Katze flippt aus, was tun?

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6 Antworten

Also ihr dürft das nicht aus menschlicher Sicht alles sehen. Die Katzen sind zwar soziale Wesen, jedoch handeln und reagieren sie mit und durch ihre Instinkte.  

1. Das ist KEINE Verhaltensstörung. Eine Verhaltensstörung wäre z.B. auf einmal anfangen irgendwo daneben in die Ecken pissen, oder eine Schmusekatze was komplett zum Teufel wird. Das ist aber bei euch nicht der Fall.

2. Wenn Katze oder Hund einer Konfrontation ausgesetzt ist, vor allem mit einem fremden Tier muss man selber vorsichtig ist. VOR ALLEM wenn eine Katze gestresst ist. DAS war in eurem Fall. Eure Wohnung ist Revier von eure Katze und die hat versucht eigenen Revier zu schützen, doch die Katze erreicht ihren Gegner nicht. 
Das heißt also die Katze wird "sauer"(können sie natürlich nicht werden, ist aber für uns Menschen einfach zu verstehen) oder eben "angepisst". Das ist Revierverhalten und DAS ist auch normal. Wenn ihr versucht dazwischen zu gehen, wird ein Hund oder eine Katze auch EUCH immer angreifen!!! 

Das bedeutet für euch also, ihr DÜRFT so nicht eingreifen. Versucht entweder mit Leckerlies oder Spielzeug eure Katze da weg zu locken, oder wenn ihr fremde Katze rechtzeitig seht, direkt eure Katze da weg zu holen. 

Vielleicht ist eure Katze auch bisschen "depressiv" weil sie nicht raus kann und das so klären kann. Ist für Katzen auch ganz wichtig. Also sich blutig Kratzen gibt es im Normalfall bei Katzen nicht, also könnt ihr ruhig eure Katze mal raus lassen, aber natürlich erst dann wenn eine fremde Katze da ist, da eure ihren Revier noch nicht markiert hat.

3. GANZ WICHTIG ist zu wissen, ob eure Katze/Kater kastriert ist.

4. Wenn es wirklich bei euch privat eskalieren sollte, bring bitte die Katze lieber ins Tierheim!! Bitte bitte!! Wenn du diesbezüglich Hilfe brauchen solltest, kannst dich gern an mich wenden, kann dich voll unterstützen damit, auch finanziell. Also einfach privat anschreiben!!

Liebe Grüße

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Kommentar von crazykitty1990
13.07.2016, 19:36

Für mich kommt es nicht in Frage sie wegzugeben. Dann muss wie gesagt sie ausziehen oder ich mit den Katzen.

Die Frage ist - was hat es mit der Meldung des Arztes auf sich? Ich frage mich, ob die mir das Tier z.B. einfach nehmen können, weil sie der Ansicht sind, dass er eine Gefährung ist?

Ja, er ist kastriert und 6 Jahre alt. Er ist uns damals als kleines Katzenbaby zugelaufen, das heißt, ich weiß nicht, was für Erfahrungen er vor uns gemacht hat.

Achso und es gibt Gründe warum er nicht raus darf bzw beide nicht. Haben hier ne ganz tolle Nachbarschaft, da werden Katzen einfach der Kopf abgeschnitten und auf den Kompost geworfen, Pfoten gebrochen und angezündet. Zum anderen, er hat totale Panik vor "draußen". Das heißt, er dreht draußen durch vor Angst.

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Hi,

Ich fürchte das das Problem größer ist, das was ihr abbekommt ist eine Übersprungshandlung der Katze, ihr seit der Blitzableiter in den Moment. Ich schätze er würde euch auch attackieren, wenn ihr gar nix macht, weil er ein Ventil braucht. 

Das kommt zu einen Zustande das er ja den Reiz ausgesetzt ist die Eindringlinge aus seinen Revier zu vertreiben, das er da nicht hin kommt bedeutet Frust. Zudem lösen Bewegungen hinter der Scheibe auch den Jagdtrieb der Katze aus, das er nicht hinterher jagen kann bedeutet auch wieder Frust. 

Dann ist es leider auch so das grad junge Katzen noch was erleben wollen, kommt man da den Beschäftigungsdrang nicht nach, baut sich auch langsam Frust und Stress wegen Unterforderung auf, was im Gesamtpaket mit der Situation fremde Katze vor den Fenster dann regelrecht explodiert. 

Leider unterschätzt man das als Mensch leicht, weil Katzen nicht so fordern wie ein Hund, aber Katzen die zB rausgehen legen erstaunliche Entfernungen am Tag zurück und sind eigentlich immer beschäftigt mit der Revierpflege (markieren, ablaufen, Eindringlinge vertreiben), jagen (vor allem die Suche nach Beute) da muss man als Mensch sich einiges einfallen lassen damit die Katze beschäftigt ist in der reizarmen Wohnung.

Und als Bitte schaut doch mal nach ein Schutzgitter für Kippfenster, das kann auch ohne andere Katze zu einer sehr großen Gefahr für eure Katze werden, da sie sich damit Gliedmaßen abreissen können bzw da dann stecken bleiben können. Das endet dann so:  http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/mannheim/kurioser-polizeieinsatz-in-neustadt-katze-steckt-in-kippfenster-fest/-/id=1582/did=17721492/nid=1582/121nbdq/ und mit den Kippfenstersyndrom.

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Kommentar von crazykitty1990
13.07.2016, 16:49

Das Fenster ist ein Panoramafenster, das heißt, man kippt es horizontal. Daher besteht die Gefahr, dass sie sich darin erhängen oder ähnliches nicht.

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Was der Kater macht ist normales Revierverhalten. Wäre deine Mutter nicht dazwischen gegangen, wäre nichts passiert. Und außerdem darf kein Tierarzt ein gesundes Tier einschläfern. Deine Mutter soll sich von dem Kater fernhalten. Ist er kastriert?

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Kommentar von crazykitty1990
13.07.2016, 15:22

Ja, er ist kastriert. Sie meint ja, dass er eine Verhaltensstörung hat und man ihn deshalb sehr wohl einschläfern darf.

Wohl gemerkt, er schläft jede Nacht bei ihr im Schlafzimmer, also er hat keinen Hass auf SIE direkt.

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Ich finde nicht, dass deine Mutter sich falsch verhalten hat. Bis auf die Tatsache, dass sie Fenster kippt obwohl Katzen im Haus sind.

Ganz ehrlich. Ich halte seit mehr als 40 Jahren Katzen, zum Teil auch mal unkastrierte Kater. Aber so ein aggressives Verhalten ist mir noch nie unter gekommen.

Wäre ich deine Mutter, würde ich den auch abgeben wollen, denn das geht gar nicht!

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Kommentar von Lyrily
13.07.2016, 18:22

Dann hast du nach 40 Jahren nichts gelernt. DAS ist kein störrisches oder aggressives Verhalten von einer Katze.

Wenn zwei Menschen sich schlagen (mitte im Kampf sind) und eine dritte Person dazu kommt, wird diese zu 99% auch geschlagen, selbst wenn es ein "Ausrutscher" war. Das gibt es immer, so ist es auch in diesem Fall bei der Katze.  

Natürlich gibt es Katzen die du jeder Zeit, egal wie aufgeregt sie sind, anfassen kannst. Ich habe auch so eine Katze, ICH kann sie jederzeit anfassen und auf Arm neben selbst wenn sie auf 180° ist, jedoch aber kein anderer. Wenn jemand anderer sie wagen würde in dem Augenblick anzufassen, würde sie ihn kratzen. 

Informiere dich bitte erstmal genauer ;)

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Hey erstmal!

Gute Besserung an alle die von eurem Kater ngefallen wurden :D

Also als erstes würde ich euch auch empfehlen Schutzgitter für die Fenster zu nehmen.

Als zweites würde ich sofort aus dem Raum gehen wenn ihr eine ndere katzen seht und die Katze wieder total ausflippt nochmla zum Thema es gibt extra beruhigungs tabletten für katzen in solchen fällen ich habe auch mal gehört das es extra für notsitutationen ein spray gibt was die Katze kurze Zeit später zum einschlafen bringt.

Ich würde wenn es immer noch so weiter geht mit eurem Tierarz sprechen da es so wirklich icht weitergehen kann ich musst wegen meinem Kater auch mal ins Krankenhaus.

Wenn es gar nciht mhr geht würde ich die Katze in einen Raum tuen wo sie sich abregen kann und sie keinen großen schaden zufügen kann bei ns war es so das wir in eigentlich als Hauskatze nehmen wollten, da wi angst um die Dtraße hatten aber als er dann draußen war war wieder alles gut und wenn er nicht raus soll kauft euch katzenleinen die sind super süß und bringen auch was auch wenns albern aussieht meine freundin geht jedes mal mit ihrer katze spazieren wie ein hund und ihr gefällt das sogar also Viel Glück und kopf hoch!

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Kommentar von crazykitty1990
15.07.2016, 02:53

Das Fenster ist ein Panoramafenster, das heißt, man kippt es horizontal.
Daher besteht die Gefahr, dass sie sich darin erhängen oder ähnliches
nicht.

Ich habe eine Katzenleine, und die mag er auch. Er hat nicht so viel Angst, wenn man mit ihm an der Leine raus geht. Ist er alleine, kriegt er richtig üble Zustände (war mal abgehauen - genauer gesagt schon 2 mal. - Beim ersten mal stand er nach 15 Minuten zitternd wieder da und wollte rein. Beim zweitenmal war er richtig angriffslustig als er wieder ans Haus kam) Wenn ich mit der Leine klapper, dann kommt er aber sofort angerannt und lässt dann auch nicht locker, bis ich ihm das Geschirr dran gemacht habe und rausgegangen bin mit ihm. An der Leine gefällt es ihm, irgendwie fühlt er sich da "sicherer". Ich hingegen bin da sehr vorsichtig, denn ich weiß nicht, wie er reagieren würde, wenn uns dabei mal eine andere Katze über den Weg läuft. Daher bleibe ich meist in Haustürnähe. Aber ändern tut das in dem Fall ja irgendwie auch nichts.

Die Katze in einen Raum bringen, ist in dem Fall ja nicht möglich, wenn man nichtmal auf sie zugehen darf... Aber würde man nicht auf sie zugehen, würde auch gar nichts passieren. Klar, er regt sich fürchterlich auf und vlt. schlagen sie auch von draußen und drinnen an die Scheibe (was ja egal ist, wenn das Fenster nicht gekippt ist), die Scheibe einschlagen, das schaffen sie sicher nicht.^^ Und auch, wenn er von einem Fenster zum anderen rennt, ist das ja nicht schlimm. Auch nicht, wenn man auf dem Weg zum anderen Fenster steht. Er rennt ja nicht los und denkt unterwegs "Oh, Beine, die muss ich jetzt zerkratzen und zerbeißen oder auch zerfleischen". Er rennt ja los mit dem Ziel das andere Fenster zu erreichen und zu gucken, ob er da noch was sieht. Und wenn man da im Weg steht, dann rennt er halt drumrum. Nur das auf ihn zugehen in der der Situation ist eine echt doofe Idee.

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Ist die Katze kastriert?

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