumschuetzer am 11. April 2007 23:03

Die Juden lebten zwar in Jerusalem, aber die Römer waren die Besatzungsmacht. Pontius Pilatus der Jesus kreuzigen lies war römischer Statthalter.

Kommentar von enkel3 am 12. April 2007 09:24

nur die Römer hatten das Recht die Todesstrafe am Kreuz zu verhängen


anonym
beantwortet von stevelein100 am 5. Juni 2007 19:08
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sehr gute antworten !!! genau das ist es, was Jesus ausmacht. ganz mensch und doch ganz Gott. indem Er so fühlt wie wir kommt er hinein in unsere realität. Er kennt uns dadurch und ist somit der einzige, der wahrhaftig als echter Heiland angesehen werden darf. Jesus ist kein Gott "von oben herab", sondern der lebendige Gott, der als einziger mit uns ist - auch im tode und darüber hinaus.


blumensonnen
beantwortet von blumensonnen am 11. April 2007 22:50
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Dieser Satz soll uns (allen Menschen) zeigen, dass auch Jesus schwach war, menschlich war und Zweifel an seinem Glauben in der Stunde des Todes hatte.

Aber genau in diesem Moment, da er verzweifelt, gedemütigt, schwach, hilflos, ängstlich und alleine war, da zeigte sich Gott und gab ihm wieder Kraft und Mut und Frieden!!!


borrachos
beantwortet von borrachos am 10. April 2007 23:51
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Mir ist klar, dass von den heute lebenden niemand dabei war aber heute hab ich in der Zeitung gelesen, dass er das gesagt haben soll.

Kommentar von F50ee36b7dfd293edb2f75882e4518d4smallTigerjan am 11. April 2007 00:02

Ich habe am eigenen Leibe erfahren, was Zeitungen über noch lebende Menschen schreiben ...


Isabellla
beantwortet von Isabellla am 11. April 2007 03:04
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Als Jesus sein Kreuz hinauftrug hat er eine schwere Zeit durchgemacht. Denn eigentlich hat er damit gerechnet dass ihm sein Vater helfen wird. Das heißt er hat an seinen Vater geglaubt; eben, dass da 'noch einer' ist, der ihm aus der Patsche helfen wird. (so wie wir das ja auch immer hoffen, wenn wir in die Kirche gehen oder beten.) Sein riesiger - und deshalb auch sehr schwerer, schmerzhafter - Entwicklungsschritt war nun der, herausfinden zu müssen, dass außer ihm niemand da ist. (So wie es außer borrachos niemanden sonst gibt.) Diese Erkenntnis ist aber die brennendste und vernichtendste für das ich (das sich ja immer über den Zweiten definiert) überhaupt! (Deshalb suchen wir uns auch 'Partner', und 'Freunde', und 'andere' - und all diese Suche und Anfreundung und wieder Anfeindung und Scheidung undundund soll uns darüber hinwegtäuschen helfen, dass es in der Einheit eben keinen Zweiten gibt.

Kommentar von wiele am 11. April 2007 10:09

Jesus hat sehr genau gewusst, dass er leiden muss, er hat es ja vorher sogar angekündigt. Er wusste, dass er sterben würde und er wusste genauso gut, dass er am dritten Tag auferstehen würde (das hat er auch angekündigt) und er hat nach wie vor auf seinen Vater vertraut (der ihn ja auch auferweckt hat).


anonym
beantwortet von josefa am 11. April 2007 00:19
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es steht so geschrieben. aber ich frage mich auch, warum hat er das gesagt. vielleicht weil er mensch geworden ist und als mensch starb? es ist dies ein total menschlicher ausspruch, den viele von uns schon mal gesagt haben. er hat auch gesagt: "herr, lass diesen kelch an mir vorüberziehen". die evangelisten haben diese aussagen verschieden interpretiert, oder ist es ein übersetzungs- bzw. zuordnungsfehler?

Kommentar von Simple_avatar6smallAbigail am 11. April 2007 00:34

Jesus rief diesen Satz in seiner tiefsten Not. Er war verhöhnt, verspottet und mißhandelt worden. Er litt unsägliche Schmerzen und hat in seinem Leiden Einsamkeit, Schmerz und Todesangst ausgehalten wie ein Mensch.
Und wie Albrecht schon schreibt, wenn man den ganzen Psalm liest, erkennt man das Tröstliche der Botschaft.

Kommentar von josefa am 25. April 2007 21:46

danke für deine worte.


Aleshanee
beantwortet von Aleshanee am 24. Mai 2007 20:15
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Jesus hat angefangen zu beten nämlich den Psalm 22. Es fängt zwar an ,mit "Mein Gott warum hast du mich verlassen" aber zum Schluss endet es doch in Vertrauen zu Gott


anonym
beantwortet von karleugen am 15. Mai 2007 11:48
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Jesus kam als Sohn Gottes auf unsere in Sünde gefallene Erde (siehe 1. Mose die Kapitel 1-3), weil Gott uns liebt "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn (Jesus) glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben Joh. 3,16". Jesus hat die Sünden der Menschheit auf sich genommen. Deshalb ist er am Kreuz für uns gestorben, denn der Tod ist der Sünde Lohn. Sünde trennt immer von Gott, da ER ein heiliger Gott ist. Deshalb musste der Vater auch seinen Sohn dort am Kreuz verlassen, weil er die Sünden der Welt auf sich genommen hat, und an unserer Stelle den Lohn der Sünde auf sich genommen hat. Das ist alles nachzulesen im Wort Gottes, der Bibel, dem Liebesbrief Gottes an uns Menschen.

Kommentar von Christoph09 am 29. Oktober 2009 15:59

wie unlogisch!!! Und wer ist die für die Menschen, die vor Jesus' Zeit gelebt haben, gestorben???Beachte: Es muss immer seit es Menschen gibt eine Gleichheit für alle geben. Drum empfehle ich dir: diewahrereligion.de oder www.einladungzumparadies.de/videos/kategorien/christentum/muhammad-in-der-bibel-09-10-09-in-velbert-896.html#896


anonym
beantwortet von heikephs am 22. August 2009 18:23
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In diesem Moment hat Gott unsere Sünden auf IHN gelegt, und deshalb mußte er von Gott verlassen werden; denn Gott kann mit Sünde nichts gemein haben. Er muß sich von SÜnde abwenden.


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