Matheanteil bei Wirtschaftswissenschaften?

4 Antworten

Hey,

also ich hatte in Mathe auch immer so 7-10 Punkte und habe anschließend BWL studiert und meinen Abschluss bereits in der Tasche und mache jetzt noch den Master.

Also einfach ist es selbstverständlich nicht und ich musste auch am Ball bleiben. Gerade bei den reinen Mathematik- und Statistikfächern. Aber es ist auf jeden Fall machbar. Also allein davon würde ich es an deiner Stelle nicht abhängig machen. 

Andere Fächer wie Investitions- oder Kostenrechnung sind viel praxisnaher und leicht verständlicher als abstrakte Funktionen. Hier findest du auch häufiger Denkaufgaben.

Das kommt sicherlich auch darauf an, welche Schwerpunkte man setzt. Was man können sollte, ist auf jeden das fall das einfache differenzieren und integrieren 

Gerade in den VWL Vorlesungen kann das differenzieren nach mehreren variablen auf die Spitze getrieben werden. Modelltheoretische Ruinenlandschaft nennt man sowas übrigens

Der Vorteil ist, es beschränkt sich auf gewisse Dinge, die man pauken kann, und wenn man die richtigen Schwerpunkte setzt. Aber einfach nur ein paar Formeln auswendig lernen, ist ein bisschen zu kurz gedacht.



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Ich kenne sie nicht, aber ich meine, dass Du 1. die ganze Statistik machen musst (deskriptive u. Inferenzstatistik) 2. In Finanzierung brauchst Du u. U. solche Sachen wie Zins-/Zinseszinsrechnung 3. gehört lineare Optimierung dazu, und in VWL musst Du u. U. 4. mit Preis-/Absatzgeraden und ähnlichen Sachen rechnen, Schnittpunkte bestimmen usw.

Buchhaltung und Kostenrechnung kriegt man dagegen vermutlich mit Dreisatz und Grundkenntnissen in Mathe hin.

Böse Zungen behaupten, dass man mit der Kenntnis des Zweisatzes über die Runden kommt.